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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gleichspannung aus Rechtecksignal


Autor: Kuen (Gast)
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Hallo zusammen,

ich möchte gerne die Drehzahlen zweier Motoren mit einer 
Gabellichtschranke messen. Dazu habe ich eine Lochscheibe auf der Welle 
des Motors befestigt. Die Schaltung der Gabellichtschranke liefert mir 
nun ein Rechtecksignal mit einer Impulsbreite, die abhängig von der 
Drehzahl des Motors ist. Diese Motoren sollen nun über einen Controller 
so geregelt werden, das beide Motoren immer gleich schnell laufen.

Zuerst habe ich daran gedacht, die Pulse mit Hilfe eines Interrupts zu 
zählen. Da ich aber schon zwei Interrupts im Programm verwende die schon 
sehr Zeitkritisch sind, könnte das alles sehr knapp werden.

Nun habe ich mir gedacht, aus diesen beiden Rechecksignalen eine 
Gleichspannung zu erzeugen und diese dann mit nem Comperator(den der 
Controller besitzt, zu vergleichen.

Nun weiß ich aber nicht, wie ich aus diesem Rechecksignal eine 
Gleichspannung  bekomme. Hab da an einen Kondensator parallel zum PWM 
gedacht, bin mir nur nicht sicher ob das auch funktioniert.

Über ein paar Tips und Komentare zu meinem Problem würde ich mich echt 
freuen.

Danke und Gruß!

Kuen

Autor: Lupin (Gast)
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Bist du dir sicher das die pulsbreite abhängig von der Motordrehzahl ist 
oder ist es eher die Frequenz die durch die Motordrehzahl verändert 
wird?

Wenn es die Pulsbreite ist, dann die PWM über ein R-C Glied glätten und 
Operationsverstärker nachschalten.

Falls es um eine Frequenz geht könnte man einen externen Zähler nehmen 
um die Frequenz runter zu teilen.

Autor: Nitram L. (nitram)
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Das Verhältniss Impuls-Pause ist immer das gleiche, egal wie schnell 
sich der Motor (konstant) dreht...
Was sich ändert, ist die Frequenz...

Schau mal nach dem LM2907, könnte passen...
http://www.national.com/mpf/LM/LM2907.html

nitraM

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Kuen (Gast)

>Drehzahl des Motors ist. Diese Motoren sollen nun über einen Controller
>so geregelt werden, das beide Motoren immer gleich schnell laufen.

Gleich schnell oder auch gleichphasig? Letzeres ist wesenlich 
aufwändiger und erfordert eine PLL.

>Zuerst habe ich daran gedacht, die Pulse mit Hilfe eines Interrupts zu
>zählen.

Jain. Du brauchst einen Timer, der externe Pulse zählen kann. Bzw. zwei 
davon.

> Da ich aber schon zwei Interrupts im Programm verwende die schon
>sehr Zeitkritisch sind, könnte das alles sehr knapp werden.

Was macht den der Controller noch? Was für einer ist es?

>Nun habe ich mir gedacht, aus diesen beiden Rechecksignalen eine
>Gleichspannung zu erzeugen und diese dann mit nem Comperator(den der
>Controller besitzt, zu vergleichen.

>Nun weiß ich aber nicht, wie ich aus diesem Rechecksignal eine
>Gleichspannung  bekomme. Hab da an einen Kondensator parallel zum PWM
>gedacht, bin mir nur nicht sicher ob das auch funktioniert.

Im Prinzip ja, aber das ist grosser Unsinn. Du willst ein schönes 
Digitalsignal DA-wandeln und dann wieder AD-wandeln? Das wird ein 
schlechtes, teueres Design. Nimm lieber ein uC, der 50 Cent mehr kostet 
und ein oder zwei Timer mehr hat.

MFG
Falk

Autor: Gast (Gast)
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> Im Prinzip ja, aber das ist grosser Unsinn. Du willst ein schönes
> Digitalsignal DA-wandeln

Die Spannung ist zwar ein digitaler Wert, die Zeit bzw. Frequenz aber 
nicht.

Da das Puls-Pausen Verhältniss sich nicht ändert, ist das Wandeln in 
eine analoge Spannung mittelt Tiefpass nicht möglich bzw sehr 
aufwendiger.

Autor: Annegret (Gast)
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Das Problem loest man mit einem PLL. Einen Prozessor braucht man nicht 
notwendigerweise.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Gast (Gast)

>Da das Puls-Pausen Verhältniss sich nicht ändert, ist das Wandeln in
>eine analoge Spannung mittelt Tiefpass nicht möglich bzw sehr
>aufwendiger.

Quark. Ein einfaches Monoflop löst das Problem, wenn gleich es hier 
unsinnig ist.

MFG
Falk

Autor: Bastler (Gast)
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Monoflop mit R-C-Glied, hatten wir mal in der Lehrwerkstatt.
(...lang ist`s her...)

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