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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Feuchtesensor für Flüssigkeitsmenge, Ideen?


Autor: Nasser (Gast)
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Äh hallo,
ja wie soll ich's formulieren.
Ich würde gerne mit einem einfachen Sensor Feuchtigkeit messen, aber 
nicht die relative Luftfeuchte oder Bodenfeuchte, sondern den 
prozenduralen Flüssigkeitsanteil z.B. in einer Wand o.ä.
Dabei gibt es keine verläßliche Aussage, ob Luft o.ä. vorhanden sind.
Vielleicht komisch formuliert, angenommen ich habe Feuchtigkeit in der 
Wand die wenn sie sich vergrößert z.B. Schimmel begünstigt, nun will ich 
einen Sensor in die Wand verbringen, um eben genau diese Größe 
(Flüssigkeitsanteil) zu messen.
Keine Ahnung ob's überhaupt Sinn macht, nur habe ich kein Gerät 
gefunden, was eine Aussage über den Flüssigkeitsgehalt in Wänden o.ä. 
zuläßt.
Gibt's sowas und wenn ja wie heißt das und wie funktioniert das ?
Ähnlich wie beim Holz, also zwei Elektroden und Widerstand messen ?
Wenn ja wie ermittele ich dann den passenden Wert für's jeweilige 
Material ?
Danke für Hinweise.

Autor: Abuze (Gast)
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Hallo,

für derartige Zwecke gibts haufenweise Geräte, aber leider auch sehr 
viel Schrott darunter. Letztendlich entscheiden die Sorptionsisotherme 
des jeweiligen Materials wieviel Wasser tatsächlich enthalten ist.
Die guten alten "Erdnägel" mit Multimeter bringens meist nicht, weil das 
Material dafür sehr homogen sein muss. (Wand, Holz ,.... sehr inhomogen 
!)
Es existieren nur indirekte Messverfahren (z.B. über Ausgleichsfeuchte) 
die in verbindung mit Sorptionsisotherme dann den Wert ermitteln können.
Hier nen Link von ner Feuchtemesstechnik-Firma, die sich mit sowas 
beschäftigt: www.dr-wernecke.de
Für sehr genaue Messungen gibts noch andere Verfahren (Karl-Fischer 
Titration, Austrocknen + Wiegen,... e.t.c. ..... sind aber ohne Labor 
und Probennahme (nicht zerstörungsfrei!) nicht zu machen (erst recht net 
als transmitter).
keine einfache Messaufgabe ! ... aber sicherlich machbar

Viel Erfolg

Autor: Pöhli (Gast)
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warum sind jene Geräte, mit denen auf dem Bau die Restfeuchte in Putz 
und Estrichböden gemessen wird, nicht passend ?

eine Möglichkait wäre die Wand als Dielektrikum zu benutzen und nach dem 
Prinzip des Streufeldkondensators zu arbeiten.

Das mögliche Verfahren hängt auch davon ab ob du was mobiles/ fest 
installiertes brauchst, wie genau das werden soll usw.

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