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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DC/DC Wandler auf Lochraster


Autor: Themistokles (Gast)
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Hiho

Ich habe folgende Frage:

Wie schätzt Ihr denn die Chance ein einen DCDC Wandler auf einer 
Lochrasterplatine zum laufen zu bringen. Also nicht auf einer Platine 
gelayoutet.

V(in) = 12 V
V(out) = 20V
I(out) = 6A
f = 500kHz

Was meint Ihr ?

Ich befürchte dass mit parasitäre Induktivitäten +Kapazitäten einen 
Strich durch die Rechnung machen.

Greez

Themistokles

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Themistokles (Gast)

>Wie schätzt Ihr denn die Chance ein einen DCDC Wandler auf einer
>Lochrasterplatine zum laufen zu bringen. Also nicht auf einer Platine
>gelayoutet.

Naja, laufen wird er schon irgendwie, aber EMV und max. Wirkungsgrad 
kannst du da sicher vergessen.

MFG
Falk

Autor: Andy (Gast)
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wenn du die Bauteile so nah wie möglich aneinander platzierst und damit 
die unnötige Leitungslänge minimierst und keine Design-Fehler machst, 
wie z.B. Feedback nah an der Spule, dann würde es gut funktionieren. Mir 
ist klar, es ist leichter gesagt als getan, aber ich schätze das als 
möglich ein.

Andy

Autor: Chris :) (fr34k)
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haben heute einen dcdc wandler als laborübung aufgebaut....

wie schon oben gesagt solltest du alles möglichst nah beisammen stecken 
um unnnötig lange drähte zu vermeiden .. ACHTUNG => Kurzschlussgefahr...

weiters solltest du vor allem beim dimensionieren der/des kondensators 
genau arbeiten....

lg

Autor: Gelb (Gast)
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Es gibt Lochraster-Platinen mit Kupferfläche auf der Oberseite. Darauf 
habe ich neulich einen Schaltregeler (Abwärtswandler) zum Akkuladen 
gebaut. 2A, 30kHz, praktisch keine Schwingereien, ich war wirklich 
begeistert.

Die Tips von Andy müssen natürlich beachtet werden.

Damit könntest du es probieren und dann berichten!

Grüße,
Peter

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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500kHz sind schon einen Herausforderung auf Lochraster.
Würde, wie schon erwähnt, die HF-Lochraster mit Massefläche nehmen.
Auf selbiger habe ich schon Class D Halbbrücken bis 300kHz aufgebaut.

Zwingend notwendig sind die kurzen Verbindungen und eventuell noch etwas 
C möglichst dicht am Fet (Puffer der Versorgungsspannung, induktionsarm 
da dicht dran).
Ganz nützlich bei der Geschwindigkeit sind Ferritperlen in der 
Gateleitung zum Fet, möglichst dicht ran an den Fet. Das dämpft die 
Ströme zwischen Treiber und Gate, die über 200kHz ziemlich viel ärger 
bereiten (Fet schaltet nicht sauber aus, es schwingt am Gate im Bereich 
<5ns).

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