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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Sicherung und Spannung


Autor: Dietmar E (Gast)
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Was ist für das Durchbrennen einer Sicherung ausschlaggabend, die 
Leistung oder der Strom? Anders gefragt: gilt die Stromangabe auf einer 
Sicherung (z.B. 0.63A) nur für die Nennspannung der Sicherung (z.B. 
2340V)?

Autor: The Devil (devil_86)
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Strom und Leistung hängen doch zusammen, meinst nicht auch??
2340V?? Na, schön verschrieben ;-) Klar, die Sicherung ist für die 
Nennspannung ausgelegt.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Für das Durchbrennen an sich ist ausschließlich die Verlustleistung am 
Draht ausschlaggebend, und die hängt wiederum ausschließlich vom Strom 
ab. Die Spannungsangabe ist die Abschaltspannung der Sicherung, also die 
Spannung, bei der die Sicherung auch noch sicher trennt und es keine 
Zerstörungserscheinungen durch den Lichtbogen gibt. Es ist einer für 
230V ausgelegten Sicherung ziemlich egal, ob sie tatsächlich in einem 
230V-Kreis zum Einsatz kommt oder in einem 12V-Kreis.

Autor: The Devil (devil_86)
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@  Johannes M.:

Ich lass mich ja gern eines besseren belehren, aber irgendwas kann in 
deiner Rechnung doch nicht stimmen, oder?

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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The Devil wrote:
> @  Johannes M.:
>
> Ich lass mich ja gern eines besseren belehren, aber irgendwas kann in
> deiner Rechnung doch nicht stimmen, oder?
Welche Rechnung???

Autor: Dietmar E (Gast)
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Ich will eine Sekundärseite 6V mit 0.63A absichern. Hat zufällig jemand 
dafür eine Bestellnummer zur Hand?

Autor: The Devil (devil_86)
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Johannes M. wrote:
> Welche Rechnung???

Wenn du sagst, es kommt rein auf Verlustleistung drauf an, kann es nicht 
egal sein, ob ich einen 230V- oder 12V-Kreis habe.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der Draht der Sicherung hat einen spezifischen Widerstand. Durch den 
fließenden Strom erwärmt sich der Draht, bis er schmilzt. Die Spannung 
hat hier keinerlei Einfluß.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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The Devil wrote:
> Wenn du sagst, es kommt rein auf Verlustleistung drauf an, kann es nicht
> egal sein, ob ich einen 230V- oder 12V-Kreis habe.
Was hat denn bitteschön die Verlustleistung am Sicherungsdraht mit der 
im Stromkreis maximal auftretenden Spannung zu tun? Genau: Nichts. Die 
hängt ganz allein vom Strom durch den Draht ab. Und dem Strom durch den 
Draht ist es völlig Wurscht, wo er herkommt. Es muss bei der Wahl einer 
Sicherung nur gewährleistet sein, dass im Fall eines Kurzschlusses (in 
dem im schlimmsten Fall die komplette Betriebsspannung des betreffenden 
Stromkreises an der Sicherung abfällt) die Sicherung auch noch sicher 
abschalten kann und der beim Abschalten entstehende Lichtbogen auch 
gelöscht wird, ohne dass sich dabei erstmal die komplette Sicherung in 
ihre Einzelteile zerlegt.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Travel Rec. wrote:
> Der Draht der Sicherung hat einen spezifischen Widerstand. Durch den
> fließenden Strom erwärmt sich der Draht, bis er schmilzt. Die Spannung
> hat hier keinerlei Einfluß.
Danke... Manche Leute müssten das
und
mal so richtig eingebläut bekommen...;-)

Autor: The Devil (devil_86)
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Believe in god or believe in nothing.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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The Devil wrote:
> Believe in god or believe in nothing.
Ach, so ist das. Nun, in der Elektrotechnik kann reines Gottvertrauen zu 
unerwünschten Nebeneffekten führen...

Rather believe in St. Ohm, at least when working...

Autor: The Devil (devil_86)
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Johannes M. wrote:
> Rather believe in St. Ohm, at least when working...

*??*

Autor: Netbird (Gast)
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> Ich will eine Sekundärseite 6V mit 0.63A absichern. Hat zufällig jemand
dafür eine Bestellnummer zur Hand?

Die kleinen Feinsicherungen sind geeignet, allerdings musst Du noch 
überlegen, ob Du flinke oder träge Auslösevorgänge brauchst...

Autor: Jörg B. (manos)
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Die Spannung der Sicherung ist egal, da die Sicherung ja normalerweise 
nicht die Last darstellt also nicht zwischen + und - hängt sondern nur 
auf + Potential. Die Sicherung erzeugt dann durch den Eigenwiderstand 
einen eigenen Spannungsabfall (U=R*I).

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