weisses rauschen

#685274
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tobias hofer wrote:
>
> wie sieht die funktion für weisses rauschen aus (oder eine
> näherungsfunktion)?

Der Begriff "Weiß" im Rauschen kommt von der Analogie das weißes Licht 
eine Summe von vielen verschiedenen Farben ist. Beim Rauschen ist damit 
gemeint, dass alle Frequenzen in dem Rauschen vorkommen. In der Praxis 
ist das nicht erreichbar. Praktisch machbar ist es jedoch für den 
genutzten Frequenzbereich eines Systems ein weißes Rauschen zu erzeugen.

Um deine Frage zu beantworten, das Rauschsignal muss ein konstantes 
Frequenzspektrum im Übertragungsbereich deines Systems haben.
Gast #685488
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>>du brauchst also einfach einen Zufallsgenerator.

Ein Zufallsgenerator produziert in der Regel gleichverteilte 
Zufallszahlen = Rauschamplitudenwerte. Weißes Rauschen hat gaußverteilte 
Amplituden. Die Umrechnung von gleichverteilt auf gaußverteilt macht die 
http://de.wikipedia.org/wiki/Box-Muller-Methode

Gleichverteiltes Rauschen kann reichen, muß aber nicht, das hängt von 
der Anwendung ab.

gute Nacht
Detlef
#685641
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Ihr habt Recht.

'It is often incorrectly assumed that Gaussian noise (i.e. noise with a 
Gaussian amplitude distribution — see normal distribution) is 
necessarily white noise. However, neither property implies the other. 
Gaussianity refers to the way signal values are distributed, while the 
term 'white' refers to the shape of the flat power spectral density.'

http://en.wikipedia.org/wiki/White_noise

Nichtsdestotrotz verwende ich für Simulationen immer weißen, 
gaußverteilten noise. Wenn die Amplitudendichte gleichverteilt ist, 
kriegt man z.B. Fehler duch clipping der Eingangsverstärker nicht mit, 
weil so hohe Amplituden nicht auftauchen. Bei vielen Anwendungen, z.B. 
DSL, ist das für die Bitfehlerrate entscheidend, Interleaving ist das 
Mittel der Wahl gegen Impulsstörungen, zu denen auch das clipping der 
Verstärker gehört.

Wieder was dabeigelernt-

Cheers
Detlef
Gast #687616
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"Weiß" sagt nichts über die Amplitudenverteilung aus, weißes Rauschen
kann auch gleichverteilt sein."

ist mir nicht neu, allerdings kann ich in meinem kopf nicht
die brücke von einem zu anderem schlagen.
ich könnte ja eine amplutudenverteilung meiner wahl nehmen,
(stationärer process)
die amplitude wäre dann eine zufallsvariable X(t)=constant und
zu jedem zeitpunkt unabhängig vom vorhergehenden wert.
warum sollte sich im spektrum die energie über alle frequenzen
gleich aufteilen. gibt es irgendwo im inet quellen die
mich zur erleuchtung bringen? :)

grüsse, daniel

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