Takt benötigt - woher kriegen?

OP #686295
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Hallo!

Ich habe vor einen Drucksensor HP03 (http://www.hoperf.com/pdf/HP03.pdf) 
zu verbauen. Jetzt habe ich nur ein Problem mit der Taktgenerierung. 
Einen µC habe ich zwar im System, aber der läuft mit 20MHz, etwas zu 
schnell für den Sensor der anscheinend fix 32768Hz benötigt.

Ich sehe grundsätzlich zwei Ansätze, einen Teiler oder einen eigenen 
Frequzenzgenerator. Ersteres wird wegen dem schiefen Verhältnis 
wahrscheinlich schwierig. Und letzeres wird nach dem was ich so 
nachgeguckt habe ziemlich viele Bauteile benötigen.

Schade wenn so ein kleines Bauteil so einen riesigen Aufwand nach sich 
zieht. Aber was würdet ihr machen?

Grüße
Johannes
#686310
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Johannes Walther wrote:
> Hallo!
>
> Ich habe vor einen Drucksensor HP03 (http://www.hoperf.com/pdf/HP03.pdf)
> zu verbauen. Jetzt habe ich nur ein Problem mit der Taktgenerierung.
> Einen µC habe ich zwar im System, aber der läuft mit 20MHz, etwas zu
> schnell für den Sensor der anscheinend fix 32768Hz benötigt.

In dem Datenblatt steht 30..35kHz, also unkritisch.

Wenn Dein MC nen Pin togglen kann mit Timercompare, dann irgendwas 
dazwischen einstellen, fertig.
Z.B. ein AVR kann das.


Peter
(Firma: my-solution) #686314
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Was für einen uC hast du denn? Es gibt ja meist auch Möglichkeiten aus 
denen einen Takt auszugeben, ich weiß es leider auch nicht genau, aber 
kann man nicht auch vielleicht einen Pulse irgendwie auf einen Ausgang 
geben?
EDIT: Ok, damit wäre das beantwortet...
Gast #686315
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Na, der Clock soll zwiscehn 30 und 35kHz sein. Muss der Prozessor mit 
20MHz laufen ? Das ist ganz krumm. Es gaebe passendere Frequenzen. zB 
18.432MHz, 16MHz, 14.7456MHz. In der Tat, es ist schade, das ein Bauteil 
so restrikitve Anforderungen an die Umgebung stellt, es bietet aber 15 
bit. Man kann natuerlich immer einen analogen Sensor nehmen und einen 
24bit ADC hintenran.
Gast #686319
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Im Datenblatt steht "Conversion Time at Condition MCLK=32k  Min:30 
Max:35 KHz"
Sieht also so aus als die Taktrate die Messung beeinflussen könnte. Da 
das Datenblatt recht unvollständig ums mal beim Namen zu nennen ziemlich 
hausbacken ist, würde ich einfach ausprobieren was passiert wenn du den 
Takt änderst.
Falls dein µC noch Ressourcen frei hat kannst du doch einen 
Interrupt-Timer machen, der das Taktsignal erzeugt.

Und jetzt stell ich noch ne Frage:
Was für eine Firma ist Hope-RF? Kommt sie ursprünglich aus China, oder 
wird dort nur gefertigt, wo ist die F&E?
Bin neugierig weil ich innerhalb von drei Tagen zum zweiten Mal auf die 
Firma stoße.
#686437
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Hallo,

Nachtrag: habe nicht gesehen, daß er keinen µC-Typ angegeben hat...
Dann eben den kleinsten AVR nehmen, von den 20MHz mittakten lassen, 
Mini-Programm drauf.

Oder 2x FF, einer vorn von 20MHz auf 10Mhz, dann 8-Stufigen Counter-IC 
dahinter als Abbruch-Zähler oder mit Voreinstekkung auf Teiler 152 
Programmiert, 2. FF dahinter, um wieder einen symmetrischen Takt zu 
bekommen.

Oder Uhrenquarz und Inverter, wenn es nicht syncron zum µC-Takt sein 
muß.

Gruß aus Berlin
Michael
#686446
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Bei mir läuft der HP03 an einem AVR der mit 10MHz getaktet wird. Die 
32768Hz trifft man damit nicht. Der ADC ist vermutlich ein Delta-Sigma 
Wandler.
Die Frequenz dür den ADC ist also prinzipiell egal, damit wird die 
Samplerate beeinflusst. Solange diese nicht allzuweit abweicht, gibt es 
keine Probleme. Nur eines mag der ADC nicht: Wenn sehr viel Jitter drauf 
ist.
OP #686538
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2920 wrote:
> Na, der Clock soll zwiscehn 30 und 35kHz sein. Muss der Prozessor mit
> 20MHz laufen ? Das ist ganz krumm. Es gaebe passendere Frequenzen. zB
> 18.432MHz, 16MHz, 14.7456MHz.

Naja, die Schaltung mit dem µC ist nicht von mir und wegen des Programms 
dort kann ich auch nicht einfach die Frequenz ändern.

Johannes
OP #686549
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Benedikt K. wrote:
> Bei mir läuft der HP03 an einem AVR der mit 10MHz getaktet wird. Die
> 32768Hz trifft man damit nicht.

Mit wieviel betreibst Du ihn dann?

> Die Frequenz dür den ADC ist also prinzipiell egal, damit wird die
> Samplerate beeinflusst. Solange diese nicht allzuweit abweicht, gibt es
> keine Probleme.

Gut, ich werde es auf jeden Fall mal mit einem eigenen AVR testen und 
dann mal sehen ob im Zielsystem (Mega64) noch was frei ist.

Danke,
Johannes
OP #686550
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Esko wrote:
> Im Datenblatt steht "Conversion Time at Condition MCLK=32k  Min:30
> Max:35 KHz"
> Sieht also so aus als die Taktrate die Messung beeinflussen könnte. Da
> das Datenblatt recht unvollständig ums mal beim Namen zu nennen ziemlich
> hausbacken ist, würde ich einfach ausprobieren was passiert wenn du den
> Takt änderst.

Mit den Angaben zum Takt in dem Datenblatt habe ich wegen genau dieser 
seltsamen Angabe so mein Problem. Wandlungszeit in KHz ist interessant.

> Falls dein µC noch Ressourcen frei hat kannst du doch einen
> Interrupt-Timer machen, der das Taktsignal erzeugt.

Ich muß zugeben an sowas gar nicht gedacht zu haben. Allerdings sieht es 
mit den Timern im Zielsystem (mit Mega64) schlecht aus.

Danke,
Johannes
#686561
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Johannes Walther wrote:
> Benedikt K. wrote:
>> Bei mir läuft der HP03 an einem AVR der mit 10MHz getaktet wird. Die
>> 32768Hz trifft man damit nicht.
>
> Mit wieviel betreibst Du ihn dann?

Teilerfaktor 153, ergibt etwa 32680Hz. Der ADC Wert ist erstaunlich 
stabil. Trotz 16bit wackelt da kaum mehr als beim AVR internen ADC mit 
nur 10bit...
OP #686563
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Michael U. wrote:
> Nachtrag: habe nicht gesehen, daß er keinen µC-Typ angegeben hat...
> Dann eben den kleinsten AVR nehmen, von den 20MHz mittakten lassen,
> Mini-Programm drauf.
>
> Oder 2x FF, einer vorn von 20MHz auf 10Mhz, dann 8-Stufigen Counter-IC
> dahinter als Abbruch-Zähler oder mit Voreinstekkung auf Teiler 152
> Programmiert, 2. FF dahinter, um wieder einen symmetrischen Takt zu
> bekommen.
>
> Oder Uhrenquarz und Inverter, wenn es nicht syncron zum µC-Takt sein
> muß.

Danke für diese Alternativen. Die Sache ist halt die, dass es schade 
wäre, einen kleinen Sensor zu haben den man an sich schön über zwei 
Drähte auslesen kann. Nur um ihn zum Laufen zu bringen ist ein 
Schaltungsaufwand zu treiben der aufwendiger und teurer als der Sensor 
selbst ist.

Gut klar, wenn es nicht anders geht ...

Johannes

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