Gast
#688747
Hallo, vorweg als Entschuldigung für die eventuell dummen Fragen: Ich habe wenig Schaltungserfahrungen und bis auf simple OP-Schaltungen noch nie etwas mit IC's zu tun gehabt, dazu das Wort "Pull-Up-Widerstand" gerade erst zum ersten Mal gehört. Ich habe einen Switched-Capacitor-Filterbaustein (Maxim 26Xer Serie), mit dem ich einen Filter realisieren möchte. Datenblatt: http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX263-MAX268.pdf Der IC-Baustein hat u.a. diverse Pins, über deren Eingangsspannung (+5V oder -5V) die Grenzfrequenz eingestellt wird. Auf Seite 20 ist ein schönes Bild, wo der IC einfach so ohne weitere Bauteile verdrahtet ist. Sprich: Signale, Spannungen und Takt direkt anklemmen und fertig. Habe ich in meiner Naivität so aufgebaut - funktioniert nicht (irgendwo bildet sich anscheinend ein Kurzschluss). Auf Seite 18 steht in einer kurzen Nebenbemerkung etwas von Pull-Up-Widerständen für eben diese Pins, mit denen die Grenzfrequenz eingestellt wird. Nach einiger Recherche hier im Forum und im Internet hört es sich für mich logisch an, dass dort Widerstände zwischen Spannungsquelle und Eingangspin geschaltet werden müssen (bitte korrigieren, falls ich falsch liege). Frage aber: Beim Takt geht es doch auch um bestimmte Pegel. Müsste ich dort nicht auch einen Pull-Up-Widerstand verwenden? Dazu steht nichts im Datenblatt. Application Notes gibt es auch keine für den IC. Und wie sieht es mit den Eingangs- und Ausgangspins aus, sowie der Spannungsversorgung des IC und dem Masseanschluss - dort muss (oder darf sogar) KEIN Widerstand vorgeschaltet werden, richtig? Zusammengefasst also meine Vermutung: - Pull-Up-Widerstand brauche ich für Takteingang & anliegenden Pegeln zur Einstellung des IC - KEINE Pull-Up-Widerstände für Signaleingänge bzw. -ausgänge sowie Spannungsversorgng und Masse. Wäre nett, wenn mir da evtl jemand Erfahreneres auf die Sprünge helfen könnte!