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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik künstlicher Widerstandswert


Autor: Skittler Bruce (skittler)
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Hallo alle mit einander,

ich muss gestehen ich habe mich gerad erst angemeldet und muss euch 
direkt mit einer harten nuss auf die Nerven gehen.

Folgende angelegenheit.

Ich habe ein Messsignal (Füllstandswert einen Kraftstofftankes) als 
digitalen Wert vorliegen.
Nun möchte ich das auf einer analogen Anzeige Sichtbar machen.
Mehrere gespräche mit Kundendiensten und suche im Internet haben 
allerdings ergeben das es keine Anzeigen mit Kraftstofftanksymbole für 4 
- 20mA signale gibt.
Da die Aufnehmer per Widerstandsveränderung funktionieren gibt es auch 
nur Anzeigen die einen Widerstand messen. (0 - 180 Ohm).
Es ist aber nun zwingende Vorgabe eine Anzeige mit Kraftstoffsymbol zu 
benutzen.
Und hier fängt das Problem an:
Ich muss einen Widerstandswert Simulieren, der gemessen werden kann. Es 
gäbe eventuell die möglichkeit widerstände über Elektronische Schalter 
durch den Mikrocontroller Parallel zu schalten und sich so den 
gewünschten Widerstand zurecht zu fummeln, aber da muss es doch was 
passenderes geben.

Falls jetzt jemandem etwas einfällt informiert mich bitte.
Danke und auf ein gutes Gelingen.

Autor: Matze (Gast)
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Hi,

Google mal nach "Digitale Potis". Als Beispiel kannste dir mal den 
AD5228 ansehen.

Gruß
Matze

Autor: HildeK (Gast)
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Jedes analoge Messgerät ist eigentlich ein empfindlicher Strommesser, 
z.B. mit 100 µA Vollausschlag. Das wird bei deinem Kraftstoffanzeiger 
ähnlich sein. Zum Widerstandsmesser wird er erst, wenn mit einer 
Spannung ein Strom durch den zu messenden Widerstand und das Messgerät 
getrieben wird.

Also: Digitalsignal als PWM ausgeben und mit geeignetem Vorwiderstand 
auf den Bereich kalibrieren.

Autor: Olaf (Gast)
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> Es
> gäbe eventuell die möglichkeit widerstände über Elektronische Schalter
> durch den Mikrocontroller Parallel zu schalten und sich so den
> gewünschten Widerstand zurecht zu fummeln, aber da muss es doch was
> passenderes geben.

Es gibt etwas mit dem schoenen Namen DA-Wandler zu kaufen. Das sind 
nicht anderes als Widerstaende mit Schalter in einem Gehaeuse. Die Frage 
ist aber natuerlich welchen Strom/Widerstandswert bereich ein 
handelsuebliches Messinstrument an seinem Spannungsteiler erwartet. Da 
solltest du mal den Taschenrechner anwerfen bevor du was kaufst.

Eine andere denkbare Moeglichkeit waere es natuerlich den kleinsten 
notwengigen Widerstand mit einem Transistor an den Eingang zu schalten. 
Und dann machst du noch PWM und kannst so den Wert veraendern. Die Frage 
ist nur wie gut das Instrument mit PWM klarkommt. Wuerde ich erstmal 
fuer machbar halten.

Olaf

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> Da die Aufnehmer per Widerstandsveränderung funktionieren gibt es
> auch nur Anzeigen die einen Widerstand messen. (0 - 180 Ohm).

Dann nimm eine solches Gerät und schließe an Stelle des Gebers einen 
veränderlichen Widerstand (Widerstandsdekade) von 0 bis 180 Ohm an.
Jetzt für die verschiedenen Füllstände den passenden Wert einstellen und 
die Spannung über dem Widerstand messen.

Bei Anlegen dieser gemessenen Spannung wird das Gerät dann auch ohne den 
Geber den entsprechenden Wert anzeigen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Den Widerstand des Anzeigeinstrumentes kann man messen, der 
Widerstandsbereich des Gebers ist bekannt. Damit kann man bestimmen, 
welche Spannung man auf das Instrument geben muß, um einen bestimmten 
Ausschlag zu erreichen.

Im Fahrzeug dürfte der Geber mit einem Ende auf Masse hängen und am 
Schleifer ist das Anzeigeinstrument angeschlossen, dessen zweiter 
Anschluß auf + hängt.

Um den Geber zu ersetzen, hänst du einfach einen Anschluß des 
Anzeigeinstrumentes auf Masse, den anderen an den PWM-Ausgang des 
Prozessors, der über einen Tiefpaß gefiltert wird.

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