Ansteureng Relais mit GND output

Gast #696177
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Tag, Leute!

Ich bin in Sachen Analogtechnik eine echte Niete... Daher mal kurz eine 
Fräge. Ich habe einen Ausgang (out) an meiner digitalen Schaltung, der 
entweder einen FET nach GND durchschaltet, oder eben nicht (HI-Z). Der 
Pin kann aber maximal 5mA senken, also muss noch eine Schaltung davor. 
Ub ist 5V. Geschaltet werden soll ein Relais. Freilauf ist heir n.n. 
vorgesehen.
Wenn Ihr da mal Kurz drüber gucken könntet:

         ^ Ub 5V
         |-------------o
        | |            |
        | | R 2K2      |
        | |           /  e
out      |          |/
o--------0----------|  PNP
                   b|\
                      \  c
                      |
                      |
                      |
                    -----
                    |  /|
                    | / |  Relais 5V, 150mA
                    |/  |
                    -----
                      |
                      |
                      |
                    ___
                     _
                      _

Danke schomma, Henk.
#696187
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@ Henk (Gast)

>Fräge. Ich habe einen Ausgang (out) an meiner digitalen Schaltung, der
>entweder einen FET nach GND durchschaltet, oder eben nicht (HI-Z).

Nennt man Open Collector bzw. Open Drain.

Ausgangsstufen Logik-ICs

>Wenn Ihr da mal Kurz drüber gucken könntet:

Relais mit Logik ansteuern

In deiner Schaltung fehlt der Vorwiderstand vom Transistor. Und die 
Freilaufdiode.
Möglich Lösungen mit NPN oder PNP siehe Anhang.

MfG
Falk
Angehängte Dateien:
Gast #696243
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Zu Falks Vorschlag:
Bei der PNP-Variante sollte noch von B nach VCC ein Widerstand sein. 
Diese Variante würde ich bevorzugen.
Bei der NPN-Variante schaltet das Relais aus, wenn der Steuerausgang auf 
Null ist. Genausogut, wenn die Eigenschaft "Ausgang=0 --> Relais aus" 
nicht stört.
Gast #696780
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@Falk Brunner
>Warum? Ein Panik-Widerstand? Wenn ein PNP keinen Basisstrom kriegt, dann
>sperrt er zuverlässig.

Natürlich wird das Relais nicht anziehen. Es fließt trotzdem 100-1000 
mal mehr Kollektorstrom als ohne den Widerstand - unnötigerweise ....
Gast #697315
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@ Falk Brunner (falk)
Leckströme vom Treiber, wenn der HighZ ist. Weiß man, was da eingesetzt 
ist?
Oder auch Störungen durch Einstreuungen (Handy?).
DEN Widerstand würde mir auch der knickrigste Projektmanager nicht 
absprechen ...

jack (Gast) wrote:
>Hast Du Dir das auch gut überlegt?
Nein, da habe ich nicht viel überlegt! Es gibt Transistoren, die in 
ihren besten Tagen schon mal ein Beta von bis zu 1000 haben können - 
gut, andere haben vielleicht nur 30.
Z.B. ein (Feld-Wald-Wiesen) BC547 hat schon ein Beta von bis zu 800.
Gast #697359
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>Nein, da habe ich nicht viel überlegt!

Also, ich habe mal einen BC558B genommen, 560 Ohm am Collektor und
2k7 als Basiswiderstand. Bei offener Basis messe ich am Lastwiderstand
3mV, berührt man den Basis-R mit dem Finger (das bedeutet schon eine
sehr heftige Einstreuung), sinds 58mV.
Handy bringt gar nichts.

Also keine Panik wenn mal 5µA fließen.
Gast #697421
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also beim Relais wird's schon nicht gleich kritisch sein, aber eine LED 
an so einer Schaltung mit einem T mit hoher Beta kannste u.U. schon 
etwas leuchten sehen. Nehmen wir einfach mal einen PIC16F872, weil ich 
den gerade so schön in der Mache habe:

IIL I/O ports — — ±1 µA Vss <= VPIN <= VDD, Pin at hi-impedance

Bei einem Beta von ein paar 100 sinds im Extremfall schon ein paar 100µA 
- für ne LED schon genug zum deutlichen Glimmen.

Und ich bin mir sicher, es gibt auch andere "hochohmige" Open-D/C 
Quellen, die per Spezifkation noch mehr als max. Reststrom angeben.

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