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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Akkulaufzeit, 60mA, 2200mAh NiMH


Autor: Schorsch (Gast)
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Seid gegrüßt!

Ich möchte eine Schaltung, welche ca. 60mA bei 3.3V benötigt, über 4 in 
Reihe geschaltete NiMH-Akkus mit 2200mAh betreiben. Zur Erzeugung der 
3.3V kommt ein LDO-Regler zum Einsatz, welcher mindestens 3.6V benötigt, 
um noch sicher regeln zu können.

Nun frage ich mich, wie lange die Akkus wohl halten werden. Klar, es ist 
abhängig vom Akkutyp, aber was würdet ihr schätzen? Leider 
veröffentlichen die Hersteller scheinbar keine Entladekurven.

Schorsch

Autor: Andreas K. (a-k)
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Die Kapazität sowohl von Standardbatterien als auch von Akkus der 
1,xV-Klasse ist m.W. durch eine Entladung bis 0.9V definiert. Bei 4 
Stück also bei eben deinen 3,6V.

Soweit so einfach.

Kompliziert wird es dadurch, dass die Hersteller u.U. das Blaue vom 
Himmel runterlügen. Nur darfst du kaum erwarten, dass dir die Hersteller 
das selber sagen. ;-)

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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36 Stunden

Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
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Naja wenn du 3,6V hast liegt an einer Zelle noch ca 0,9V an.

Jetzt kuckst du im Internet wieweit man ne NiMH Zelle entladen darf:

NiMH-Akkus reagieren empfindlich auf Überladung, Überhitzung, falsche 
Polung, Tiefentladung und Tiefentladung mit Umpolung, die bei in Reihe 
geschalteten Zellen auftreten kann. Die Abnahme der Kapazität hat nichts 
mit dem Memory-Effekt zu tun und lässt sich auch nicht durch besondere 
Maßnahmen rückgängig machen. Vollständiges Entladen (bis auf 1 V 
gemessen unter Last) oder gar wiederholtes Laden und Entladen verringert 
lediglich die Lebensdauer wegen der beschränkten Zahl möglicher 
Ladezyklen. Möchte man die Solllebensdauer von typischerweise 500 
Ladezyklen (entsprechend 10 Jahren bei wöchentlicher Ladung) erreichen, 
ist ein intelligentes Ladegerät unabdingbar.

(Quelle: Wiki)

jetzt weißt du das man nur bis 1V gehen sollte -> kannst die volle 
kapazität nutzen.

Autor: akkurechner (Gast)
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Der Akku ist nach 2200mAh/60mA = 36,67h entladen.

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Da es ein Linerarspannungsregler ist. Ist es ja egal was hinten für ne 
Spannung raus kommt. Es wird immer 4,8V 60mA gezogen.(Vorrausgesetzt 
hinten werden auch 60mA gezogen). Also 2200mAh : 60mA = 36h.

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Mist zu langsam.

Autor: Albi G. (deralbi)
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...warum kein Schaltregler? Würde doch viel mehr fetzen.. da nützt es 
sogar was, wenn die Akkus voll sind.. Je höher die Spannung, desto 
kleiner der Strom.

Autor: Roland Z. (r-zimmermann)
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Hallo,

ich kann Albi G. nur zustimmen, lass den Linearheizer weg und verwende 
einen Schaltregler, die kann man auch sehr klein aufbauen. TI, ST oder 
Maxim haben da schöne sachen die auch sehr sparsam im Eigenverbrauch 
sind. Der Vorteil ist das der Wirkungsgrad steigt und du dich über eine 
längere Laufzeit pro Akkuladung freuen kannst. Weiterhin heizt nix (ok 
zugegeben bei 60mA sollte das noch kein so großes Problem sein g)

Autor: Schorsch (Gast)
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Danke für eure Hinweise.

Schaltregler wollte ich vermeiden, da es sich um eine HF-Schaltung 
handelt und ich mir hier keine unnötigen Störungen einhandeln möchte. 
Allerdings wäre es durchaus einen Versuch wert, der Wirkungsgrad einens 
solchen Schaltreglers liegt ja schon deutlich höher als die ca. 69%, die 
man bei dem Linearregler hätte.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Wirkungsgrad Linearregler: anfangs 69%, auf 82% steigend.
Wirkungsgrad Schaltregler bei 3,3V: 70-80%.
Ob sich das lohnt?

Autor: Schorsch (Gast)
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Vermutlich nicht :)

Autor: Jens (Gast)
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Warum nicht an Li-Po oder Lithiumionenakkus gedacht?
Haben sagen wir wenn se voll sind maximal 4V, und irgendwo bei 3,55V ist 
Schluss.

Kannste deine Schaltung u.U. sogar ohne Regelung dranhängen.
Brauchst nur ne kleine Tiefentladeschutzschaltung, und ein gescheites 
Ladegerät.


Gruß Jens

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Der LDO ist ja auch noch mit vielleicht 5mA (wären ca. 8%) 
Eigenverbrauch dabei.
Ein guter Switcher könnte da schon ein wenig Laufzeit rauskitzeln.

Autor: Winfried (Gast)
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Ist ja immer die Frage, ob man überhaupt etwas rauskitzeln muss. Wenn 
nicht, würde ich immer einen LDO vorziehen, ist einfacher, macht weniger 
HF-Störungen und ist billiger. LiPo Zellen würde ich meiden, sind mir 
einfach zu gefährlich, gerade in Bastelschaltungen, wo man auch mal was 
verkehrt macht und dann vielleicht die Hütte brennt.

Autor: M. Kriegel (Gast)
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Ich empfehle den http://www.zetex.com/3.0/pdf/ZLDO330.pdf

Grüße,
Michael

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