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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Festspannungsregler: Vin = Vout?


Autor: Jonas (Gast)
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Hallöchen!
Habe da mal eine Frage zu Festspannungsreglern wie z.B. einem LM2937.
Was passiert eigentlich, wenn man die Spannung anlegt, die man auch 
rausbekommen will?

Habe hier nämlich eine kleine Schaltung gebaut, die intern 3,3V 
benötigt. Damit man sie aber von außen auch mit mehr Volt betreiben 
kann, habe ich einen LM2937 davorgeschaltet. Leider liefert der erst ab 
ca. 5V Eingangsspannung die gewünschten 3,3V.....

Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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jeder lineare Regler braucht ein bisschen Overhead um was ausregeln zu 
können. Mit Low-Drop-Out-Typen ist dieser nötige Overhead etwas kleiner 
aber rein = raus ist einfach nicht.

bye

Frank

Autor: Kai F. (k-ozz)
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Bei einem Festspannungsregler ist die Ausgangsspannung immer kleiner als 
die Eingangsspannung. Es gibt sog. Low-Drop-, Very Low-Drop- und Ultra 
Low-Drop-Spannungsregler. Als Drop wird hierbei die Differenz zwischen 
Ein- und Ausgangsspannung bezeichnet. Ultra Low-Drop-Regler haben (je 
nach Strom) gerade einmal einen Drop von 0,1V oder gar weniger.

Wird nun am Eingang einen 3,3V-Festspannungsreglers nur 3,3V angelegt, 
so kommt am Ende natürlich weniger raus.

Autor: Jonas (Gast)
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Au ha! Danke für die Aufklärung... wisst ihr zufällig die Bezeichnung 
eines Ultra-Monster-Mega-Hyper-Low-Drop 3,3V Festspannungsreglers?

Danke schonmal :-D

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Warum können die regler eigentlich nicht bei Spannungen die zu klein 
sind einfach die Eingangsspannung zum Ausgang durchreichen? Das wäre 
natürlich optional über einen Pin fest zu legen.

Autor: Whirlpool (Gast)
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Na, dann googel mal nach "ultra low drop" da hast du was zu lesen.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Schau dir mal den MAX667 an.

Autor: Gast (Gast)
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Vin = Vout?
Lässt sich doch mit einem Schaltregler realisieren.
Da geht dann auch Vin < Vout :-)
Ist hier wahrcheinlich mit Kanonen auf Spatzen, aber sollte man der 
vollständigkeit halber erwähnen.

gruß

Autor: Tom (Gast)
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LP3963 oder LP3966 haben 0,08V drop, wer kennt was besseres?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Tom wrote:
> LP3963 oder LP3966 haben 0,08V drop, wer kennt was besseres?

Mosfet + Rail2Rail OP. Macht Rdson*I Spannungsabfall.

Autor: Tom (Gast)
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oder Spannungsverdoppler und 78xx. Oder der oben schon erwähnte 
Schaltregler.

OK, ich geb's zu, war keine gute Frage.

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Benedikt K. wrote:

> Mosfet + Rail2Rail OP. Macht Rdson*I Spannungsabfall.

Mit Single Supply für den OP ?
Zeig dochmal ...

Grüße
Björn

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Björn Wieck wrote:
> Benedikt K. wrote:
>
>> Mosfet + Rail2Rail OP. Macht Rdson*I Spannungsabfall.
>
> Mit Single Supply für den OP ?

Ja. Einfach mit einem Rail2Rail OP einen P Kanal Fet ansteuern, und die 
Ausgangsspannung auf den nichtinvertierenden Eingang zurückkoppeln. An 
den invertierenden kommt eine Referenzspannung. Die meisten Rail2Rail 
OPs können max. 16V oder noch weniger, das ist dann halt die Begrenzung 
für die Eingangsspannung. Wichtig ist auch der OP Typ, denn dieser 
sollte einerseits schnell genug sein, um Laständerungen auszuregeln, 
andererseits sollte das ganze nicht schwingen. Ich weiß jetzt auswendig 
nicht mehr was für ein OP das war, das ganze war für ein GSM Modem, das 
an einem LiPo Akku betrieben wurde, und das gerne eine Spannung um die 
3,5V haben wollte. Als Referenz diente eine sowiso vorhandene 3,3V 
Spannung. Das ganze lief damals wunderbar, ist aber schon ein paar Jahre 
her.

Autor: icke (Gast)
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hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
( Lowdropout mit Power-MOSFET)

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Benedikt K. wrote:

> Ja. Einfach mit einem Rail2Rail OP einen P Kanal Fet ansteuern, und die
> Ausgangsspannung auf den nichtinvertierenden Eingang zurückkoppeln. An
> den invertierenden kommt eine Referenzspannung. Die meisten Rail2Rail
> OPs können max. 16V oder noch weniger, das ist dann halt die Begrenzung
> für die Eingangsspannung. Wichtig ist auch der OP Typ, denn dieser
> sollte einerseits schnell genug sein, um Laständerungen auszuregeln,
> andererseits sollte das ganze nicht schwingen. Ich weiß jetzt auswendig
> nicht mehr was für ein OP das war, das ganze war für ein GSM Modem, das
> an einem LiPo Akku betrieben wurde, und das gerne eine Spannung um die
> 3,5V haben wollte. Als Referenz diente eine sowiso vorhandene 3,3V
> Spannung. Das ganze lief damals wunderbar, ist aber schon ein paar Jahre
> her.

Danke Benedikt.
Ich vergesse manchmal das ja auch P-Kanal FET gibt...
Der Rest ist dann selbsterkärend.

Ich stricke gerade an einer Schaltung rum die eine 5V Spannung schaltet 
die einen extrem kleinen RdsOn haben soll, also mit N-FET. GND Schalten 
ist nicht.

Es kommt ja auf die Ugs an und die hole ich mir derzeit über einen 
MAX232-Kanal herbei, der eh nicht benutzt wird. Steuerspannung = TTL

Das hast Du nicht evtl auch noch eine bessere Lösung dazu ?
Ausser Relais natürlich.

Grüße
Björn

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Hi,
der LTC1878 sei als Vertreter der Schaltreglerfraktion genannt. Der (und 
auch andere) haben einen PMOS als Schalter und 100% Dutycycle. U_drop 
macht dann nur noch der Spulengleichstromwiderstand und der Rds_on vom 
MOSFET.
Der LTC1878 macht aber keine 16V - aufpassen. (ist ja auch nur EIN 
Beispiel)

Gruß
Axelr.

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Axel Rühl wrote:
> Hi,
> der LTC1878 sei als Vertreter der Schaltreglerfraktion genannt.

Hallo Axel,

ich wolle nur was Schalten und nicht regeln.
Und die niedrigen RdsOn von N-FETs würden bei Strömen von > 7A Sinn 
machen.
Zumal ich bei einer Spg von 5V bin, die Sache mit dem MAX232 
funktioniert schon, allerdings würde ich nicht extra einen dafür als 
Treiber für FET
nehmen wollen wenn es nicht eh schon ein Rest von 232 in der Schaltung 
gibt der noch "was frei" hat.

Grüße
Björn

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Björn Wieck wrote:
> Axel Rühl wrote:
>> Hi,
>> der LTC1878 sei als Vertreter der Schaltreglerfraktion genannt.
>
> Hallo Axel,
>
> ich wolle nur was Schalten und nicht regeln.
> Und die niedrigen RdsOn von N-FETs würden bei Strömen von > 7A Sinn
> machen.
> Zumal ich bei einer Spg von 5V bin, die Sache mit dem MAX232
> funktioniert schon, allerdings würde ich nicht extra einen dafür als
> Treiber für FET
> nehmen wollen wenn es nicht eh schon ein Rest von 232 in der Schaltung
> gibt der noch "was frei" hat.
>
> Grüße
> Björn

Ja - sicher doch ;-)

>...habe hier nämlich eine kleine Schaltung gebaut, die intern 3,3V
>benötigt. Damit man sie aber von außen auch mit mehr Volt betreiben
>kann, habe ich einen LM2937 davorgeschaltet. Leider liefert der erst ab
>ca. 5V Eingangsspannung die gewünschten 3,3V.....

??????????

bin ich im falschen Thread?
http://www.linear.com/pc/productDetail.jsp?navId=H...

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Axel Rühl wrote:
>
> bin ich im falschen Thread?

Irgend wie schon.. Ich regel nix sondern schalte.

Also von Eingang = 5V nach Ausgang = möglichst viel von 5V
Keine Regelung sondern nur durchschalten.

P-FET geht, unter Last ist P-FET aber nicht so toll wegen hoher RdsOn.
N-FET geht nur toll wenn GND geschaltet wird.
Es wird aber eine Lösung für schalten mit N-FET gesucht.
Weil P-FET einen relativ hohen RdsOn haben.

Ugs ist das Stichwort: erhöhen der Ugs bringt es. Nur hat der OP
der ich nunmal bin nicht immer einen MAX232 in Reserve dafür und frage
daher nach einer Möglichkeit wie die ganze Sache auch ohne teuren MAX232 
geht.

Grüße
Björn

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Nun, ich bezog mich auf dieses Post,
hätte ich dazuschreiben sollen, tut mir leid, wollte keine Verwirrung 
stiften


Autor: Jonas (Gast)
Datum: 12.11.2007 20:39

Hallöchen!
Habe da mal eine Frage zu Festspannungsreglern wie z.B. einem LM2937.
Was passiert eigentlich, wenn man die Spannung anlegt, die man auch
rausbekommen will?

Habe hier nämlich eine kleine Schaltung gebaut, die intern 3,3V
benötigt. Damit man sie aber von außen auch mit mehr Volt betreiben
kann, habe ich einen LM2937 davorgeschaltet. Leider liefert der erst ab
ca. 5V Eingangsspannung die gewünschten 3,3V.....

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Axel Rühl wrote:
> Nun, ich bezog mich auf dieses Post,
> hätte ich dazuschreiben sollen, tut mir leid, wollte keine Verwirrung
> stiften
>

Hallo Axel,

mein Fehler... ich hatte vergessen einen neuen Thread aufzumachen und 
wähnte mich schon im selben.. ;)

Grüße
Björn

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