Erklärung kleinster uni Turing-Maschine

Gast #699881
Lesenswert?

Hallo zusammen,

vielleicht hat ja der ein oder andere davon gehört, dass Wolfram den von 
ihm initiierten Wettbewerb zur Findung der kleinstmöglichen universellen 
Turing-maschine als erfolgreich beendet sieht. Ein Student darf sich 
über 25000$ Aufwandsentschädigung freuen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/97991

Der besagte Automat des Studenten kommt mit 3 Farben und 2 Zuständen 
aus. Vielleicht kann mir jemand helfen, die Überführungsfunktion in der 
Abbildung
http://www.heise.de/bilder/97991/0/0
zu interpretieren. Ich habe ein Verständnisproblem, da ich unweigerlich 
an die typischen eindimensionalen Automaten mit 2 Farben denken. siehe 
hier http://de.wikipedia.org/wiki/Zellul%C3%A4rer_Automat
Die Farben, schwarz und weiß, bilden hier die Zustände einer Zelle.
Aber wie ist die Grafik Wolframs zu verstehen?
Was stellen die kleinen Gnuppel dar.
Ist die Zustandüberführungsfunktion von Nachbarzellen abhängig, oder 
gibt es etwa gar keine Zellen?
Gast #699895
Lesenswert?

Die "kleinen Gnubbel" stellen die zwei möglichen Zustände dar. Die 
Farben bilden hier das Alphabet.

Das linke Bild/die erste Regel würde ich etwa so interpretieren:
Wenn Zustand gleich "Gnubbelspitze oben" und Buchstabe an aktueller 
Position gleich "Orange", dann schreibe Buchstabe "Gelb", bewege Zeiger 
eine Position nach links und behalte den aktuellen Zustand 
("Gnubbelspitze oben") bei.

Das rechte Bild/die letzte Regel dann etwa so:
Wenn Zustand gleich "Gnubbelspitze unten" und Buchstabe an aktueller 
Position gleich "Weiß", dann schreibe Buchstabe "Orange", bewege Zeiger 
eine Position nach links und ändere den Zustand in "Gnubbelspitze oben"

Die restlichen halt analog.

CU

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren