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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Apropos Oszilloskop


Autor: Toni (Gast)
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Hallo Profis


Ab welcher Bandbreite eignet sich ein Oszi zum Gebrauch in der
Digitaltechnik / Microcontroller-Tehchnik ?

Kann ich mit gutem Gewissen das 10MHz Gerät 610-2 von Conrad kaufen,
oder muss ich das ELV-2030 30MHz Zweikanal-Oszilloskop als Minimum
betrachten ?

Besten Dank für die Tips


Toni

Autor: Steffen (Gast)
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Ein pauschales Urteil ist serh schwer, es kommt immer darauf an, was du
damit mahcen willst. Für den Anfrang wäre vielleicht auch ein
gebrauchtes Oszi nicht schlecht. Was willst du denn damit genau
machen?

Steffen

PS: eigentlich ist ein Oszi auch nicht das typische gerät für dich
Digitaltechnik

Autor: Toni (Gast)
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Hallo Steffen

Ja, was will ich damit tun ?

Nun ich erhoffe mir, damit Signale und Impulse, die ich gerne
verarbeiten möchte sichtbar zu machen (Projekt DCF77 an STK500 mit
LCD).

Ist da ein Oszi fehl am Platz.

Gruss

Toni

Autor: Joerg Wunsch (Gast)
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Ein Oszi ist nie fehl am Platz, aber 100 ns Nadelimpulse wirst Du halt
mit einem klassischen Analog-Oszi nicht darstellen können, und
aperiodische Impulsfolgen selbst größerer Dauer kannst Du damit nicht
triggern.  Selbst eine RS-232 bei 9600 Bd bekommt man praktisch nur
dann sinnvoll getriggert, wenn man konstante Daten (nur ,A' oder
sowas) sendet.

Daß 10 MHz recht knapp sind merkst Du schon daran, daß der Systemtakt
aktueller MCUs oft um einiges höher liegt.  Andererseits sind das
natürlich 3 dB Angaben, d. h. es ist nicht so, daß er die 14 oder 16
MHz eines Taktgenerators gar nicht mehr anzeigen würde, nur eben mit
geringerer Amplitude und stark verrundet.

Natürlich ist jeder Oszi im Zweifelsfalle besser als keiner, es gibt
genügend Aufgaben, bei denen er immer mal hilfreich sein kann.  Ich
würde mir aber auch einen gebrauchten zulegen (bzw. habe dies getan --
alte sowjetische Technik, zwar schwer, aber durchaus solide).

Autor: Oryx (Gast)
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Hallo Toni,

wie Jörg schon sagt, mit einem analogen Skop wird es bei
unregelmässigen Signalen unmöglich, ein aussagekräftiges Bild
darzustellen.
Ein weiteres Problem sind die Anzahl der Kanäle. Im Normalfall hat man
ein Takt- und ein Datensignal. Es sollten auch beide angezeigt werden
können.
Also mindestens 2 Kanäle.

Also mit gutem Gewissen kann ich nur zu einem 50 bis 100MHz digitalen
Skop raten. Aber sowas hat leider seinen Preis.

Wenn Du Verstärker oder andere Analogtechnik machen willst, hat ein
einfaches analoges Skop durchaus seine Berechtigung.

Schreib mal, wo Du herkommst, evtl. ist ja jemand zu einer Vorführung
bereit.

Oryx

Autor: Toni (Gast)
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Hallo Oryx

Ich bin aus der Schweiz.

Nun hätte ich ein gutes Angebot für einen Digital - Oszi von Tecstar,
das Modell DCS2150.

Infos unter : http://www.tecstar.co.uk/tmi/page15.html

Wäre dieses Gerät geeignet, um auch unregelmässige Signale
aufzuzeichnen ?

Gruss

Toni

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

was soll das den kosten? 200MS/s sind ja nicht so der Bringer.

Matthias

Autor: Oryx (Gast)
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Hi Toni,

ich habe ein Skop mit einer Samplingrate von 100Ms/s. Das ist schon
knapp. Bei einer Taktfrequenz von 22MHz werden die Messungen etwas
schwierig. Für ein 100ns lange Signal erscheinen halt nur 10 Punkte.

In der Firma steht mir ein Skop mit 500Ms/s zur Verfügung. Damit lassen
sich solche Frequenzen prima verarbeiten.

Bei Deinem Skop und einem AVR mit unter 20MHz sehe ich keine Probleme.

Für zukünftige Projekte und Controller wird die Luft dann aber schon
dünner.

Im Endeffekt ist es eine Kostenfrage. Wenn es möglich ist, solltest Du
dir das Skop an deinem Messaufbau vorführen lassen. So einen Händler
habe ich allerdings noch nicht gesehen.

Alternativ gibt es noch die Tektronix TDS1002 und TDS1012 zu Preisen
von 1300 Euro bis 1700 Euro.
Oder so eine Mühle wie meine (Tektronix 2232) für ca. 500 Euro bei
Ebay.

Fazit:
Entweder Jörg seine Variante mit einem preiswerten gebrauchten
analogen(2 Kanal 30MHz unter 100Euro), kannste ja später wieder
verkaufen, kein grosses Risiko aber viel zum Lernen
oder
halt richtig Geld in die Hand nehmen, ohne zu Wissen, was passiert.

Die Schweiz ist leider zu weit weg, ich komme aus Norddeutschland.
Die mit dem Nieselregen im November;))

Oryx

Autor: Stefan (Gast)
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Ich sehe die Mhz-Zahl als ziemlich unentscheidend an. Gerade bei
modernen Microcontrollern setzt man doch eigendlich auf vollintegrierte
Teile, nur noch Quarz und Peripherie dran und fertig. An Daten- und
Adressleitungen muss man doch heute nicht mehr rumfummeln.
Ich habe ein altes Hameg 205 und das Einzige was mich noch nie gestört
hat, sind die 20Mhz. Wichtig sind für mich: digital und min. 2 Kanäle.

Sinnvoller als ein irre teures Oszi ist meiner Meinung nach noch ein
kleiner Logikanalyzer. Gerade wenn es um Schnittstellen geht, zeitliche
Fehler in Ausgangssignalen etc. sehr sinnvoll.

Stefan

Autor: ispodvala (Gast)
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Hallo

Oszi ist immer gut. Wenn du jedoch nur die DCF77-Signale anschauen
möchtest, so reicht auch eine Soundkarte zum Digitalisieren. Ich weiss
nicht, wozu die 100ns gemeint waren, aber bei DCF77 sind die Impulse
100 bzw. 200ms lang. Und sie kommen ziemlich regelmäßig mit 1Hz 59 mal
in der Minute.
Ein Tipp: http://www.heret.de/funkuhr/index.htm dort gibt es eine WAV-
und MP3-Dateien mit Funkuhrsignalen zum Download und sonst noch gute
Erklärungen.
Sonst für Digitaltechnik sind die 100ns schon ein Begriff und ein Oszi
sehr teuer.

Autor: Peter Fleury (Gast)
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Zum Analysieren von langsameren digitalen Signalen, z.B. I2C, RC-5
Fernbedienung habe ich gute Erfahrungen gemacht mit folgendem
PC-basierenden Parallel-Port Analyser (Selbstbau-Anleitung):

A logic analyzer using the PC's parallel port:
http://www.xs4all.nl/~jwasys/old/diy2.html

Autor: guenter (Gast)
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Hallo Peter

diesen Analyser habe ich mir vor einiger Zeit auch besorgt
aber leider nicht zum laufen gebracht.

Programm-Version: digitrac_xp
Betr. System W'XP-home

Folgende Fehlermeldung

********************************************************************
Die Anwendung konnte nicht gestartet werden, weil cp3240mt.dll nicht
gefunden wurde. Neuinstallation der Anwendung könnte das Problem
beheben
********************************************************************

wiederholte Neuinstallationen hatten keinen Erfolg

Kannst Du mir weiterhelfen

Besten Dank im Voraus

Günter

Autor: Peter Fleury (Gast)
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cp3240mt.dll muss in \windows\system Verzeichnis kopiert werden.
Diese befindet sich im Digitrace Zipfile auf der oben genannten Site.

Ferner bracht man den Allowio parallel Port driver:
http://www.beyondlogic.org/porttalk/porttalk.htm

Zum Starten:
allowio Digitrac.exe 0x378

Danach auf Digitrace:
Settings-> Check "Windows2000"

Autor: Toni (Gast)
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Hallo

Interessante Infos, vielen Dank.

Was ist den von diesem deutschen Produkt zu halten?
Geeignet für Digitaltechnik bis 20 Mhz?

http://www.wittig-technologies.com/english/05_prod...

Gruss

Toni

Autor: guenter (Gast)
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Hallo Peter

Vielen Dank für Deine Info's zum Thema Analyser installieren.

Ich habe mir also nun die datei cp3240mt.dll besorgt

Verzeichnis für cp3240mt.dll windows\system oder windows\system32
???

Gleichzeitig habe ich mir den allowio_Driver heruntergeladen
In diesem Zip-file waren noch einige andere Programme / Dateien .. ?

Alle Dateien sind nun im gleichen Verzeichnis wie das Programm
digitrac.exe  -- können Sie dort bleiben ???

und in welchem Verzeichnis kann / muß ich

allowio.exc starten ???

Ich bin in solchen Betriebs-system-bedingten Aktionen nicht sehr
sattelfest, und  bevor ich loslese, bitte ich um Beantwortung der oben
genannten Fragen.

Können durch die zusätzliche Installation eines IO-Driver (allowie.exe)
andere Auswirkungen / Beeinträchtigungen entstehen ???

Besten Dank im Voraus

Günter

ps. vielleicht könntest Du mit ein paar Sätzen die Aufgabenstellung
und Wirkungsweise des allowio-Drivers erklären

Autor: Peter Fleury (Gast)
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In welches Verzeichnis man cp3240mt.dll kopieren muss, habe ich ja
geschrieben.

Ja allowio.exe, porttalk.sys und digitrac.exe können im gleichen
Verzeichnis sein.

Der Sinn und die Funktionsweise von allowio steht ja auf der Seite wo
Du es heruntergeladen hast sowie in der PDF Doku.

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