Also das Steuergerät merkt davon nur was, wenn 'ne Lambdasonde drinnen
sitzt. Aber dann merkt es das ganz sicher! Wenn du die Ventile einfach
mal zu machst, kommt 'n Haufen Sauerstoff an der Sonde vorbei (wurde ja
net verbrannt), deren Spannung dadurch schlagartig auf 0 zurückgeht.
Das Steuergerät denkt sich weiß wunder was da passiert ist und hebt
erstmal die Öffnungszeiten der Ventile. Nach einer Weile wird es
feststellen, dass das nix gebracht hat und einen Fehler ala "Lambda
defekt" oder "LMM kaputt", ganz sicher aber "Adaptionsgrenze
überschritten" ablegen. Außerdem wird 'ne entsprechende Lampe angehen,
die dir sagen soll, dass da was net stimmt.
Als nächstes wird das Steuergerät mit den Werten an der Adaptionsgrenze
weiterarbeiten. Sprich wenn die Ventile wieder funktionieren läuft die
Sache erstmal viel zu fett.
Das freut den Kat und das freut die Lambda, weil beide unverbrannten
Sprit auf den Tot nicht ausstehen können (die Adaptionsgrenze sollte
aber eigentlich vorher kommen). Auf jeden Fall gibt das dann wieder
einen hübschen Fehler im Fehlerspeicher, und die nächsten 20km (bis das
Steuergerät sich auf die Lambdawerte adaptiert hat) hast du 'nen
Verbrauch jenseits von gut und böse.
Wie gesagt, ich kenn mich mit sowas etwas besser aus, das sowas nicht so
ganz trivial ist war nicht einfach nur so dahergesagt... lass es besser.
Das Thema, dass mein '81er 900tu ohne Kat dann deutlich bessere
Abgaswerte hat, haben wir dabei noch nichtmal angesprochen.
Die Transistoren hatte ich dir rausgesucht, damit du nach den Werten im
Datenblatt vergleichbare nehmen kannst. Das es die Dinger nimmer gibt
ist irgendwie logisch, die war'n vor 20 Jahren aktuell ;).