> denn die
Summe der vier Messwerte muss wieder durch zwei geteilt werden, da die
echte Auflösung nur 11 Bit beträgt. Dann kommt 2046 raus.
Das würde mich mal interessieren. Eigentlich kommen ja, wenn man
aufsummiert, 4*1023 verschiedene Werte raus. Welcher Wert das dann
letztendlich wird hängt nur von der Häufigkeitsverteilung der Messwerte
ab (zB. 3mal 500, 1mal 501 -> 2001/4 -> 500.25), nicht davon wann
welcher Messwert kommt (also da gehen durch's Aufsummieren keine
Informationen verloren). Und die Häufigkeitsverteilung entspricht genau
dem Messwert.
Da fehlen dann übrigens auch die Werte bis 4096. Aus 1 mach 4 bit
bedeutet, dass nun für jeden Wert 4 Werte zur Verfügung stehen. Also
statt 0 dann 0, 0.25, 0.5, 0.75. Dann 1, 1.25, 1.5, 1.75 usw. Und ganz
zum Schluss 1023, 1023.25, .5 und .75. Nur das es die letzten 3 Werte
eben nicht gibt, 1023*4/4 gibt immernoch 1023.
Oversampling funktioniert nur mit einem statistisch gleichverteilten
Rauschen, und damit das bei 1023.75 funktioniert müsste man auch 1024
als Wert erfassen können, weil der Messwert eben mal drüber und mal
drunter liegt. Da das aber nicht geht...
nochmal @Falk: Oder ist in deiner Aussage schon das Gesetz der großen
Zahlen berücksichtigt? Dann käme das natürlich hin, bei 4 Messwerten
besteht ja auch eine gute Wahrscheinlichkeit, dass der Messwert 4mal
über dem realen Wert liegt, obwohl er eigentlich drunter liegt.