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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Experte für Software und Algorithmik gesucht


Autor: Rainer Siedler (Gast)
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Wir planuen und entwicklung komplexe Softwarepakete für mathematische 
Emulation und Simulation auf der Basis von existenten 
Hochgeschwindigkeits-PC-Plattformen mit (DSP- und FPGA-Karten), die von 
Drittanbietern bezogen werden. Wir beschäftigen derzeit bereits 12 
Entwickler, davon mehr als die Hälfte reine Softwareentwickler und 
wachsen weiter. Daher benötigen wir einen neuen Mitarbeiter zur 
Festanstellung.

Gefordert sind eine 45h-Woche, wobei nach Einarbeitung durchschnittlich 
15h-20h davon im home office laufen können (login über Standleitung). 
Hauptarbeitsort wäre der Firmensitz im Großraum Rhein-Main-Taunus.

Tätigkeiten: Planung und Entwicklung komplexer Software, mathematische 
Emulation, Modellierung und Simulation für 
Hochgeschwindigkeitsplattformen Pc und embedded. Je nach Fähigkeiten 
auch Projektgewinnung beim Kunden und Planung solcher Plattformen dem 
Lieferanten gegenüber.

Abschluss: gutes Universitätsdiplom in Mathematik, Informatik oder 
ähnlich, kurze Studienzeit

Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als reiner Softwareentwickler, dazu 
gfs 2-5 Erfahrungen im Projektmanagement, Kundenaquise und Kalkulation

Skills : Sehr gute Kenntnisse in C und C++, idealerweise Erfahrung in 
der Erstellung von großen Softwarepaketen, Realisation auf hochschnellen 
Prozessoren wie Power-PC oder auch ARM.

Must : Algorithmik, Funktionentheorie, komplexe Transformationen in C++, 
Erfahrung in der Integration in Multi-Core-Systeme und verteilte 
Systeme, Stabilitäts und Sicherheitsanalysen, Verständnis für embedded 
Hardware und FPGA-Systeme.

Alter : bis ca. 35

Unser Angebot : Sie erhalten eine privat nutzbare Büroausttattung, 
Dienst-PC, und 10k Dienstwagenersatz. Gehalt : Verhandelbar! Unsere SD 
liegen mit Bonus >100k.

Wir sind uns klar, daß wir hier jemanden abwerben müssen. Daher bieten 
wir völlige Diskretion. Erste Kontaktaufnahme und Infos unter 
rainer.siedler.temp@arcor.de

Dipl.-Inf. Rainer Siedler

Autor: Frank (Gast)
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> Alter : bis ca. 35

Warum werden hier ältere Menschen diskriminiert? Was soll das?

Autor: Michael Schneider (snickers)
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Frank wrote:
>> Alter : bis ca. 35
>
> Warum werden hier ältere Menschen diskriminiert? Was soll das?

Bei uns darf es solche Stellenausschreibungen mit Altersangaben gar 
nicht geben, da man sich an das Gleichbehandlungsgesetz der EU halten 
muß.

Unser Anwalt hat erzählt, das es sogar Leute gibt, die sich extra wegen 
sowas Bewerben und nachher die Firmen verklagen wenn sie nicht 
eingestellt werden (was sie eh nie vorhatten)...

Autor: The one (Gast)
Datum:

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Ja Ja, so ist das in Deutschland. Deswegen igeln sich die ältere 
Arbeitnehmer auch in ihren jetzigen Unternehmen ein und versuchen kein 
Risiko mehr einzugehen.

Autor: Rainer Siedler (Gast)
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Ich bin erschüttert, welche Intepretationen die Altersangabe hier 
auslöst. Dabei ist es nur eines nebst anderen (viel härteren wie ich 
finde) Ausschlusskriterien: So könnte man auch fragen, warum nicht FH, 
warum nicht jemand mit Maschinenbaustudium, warum nicht jemand, der 
weniger als 4hh arbeiten möchte und kann?

Ganz einfach: Wir profitieren von hochqualifizierten Fachkräften, die 
ganz bestimmte Eigenschaften haben. Ganz konkret muss die von uns 
gelieferte Software eben deutlich besser und fehlersicherer sein, als 
das, was der Durchschnitt (der Programmierer und Firmen unserer Branche) 
in der Lage ist, zu produzieren. Und dies erfordert Personen, denen das 
Studium leicht gefallen ist, die also 10 Semester aufweisen. Rechnet man 
den Abiturienten mit Bundeswehr auf maximal 20, kommt man mit 5 Jahren + 
weiteren 5 Jahren Berufserfahrung eben auf 30, zusammen mit weiteren 
Jahren Projektmanagement dann auf maximal 33-35. Punkt, Ende und aus.

Die Altersangabe ist daher ein Richtwert. Wer sich daran stört, der soll 
drüber hinweg sehen. Wir möchten nur verhindern, daß sich Leute 
bewerben, die wir nicht nehmen werden. Das spart Zeit. Dass dies zum 
Aufhänger für Klagen gemacht wird, ist da schwer nachvollziehbar. Für 
uns als kleine (und sehr effizient arbeitende) Firma ist es mithin 
ungemein schwer, alle gesetzlichen Anforderungen zu kennen, respektive 
die unzähligen Tricks, derer sich mancher bedienen. Demnächst fangen 
jetzt alle an und klagen nur noch, statt zu arbeiten. (???)

Ich ändere daher meine Stellenbeschreibung wie folgt ab:

Es sind ausdrücklich auch Personen aufgefordert, die ...

- nur ein FH-Diplom haben
- deutlich älter sind, als 35
- lange und intensiv studiert haben
- mittelmässige Noten haben
- eine 35h Woche wollen

... eben einfach alle, die meinen, sich bewerben zu müssen. Aus 
Sicherheitsgründen füge ich noch hinzu, daß sich auch Frauen besonders 
angesprochen fühlen sollten. Die einzelnen Details sollten aber auf dem 
Deckblatt der Bewerbung erkennbar sein, denn nach wie vor behalten wir 
es uns vor, nach unseren eigenen Kriterien auszuwählen. Und dann gibt es 
da ja noch die Probezeit.

Ich denke, so hat nun jeder (theoretisch) die gleichen Chancen.

Autor: seriöser Gast (Gast)
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"weiteren 5 Jahren Berufserfahrung eben auf 30, zusammen mit weiteren 
Jahren Projektmanagement dann auf maximal 33-35"

"die also 10 Semester aufweisen"

Damit habt ihr eure Auswahl VOR Berücksichtigung jeglicher 
Qualifikationen auf << 5% der am Arbeitsmarkt verfügbaren, in Frage 
kommenden Arbeitskräfte beschränkt. Viel Glück.

Autor: Rainer Siedler (Gast)
Datum:

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... die Behinderten hatte ich total vergessen. Selbstredend sind auch 
Muslime und Juden aufgefordert, eine Bewerbung einzureichen. Alle 
Ausländer natürlich auch.

Habe ich noch eine Gruppe vergessen ?

Ich hoffe, es ist klar geworden, was ich meine. Wir werden jemanden 
nehmen, der 100% ins Team passt und uns neues, frisches Knowhow bringt. 
Das lohnt sich und dafür geben wir Geld aus. Unsere Jungs sind eine 
eingeschworene Gemeinschaft (eine Kündigung in 8 Jahren wegen Heirat ins 
Ausland) und passen menchlich optimal zueinander. Unser Kandidat ist 
nunmal keine 40, entwickelt Software nach der old style Methode, kann 
nur das, was alle können und hat zu allem und jenem noch eine 
Sondermeinung. Ins Team passen auch keine Leute, die dreimal am Tag 
beten, Fastenmonate haben, Geburtsmonate und Babypausen einlegen, einen 
7h-Tag haben wollen, esotherische oder sonderliche theologische 
Anschauungen haben.

Wir brauchen jemanden, der sich über 3-5 Jahre optimal in alles 
einarbeitet und dafür die Vorraussetzungen bietet. Als die Ältesten von 
uns angefangen haben (die sind jetzt teilweise über 40), waren wir 30! 
Das nur mal so!

Der FC Bayern stellt auch keine 35- bis 40-jährigen in den Sturm, die 
sich nach 2 Jahren in die Mannschaft integriert haben. Dafür gibt es 
schließlich die Oberliga und die Breite. Querulanten, Beter, Frauen und 
andere, die nicht ins Profil passen, können sich ja bei Siemens 
bewerben.

Ach ja: Unsere Kandidat muss hervorragend Deutsch und English können.

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Der Grund, warum die Altersgrenze hier bitter aufstößt ist, dass sie 
nach AGG §10 rechtswidrig ist und nach §2 Abs 1 auch für 
Stellenausschreibungen gilt.

Kann ein Jurist wahrscheinlich besser formulieren ;)

Auf das Alter hat man persönlich keinen Einfluss, auf die Bildung schon 
- daher ist das schon ein Unterschied. Rein theoretisch kann sich jemand 
über das Gesetz in die Stelle einklagen, auch wenn ich das für 
unwahrscheinlich halte und auch noch von keinem Fall gehört habe.

Einfach die Kriterien an den Studienzeiten und der Berufserfahrung 
festmachen und das alter nicht explizit erwähnen - dann sollte sich 
keiner mehr dran stören.

Schönen Tach noch...

Kai

Autor: Rainer Siedler (Gast)
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Zitat von oben:

> Damit habt ihr eure Auswahl VOR Berücksichtigung jeglicher
> Qualifikationen auf << 5% der am Arbeitsmarkt verfügbaren,
> in Frage kommenden Arbeitskräfte beschränkt. Viel Glück.

Das ist richtig und gewollt. Ferner schlagen noch die Forderungen nach 
der Sprache zu, sowie die guten Studienergebnisse in qualitativer 
Hinsicht. Das dürfte dann nochmals einen Faktor 10% ausmachen.

Aber selbst die dann wirksamen 0,5% wären immerhin noch jeder 200. 
Informatiker. Und reicht ein einziger !

Autor: Michael Schneider (snickers)
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Rainer Siedler wrote:
> Ich bin erschüttert, welche Intepretationen die Altersangabe hier
> auslöst.

Was heisst Interpretation ? Das ist die Wahrheit.
Ich konnte es auch klaum glauben, aber so ist es nun mal. Und wenn mann 
auf so jemanden stößt heisst es dann Unwissenheit schützt vor Strafe 
nicht (oder so ähnlich) - und da hilft auch kein "Punkt, Ende und aus".
Unser Anwalt hat noch so manch andere Sachen erzählt was es nicht alles 
so gibt. Und selbst kleine Betriebe bleiben vor soetwas nicht verschont. 
Unsere Firma hat übrigens 3 Anwälte - ist aber auch ein bischen größer.

>"als kleine Firma ist es mithin ungemein schwer, alle gesetzlichen Anforderungen 
zu kennen"
Ist auch klar, aber gewisse Dinge sollte man schon wissen. Grundlegende 
Gesetze müßen bei unserer Firma sogar schon ein Vorarbeiter kennen.

Autor: Rainer Siedler (Gast)
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Wir beschäftigen weder Vorarbeiter noch Anwälte. Sollte sich wirklich 
jemand erfolgreich einklagen wollen, braucht er keinen Anwalt. Den 
nehmen wir dann einfach ohen Gerichtsverhandlung mit ins Boot. Kein 
Problem. Da wir nach Leistung bezahlen bekommt er erstmal keine Boni, da 
er vermutlich nichts bringt. Da wir uns ferner das Recht vorbehalten, 
ihn während der Probezeit jederzeit zu kündigen, sitzt er hier maximal 8 
Wochen rum. Macht 2 Grundgehälter zu 5000,-. Er bekommt weder 13. noch 
14. noch die Sonderzulage nach dem Projektschlüssel. Dienstwagen oder 
Dienstwagenersatz gibt es nicht, da er - wenn er denn da ist - in der 
Mitte des Büros sitzt und zur Belustigung aller, ein paar Zettel 
abheften darf. Computer hat er keinen und braucht auch keinen.

Autor: seriöser Gast (Gast)
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Irgendwie macht mir dieser Auftritt die Firma nicht sympathisch.

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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seriöser Gast wrote:
> Irgendwie macht mir dieser Auftritt die Firma nicht sympathisch.

Habe mir eben auch den dezenten "Mobbing"-Hinweis verkniffen...

Sorry Rainer, aber unter einem seriösen Auftritt verstehe ich zumindest 
etwas anderes...

Autor: Michael Schneider (snickers)
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Die Klagen sich nicht ein. Die Klagen auf Entschädigung.

Ist aber auch alles nicht Böse gemeint. Aber draußen läuft halt ne Menge 
Schund rum, die sich überlegen, wie sie möglichst einfach an Geld 
kommen ohne was dafür zu tun - leider. Daher muß man heutezutage ganz 
schön aufpassen.

Ich hoffe ihr findet einen Mitarbeiter, der euren Wünschen entspricht.

Autor: Rainer Siedler (Gast)
Datum:

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Mobbing als Notwehr gegen das Einklagen sollte schon erlaubt sein, oder? 
Ist natürlich eine theoretische Überlegung und nicht Gegenstand der 
Praxis. Ausserdem: Was würdet ihr denn von einem neuen Kollegen denken, 
der dasselbe bekäme, aber nichts kann und nur rumsitzt, weil er eine 
Klage gewonen hat? Wie würdet ihr dem begegnen?

> Irgendwie macht mir dieser Auftritt die Firma nicht sympathisch.

Keine Sorge, so schlimm sind wir nicht - wie gesagt: Eine Kündigung in 8 
Jahren.

Autor: Michael Schneider (snickers)
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Das Mobbing gehört glaub ich auch mit zum Gleichbehandlungsgesetz ;-) 
Dagegen kann der wohl wieder klagen.

Ich stelle fest, man sollte nicht so viel mit Anwälten reden :-D

Autor: seriöser Gast (Gast)
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Wenn jemand Frauen ("Babypausen"), Moslems ("Fastenmonate") und über 
35-jährige von vornherein ausschließt, OHNE IHRE FÄHIGKEITEN, INDIVID. 
PERSÖNLICHKEIT USW. ZU BERÜCKSICHTIGEN, dann ist das Diskriminierung, 
und ich habe 100% Verständnis für jeden der deswegen vor Gericht geht.

> Mobbing als Notwehr gegen das Einklagen sollte schon erlaubt sein, oder?

Ohne Worte.

Autor: Frank (Gast)
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> Wenn jemand Frauen ("Babypausen"), Moslems ("Fastenmonate") und über
> 35-jährige von vornherein ausschließt, OHNE IHRE FÄHIGKEITEN, INDIVID.
> PERSÖNLICHKEIT USW. ZU BERÜCKSICHTIGEN, dann ist das Diskriminierung,
> und ich habe 100% Verständnis für jeden der deswegen vor Gericht geht.

Das sehe ich genauso.

Ich habe erst daran gezweifelt, dass der "Rainer Siedler (Gast)", der 
das mit den Babypausen und Fastenmonaten geschrieben hat, der richtige 
ist. Ich dachte, es wäre ein Troll. Aber anscheinend ist er derselbe wie 
der, der die Stellenanzeige geschrieben hat. Ich kann es kaum fassen.

@ Rainer Siedler:
Bitte registrieren Sie sich und posten Sie dann als registrierter User. 
Dadurch kann kein Troll mit Ihrem Namen irgendeinen Mist schreiben.

Autor: Mitgelesen (Gast)
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@ Rainer Siedler

Lass dich nicht beeindrucken von den "Gutmenschen". Ich weiss selbst wie 
schwierig es ist, passende Mitarbeiter zu finden. Für einen Kleinbetrieb 
ist Manpower das A&O.
Dass du jemanden rausmobben würdest, der sich eingeklagt hat, verstehe 
ich voll und ganz...

Das du auch keine Frauen (Babypause & Kosten) und Moslems (Ramadam & 
Gebete) willst, "verstehe" ich auch. Du hast deine Vorstellungen und es 
pass halt nicht. Jedoch solltest du diese Vorstellungen nicht so 
offenlegen. Betroffene könnten sehr empfindlich darauf reagieren 
(verstehe ich auch) und du hast das nachsehen.

Autor: Rainer Siedler (Gast)
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Mir liegt es fern, jemanden zu diskriminieren. Nur habe ich meine 
Erfahrungen gemacht:

In einer ehemaligen Firma, bei der ich noch ein Angestellter war, habe 
ich es erlebt, wie sich Leute, die anderen Glaubens sind, aktiv 
auseinanderdividieren können und überzeugte Muslime, die ihren Glauben 
extrem vertreten, schüren da Diskussionen, die ich nicht gebrauchen 
kann. Hier in Deutschland ist es gottseidank so, daß Katholiken und 
Evangelisten ihren Glauben kaum vor sich her tragen und die es tun, kaum 
mit anderen zusammenrasseln. Damit ist das nie ein Thema in den 
Abteilungen.

Das heisst nun aber nicht, dass es da grundsätzlich kein Miteinander 
geben muss - man kann prima in derseleben Strasse wohnen, meinetwegen 
direkt neben einer neuen Moschee. Aber in einer Firma hängt mam 10h am 
Tag aufeinander - da kann man sich nicht aus dem Weg gehen, wie bei 
Nachbarschaftsverhältnissen. Der Muslim praktiziert seinen Glauben quasi 
daheim in deinem Wohnzimmer! Wenn es jemanden tröstet: Meinen deutschen 
Nachbarn würde ich auch nicht als Mitarbeiter haben wollen, eghal, was 
er kann!

Zum Thema Frau: Einzelne Frauen führen in Entwicklerteams immer zu 
Problemen. Das ist nicht nur meine Meinung. Das habe ich schon von 
Vielen gehört und auch selbst erfahren. Ich gehe da auch ganz allgemein 
gesprochen eher konform mit Frau Herman, die die Frauen mehr in der 
Mutterrolle sieht. Frauen müssen nicht unbedingt Mikrocontroller 
programmieren.

Mag sein, daß es manchem nicht gefällt, was ich schreibe, aber Ich bin 
eben ein offener Typ, der Tacheles redet. Andere machen allerdings genau 
dasselbe, wie ich, reden aber nicht so deutlich darüber.

Es steht den Frauen frei, eine reine Frauenfirma zu gründen und 
niemanden anderen einzustellen. Auch die können ja mit der angeblichen 
Qualifikation argumentieren und niemand kann es ihnen nachweisen oder 
das Firmengründen verbieten.

Gleichbehandlung ist überdies ein Abwehrrecht und kein Leistungsrecht. 
Es schützt davor, wegen des Geschlechtes abgelehnt zu werden. Man kann 
aber keinen Leistungsanspruch daraus ableiten, so nach dem Motto: Ich 
will hier aber rein in die Firma, weil sie zu wenige Frauen hat. Frauen 
dürfen beim Gewerbeamt sofort Firmen gründen, wie sie wollen. Auf 
geht's, nur zu. Vielleicht wirkt ja in solchen Firmen ein Mann dann 
störend, wer weiss?

Ich will die Frau nicht deshalb nicht haben, weil sie anders aussieht 
oder andere Fortpflanzungsorgane hat, sondern weil sie sich anders und 
eben unpassend verhält !  Wer damit immer noch ein Problem hat, der 
frage sich mal, warum so viele Männer gerne mit ihren Kollegen und 
Freunden abends weggehen und die Frauen nicht mitnehmen ?

Autor: Rainer Siedler (Gast)
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Es ist offenkundig, daß der Beitrag von "R.S." nicht von mir stammt. 
Dennoch sei dazu Stellung genommen: Wenn ich nicht mitbekomne, daß einer 
Schwul ist (Lesbe geht kaum, da keine Frau vorhanden), dann ist es mir 
egal. Will sagen: Wenn einer den ganzen Tag als Tunte umherläuft und so 
die Kunden besucht, hätte ich damit ein Problem. So ist es mir Wurscht.

Autor: Grünbär (Gast)
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Warum wird dieser unselige Troll nicht endlich gesperrt.

> Frauen müssen nicht unbedingt Mikrocontroller programmieren.

Derart menschenverachtende Sprüche hätte ich in diesem Forum nicht 
erwartet. Was ist das bloß für ein Unmensch?

Autor: Grünbär (Gast)
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Hoffentlich wird diese Firma - so es sie denn überhaupt gibt - bald in 
Grund und Boden geklagt.

Autor: Daniel (Gast)
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Irgendwie lustig die beiträge hier zu lesen :-)
frage mich nur wer von euch für so eine stelle eine frau die im 3ten 
monat ist einstellen würde... (naja wenn mans nicht so laut sagt, und 
die person einfach nicht nimmt, ist's ja trotzem noch genauso 
diskriminierend...)

Autor: yalu (Gast)
Datum:

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Mal wieder zurück zu den fachlichen Inhalten der Stellenausschreibung:

Ich bilde mir ein, halbwegs Ahnung von Mathematik und Informatik zu
haben, und von Teilgebieten, wo ich weninger Ahnung habe, wenigstens
die Fachbegriffe schon einmal gehört zu haben.

Aber was in aller Welt ist eine "mathematische Emulation"?

Ich habe den Begriff in Google eingegeben: gerade mal 6 Treffer!

Und in allen sechs wird er als leicht misslungenes Synonym für die
Softwareemulation von Fließkommaprozessoren verwendet, was hier aber
wohl nicht gemeint ist.

Kann mich vielleicht jemand aufklären? Ist das etwa ein so
brandaktuelles Thema, dass noch niemand in der Welt darüber
veröffentlicht hat?

Autor: soso... (Gast)
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Unseriös!
und übrigens: die Spitzenfachkräfte gehen zu den großen und nicht zu 
seiner kleinen Bastelstube wie euch.
da weiß man ja nie, ob es euch nächstes jahr noch gibt.

Autor: hopple (Gast)
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hi
für 5000E Grundgehalt lass ich mich gerne mal 8 wochen lang
auslachen
wann kann ich anfangen
MFG

Autor: Gast (Gast)
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Dann musst Du aber schwer aufpassen mit Deiner nächsten Firma und 
begründen, warum Du wieder rausgeflogen bist. Sowas ist sehr schädlich 
im Lebenslauf.

Der Begriff "mathematische Emulation" heisst für mich die Benutzung 
eines mathematischen Ersatzmodelles für ein physikalisches, elektrisches 
Element. Da es in der Stelle offenbar um Prozesstechnik und high speed 
Anwendungen geht, dürfte es sich sicher um Modelle für 
Echtzeitsimulation handeln. Wir haben sowas z.B. für Motoren, Fühler, 
ühysische Aktoren, mechanische Komponenten (Verzögerungen).

Man kann z.B. in VHDL die Verzögerungen mechanischer Komponenten und 
Steller nachbildden, die von elektrischen Spulen angeregt werden. So 
kann man die Wirkung von PWM-Änderungen in HDL mitsimulieren. Hat man 
ein Echtzeitmmodell, kann die korrekte Funktion des Systems mitsimuliert 
und mit den realen Messdaten verglichen werden.

Autor: Experte (Gast)
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Noch ein Gedanke dazu:

>Frauen müssen keine Controller programmieren
Warum nicht? Wäre mal interessant zu erfahren, wer es besser kann? 
grims

Ich kann irgendwo verstehen, daß eine Frau nicht die erste Wahl wäre. 
Wenn, wie in der Anzeige beschrieben ist, ausgeprägter Kundenkontakt 
gefordert ist, dann erwartet man, daß der Repräsentant vorort die 
Projekte reinholt. Da ist Überzeugungsarbeit gefragt und die hängt auch 
wieder von der Akzeptanz ab. Dort an der Front sind Fauen aber wenig 
akzeptiert. Leider - es ist aber so!

Anders gesehen versagen genau dort die jungen Leute je erschreckend oft. 
Man muss auch mal sehen, daß man in einer solch kleinen Firma viele 
unterschiedliche Dinge tun muss und es sicher keinen geben wird, der 
überall gut sein wird. Eine Frau oder ein "Alter" hat da sicher auch 
ihre / seine Qualitäten.

Es gibt eben nicht nur jung und dynamisch!

Autor: STS (Gast)
Datum:

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Also ich weiß nicht. Was ich von dieser Firma und ihrem Inserenten 
bisher gehört habe, ist sehr unsympathisch. Wenn eine Firma mit solch 
hochtrabenden Forderungen auftritt, muß sie wohl auch das höhere Alter 
akzeptieren (viele Profifähigkeiten kommen mit dem Alter). Außerdem kann 
ich mir nicht vorstellen, wie man bei solch anspruchsvoller Tätigkeit 
eine 45-h-Woche voraussetzen kann. Da werden wohl in den restlichen 5 h 
die Fehler für die nächste Woche einprogrammiert. Und wenn man dann 
rumjammert, keine elitären Leute zu finden, muß man sich fragen lassen: 
Was habe ich als Firma zu bieten? Bis jetzt kann ich nur eine 
Aussaugfirma nach dem Modell der new economy aus dem Jahr 2000 erkennen. 
Da haben große, renomierte Firmen mehr zu bieten...

Der Jungendwahn vieler Firmeninhaber kommt übrigens oft daher, daß man 
als junger Spund Komplexe hat, wenn ein ältere im selben Unternehmen 
ist, der mehr Lebenserfahrung, vielleicht auch mehr drauf hat und damit 
den jungen Chef konterkariert

Autor: Gast (Gast)
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> nicht vorstellen, wie man bei solch anspruchsvoller Tätigkeit
> eine 45-h-Woche voraussetzen kann.

Hm, da machen aber viele Programmierer in höher bezahlten Jobs deutlich 
mehr. Gerade bei den Auftragsabarneitern, die für die großen arbeiten. 
Da gibt es schon mal 50-60h Wochen, wenn das Projekt brennt. Und bezahlt 
wird da auch nicht immer alles. Wenn ich da meine unbezahlten 
Überstunden so durchrechne ...

> Da werden wohl in den restlichen 5 h die Fehler für die nächste Woche 
einprogrammiert.

Hehehe ...

> Spitzenfachkräfte gehen zu den großen und nicht zu seiner kleinen
> Bastelstube wie euch. da weiß man ja nie, ob es euch nächstes jahr
> noch gibt.

Das weis man bei Großen auch nicht, wo allenthalben was dicht gemacht 
wird. Eine Siemens oder Bosch stellen auch keine Leute an, die nicht 
voll leistungsbereit sind und von vorn herein ausschließen, mehr zu 
arbeiten, als im Vertrag steht. Ich kann auch nicht erkennen, daß solche 
Firmen sich die Entwickler >35 schlagen. Meist arbeiten gerade die doch 
in den Kleinbetrieben.

>Der Jungendwahn vieler Firmeninhaber

Vor nicht langer Zeit kam eine TV-Doku über den Jugendwahn in den 
Großfirmen: Da hatten sie Audi als Beispiel und gezeigt, daß da in der 
Produktion fast keiner mehr über 40 zu finden war. Und was ich von der 
Entwicklungsabteilungen bei BWM, Audi und seinen Elektroniklieferern 
weis, sind die allermeisten dort auch unter 40, viele sogar unter 30 mit 
nur einigen Jahren im Beruf.

Wo die alten alle abgeblieben sind- das würde ich gern mal wissen.

Autor: Raser (Gast)
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> Wo die alten alle abgeblieben sind- das würde ich gern mal wissen.

Die Alten haben sich, sofern sie ihre Weiterbildung voran getrieben 
haben, Selbständig gemacht.

Bei Besuchen auf diversen Messen fällt mir immer wieder auf, dass die 
Firmeninhaber über 40-50 Jahre alt sind.

Eine Eierlegende-Woll-Milchsau, wie von R.S. gesucht, macht sich eh 
spätestens mit 35J. selbständig.
Wenn R.S. 100kEUR/Jahr bietet zeigt das, dass der Markt noch viel mehr 
Selbständigkeit vertragen kann.

Autor: Gast (Gast)
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>Wenn R.S. 100kEUR/Jahr bietet zeigt das, dass der Markt noch
>viel mehr Selbständigkeit vertragen kann.

Solange Firmen ihre Angestellten abbauen und nur noch mit temporären 
Kräften arbeiten, weil sie Angst haben, jemand über die 50 hinaus zu 
beschäftigen, ist das wohl die Schlussfolgerung.

Vielleicht ist der Ingenieur der Zukunft sowieso nur noch ein Arbeiter 
auf Abruf.

Autor: Gast (Gast)
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@Dipl.-Inf. Rainer Siedler

Wenn ich eines in unserer Branche nicht abkann, dann ist es sich mit 
fremden
Federn zu schmücken. Sie haben da was vergessen, und prüfen Sie es bitte 
auch
auf ihrer Visitenkarte nach!

Es heißt: Dipl. Inf.(FH)!

Autor: Proggie (Gast)
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@Gast.

Verstehe nicht ganz was Du damit sagen willst, aber wenn es um das "FH" 
im Titel geht, dann muss ich Dir aber sagen, dass Die Angabe "FH" nicht 
mandatorisch ist. Man ist nicht gezwungen diese Angabe zu machen.

Autor: Gast (Gast)
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@Proggie:

Doch, die Angabe ist zwingend! Viele meinen sie hätte nur informellen 
Charakter, aber so steht es auch auf dem Diplomzeugnis und das ist 
bindend.

Autor: Jochen (Gast)
Datum:

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Aber selbstverständlich ist die Angabe zwingend...

wie schon mein Vorredner richtig meinte: der Titel wird verliehen und 
kann nicht nach Gurdünken geändert werden.

Siehe §18 Hochschulrahmengesetz

Autor: Gast (Gast)
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Zum Glück hat der Gesetzgeber einen Fehlererkennungscode eingebaut ;-)

Dipl. Inf. = Fachhochschule
Dipl. Inform. = Uni

harr! harr!

Man muß das nur Wissen und die Täuschung fliegt auf.

Autor: Google Nutzer (Gast)
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Also ich würde nicht bei der Firma

SIEDLERSOFT

anfangen die seit 2001 besteht und aus dem Ingeneurbüro Waghäusel 
entstanden ist !

Autor: guest (Gast)
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haha, hübsche Firmenhistorie :D
Kein Wunder das dort kein erfahrener Ü35 Dipl.-Ing. gesucht wird ;)

Autor: Gast (Gast)
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"Dipl. Inf. = Fachhochschule"
"Dipl. Inform. = Uni"

Kann man das irgendwo nachlesen ?

Autor: Frank (Gast)
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Ich finde, es ist ein absolutes Armutszeugnis für Rainer Siedler, dass 
er sich als Uni-Absolvent ausgibt, obwohl er auf der FH war. Wenn das 
nicht stimmt, dann sollte er dagegen argumentieren. Das tut er aber 
nicht. Dann wird es wohl stimmen.

Ausserdem antwortet er nicht auf die Frage, was "mathematische 
Emulation" ist.

So wie es aussieht, hat die Firma noch nicht einmal eine Homepage.

Für mich ist dieser Rainer Siedler ein armes Kerlchen.

Wenn ich sehe, dass er die Stellenanzeige um 1 Uhr Sonntag Morgens 
verfasst hat, dann vermute ich mal, dass er zu dem Zeitpunkt schon 
einiges an Alkohol getrunken hatte. Er weiss ja selber nicht einmal, was 
er mit "mathematische Emulation" meint.

Autor: yalu (Gast)
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> Dipl. Inf. = Fachhochschule
> Dipl. Inform. = Uni

Das ist Quatsch. Gegenbsp.: Unter den Absolventen der Uni Stuttgart
gibt es beides. Keiner kennt den genauen Unterschied, aber es scheint
so zu sein, dass bis Anfang de 90er Dipl.-Informs., später Dipl.-Infs.
die Uni verließen.

Damit kann alleine aus dem Titel nicht darauf geschlossen werden, dass
Rainer Siedler FH-Absolvent ist.

Autor: STS (Gast)
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>Zum Glück hat der Gesetzgeber einen Fehlererkennungscode eingebaut ;-)

>Dipl. Inf. = Fachhochschule
>Dipl. Inform. = Uni

Absoluter Quatsch! Das kommt gar nicht auf die Abkürzung an, man kann ja 
auch Diplominformatiker ausschreiben. Wichtig ist (FH) oder gar nichts 
-> Uni. Das (univ.) ist auch nur eine Erfindung der Unis, die in 
Bedrängnis geraten:

Dipl.-Inf. (FH) -> FH
Dipl.-Inf. -> Uni

Ich verstehe auch gar nicht, warum sich der Inhaber für das FH schämen 
soll. So schlecht sind die FH's nun nicht.

Im Ing.-Bereich kommen solche Etikettenschwindel meistens von denen, die 
es ganz bitter nötig haben, von den nachdiplomierten Absolventen einer 
Ingenieur- oder Fachschule. Die "schämen" sich für die FH, die sie aber 
nie kbesucht haben, sie waren 3 Jahre an einer Fachschule!

Autor: Argus Augus (Gast)
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> Dipl.-Inf. (FH) -> FH
> Dipl.-Inf. -> Uni

Völlig richtig, nur "vergessen" viele FH-ler, den Zusatz anzubringen.

Autor: Gast (Gast)
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>Völlig richtig, nur "vergessen" viele FH-ler, den Zusatz anzubringen.
Nee, nee! Der Zusatz ist ja schon da. Sie bringen ihn daher bewußt ab.

Autor: Andy (Gast)
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Und was schreibt man wenn man nen Master an der Uni hat und ein FH 
Diplom, damit es nicht danach aussieht, als hätte man den Master an 
einer FH gemacht??

Autor: Argus Augus (Gast)
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Du schreibst das wie bei VHDL-Standard-Festlegungen ;

Master@2005 + FH@2002

Ich kenne einen, der FH Elektrotechnik, dann aber Uni weitergemacht in 
Mathe. Jetzt nennt er sich Dipl.-Ing. Dipl.-Ing(FH).

Merke : Ein Studiengangwechsel bringt zwei Diplome.

Autor: Gast (Gast)
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>Merke : Ein Studiengangwechsel bringt zwei Diplome.
Ja moment bitte, hat er denn sein Studium an der FH beendet?

Wenn nicht (im Falle er hat das Vordiplom), dann darf er sich nur

Dipl.-Ing. Dipl.cand. -Ing(FH).

nennen.

Autor: Andy (Gast)
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Also dann " M.Sc.  Dipl.-Ing(FH). "
Wie erkennt man, oder wie kann man kenntlich machen das der M.Sc. nicht 
an einer Fh sondern an einer Uni gemacht wurde??

Autor: Gast (Gast)
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Ist das überhaupt relevant? Abschluss ist Abschluss, entweder der eine 
oder der andere. Master ist für mich der Uni-Zweig, Bachelor der 
FH-Zweig.

Autor: Andy (Gast)
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Master und Bachelor kann man an einer Fh und an einer Uni machen!!

Ich habe gesehen was an der Fh im Masterstudiengang gelehrt wurde, fast 
das gleiche wie im Fh Diplomstudiengang (saß mit denen in der gleichen 
Vorlesung).
Auf der Uni geht es dann schon mehr in die Tiefe, wie ich feststellte.
Wäre doch ganz gut wenn man das auch auf Anhieb erkennen könnte! Oder??

Autor: STS (Gast)
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>Master ist für mich der Uni-Zweig, Bachelor der FH-Zweig.

Bachelor und Master wird von beiden angeboten.
Beide Hochschultypen unterscheiden im Masterprogramm sowohl 
anwendungsorientiert (meist M. eng.) oder aber forschungsorientiert 
(meist M. sc.). Die Abschlüsse haben folgende Wertigkeit:

Bac. (FH oder Uni): 180 bzw. 210 ECTS
Dipl. (FH) 240 ECTS
Dipl. (Uni) 300 ECTS
Master (FH oder Uni) 300 ECTS

>Dipl.-Ing. Dipl.cand. -Ing(FH).

Cand. ist, wer alle Hauptprüfungen bestanden hat und nur noch die 
Diplomarbeit und Verteidigung abzuliefern hat.

also nach dem Vordiplom FH: - nichts -
vor der Diplomarbeit cand. Ing. (FH) (ohne Dipl. davor)

Der oben beschriebene Fall heißt demnach: Dipl.-Ing.

>Also dann " M.Sc.  Dipl.-Ing(FH). "

Beim BAc./Master gilt außerdem: Handelt es sich um einen konsekutiven 
Studiengang erlischt bei Erteilung des Masters der Bachelor (ähnlich wie 
beim Dr.)

Also nicht: Max Mustermann, M. sc. B. sc.
sondern: Max Mustermann, M. sc.

Da das FH-Diplom als einzügiger Studiengang angelegt war, heißen die 
Masterabsolventen dann: Dipl.-Ing. (FH) Max Mustermann, M. sc.

Autor: STS (Gast)
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>Wäre doch ganz gut wenn man das auch auf Anhieb erkennen könnte! Oder??

Damit wäre der Zweck der internat. Vergleichbarkeit völlig ad absurdum 
geführt.

Wenn man mal ins Ausland schaut, wird man aber feststellen, daß wir uns 
weder mit FH noch Uni verstecken müssen.

Was dort als Bac. oder Master angeboten wird, spottet oft jeder 
Beschreibung.

Bsp.: USA: 4 jähriger Bac. (2 J. davon haben die Aufgabe wie unser Abi)
Außerdem steht und fällt dort die Qualität mit der Hochschule/Uni.

Da haben wir in Deutschland die wesentlich einheitlichere Qualität und 
das nicht mal auf schlechtem Level.
Mit FH-Diplom kann man in England sofort zum Doktoratsstudtium 
zugelassen werden, weil er dort als Bac. (hons.) gewertet wird.

Autor: Andy (Gast)
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Na das ist ja mal ne ausführliche Antwort und auch noch verständlich.
Danke  ;-)

Autor: Andy (Gast)
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Die Ausbildung an der Fh war ja auch wirklich nicht schlecht,
ich finde es halt gut, das man an einer Uni noch soviel neues lernt und 
sich bei tiefergehenden Fragestellungen besser auskennt.

Autor: Max (Gast)
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Wenn in den ersten 4 Worten des Threaderstellers 3 Fehler drinnen sind, 
dann könnte man fast meinen, dass er etwas unfähig ist.

Zitat: "Wir planuen und entwicklung komplexe Softwarepakete,..."

Was soll sich ein vernünftiger Bewerber unter 35 der zu den geforderten 
besten 5% seines Bereichs gehört, dabei denken, wenn die sogar zu faul 
sind, eine Stellenausschreibung einmal durchzulesen bervor sie sie 
abschicken?

Viele Grüße

Max

Autor: Frank (Gast)
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unfähig oder eben sehr stark angetrunken um 1 Uhr Sonntag morgens ...

Autor: tastendrücker (Gast)
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... oder stark überarbeitet ...

Autor: Rob (Gast)
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An dieser komischen Formulierung habe ich mich auch gestossen. Sieht 
aber so aus, als ob das cut und paste schief gegangen sind.

@STS : Danke für die Ausführungen. Aber was bitte ist denn "Verteidigung 
abzuliefern hat"

Wer "verteidigt" hier was und gegen wen ?

(Tschuldigung, habe nur einen der altbackenen Titel)

Autor: STS (Gast)
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>Wer "verteidigt" hier was und gegen wen ?

Ich meine, daß man die Diplomarbeit öffentlich verteidigen muß. 
Normalerweise hält man da einen Vortrag (30 min), um auch unkundigen 
Personen den Zweck, die Ziele und Probleme darzulegen. Hiermit sollen 
hochschulinterne "Klüngel" vermieden werden, weil theoretisch jeder 
Bürger der Verteidiugung als Zeuge beiwohnen kann.
Im Anschluß gibt es noch eine Befragungsrunde (bis 30 min) in Form eines 
Kolloqiums mit dem Prüfer, Zweitgutachter und dem Vorsitzenden des 
Diplomverfahrens. Der Zweck hiervon ist, herauszubekommen, ob man die 
Arbeit auch selber verfaßt hat.
Hat man diese Fragen mit einer Note besser 5 überlebt, steht der 
Ausstellung des Abschlußzeugnisses nichts mehr im Weg und man darf sich 
nach Überreichung der Urkunde - was mehrere Wochen dauern kann - 
Dipl.-Ing. (FH) nennen.

Die Note der Diplomarbeit setzt sich zusammen aus Note Erstgutachter, 
Note Zweitgutachter und der Note des Kolloqiums im Verhältnis 1:1:1. In 
das Abschlußgesamtprädikat geht die Diplomarbeit mit Wertigkeit 3fach 
ein.

Bei der Bachelorthesis läuft es im Grunde ähnlich ab, nur daß an den 
Umfang ca. 120 vs. 80 Seiten) nicht die selben Maßstäbe, wie bei einer 
Diplomarbeit gelegt werden, es ist schließlich auch weniger 
Bearbeitungszeit vorhanden.

Die Masterthesis ist ähnlich einer Diplomarbeit, meist jedoch auch in 
englisch abzufassen (kommt auf die FH/Uni an). In die Masterthesis 
fließen oft Vorarbeiten des Forschungsbelegs und der Oberseminare mit 
ein - müssen jedoch nicht.

Autor: pumpkin (Gast)
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Ich kenne das so:

  Master of Sciences (Hochschule)

  Master of applied Sciences (Fochhochschule)

Autor: Oli (Gast)
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Wäre dann doch wieder 2x Master. Ich sehe das so:

Uni : 1. Klasse Diplom
FH  : 2. Klasse Diplom
BA  : 3. Klasse Diplom
HTL : geschenktes Diplom

Ich gebe im englischen Lebenslauf an : "university degree"

Was sind nun wieder diese "ECTS" von oben ?

Autor: pumpkin (Gast)
Datum:

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Naja, wer in solch einem Forum Stellenanzeige platziert die eigentlich 
hoch-seriös gehandelt werden müsste...

Vielleicht weiss der echte Siedler garnichts von seinem Glück hier, das 
wär' bitter.

Autor: Rolf Lambrecht (Gast)
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Ich meine da gewisse Ähnlichkeiten zu einem Herrn Bruckhoff erkennen zu 
können. Sollte mich nicht wundern.

Autor: STS (Gast)
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>Master of applied Sciences (Fochhochschule)

Habe ich noch nie gesehen, steht das irgendwo verbindlich oder ist das 
selbst erfunden? ;-) Wie lautet das Kürzel?

Spaß beiseite: Auch FH's vergeben je nach Ausrichtung den M. sc.

@ Oli: wir haben aber über Master/Bac. geredet und da spielt die 
Hochschulform nicht mehr die erste Geige, sondern der 
(gestufte)Abschluß.
Die Wertigkeiten habe ich weiter oben bereits beschrieben und demnach 
ist ein Bachelor, der an einer Uni erworben wurde z. B. weniger wert, 
als ein FH-Diplom, der Master einer FH steht dem Uni-Diplom gleich.

ECTS= european credit transfer system

1 ECTS = 30 Arbeitsstunden eines durchschnittlichen Studenten

Autor: Rainer Siedler (Gast)
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Nun muss ich aber doch noch einmal Stellung nehmen!

Warum ich zu einer ungewöhnlichen Zeit schreibe und ein Woche nichts von 
mir hören lasse? Wenig Zeit zum Surfen und zudem Dienstreisen. Das 
bringt der Job so mit sich. Also kein Anlass für Argwohn.

"Wir planuen und entwicklung " ist ein Flüchtigkeitsfehler. Ich hatte 
den Paragraphen von unten "Planung und Entwicklung " hochkopiert und 
später vergessen ihn auszuformulieren, weil ich gestört wurde, warum 
auch immer. Es ist mir direkt aufgefallen, aber der Beitrag ist nicht zu 
ändern.

Ich bin nicht sicher, ob es noch Sinn hat, zu der gesamten Diskussion, 
welche offensichtlich zu einer Titelinterpretationsdiskussion 
umfunktioniert wurde, Stellung zu nehmen. Mir kam es darauf an, mögliche 
Entwickler direkt in ihrem Umfeld anzusprechen daher auch die Anzeige im 
Marktbereich dieses Forums. Den Weg über Tageszeitungen sind wir bereits 
gegangen und Recherchen auf den einschlägigen Platformen brachten nicht 
den gewünschten Erfolg, was wiederum kein Wunder ist, da es dort nur 
Karteileichen gibt, wie man an anderer Stelle in diesem Forum lesen 
konnte.

Immerhin haben wir auch unseren letzten Entwickler auf ähnliche Weie 
kennen gelernt. Dass dies ein Fehler ist, da hier keine Experten in 
Mikrocontrollertechnik sondern mehrheitlich pubertierende Jammerkatzen 
vorhanden sind, die nur darauf warten, eine Anzeige zerfleischen zu 
können, habe ich nun erkannt. Somit ist es mir so ergangen, wie einigen 
anderen Stellenanbietern zuvor in diesem Forum auch, worüber einige 
einmal gründlich nachdenken sollten.

Die Stellenbeschreibung mag nicht vollständig, optimal oder 100% 
gesetzeskompatibel sein. Ich bin jedoch der Ansicht, daß die 
Stellenbeschreibung immer noch umfänglicher und aussagefähiger ist, als 
das, was ich an anderen Stellen von anderen Firmen an nichtssagenden 
Sprüchen lese. Man rufe sich bitte die Schlagworte in Errinnerung, die 
man dort so liest. Bei uns gibt es jedenfalls keine Personalabteilung 
oder überhebliche BWL-Fachleute, mit denen man herumdiskutieren und 
Honig um den Bart schmieren muss muss.  Wir haben eine Truppe aus fast 
ausschließlich hochkarätigen technischen Akademikern. Bei uns verhandelt 
der Entwickler direkt mit der GL.

Mir ist es vollkommen unverständlich, daß man auf Inhalte abhebt und an 
Formulierungen herumkritisert, statt sie einfach zu überlesen, wie die 
Anzeige in der Tageszeitung. Nein, jeder muss einen nutzlosen Kommentar 
abgeben. Selbst mein Titel wird hinterfragt, nur weil er nicht im 
neuesten Standard angeben wurde oder unzureichend abgekürzt ist. 
Obendrein wird die Firma auch noch schlecht geredet und mein Werdegang 
hinterfragt. Ja, die Firma ist formell aus einem Ingenieurbüro 
hervorgegangen, aber wo ist da das Problem? Ich war damals für mehrere 
Firmen als Berater für Simulationstechnik tätig zusätzlich war ich 
Geschäftsführer meiner eigenen. Dies habe ich aufgegeben, um mich 
zusammen mit anderen Softwarespezialisten ganz auf (m)einen Zweig 
konzentrieren zu können. Jeder der drei Hauptentwickler hat 10 Jahre 
Erfahrung auf speziell diesem Fachgebiet, hinzu kamen weitere Leute mit 
ebenso viel Erfahrung in Hardware und theoretischer Physik und 
Mathematik. Wem da etwas nicht ganz so großartig vorkommt, der möge 
meinen Werdegang doch mal mit seinem eigenen oder dem seines Chefs 
vergleichen und sich fragen, ob er genau soviel geschafft hat.

Abschkießend noch eines : Es lag mir fern, jemanden anzugreifen und ich 
stimme mit dem Mitlesenden Gast überein, daß man lieber nicht zu direkt 
und offen sein sollte, das ist ein Fehler. Dennoch rege ich an, darüber 
nachzudenken, ob die eigene Firma oder der direkte Chef da wesentlich 
anders denken.

Autor: sechszweisechs (Gast)
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Die Anzeige in einer normalen ronomierten Zeitung kannst du dir 
schenken. Bringt relativ wenig.

Autor: Andrey (Gast)
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Ich fand die Anforderungen im ersten Thread überzogen.
Insbesondere: bis ca 35 Jahre, mind. 5 Jahre Erfahung.
Ich bin mit 18 nach Deutschland gekommen und angefangen
von Förderklasse über Haupt/Real/Gymnasium mein Abi gemacht.
Und danach wie es sich gehört die Bundeswehr.
Im Moment bin ich im 11-ten Semester und werde noch 2 brauchen.
Warum? Weil ich schlechte Noten habe und nicht mitkomme?
Nein. Ich beschäftige und lerne leider zu oft Sachen die mich
interessieren und nicht nur die Theorie aus den Skripten.

ps: Die späteren hitzigen Äusserungen waren unter der Gürtellinie.
Schliesslich verlangt keiner von Dir, dass Du eine schwangere
im 6-ten Monat einstellst. Ich glaub eher Du hättest ein
grosses Problem damit, dass eine Frau klüger als Du sein könnte.

Autor: Renner (Gast)
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>Ich fand die Anforderungen im ersten Thread überzogen.
>Insbesondere: bis ca 35 Jahre, mind. 5 Jahre Erfahung.
Hähhhh? - Wo ist da das Problem?

>Im Moment bin ich im 11-ten Semester und werde noch 2 brauchen.

Ich war auch in 13 Semestern fertig. Da ich vorher noch 12 Monate beim 
Bund war, bin ich mit 27 in den Job. Mit 35 hatte ich schon fast 8 Jahre 
Berufserfahrung und nicht nur 5. Der will nur die Langzeitfaulenzer 
ausschließen, wie alle anderen auch.

Das mit den Frauen ist natürlich Quatsch. Ich kenne eine, die 
programmiert sogar FPGAs. Wenn sie das studiert und gelernt hat, kann 
sie das genauso können, wie alle anderen auch. Ich gebe aber zu, daß man 
Frauen in klassischen Entwicklerjobs mit der Lupe suchen kann.

Autor: Frank (Gast)
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@ Rainer Siedler:
> Selbst mein Titel wird hinterfragt, nur weil er nicht im
> neuesten Standard angeben wurde oder unzureichend abgekürzt ist.

Was heisst das denn nun? Waren Sie auf einer Uni oder einer FH?

> Bei uns gibt es jedenfalls keine Personalabteilung
> oder überhebliche BWL-Fachleute, mit denen man herumdiskutieren und
> Honig um den Bart schmieren muss muss.

Vielleicht bräuchten sie ein wenig mehr von einem BWLer. Ein BWLer hätte 
sicher gewusst, wie die Gesetzeslage bezüglich Alterswünschen in 
Stellenausschreibungen aussieht. Ein BWLer wäre wahrscheinlich auch 
anders mit Ihren Anforderungen umgegangen: Es nicht gut, alle 
Anforderungen, die man stellt, auch öffentlich preiszugeben. Ihr 
Verhalten finde ich da sehr naiv.

Statt über die Beiträge zu lästern, hätten Sie lieber die Frage 
beantworten sollen, was "mathematische Emulation" ist. Damit hatten Sie 
die Chance, die Diskussion in diesem Thread in eine andere Richtung zu 
lenken. Stattdessen provozieren Sie wieder solche Beiträge.

Autor: Frank (Gast)
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> Wir sind uns klar, daß wir hier jemanden abwerben müssen.

Wenn man bei der Suche nach dem idealen erfahrenen Kandidaten nicht 
fündig wird, sollt man überlegen, Absolventen einzustellen. Aber vor dem 
Aufwand der Einarbeitung drücken sich viele eben. Das ist aber sehr 
kurzfristig gedacht. Wer sein Unternehmen weitsichtig führt, stellt auch 
mal Absolventen ein.

Autor: Absolvent (Gast)
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Schön wärs! Auch Grossfirmen, die es sich in jedem Fall leisten könnten 
einen Absolventen einzustellen, wei es aufgrund der Abteilungsgröße 
genug Sachen gibt, die ein Anfänger direkt erledigen kann, wird es immer 
schwerer überhaupt noch reinzukommen. Jeder will Eingearbeitete, aber 
niemand will Einarbeiten.

WO SOLL DAS HINFÜHREN ?

Autor: Hans (noch einer) (Gast)
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Man bildet nicht aus.
Man arbeitet nicht ein.
Man bildet nicht weiter.

Aber man redet von Fachkräftemangel, weil man keine unter 30jährigen mit 
zehn Jahren Berufserfahrung, drei Fremdsprachen (inkl. Mandarin), den 
exakten Nischenkenntnissen für den Job, dem devoten Verhalten eines 
SM-Sklaven und einem Gehaltswunsch auf dem Niveau einer Raumpflegerin 
findet. So ein Pech aber auch.

Autor: Oskar (Gast)
Datum:

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Du kannst immer noch kein Mandarin?  Das ist doch heute Pflicht, wo 
jeder 5. Mensch auf dem Planete ein Chinese ist.

Autor: glücklicher (Gast)
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"... wo jeder 5. Mensch auf dem Planete ein Chinese ist."

99% derer haben aber nichts zu melden :-D

Autor: sechsdreizwei (Gast)
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Wenn's ja nur 99% waeren....

Autor: Haki Noi (Gast)
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>Das mit den Frauen ist natürlich Quatsch.

Das mit den Frauen ist leider kein Quatsch. Ich habe selber auch schon 
die Erfahrung machen müssen, daß sich Frauen untereinander oft zoffen 
und es mehr Konkurrenz gibt, als ohne.

>Ich kenne eine, die programmiert sogar FPGAs.

Das mag ja sein, aber in einem Team muss es stimmen. Da nutzt es auch 
nichts, wenn eine(r) gut programmiert.

Autor: Lankemeier (Gast)
Datum:

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Hier arbeitet keine einzige Frau und das ist gut so. Darf man natürlich 
nicht laut sagen, sowas.

>>> Alter : bis ca. 35
>> Warum werden hier ältere Menschen diskriminiert? Was soll das?
>Bei uns darf es solche Stellenausschreibungen mit Altersangaben
>gar nicht geben, da man sich an das Gleichbehandlungsgesetz der
>EU halten muß.

Das kann man getrost vergessen. Die Stellenanzeigen werden in der P.A. 
passend nachgearbeitet und ausgeschrieben, damit es passt. Hinterher 
wird aber doch nur der eingestellt, der ins ursprüngliche Profil passt:

Männlich, Anfang 30, viel Berufserfahrung und mit der Gehaltsfoderung 
deutlich unter dem von der P.A. gesetzten Limit. Sowas bekommt man aber 
im Moment nur aus dem Ausland.

Autor: BetaMax (Gast)
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"Was sind Emulationsmodelle"

Dabei handelt es sich u.u. um HIL-Systeme (Hardware-In-The-Loop), diese 
dienen dem Test von Prüfständen, Steuergeräten für z.B. Automaten, 
Roboter oder auch PKWs. Für diese Systeme brauch man Simulationsmodelle 
sowohl der Steuergeräte, als auch des Environment wie der ELektronik, 
Mechanik. Es geht u.a. darum die Güte der eigenen Modelle zu testen und 
zu optimieren.

Zum Beispiel habe ich mal ein Modell einer Mechanik gemacht, das von 
einem Algorithmus genutz wird, um die Bewegung vorauszuberechnen und 
vorab richtig anzusteuern (und nicht nur zu regeln). Damit diese Modell 
gut funktioniert, muss es getestet werden. Dazu wird es mit idealen 
RAndbedinungen durchsimuliert. Um es auch mit allen anderen 
Randbedinungen druchsimulieren zu können (testen wäre zu lange) braucht 
man wieder Modelle für die Randbediungenen (Bauteilstreuung, 
Fertigungsstreuung, Einfluss von Temperatur, Druck). Diese Modelle 
müssen natürlich auch stimmen und geprüft werden weswegen man erst 
einmal ein Simualtionsfeld braucht, das diese Modelle an die Realität 
angleicht. Das kann man machen, indem man automatisch die Parameter 
verändert und einen Testautomaten alles durchfahren und protokollieren 
lässt. hinterher, wird das Modell passend verändert und neu gefahren. Ab 
dann hat man ein Modell mit dem man ganz rasant seine Subsystems 
durchsimulieren kann. MAn braucht dann keine Automaten mehr, sondern 
kann sozusagen 100 virtuelle Automaten auf Rechenplattformen starten, 
die gleichzeitg allemöglichen Simulationen machen.

Das ist so, wie man eine Schaltung mit SPICE simuliert, aber nicht alle 
Simulationen einzeln druchführt, sondern allemöglichen zustände einer 
Hardware oder des Gesamtsystems auf einmal (einige huntert Variationen) 
durchprobieren lässt und dann jedes Simulationsergebnis automatisch mit 
Sollwerten vergleicht.

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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So toll un anspruchsvoll ist die Stelle jetzt aber auch wieder nicht. 
Das Meiste davon wollen die anderen doch auch.

>Unser Angebot : Sie erhalten eine privat nutzbare Büroausttattung,
>Dienst-PC, und 10k Dienstwagenersatz.

Was ist denn ein Dienst-PC und ein Dienstwagenersatz ? Tretroller ?

Autor: Rainer Siedler (Gast)
Datum:

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>"Was sind Emulationsmodelle"
>Dabei handelt es sich u.u. um HIL-Systeme
Nicht unbedingt. Unter AEMs (adaptive emulation models) verstehen wir 
mathematische Modelle, also Gleichungssysteme, welche physische Hardware 
beschreiben und zwar so, daß sie einen vollständigen Ersatz bilden 
können. Es gibt zu jedem AEM ein Verhaltensmodel und eine Inkarnation. 
Diese kann z.B. aus einem PLD, AD+DA bestehen. Diese Stück Hardware kann 
in einer realen Testumgebung das echte System ersetzen.

>So toll un anspruchsvoll ist die Stelle jetzt aber auch wieder nicht.
Dies ist Ansichtssache. Besagte Modellierung hat so zu erfolgen, daß die 
sich ergebenden Systemgleichungen nicht nur vollständig sind, sondern 
auch schnell berechenbar. Dafür benötigt man hörere Mathematik aus dem 
Gebiet der Stochastik und Estimationstheorie. Das hat nicht jeder.

>Was ist denn ein Dienst-PC und ein Dienstwagenersatz ? Tretroller ?
Statt eines Dienstwagens, kann man auch eine finantielle Komponente in 
Anspruch nehmen. Dies hat Steuervorteile, wenn man keinen Dienstwagen in 
ausreichendem Masse privat nutzen kann. Er muss ja versteuert werden.

>"die also 10 Semester aufweisen"
Es sind 8, um genau zu sein: Wir konnten nach anfänglich ergebnisloser 
Suche (auch hier im Forum gab es kaum Reaktionen) die Stelle inzwischen 
mit einem Spezialisten besetzen, der 8 Semester E-technik studiert hat 
und nach weiteren 4 Jahren seine Promotion in numerischer Simulation 
nachgeschoben hat. Die gewünschte Zahl an Berufsjahren ist auch mehr als 
erfüllt.

Es gibt also doch noch gute Ingenieure mit Fachwissen.

Autor: Smörre (Gast)
Datum:

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Tja Herr Siedler, können Sie uns vielleicht noch verraten welchen 
Dienstleister sie vertreten?

Es gibt leider genug Ings., die sich zu billig verkaufen - da gebe ich 
Ihnen  recht.

Autor: Frager (Gast)
Datum:

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Was bekommt so ein Überflieger, der in 8 Jahren sein Studium und die 
Promo druchgezogen hat? Macht eine Promotion soviel aus?

Autor: Ultimativer Kommentator (Gast)
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@Frager :

>Was bekommt so ein Überflieger,

Steht doch oben: >100k Euro im Jahr. Wer's glaubt, kommt in den Himmel.


@Lankemeier:

>kann man getrost vergessen. Die Stellenanzeigen werden in der P.A.
>passend nachgearbeitet und ausgeschrieben, damit es passt. Hinterher
>wird aber doch nur der eingestellt, der ins ursprüngliche Profil passt:

Stimmt leider ! Und auch im öffentlichen Dienst an Unis oder auch für 
Promotionen ist es oft so, daß der Entscheider eine Stelle genau so 
beschreibt, daß sie genau auf den Wunschkandidaten passt. Dann addiert 
er die allgmeinen Floskeln und "Frauen-bitte-auch" Texte hinzu und 
laesst es publizieren. NAch 2 Wochen bewirbt sich dann der 
Wunschkandidat und -oh Wunder- der passt optimal!

Autor: Christian R. (supachris)
Datum:

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Ultimativer Kommentator wrote:

> Stimmt leider ! Und auch im öffentlichen Dienst an Unis oder auch für
> Promotionen ist es oft so, daß der Entscheider eine Stelle genau so
> beschreibt, daß sie genau auf den Wunschkandidaten passt. Dann addiert
> er die allgmeinen Floskeln und "Frauen-bitte-auch" Texte hinzu und
> laesst es publizieren. NAch 2 Wochen bewirbt sich dann der
> Wunschkandidat und -oh Wunder- der passt optimal!

Beim öff. Dienst liegt das aber an den abstrusen Vorschriften und dem 
Bürokratie-Wahnsinn. Ich war schon über 2 Jahre lang Hiwi in unserem 
Institut, meine Festanstellung keine Frage. Nach dem Diplom hab ich dann 
meine eigene Stellenausschreibung geschrieben. Hatte sich zwar dann eine 
andere auch beworben, aber sie hatte halt nicht genau das Profil, das 
ich hab. Lustige Sache, kann man aber nicht ändern. In der wirklichen 
Welt hätte man mich halt einfach so ohne Ausschreibung eingestellt. Aber 
im öffentlichen Dienst geht "einfach so" nicht. That´s life.

Autor: Rainer Siedler (Gast)
Datum:

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"Was bekommt so ein Überflieger, der in 8 Jahren sein Studium und die 
Promo durchgezogen hat?"

Ich würde hier keinesfalls von 'Überflieger' sprechen. Eher schon von 
bodenständigem knowhow, welches mit Fleiß und Arbeit erworben wurde.

Wie ich bereits in einem anderen (gelöschten) Beitrag beschrieben habe, 
liegt das Fixum (wie auch bei den anderen Ingenieuren) bei 70k + 
Dienstwagen + Überstunden. Ich finde das als Einstiegsgehalt sehr 
passabel für jemanden mit 5 jahren Berufserfahrung und der Ausbildung 
angemesen zumal je nach Dauer und Betriebszugehörigkeit die 
Gewinnbeteilungen steigen.


"Macht eine Promotion soviel aus?"

Sie verschafft einem das Fachwissen, das die Spitzen der Forschung 
darstellt. Je nachdem, was man erlernt hat und auf welchem Gebiet man 
fit ist, kann man das sehr wohl gut vermarkten.

Und noch ein Punkt: Wer eine Promotion durchzieht, arbeitet regulär 
meistens deutlich mehr, als nur die üblichen 8 Stunden und dies wird in 
anspruchsvollen Positionen auch erwartet.

Autor: Kanne (Gast)
Datum:

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>Sie verschafft einem das Fachwissen, das die Spitzen der Forschung
>darstellt. Je nachdem, was man erlernt hat und auf welchem Gebiet man
>fit ist, kann man das sehr wohl gut vermarkten.

>Und noch ein Punkt: Wer eine Promotion durchzieht, arbeitet regulär
>meistens deutlich mehr, als nur die üblichen 8 Stunden und dies wird in
>anspruchsvollen Positionen auch erwartet.

Herr Siedler, diese Sätze erinnern mich an meinen ehemaligen Chef. Der 
war Dr. kam 11.00 Uhr ins Büro, ist 16.00 Uhr mit seiner Mätresse nach 
Hause und hat auch immer von vieler Arbeit gestöhnt. Gesehen habe ich in 
den 3 Förderjahren  bis zur Insolvenz nur eine Arbeit: Spielen am 
Firmencomputer.

Seine Mätresse hat übrigens jetzt auch einen Dr.-Titel. Da muß sie 
allerdings erheblich zugelegt haben oder Vit. B, denn Excel im 
Selbststudium beibzubringen war ihr nicht möglich, dazu mußte sie einen 
Kurs an der VHS belegen. Allein einen Vortrag halten konnte sie auch 
nicht. In ihrer Promotion beschrieb sie die technische Umsetzung eines 
Lasertriangulationsmeßgerätes. Nur diese Dame war Dipl.-Biologin, er Dr. 
der Biologie. Raten Sie mal, wer die technische Umsetzung wirklich 
machte. (Anmerkung: Mein Kollege war Physiker (Optik), ich bin 
Elektroing.)

Mein Respekt vor Doktoren schwindet seit dem immer mehr, denn eigentlich 
nennt man sowas Plagiat.  Und übrigens wäre ich nie auf den Gedanken 
gekommen, dieses Thema könnte zu einer Dissertation reichen - es war m. 
E. das täglich Brot eines Ing.'s

Autor: Franz (Gast)
Datum:

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> Wie ich bereits in einem anderen (gelöschten) Beitrag beschrieben habe,
> liegt das Fixum (wie auch bei den anderen Ingenieuren) bei 70k +
> Dienstwagen + Überstunden. Ich finde das als Einstiegsgehalt sehr
> passabel für jemanden mit 5 jahren Berufserfahrung und der Ausbildung
> angemesen zumal je nach Dauer und Betriebszugehörigkeit die
> Gewinnbeteilungen steigen.

Wenn ich derjenige wäre, der die neue Stelle antritt, wäre ich nicht so 
begeistert darüber, dass mein Gehalt für alle Welt bekannt ist.

Bei Absolventen gibt es ja in den meisten Firmen feste 
Einstiegsgehälter. Da ist das mit der Geheimhaltung nicht ganz so 
wichtig. Die Kollegen wissen oft sehr gut bescheid. Bei einem 
berufserfahrenen Wechsler sieht die Sache hingegen ganz anders aus.

Zum wiederholten Male muss ich mich über die Einstellung von Herrn 
Siedler wundern.

Autor: hans (Gast)
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Rainhard Siedler wrote:
> mit einem Spezialisten besetzen, der 8 Semester E-technik studiert hat

Ich habe einige Leute während meines Studiums erlebt wie sie ihr ET
Studium in 7, 8, 9 Semester durchgezogen haben. Die haben nur die 
Prüfungsaufgaben von der Fachschaft durchgearbeitet. Oft für 4
Prüfungen auf einmal gelernt.
Also null Begleitliteratur durchgemacht. Und wenn du sie 2 Wochen nach
der Prüfung etwas gefragt hast konnten Sie die einfachsten Dinge nicht
mehr zufriedenstellend erklären, weil sie schon wieder für 3 andere
Prüfungen ihren Kopf anfüllten. Hinterher tat es einigen leid dass sie
sowenig von ihrem Studium mitbekommen haben.

Es ist schon klar der Einsteller sieht nur die Studiendauer und
reflektiert kurzes Studium ist gleich hohe Leistungsbereitschaft
usw..

Nur was nützt es der Firma oder dem Ing wenn er dann z.B. für
Befriffe wie Trafo, Transistor ESB, FF, Asychron, Synchron motor
googeln muss.

Es gibt eben Menschen die können in sehr kurzer Zeit viel lernen aber
wie das gelernte Wissen dann umgesetzt werden kann sollte eigentlich
jedem, der solche Schnelllerner einstellt, klar sein.

Autor: Gast (Gast)
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>Herr Siedler, diese Sätze erinnern mich an meinen ehemaligen Chef. Der
>war Dr. kam 11.00 Uhr ins Büro, ist 16.00 Uhr mit seiner Mätresse nach
>Hause und hat auch immer von vieler Arbeit gestöhnt. Gesehen habe ich in
>den 3 Förderjahren  bis zur Insolvenz nur eine Arbeit: Spielen am
>Firmencomputer.

Und trotzdem ist er dein Chef und demzufolge hast du etwas falsch 
gemacht.

Autor: M. R. (zarathustra)
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@Gast
Er ist ja nicht mehr sein Chef...

Autor: 1234 (Gast)
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Lustig..
>Und noch ein Punkt: Wer eine Promotion durchzieht, arbeitet regulär
>meistens deutlich mehr, als nur die üblichen 8 Stunden und dies wird in
>anspruchsvollen Positionen auch erwartet.

Ich hatt auch mal einen Kollegen, der hat jemanden neu eingestellt. Als 
der Neue nach einer Woche dann am Freitag 17Uhr gehen wollte, meinte 
mein Kollege, er koenne den Abschiedskuchen auch gleich bringen.

Das ist natuerlich Schrott. Schliesslich haben beide einige Wochen 
frueher einen Vertrag unterschrieben wo was von 42 Stunden drin stand. 
Soll er doch erst mal den Flieder rueberwachsen lassen.

Autor: Seppi (Gast)
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>Wenn ich derjenige wäre, der die neue Stelle antritt, wäre ich nicht so
>begeistert darüber, dass mein Gehalt für alle Welt bekannt ist.

War doch klar, wenn vorher schon im Angebot das Gehalt gepostet wird. 
Das mich mich natürlich jetzt auch stutzig: Oft wird ja gefordert, der 
Stellenanbieter soll schon mal gleich offenlegen, was er bezahlen will. 
Das hören natürlich die anderen Kollegen mit. Da zur Zeit recht viel 
geboten werden muss, werden die anderen neidisch.

Andererseits muss jedem angestellten Ingenieur ganz klar sein, daß der 
neue Kollege, der seit kurzem neben ihm sitzt, relativ viel mehr haben 
wird.

Autor: Franz (Gast)
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> Andererseits muss jedem angestellten Ingenieur ganz klar sein, daß der
> neue Kollege, der seit kurzem neben ihm sitzt, relativ viel mehr haben
> wird.

Das muss nicht so sein. Bei uns z.B. wird auch bei Neueinstellungen 
darauf geachtet, dass der Neue ins bestehende Gehaltsgefüge passt.

Ich habe schon 3 Wechsel hinter mir und grosse Sprünge waren dadurch 
nicht möglich, weil bei allen Stellen darauf geachtet wurde, dass man 
ins bestehende System reinpasst. Wenn das nicht so gehandhabt wird, 
entsteht schnell Neid und ein schlechtes Betriebsklima.

Autor: Gast (Gast)
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>Das muss nicht so sein. Bei uns z.B. wird auch bei Neueinstellungen
>darauf geachtet, dass der Neue ins bestehende Gehaltsgefüge passt.

Darauf achten viele Firmen. Das führt aber dazu, daß die Firmen schwer 
den Marktpreisen folgen können und das wieder hat zur Folge, daß sie im 
Momement Probleme haben, Leute einzustellen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Das is ja mal ne echte Lachnummer... hehe. Ich will garnicht wissen, 
wieviele das hier auch noch ernst nehmen ;)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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hans wrote:
> Rainhard Siedler wrote:
>> mit einem Spezialisten besetzen, der 8 Semester E-technik studiert hat
>
> Ich habe einige Leute während meines Studiums erlebt wie sie ihr ET
> Studium in 7, 8, 9 Semester durchgezogen haben. Die haben nur die
> Prüfungsaufgaben von der Fachschaft durchgearbeitet. Oft für 4
> Prüfungen auf einmal gelernt.
> Also null Begleitliteratur durchgemacht. Und wenn du sie 2 Wochen nach
> der Prüfung etwas gefragt hast konnten Sie die einfachsten Dinge nicht
> mehr zufriedenstellend erklären, weil sie schon wieder für 3 andere
> Prüfungen ihren Kopf anfüllten. Hinterher tat es einigen leid dass sie
> sowenig von ihrem Studium mitbekommen haben.
>
> Es ist schon klar der Einsteller sieht nur die Studiendauer und
> reflektiert kurzes Studium ist gleich hohe Leistungsbereitschaft
> usw..
>
> Nur was nützt es der Firma oder dem Ing wenn er dann z.B. für
> Befriffe wie Trafo, Transistor ESB, FF, Asychron, Synchron motor
> googeln muss.
>
> Es gibt eben Menschen die können in sehr kurzer Zeit viel lernen aber
> wie das gelernte Wissen dann umgesetzt werden kann sollte eigentlich
> jedem, der solche Schnelllerner einstellt, klar sein.

Sehr schoen gesagt, Hans. Bin voll Deiner Meinung. Ausserdem gibt es 
auch noch Leute, die etwas erschwerende Begleitustaende haben, ihr 
Studium z.B. selber finanzieren muessen und nebenher noch 20h arbeiten.

Michael

Autor: ex-VOD-Mann (Gast)
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Richtig! Ich hatte auch solche erschwerenden Begleitumstände, wenn man 
das so nennen darf, allerdings kommen mir die Dinge, die ich beim 
Arbeiten neben dem Studium erlernt habe, mehr und mehr zu Gute. Es kommt 
eben darauf an, was man gemacht hat. Wer Taxi gefahren ist, 
Sportübungsleiter war oder nur Zeitungen ausgetragen hat, der hat eben 
nischts vorzuweisen. Zu meiner Zeit gabe es in Software und Elektronik 
nicht so viel zu verdienen, wie mit Nachhilfe oder Tennisleher, aber es 
gab viel zu Lernen. Ich habe mal gerechnet, daß ich über 6 Jahre hinweg 
druchschnittlich 6h die Woche gearbeitet habe. Daraus resultieren 350h 
im Jahr und 2000h insgesamt. Da das immer etwas anderes war und kaum 
Doppeltes vorkam, ist das soviel wie 3000 oder 4000h auf einem Sektor in 
einer Firma. Macht 2 Jahre Berufserfahrung!

Autor: Karl (Gast)
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Man kann sich aber auch ALLES schönrechnen um seinen Lebensweg zu 
rechtfertigen ...

Autor: Gast (Gast)
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Tja, Karl, nicht jeder kriegt die Kohle von seinen Alten in den Arsch 
geblasen. Ich hatte Komillitonen, die 1 Jahr Pause gemacht haben, 
irgendwo in Frankreich oder Italien an einer "Uni" herumgelungert sind 
und hinterher mit Auslandssemestern prahlten. Ich habe Leute 
kennengelernt, die keinen Cent nebenher verdienen mussten und trotzdem 
durchschnittliche Studienleistungen und Studiendauern hatten. Dies sind 
dann die A.... , die überall das Sagen haben und die Klappe aufreissen, 
wie Karl.

Autor: Karl (Gast)
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Ui, da tut die Wahrheit aber jemandem weh. Frustriert?

Wer sich ernsthaft mit 2 Jahren "Berufserfahrung" durch einen 6h/Woche 
Nebenjob selbst beweihräuchern muss um seine 6 Jahre Studiendauer zu 
rechtfertigen, hat irgendwas falsch gemacht. Das Geseier vom ach so 
anstrengenden nebenher arbeiten geht mir echt auf den Keks. Dafür gibt 
es wirklich genug Bafög und Semesterferien.

Auf der anderen Seite gibt es Leute, die mit stolz geschwellter Brust 
ihre lange Studiendauer kundtun. Sie haben die Zeit auch genutzt, um in 
anderen Bereichen des Lebens weiterzukommen oder auch einfach nur um 
ihre Hörner abstoßen. Komischerweise jammert da nie einer. Wer vor 
lauter Arbeit nie auf einer Party war, hat echt etwas falsch gemacht. 
Und das alleine macht niemanden zu einem besseren Ing.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Das Geseier vom ach so
>anstrengenden nebenher arbeiten geht mir echt auf den Keks. Dafür gibt
>es wirklich genug Bafög und Semesterferien.

STOPP!

Wer welches bekommt, bzw genug bekommt schön. Nur weil manche keins 
bekommen, heißt das noch lange nicht, dass die Eltern genug verdienen um 
für den Unterhalt entsprechend aufzukommen!

Bei mir in der Gruppe war ein Mitstudent, der bekam garnichts. Er musste 
komplett alles 
(Essen,Trinken,Miete,Fahrkosten,Klamotten,Versicherungen,..) jeden Monat 
selbst finanzieren.
Die Semesterferien bringen das nicht:
Wir waren jede Semesterferien (komplett) arbeiten, hatten den Vorteil 
einer einschlägigen Ausbildung. Dadurch erreicht man für die 
Sommerferien ca 3kEuro. aber die Soll man da über ein Jahr kommen???
Er ist demnächst fertig, und hat dadurch nur ein Semester überzogen..
Hut ab!

Also, vorher selbst mal die Situation gemeistert, bevor solche Sprüche 
kommen

Autor: Karl (Gast)
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Bafög bekommt man aber, wenn die Eltern nicht genug verdienen. Falls sie 
das Studium nicht unterstützen (wollen), kann man sie immer noch 
verklagen. Hart, aber theoretisch möglich. Zu guter Letzt bleibt ein 
Kredit. Einfache Rechnung: Wer 12 statt 8 Semester studiert, verliert 
dadurch rund 80000 Euro, die man in den 2 Jahren Arbeit erwirtschaften 
hätte können. Davon lebt man (auch mit Zinsen) nicht schlecht! Also ist 
das Geld alleine schon mal nicht der einzige Grund.

Versteht mich nicht falsch: Es ist mir schnurzpiepegal, wer wie lange 
studiert. Nur die lächerlichen Rechtfertigungen und Schönrechnungen! Am 
Ende ist es auch noch toll, wenn man 12 Semester gebraucht (also 
unfreiwillig) hat. Die zusammenfantasierten zwei Jahre Berufserfahrung 
hätte man auch, wenn man nur 8 Semester gebraucht hätte (plus mehr 
Geld).

Am Ende ist Leistung eben doch Arbeit/Zeit.

Autor: die ??? (Gast)
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Genug Bafög? Ich fühl mich irgendwie angesprochen. 0.00€ Bafög. Was 
bestimmt nicht daran liegt, dass die Eltern genug haben. Ok, Kindergeld. 
Kleiner Job als studentische Hilfskraft und Kredit von der KfW. Keine 
Lust den Eltern auf der Tasche zu liegen - oder die zu verklagen. 
Regelstudienzeit, Schnitt 1.3 - worauf ich mir jetzt erstmal schön einen 
abschüttel gehe. Und danach Master, scheiß aufs Geld, kein Bock auf 
Arbeiten!

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