Mosfet Gatewiderstand

#706633
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Das Gate eines Mosfets ist ja eine Kapazität. Wenn diese angesteuert 
werden soll muss diese Kapazität aufgeladen werden. Normalerweise ist 
sie entladen und stellt im Anfangsmoment einen Kurzschluss da! Der 
Widerstand würde den Strom bei diesem Kurzschluss begrenzen.
Er berechnet sich nach dem ohmschwen Gesetz. Also z.B. 
R=Uansteuer/Iansteuermax
Gast #706635
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Ein Gate steht selten alleine im Raum, es gibt auch noch eine Rueckwirk 
kapazitaet Drain-Gate. Wenn nun der Drain mit 300V/us hochschiesst kommt 
aus dem Gate ein Strom raus. Nicht alles am Gate mag das.
Je nach gewuenschter Geschwingigkeit wuerde ich 4.7-27 Ohm nehmen.
Gast #706640
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Faustformel gibt's wohl nicht, denn dafür sind wohl die Gründe für einen 
Gate-R zu vielfältig. In der Regel macht man den rein, um erstens der 
EMV Rechnung zu tragen (weil die Schaltflanken abgeflacht werden), und 
zweitens um harte Schaltstromspitzen etwas abzuschwächen und damit den 
Treiber zu schonen (vor allem bei höheren Gatekapazitäten bei "dicken" 
Mosfets).
Was man beachten sollte, ist die damit vebundene R-C-Konstante, die sich 
damit bildet, und das Schaltsignal entsprechend verzögert - bei 
schnellen Schaltungen eher hinderlich.

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