Hallo, ich benutze den AD-Wandler des STK525 StarterKits von Atmel.
Gestern hat noch alles bis auf einen kleinen Offset von ca. 3LSB
funktioniert, als ich heute testete gab es unterschiede von bis zu
16LSB(bei mir: ca. 80mV; Uref=5V bei 10bit). Ich habe dann über das
Hyperterminal rund 10.000(1,5h oder so) Messwerte aufgenommen und
festgestellt, dass die Abweichungen mit der Zeit immer größer wurden,
Spitzenwert 300mV bei 1,4 V bzw. 400mV bei 0,5V Eingangsspannung. Im
Mittel waren es ca. 120mV.
Hat jemand eine Erklärung dafür? Hat das evtl. mit der Temperatur zu
tun?
Mittlerweile sind es wieder konstant 110mV Abweichung.
Ich messe die Sp. von einem Frequenzgenerator(Rechtecksp.) und habe am
Pin gleichzeitig ein DMM hängen.
Bin für jede Hilfe dankbar!
Gruß Thorben
Du misst eine Rechteckspannung und erwartest konstante Werte???
Naja, Spaß beiseite :-)
Ich kenne mich nicht mit Atmels aus, aber der AD-Wandler dürfte überall
ähnlich funktionieren! Bevor der ADC wandelt muss er den Analogwert ja
erst mal Sampeln (Sample&Hold), das dauert eine gewisse Zeit, bis der
interne Kondensator aufgeladen ist. Wenn jetzt Dein Abtastintervall
nicht synchron mit Deiner zu messenden Rechteckspannung ist, kann es ja
vorkommen, dass während des Samplevorgangs sich die Spannung gerade
ändert, wodurch natürlich auch ein Messfehler entsteht...
... nur so 'ne Vermutung!
Ich hab halt zum messen nur einen Frequenzgen. zur Verfügung, Sp.quelle
ist außer Betrieb!
Die Frequenz habe ich auf 100mHz(--> Wert ändert sich alle 5s), da
sollten eig. die meisten Werte korrekt sein, aber natürlich kann es
vorkommen, dass er irgendwo auf der Flanke misst. Mit der Rechtecksp. zu
messen finde ich gar nicht so verkehrt, so kann ich gleich sehen ob die
Abweichung konstant ist.
Es hat ja, wie gesagt auch schon ganz gut funktioniert.. warum auch
immer, geändert habe ich nichts.
Jetzt sind es immer ca. 20mV bei 0,5V und 10mV bei 1,5V Abweichung, also
nicht konstant!?
Den Eingangspin schließe ich an eine Steckerleiste an, die anliegenden
Pin's nutze ich zur Steuerung eines LCD, kann es dadurch evtl. gestört
werden?
Gruß Thorben
Bist Du Dir auch sicher, dass nicht Dein Frequenzgenerator diese
Abweichungen produziert? Schließ doch mal z.B. eine Batterie an den ADC
an und messe diese (fast) garantiert konstante Spannung.
Warum nimmst Du nicht ein Poti direkt von den 5V des AVR?
Ist Dein Generator geerdet, dann hast Du wunderschöne Erdschleife über
Hyperterminal zur PC-Erde. Wenn Dein AVR ein geerdetes Netzteil hat,
wirds noch störender.
Wenn man dann etwas anders mißt außer Mist, dann wärs ein Wunder.
Peter
Ich möchte damit eine Spannung überwachen, daher wollte ich dass es wie
ein DMM funktionieret.
Ich habe auch noch eine OP-Schaltung die ich zur Verstärkung des
Signals nutze, darin habe ich ein RC-Glied integriert, wenn ich mit DMM
am OP-Ausgang messe passt es, beim Controller gibt es wieder
Abweichungen!
Wenn ich Dreiek- od. Sinussp. messe, also keine steilen Flanken, treten
die selben Fehler auf!
AVR wird über USB versorgt.
Wie löst man denn das Problem mit der Erdschleife?, später möchte ich
den AVR über eine Spannungsquelle versorgen und die Testschaltung wird
dann an ein Netzgerät angeschlossen.
Thorben
>Und da wunderst du dich noch ?????????????????????
Ja.
>Ohne Worte...
Das hilft ja auch nciht weiter, wenigstens ein Stichwort wäre ganz nett
gewesen!
Thorben wrote:
>>Ohne Worte...> Das hilft ja auch nciht weiter, wenigstens ein Stichwort wäre ganz nett> gewesen!
Die USB Spannung als Referenz zu verwenden ist das schlimmste was man
machen kann. Die ist von der Stabilität her eine Katastrophe.
Hallo,
habe es jetzt mit einer Spannungsquelle als Versorgung probiert, und es
funktioniert einwandfrei.
Dumm nur, dass ich dann die Daten nicht mehr auf den Rechner bekomme, im
Datenblatt zum STK525 steht, dass man niemals zwei Quellen anschließen
soll,
gibt es eine Möglichkeit die Spannung vom USB-Port zu stabilisieren?,
oder kann man die Versorgung über USB irgendwie unterbinden?
Grüße Thorben