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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Werte vom AD-Wandler schwanken bis zu 90%


Autor: Thorben (Gast)
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Hallo, ich benutze den AD-Wandler des STK525 StarterKits von Atmel.
Gestern hat noch alles bis auf einen kleinen Offset von ca. 3LSB 
funktioniert, als ich heute testete gab es unterschiede von bis zu 
16LSB(bei mir: ca. 80mV; Uref=5V bei 10bit). Ich habe dann über das 
Hyperterminal rund 10.000(1,5h oder so) Messwerte aufgenommen und 
festgestellt, dass die Abweichungen mit der Zeit immer größer wurden, 
Spitzenwert  300mV bei 1,4 V bzw. 400mV bei 0,5V  Eingangsspannung. Im 
Mittel waren es ca. 120mV.
Hat jemand eine Erklärung dafür? Hat das evtl. mit der Temperatur zu 
tun?
Mittlerweile sind es wieder konstant 110mV Abweichung.

Ich messe die Sp. von einem Frequenzgenerator(Rechtecksp.) und habe am 
Pin gleichzeitig ein DMM hängen.

Bin für jede Hilfe dankbar!

Gruß Thorben

Autor: Thorben (Gast)
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Hat keiner eine Idee, oder einen Hinweis was ich mal ausprobieren 
könnte?

Autor: Stefan (Gast)
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Du misst eine Rechteckspannung und erwartest konstante Werte???
Naja, Spaß beiseite :-)
Ich kenne mich nicht mit Atmels aus, aber der AD-Wandler dürfte überall 
ähnlich funktionieren! Bevor der ADC wandelt muss er den Analogwert ja 
erst mal Sampeln (Sample&Hold), das dauert eine gewisse Zeit, bis der 
interne Kondensator aufgeladen ist. Wenn jetzt Dein Abtastintervall 
nicht synchron mit Deiner zu messenden Rechteckspannung ist, kann es ja 
vorkommen, dass während des Samplevorgangs sich die Spannung gerade 
ändert, wodurch natürlich auch ein Messfehler entsteht...
... nur so 'ne Vermutung!

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Erwartest du bei einem Rechtecksignal einen konstanten Wert?

MfG Spess

Autor: Thorben (Gast)
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Ich hab halt zum messen nur einen Frequenzgen. zur Verfügung, Sp.quelle 
ist außer Betrieb!

Die Frequenz habe ich auf 100mHz(--> Wert ändert sich alle 5s), da 
sollten eig. die meisten Werte korrekt sein, aber natürlich kann es 
vorkommen, dass er irgendwo auf der Flanke misst. Mit der Rechtecksp. zu 
messen finde ich gar nicht so verkehrt, so kann ich gleich sehen ob die 
Abweichung konstant ist.
Es hat ja, wie gesagt auch schon ganz gut funktioniert.. warum auch 
immer, geändert habe ich nichts.
Jetzt sind es immer ca. 20mV bei 0,5V und 10mV bei 1,5V Abweichung, also 
nicht konstant!?

Den Eingangspin schließe ich an eine Steckerleiste an, die anliegenden 
Pin's nutze ich zur Steuerung eines LCD, kann es dadurch evtl. gestört 
werden?

Gruß Thorben

Autor: lontano (Gast)
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du misst mist,weil du so misst

kennst du das RC glied ?....oder besser : was wolltest du eigentlich 
messen?

Autor: Stefan (Gast)
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Bist Du Dir auch sicher, dass nicht Dein Frequenzgenerator diese 
Abweichungen produziert? Schließ doch mal z.B. eine Batterie an den ADC 
an und messe diese (fast) garantiert konstante Spannung.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Warum nimmst Du nicht ein Poti direkt von den 5V des AVR?

Ist Dein Generator geerdet, dann hast Du wunderschöne Erdschleife über 
Hyperterminal zur PC-Erde. Wenn Dein AVR ein geerdetes Netzteil hat, 
wirds noch störender.

Wenn man dann etwas anders mißt außer Mist, dann wärs ein Wunder.



Peter

Autor: Thorben (Gast)
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Ich möchte damit eine Spannung überwachen, daher wollte ich dass es wie 
ein DMM funktionieret.
Ich habe auch noch eine OP-Schaltung  die ich zur Verstärkung des 
Signals nutze, darin habe ich ein RC-Glied integriert, wenn ich mit DMM 
am OP-Ausgang messe passt es, beim Controller gibt es wieder 
Abweichungen!
Wenn ich Dreiek- od. Sinussp. messe, also keine steilen Flanken, treten 
die selben Fehler auf!

AVR wird über USB versorgt.
Wie löst man denn das Problem mit der Erdschleife?, später möchte ich 
den AVR über eine Spannungsquelle versorgen und die Testschaltung wird 
dann an ein Netzgerät angeschlossen.

Thorben

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Thorben wrote:

> AVR wird über USB versorgt.

Und da wunderst du dich noch ?????????????????????
Ohne Worte...

Autor: Thorben (Gast)
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>Und da wunderst du dich noch ?????????????????????
Ja.
>Ohne Worte...
Das hilft ja auch nciht weiter, wenigstens ein Stichwort wäre ganz nett 
gewesen!

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Thorben wrote:
>>Ohne Worte...
> Das hilft ja auch nciht weiter, wenigstens ein Stichwort wäre ganz nett
> gewesen!

Die USB Spannung als Referenz zu verwenden ist das schlimmste was man 
machen kann. Die ist von der Stabilität her eine Katastrophe.

Autor: Thorben (Gast)
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Das sind ja keine guten Neuigkeiten..

Autor: Thorben (Gast)
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Ich werd mir mal eine Sp.quelle besorgen!

Wenn ich diese dann als (2.Kanal) Testspannung benutze, entstehen dann 
auch Brummspannungen?

Autor: Thorben (Gast)
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Hallo,
habe es jetzt mit einer Spannungsquelle als Versorgung probiert, und es 
funktioniert einwandfrei.
Dumm nur, dass ich dann die Daten nicht mehr auf den Rechner bekomme, im 
Datenblatt zum STK525 steht, dass man niemals zwei Quellen anschließen 
soll,
gibt es eine Möglichkeit die Spannung vom USB-Port zu stabilisieren?, 
oder kann man die Versorgung über USB irgendwie unterbinden?

Grüße Thorben

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