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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR ohne Reset Brennen. Hochvoltprogrammer?


Autor: Bernd (Gast)
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Hallo,
Für ein Projekt brauche ich den RESET Pin eines AVR's als normalen I/O. 
Daher habe ich das entsprechende Fuse-Bit gesetzt. Leider kann man den 
uC nun nicht mehr mit herkömlichen Mitteln brennen. Wie kann ich den 
Chip jetzt noch beschreiben? Wieso brauche ich überhaupt die 
Resetleitung?

Gruss

Alex

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Bernd wrote:
> Wie kann ich den
> Chip jetzt noch beschreiben?
Wie Du schon im Betreff sagst: Mit High-Voltage-Programming

> Wieso brauche ich überhaupt die
> Resetleitung?
Weil das Programmierinterface nur arbeitet, wenn der µC sich im 
Reset-Zustand befindet.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Leider kann man den uC nun nicht mehr mit herkömlichen Mitteln brennen.

Du kannst ihn mit High-Voltage programmieren.

> Wie kann ich den Chip jetzt noch beschreiben?

Du kannst ihn mit High-Voltage programmieren. ;-)

> Wieso brauche ich überhaupt die Resetleitung?

Na irgendwoher muß der AVR ja wissen, daß er jetzt nicht ganz normal 
dein Programm starten und diesem die Kontrolle über die I/O-Leitungen 
geben, sondern auf Programmierbefehle, die über diese kommen, reagieren 
soll.

Autor: Bernd (Gast)
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Also liegt während dem Brennvorgang RESET immer auf Masse (beim normalen 
ISP-Brennen). Habe nämlich noch ein Problem: Einer der Prog. Pins beim 
ATmega8 ist auch gleichzeitig der PWM Ausgang. Beim Brennen spielt 
dieser verrückt und der Motor macht was er will. Je nach Mechnaik ist 
das nicht gerade toll..
Daher ist meine Idee über einen Transistor dem Motor den Saft beim 
Brennen weg zu nehmen.

Gruss

Alex

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Bernd wrote:
> Also liegt während dem Brennvorgang RESET immer auf Masse (beim normalen
> ISP-Brennen).
Richtig. Und beim HV-Programming kommen da 12 V dran. Also aufpassen, 
dass da beim Programmieren nix dranhängt! Für solche Fälle ist 
eigentlich ein Bootloader zu empfehlen. Der braucht keinen Reset und den 
kannste so konfigurieren, dass er nicht stört.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Bernd (Gast)

>Daher ist meine Idee über einen Transistor dem Motor den Saft beim
>Brennen weg zu nehmen.

Oder einfach über wired AND mit zwei Dioden den PWM-Ausgang 
deaktivieren.

MfG
Falk

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo und Danke!
Versuche gerade im Datenblatt vom Attiny26L was über HV-Programming zu 
finden.. bis jetzt erfolglos.

Habe noch zwei Fragen: Was ist ein Bootloader. Und: Was beduetet "wired 
AND" ?

Gruss

Alex

Autor: Micha (Gast)
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"Beim Brennen spielt dieser verrückt und der Motor macht was er will. Je 
nach Mechnaik ist das nicht gerade toll.."

Kenne ich auch. Evenutell ist der Debug-Port auf dem entsprechenden 
Port? (z.B. PortF beim Mega128, PortC beim Mega16/32) Mal die debug-fuse 
JTAGEN ausschalten.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Bernd (Gast)

>Dabe noch zwei Fragen: Was ist ein Bootloader.

http://www.gidf.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Boot-Loader

>Und: Was beduetet "wired AND" ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Wired-AND

MFG
Falk

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Bernd wrote:
> Also liegt während dem Brennvorgang RESET immer auf Masse (beim normalen
> ISP-Brennen). Habe nämlich noch ein Problem: Einer der Prog. Pins beim
> ATmega8 ist auch gleichzeitig der PWM Ausgang. Beim Brennen spielt
> dieser verrückt und der Motor macht was er will. Je nach Mechnaik ist
> das nicht gerade toll..

Mit einem Bootloader kannst Du einfach einen anderen Pin zum 
Programmieren nehmen und den Resetpin brauchst der auch nicht mehr.

Allerdings mußt Du auf den ATtiny261/461/861 upgraden, damit die 
Bootloaderbefehle unterstützt werden.

Der ATtiny26 ist eh abgekündigt.


Peter

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Versuche gerade im Datenblatt vom Attiny26L was über HV-Programming zu
> finden..

Findest du unter "Memory Programming"/"Parallel Programming".

> Allerdings mußt Du auf den ATtiny261/461/861 upgraden, damit die
> Bootloaderbefehle unterstützt werden.

Der Atmega8 kann auch self-programming.

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