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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Offsetspannung bei Filtern


Autor: Antal 377 (antal)
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Hallo,
wieder eine Frage, mit der ich mich als Anfänger oute: Ich habe einen 
aktiven Filter (also OP mit R/C-Beschaltung) dessen Ausgangssignal einen 
Offset von ein paar mV hat. Da dahinter eine Schaltung kommt, die das 
Signal u.a. verstärkt und anschließend digitalisiert, ist der Offset 
natürlich dumm.

Was ist die elegantere Lösung, um den Offset (weitestgehend) zu 
beseitigen?
a) Offsetspannungsabgleich am OP mittels Poti
b) Nen dicken Kondensator in den Signalweg schalten (=Hochpass nach dem 
OP)


Ich bitte um Verzeihung, falls die Frage zu blöd ist!
Danke für alle hilfreichen Antworten.

Autor: helmi (Gast)
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>Was ist die elegantere Lösung, um den Offset (weitestgehend) zu
>beseitigen?

>a) Offsetspannungsabgleich am OP mittels Poti

Wenn du auch Gleichspannung übertragen willst must du ihn abgleichen 
oder einen OP mit geringer Offsetspannung nehmen  z.B. OP77


>b) Nen dicken Kondensator in den Signalweg schalten (=Hochpass nach dem
>OP)

Wenn du den Gleichspannungsanteil nicht brauchst wäre das eine 
Möglichkeit

Gruss Helmi

Autor: Antal 377 (antal)
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Danke!

im Endeffekt wäre also beides möglich, da der DC-Anteil aufgrund des 
folgenden Verstärkers (geht sonst in Sättigungsbereich) auf jeden Fall 
gegen Null gehen sollte.

Was ist denn die elegantere oder "sauberere" der beiden Möglichkeiten, 
sofern man sich quasi eine aussuchen kann? Ich habe bisher in 
Schaltungen selten Potis gesehen, mit denen abgelichen wurde (wobei es 
ja auch in vielen Fällen nicht nötig ist).

Autor: helmi (Gast)
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Erstmal die Frage was möchtest du den Messen.
Hast du ein Signal mit hohen DC Offset ?
Wenn ja könnte man den DC Offset am Eingang vor dem Filter kompensieren.
Das hätte den Vorteil das deine untere Grenzfrequenz = 0 ist und dein 
Verstärker schnell einschwingen kann ( braucht keine grossen 
Koppelkondensatoren aufzuladen)

Gruss Helmi

Autor: helmi (Gast)
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Das mit dem Abgleichen mit Potis könnte man sich sparen wenn man beim 
einschalten des Systemes eine automatische Kalibrierung über einen von 
uP angesteuerten DAC vornimmt. Das heisst Eingang erstmal kurzschliessen 
und dann den Offset am ADC mit dem DAC zu null machen. Dann kurzschluss 
aufheben und messen. So bräuchtest du keine Potis und hättes ein 
stabiles Messsystem.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> im Endeffekt wäre also beides möglich, da der DC-Anteil aufgrund
> des folgenden Verstärkers (geht sonst in Sättigungsbereich) auf
> jeden Fall gegen Null gehen sollte.

Hmm, das klingt aber so als wäre das ein ziemlich hoher 
Verstärkungsfaktor.

Was machst Du denn genau? Schaltplan?

Autor: Antal 377 (antal)
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Sorry, hatte die Frage ganz vergessen - inzwischen hat sich 
herausgestellt, dass ich die Verstärkung gar nicht so hoch benötige 
(16fach reicht) - d.h. der Offset stört gar nicht wirklich.

Danke für die Antworten!

Schaltplan habe ich leider nur auf Papier. Aber grob gesagt geht es um 
die Verstärkung und Filterung eines demodulierten Empfangsignals.

Autor: mandrake (Gast)
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Es gibt noch die Möglichkeit ein sogenanntes Servo-Loop zu verwenden.
Dabei wird ein anderer OP als extrem langsamer Integrator geschaltet. 
Dieser bekommt das Ausgangssignal des Mess-OPs als Eingangssignal. Das 
Ausgangssignal des Integrators wird auf den nicht invertierenden Eingang 
des Mess-OPs gegeben. Damit wird der OP dann automatisch abgeglichen.

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