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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kondensatoren an Spannungsversorgung


Autor: newbie (Gast)
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Mache gerade meine ersten Schritte im elektronik entwerfen und schau mir 
die ein oder andere Schaltung an. Find das alles sehr interessant aber 
manches nicht ganz klar.
Kann mir jemand sagen was es mit den Haufen Kondensatoren auf sich hat, 
die an Spannungsquellen parallel geschaltet werden? Und warum so 
unterschiedliche Werte (z.B. ein paarmal 10 nF und dann mehrmals 1 uF, 
da gehen doch die 10 nF kaum mit in die Gesamtkapazitat ein?). Und wie 
werden die berechnet? Ist wahrscheinlich ne komische Frage abder danke 
wenn jemand antwortet.

Autor: Robin T. (Gast)
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Die kleinen Kondensatoren sind zur Entsörung. Die Größeren im µ-Bereich 
sind zum Glätten.

Autor: Stefan Schütte (Gast)
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Moin,

die Kondensatoren, die an die Versorgungspins der ICs geschaltet
werden dienen der Entstörung. Das sind dann meist Folien- oder
Keramikkondensatoren. Die Kapazität wird meist Pi x Daumen bemessen.
Der Einwand, dass die Kapazität sich kaum auf die Gesamtkapazität
auswirkt ist berechtigt. Im Netzteilausgang befinden sich meist
Elkos, die Störspitzen nicht wegfiltern, weil sie zu "langsam" sind.
Keramikkondensatoren sind da deutlich besser.
Hoffentlich hilft's
Stefan

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ newbie (Gast)

>Kann mir jemand sagen was es mit den Haufen Kondensatoren auf sich hat,
>die an Spannungsquellen parallel geschaltet werden? Und warum so

Das könnte ne lange Geschichte werden . . .

>unterschiedliche Werte (z.B. ein paarmal 10 nF und dann mehrmals 1 uF,
>da gehen doch die 10 nF kaum mit in die Gesamtkapazitat ein?).

Ja, ABER . . .

Grosse Kondensatoren (ELKOs, Tantal, 1uF...tausende uF) haben viel 
Kapazität, sind aber "langsam", sprich bei hohen Frequenzen (einigen 
hundert kHz bis einige MHz) wirken sie nicht mehr, weil auf grund des 
Aufbaus die dann plötzlich wie ein Spule wirken.

Kleine Kondensatoren (Keramik, Folie, 1pF ... 1uF) haben zwar relativ 
wenig Kapazität, sind aber "schnell", sprich sie funktionieren auf grund 
ihres Aufbaus noch bei hohen bis sehr hohen Frequenzen (MHz bis Ghz)

> Und wie
>werden die berechnet? Ist wahrscheinlich ne komische Frage abder danke
>wenn jemand antwortet.

Pi mal Dauem:

Für Digitalschaltkreise gilt 100nF an jedes Vcc/GND Paar.

Bei Gleichrichterschaltungen: 1000uF / Ampere Ausgangsstrom.

Und in allen anderen Fällen muss man spezieller hinschauen und rechnen.

MFG
Falk

Autor: newbie (Gast)
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Hat mir sehr geholfen. Danke!

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