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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ansteuern eines Lautsprechers


Autor: John (Gast)
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Habe mir einen Lautsprecher gekauft, nur habe ich vorher noch nie damit 
was gemacht! Der hat einfach 2 Anschlüsse, doch was sind diese 
Anschlüsse? Wie kann ich dannn die Frequenz variieren?

Autor: Danny (Gast)
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Geh lieber wieder mit Lego oder Bauklötzen spielen....

Autor: Wurscht (Gast)
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Ich habe mir gerade Klopapier gekauft und muss jetzt feststellen, dass 
da nur ein langes Blatt drauf ist. Mein Hintern ist aber nicht so breit, 
wie kann ich jetzt die Länge variieren?

Autor: Thomas (Gast)
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ach gäh - das ist nun wirklich mal eine "sau dämliche Frage"!

Autor: André (Gast)
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ach seid ihr alle so nett...

2 möglichkeiten: a) er hat echt keine ahnung oder b) das is ein 
schlechter scherz. ich gehe von möglichkeit a) aus.

john:

also du hast da ne membrane, die "vibriert" in der frequenz die du auf 
die beiden kontakte gibst.

Du kannst nun ein Signal erzeugen (zB PWM) das eine bestimme frequenz 
hat und diese wird dir dann der lautsprecher um die ohren hauen... oder 
auch nicht, denn so simple ist es nicht wirklich, du willst vllt einen 
tiefpass davor bauen und vllt einen kleinen amplifier...

Ich hab leider keine dokumente parat die das alles erklären, aber hier 
im forum und bei google solltest du passendes zum thema finden.

Viel erflog beim basteln. (lies lieber vohrer - sonst schredderst du dir 
was)

André

Autor: John (Gast)
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ok  danke das ich doch noch ne antwort gekriegt habe! wenn man gar keine 
ahnung hat ist es halt schwer eine einigermassen vernünftige frage zu 
stellen, aber jetzt weiss ich immerhin schon mehr! nur bliben da noch 
andere fragen:
Mein Lautsprecher hat eine Impedanz von 8 Ohm und eine max Leistung von 
0.15 Watt! Welche Spannung muss denn nun mein PWM Signal haben? Ein PWM 
Siganl ist ja rechteckig -> tönt dann nicht so wunderbar oder? der 
tiefpass filter würde das dann lösen?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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John wrote:

> Mein Lautsprecher hat eine Impedanz von 8 Ohm und eine max Leistung von
> 0.15 Watt! Welche Spannung muss denn nun mein PWM Signal haben?

Die Frage nach der Spannung stellt sich so nicht.
Dein PWM Signal vom Prozessor hat 5V.

Jetzt rechnen wir mal ein bischen. Dazu verwenden wir das gute
alte Ohmsche Gesetz:   U = R * I

U .. Spannung
R .. Widerstand
I .. Strom

Um den fliessenden Strom zu bestimmen, wird nach I umgestellt:
I = U / R

Dein Spannung U sind 5V und der Lautsprecher hat 8 Ohm

I = 5 / 8    -> 0.625 Ampere

Tja. Das wird dein µC nicht an Strom liefern können (du verwendest
doch einen µC? Bisher hast du nichts darüber gesagt, von wo aus
du deinen Lautsprecher ansteuern willst).
Da wird wohl eine Verstärkerstufe notwendig werden oder ein
Lautsprecher mit einer größeren Impedanz (einem größerem
Widerstand)

Noch schnell die Kontrollrechnung:

P = U * I

Deni Lautsprecher kann eine maximale P von 0.15 Watt ab.
P = 5 * 0.625

P = 3.125 Watt

Das würde also der Lautsprecher nicht lange mitmachen bevor
dir die Membrane um die Ohren fliegt.

Ein Vorwiderstand vor dem Lautsprecher würde zb. helfen.
Das nötige mathem. Rüstzeugs hast du jetzt. Das Rechnen liegt
an dir.


> Ein PWM
> Siganl ist ja rechteckig -> tönt dann nicht so wunderbar oder?

Das ist ein eher nerviges Tröten.
Wobei: Ein PWM ist nicht wirklich ideal um einen Lautsprecher
anzutreiben. Ein PWM Signal ist ja normalerweise immer
in der gleichen Frequenz. Lediglich das Tastverhältnis ändert
sich.

> der
> tiefpass filter würde das dann lösen?

Ein Tiefpass würde den Rechteck etwas abschleifen. Nervt aber
immer noch ziemlich.


Wenn du nur einen akustischen Signalgeber brauchst, dann war
der Lautsprecher nicht unbedingt eine gute Wahl. Ein Summer
wäre deutlich einfacher gewesen.
Ein Lautsprecher ist einfach nur eine Membran, die durch eine
elektrische Spannung ausgelenkt wird. Um die Membran also
dazu zu bringen ständig vor und zurück zu schwingen, muss
auch die elektrische Spannung 'schwingen'. Das nennt man
dann eine Wechselspannung.

Autor: Danny (Gast)
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Sorry, aber ich kann die Frage nicht ernst nehmen, da er zu Wissen 
scheint das es bei Lautsprechern Impedanz heißt und zu Wissen scheint 
was PWM ist....
Aber sei es drum.... Deinem Lautsprecher ist es egal, ob Du eine schöne 
sinusförmuge Spannung anlegst oder die gleiche Spannung als PWM. Er wird 
in beiden Fällen den gleichen Ton abgeben.

Autor: Ruedi (Gast)
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@danny:
und wenn ich nicht mehr genau wusste wie ein lautsprecher funktioniert 
und ich einfach noch mal sicher gehen wollte....

@karl
danke für die ausführliche antwort. ja verwende einen uC! mit 
lautsprecher will ich verschiedene töne ausgeben können, da würde doch 
ein summer nicht reichen? (@danny: nur ruhig, ich weiss leider nicht was 
genau ein summer ist, aber nehme jetzt mal an dass ist etwas das genau 
einen ton ausgeben kann)
ein PWM erzeugt dann ja spannungen zwischen 0 und 5V, bräuchte ich nicht 
ein signal das auch neg. spannungen erzeugt, oder spielt das keine 
rolle?

Autor: John (Gast)
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@danny:
und wenn ich nicht mehr genau wusste wie ein lautsprecher funktioniert 
und ich einfach noch mal sicher gehen wollte....

@karl
danke für die ausführliche antwort. ja verwende einen uC! mit 
lautsprecher will ich verschiedene töne ausgeben können, da würde doch 
ein summer nicht reichen? (@danny: nur ruhig, ich weiss leider nicht was 
genau ein summer ist, aber nehme jetzt mal an dass ist etwas das genau 
einen ton ausgeben kann)
ein PWM erzeugt dann ja spannungen zwischen 0 und 5V, bräuchte ich nicht 
ein signal das auch neg. spannungen erzeugt, oder spielt das keine 
rolle?

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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seltsam, um 13:11 heißt der Frager John

Autor: John (Gast)
Datum: 24.11.2007 13:11

und um 14:47 ist es plötzlich der Ruedi der desn Thread weiter führt

Autor: Ruedi (Gast)
Datum: 24.11.2007 14:49


Ist das jetzt ein Fall von Thread-Hijacking oder von gespaltener 
Persönlichkeit?

Autor: John (Gast)
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ich denke eher von gespaltener Persönlichkeit, heute bin ich eigentlich 
John, aber Ruedi wollte sich auch unbedingt mal wieder melden? Sorry 
konnt ihn einfach nicht zurückhalten!
hey jungs, was soll das ganze, schlussendlich geht es um die frage und 
unser gemeinsames interesse! wenn euch eine frage zu dumm erscheint 
müsst ihr nicht darauf antworten!

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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John wrote:

> ein PWM erzeugt dann ja spannungen zwischen 0 und 5V,

Eine PWM erzeugt in erster Linie mal ein Rechtecksignal
einer bestimmten Frequenz, bei dem das Verhältnis von
Einzeit zu Auszeit einstellbar ist.

Bei einer Lautsprecheransteuerung hilft dir das erstmal: wenig

> bräuchte ich nicht
> ein signal das auch neg. spannungen erzeugt, oder spielt das keine
> rolle?

Doch genau das brauchst du. Du brauchst ein Signal das ständig
von 0 auf 1 und zurück wechselt. Die Frequnz mit der diese
Umschalterei passiert ist die Freqenz des Tones, den der
Lautsprecher von sich gibt. Aber eine PWM hilft dir da erstmal
nur bedingt weiter.
Machs dir für den Anfang nicht zu kompliziert. Für den
Anfang reicht es völlig aus, wenn du per µC ein 0-1-0-1-0-1 ...
Signal erzeugen kannst, welches (dank richtiger Umschaltfrequenz)
dem LS erst mal nur einen Ton entlockt.
Dieses Rechtecksignal dann (zb. mittels PWM) in was anderes
zu verwandeln um einen 'schöneren' Ton zu erhalten, solltest
du erst mal zurückstellen, bis dein LS überhaupt mal einen
Ton von sich gibt.

Immer einen Schritt nach dem anderen. Beim einfachen beginnen.
Schwieriger wirds dann ganz von alleine.

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