Hallo Forum,
Nur aus Interesse.
Wer von Euch Einschlägig Vorbelasteten besitzt
eigentlich ein Fahrzeug mit Elektroantrieb.
Sei es ein Roller oder vieleicht sogar ein Peugot (Golf; Think!)
Electric (Oder vieleicht ein Hilfsmotor am Segelboot), oder wenigstens
eins von den modischen Hybrid-Modellen, oder ein Fahrrad mit
Hilfsantrieb, oder einen elektrischen Rollstuhl.
Gruß.
Habe auch ein MiniEl = CityEl.
Die ersten Modelle hatten noch ein hydraulisch betätigtes
Leistungspotentiometer als Fahrtregler.
Das hatte als Überlastungsschutz einen Temperaturschalter (der natürlich
meist auf einer Kreuzung auslöste...).
Für einen Freund, der damals schon ein solches hatte, baute ich einen
elektronischen Regler mit FETs. Seitdem war klar, dass ich früher oder
später auch eines haben würde.
1996 war es dann soweit, schon eines der neuen Baureihe mit dem
Curtis-Fahrtregler. Einfach ein tolles Gefühl...
Noch eine Kindheitserinnerung: Wir fuhren mit einem Schlauchboot auf
einem Fluß, zur besseren Steuerbarkeit hatte mein Vater an einen
Tauchmotor (befand sich original im Tank eines Flugzeugs zum Antrieb der
Treibstoffpumpe) eine Schiffschraube montiert. Versorgung über einen
Auto-Akku, ging ganz gut.
apropos brennstoffzelle elektroroller^^
das ist gar keine schlechte idee, kleine flasche
wasserstoff und leichten emotor .. hmm
noch habe ich weder was benzinisches noch elektrisches
unter meinem arsch :)
ok jetzt mehr technisch^^
hier eine überschlagsrechnung von mir
H tank mit flüssigem gas .. 0.3x0.1x0.1 = 3e-3 m kubik
mit daten aus
http://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug
macht das an verfügbarer energie = 7080Wh
einrechnen an wirkungsgrad = 2690Wh
wenn ich radl, dann leiste ich ca 200W
demnach konnte ich meine füsse genau 13 h hochlegen^^
pi mal daumen sinds dann eher 10 stunden
ich nehme so ein ding :)
Hallo,
vor ca. 3 Jahren haben wir (ich und ein paar Kollegen) ein billigs
defektes Elektrokart gekauft mit Straßenzulassung, billig aber sehr viel
defekt. Leider waren alle komponenten im Antriebsstrang im Eimer, also
neuer Motor (gut wenn man einen Motorenwickler kennt :D), Steuerung mit
Fets und PWM Controller (Analogtechnik, von Digital hatten wir nicht
genug Ahnung und Angst daß uns was abbrennt bei den hohen Strömen)
Die Mechanik war alles noch OK. Also das Ding beim Tüv vorgeführt und
anstandslos durchgekommen, was uns alles SEHR gewundert hat. Das Teil
fährt sogar heute noch. Ich musste das Kart leider verkaufen (nen
Kollege fährt damit jetzt jeden Tag zur Arbeit) das Ding läuft jetzt
aber schon seit fast 2 Jahren ohne Probleme und defekte.
Ich habe leider "Zwangsweise" ein anderes Elektrofahrzeug bekommen damit
"darf" ich jetzt, dank eines betrunkenen Autofahrers der nix besseres zu
tun hatte wie sich vollgedonnert hinters Steuer zu setzen, mindestens 5
Jahre fahren. Wenns dumm läuft für immer :((
Ihr könnt euch nicht vorstellen was das für ein schei.. Gefühl ist
besonders in den ersten paar Monaten, alle können tun und lassen was sie
wollen beim Basteln.... Oh ich brauch ne Rolle Kabel aus dem Regal, also
Leiter her und schnell raufkrabbeln, Kabelrolle runterschmeissen, wieder
runterkrabbeln und die Rolle an den "Tatort" rollen zum Basteln. Ich
Idiot brauch jetzt immer einen der mir das Werkzeug aus den Schränken
holt und mir auf den Tisch legt...
Aber genug Depri:
Ich bastel zwar immer noch (und da ich nun viel Zeit habe, habe ich auch
mit Mikrocontrollern angefangen, AVR, PIC usw) aber die Praktische
Umsetzung ist mit so einem Handycap sehr "umständlich", da die
Ätzmaschine im Keller steht (Stichwort Treppen)
Wir haben früher viel und gerne an Karts gebastelt, besonders auch an
welchen mit Verbrennungsmotoren da wir da sehr leicht an die "Zutaten"
dran gekommen sind. Nachts mit Benzinflex oder wenns diskret sein sollte
mit der Eisensäge und 5 Reserveblättern nebst Taschenlampe und
Bolzenschere auf den Schrottplatz / Autofriedhof geschlichen um billig
"einzukaufen" :) Motoren aus defekten Fahrzeugen gabs genug musste man
nur schnell genug ausbauen... :)
Den Schrottplatz haben wir immer noch als gute Quelle, mittlerweile
gibts da auch nen haufen Elektromotoren, ab und zu ist auch mal was
recht brauchbares dabei. Letztens Gefunden von Siemens 60V
Drehstrommotor mit 5KW, waren nur die Lager hinüber und die kosten nicht
die Welt. Jetzt basteln wir alle an der Regelung für so einen Motor (ok
Basteln ist noch übertrieben wir eignen uns Das Wissen dazu an). Das
Motörchen soll mal ein Kart antreiben. Mein Ziel ist daß ich damit
vielleicht wieder Mobil werden kann. Dazu muss ich aber erst mal das KBA
überzeugen daß ich Fahren kann. Die hatten nix besseres zu tun wie mir
zu Schreiben daß ich, da ja nun nicht mehr befähigt ein KFZ zu füren
doch bitte den Führerschein abgeben soll. Mein Unfallgegner (also der
Depp der mich, als ich zu Fuß unterwegs war plattgefahren hat) hat vom
Richter eine Strafe von 3000€ bekommen und nur 3 Monate Fahrverbot. Ich
Frage mich nur, hab ich den Angefahren oder er mich? Warum nimmt man mir
die Pappe für immer weg (wenn ich nicht "beweisen" kann daß ich noch
fahren kann) und dem nicht, der Kerl hat im Vollsuff mein Leben kaputt
gemacht. Aber lassen wir das.
Hat jemand eine Ahnung wo ich Infos bezüglich des Siemens 60V Motors
herbekommen kann? Es geht mir um die Ansteuerung des Motors. Da das ja
eine Asynchronmaschine ist wie steuer ich den am besten? Muß man den
Motor unbedingt mit 3-Phasen Sinusspannungen füttern oder tuts auch
Trapez, was leichter zu realisieren wäre? Wenn Drehstrom Sinus wie
bekomme ich den z.B. mit dem ATmega168 hin? Ich bitte Neugierigst um
Infos :)
Enrico
Tach auch
@Enrico:
Der Einfachheit halber müsste es aber auch reichen, wenn du ein
ansteigendes und abfallendes Dreiecksignal, also keinen Sägezahn nimmst.
Vermutlich wirst du aber auch negative Stromrichtungen brauchen. Und das
drei mal, da du ja jeweils deine 120° Phasenverschiebung hast. Gehen
müsste es. Obwohl Rechteck doch auch einen Versuch wert wäre, dann
steuert man ihn ja aber eh schon quasi wie nen Schrittmotor an.
Viel Glück, und bei fragen rein damit. Es kann mir nicht schade, wenn
ich diese Maschine ein bischen wiederhole.
* *
*
Enrico: Hast du deine Beine noch? Bei teilweiser Q-Schnittslähmung kann
man ja schon Therapien machen, bin mir sicher irgendwann kann man auch
eine komplette Q-Schnittslähmung heilen. Kannst den Typen nicht
ordentlich blechen lassen? Also auf Schmerzensgeld usw verklagen.
Im grunde sollte es doch keinen Unterschied machen ob es nun ein 300
Watt Modellbaumotor oder 5 kW Motor ist. Von daher würde ich mich in der
Modellbauszene mal umschauen:
http://mikrokopter.de/ucwiki/BrushlessCtrl
Ich würde auch auf Sinus per PWM setzen. Du musst halt die Amplitude je
nach gewünschter Leistung anpassen.
Von Atmel gibt es da auch einiges:
http://www.atmel.com/products/AVR/mc/3p_bldc.asp?family_id=607
z.B. ein Demo board:
http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3764
Ich will mir auch mal einen solchen regler bauen (für Modellbau). Ich
hab fast das gefühl das komplizierteste daran ist die Software (anlauf,
timing etc).
Enrico, Drehstrommotoren sind nicht ganz trivial. ;)
Die Sinusspannungen kann man per PWM erzeugen, wie schon gesagt wurde.
Dann muss man die Frequenz regeln, je nach Geschwindigkeit. Man kann
nicht einfach sofort auf die zur gewünschten Geschwindigkeit passende
Frequenz springen, sondern muss die Frequenz mit der Beschleunigung des
Motors nachführen, ansonsten erreicht der Motor zumindest nicht das
maximal mögliche Drehmoment. Zum (regenerativen) Bremsen verringert man
die Frequenz wieder langsam.
Weiterhin muss meines Wissens die Spannung unterhalb einer bestimmten
Frequenz verringert werden, da der Motor sonst überlastet wird.
Das Ganze muss natürlich mit Transistoren (MosFETs) passieren, die den
Strom auch verkraften. Man nutzt halt 3 H-Brücken für die 3 Spannungen.
Die Ansteuerung muss sauber arbeiten, so dass nicht zwei
zusammengehörende MosFETs gleichzeitig leiten.
Ich denke, das ist nicht sonderlich anfängergeeignet, aber durchaus
machbar. Ich bin selber am Überlegen, ein Elektrofahrzeug auf Drehstrom
umzurüsten. Naja, bei mir scheitert es daran dass ich nicht günstig an
Motoren drankomme. Ich wünsch dir trotzdem mal viel Glück dabei.
Gruß
>Was spräche gegen einen normalen>Frequenzumrichter ?
Genau richtig für einen Asynchronmotor.
Anspruchsvoller, aber besser, wär ein Brushless-Motor.
Allerdings wahrscheinlich sehr teuer.
Ich würde mit was kleinerem (z.B. Modellbau) anfangen, damit man in etwa
den benötigten Aufwand und eigene Fähigkeiten abschätzen kann.