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Forum: Offtopic Fussballspieler und laufdistanz


Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Guten Tag allerseits

Kürzlich erzaehlte mir mein Bruder, dass bei manchen Fussballspiel 
Uebertragungen von Zeit zu Zeit die Distanz eingeblendet werde, die ein 
einzelner Spieler bis anhin zurückgelegt habe.
Dann fragte er mich: "Wie machen die das?"

Seitdem sind Wochen vergangen; und ich frage mich immer noch: "Wie 
machen die das?"
Es fallen mir zwar zig Lösüngen ein, aber keines, das auch sinnvoll 
umgesetzt und vorallem von den Spielern akzeptiert werden würde.

Weiss es jemand?

MfG aus Istanbul

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Da wird irgendwer (ca. 20Leute) im Stadion sitzen und den Jungs beim 
Rennen zugucken.

Bildverarbeitung könnte auch schon möglich sein.
Dazu müsste man eine Kamera haben, die das Spielfeld komplett 
"einsieht".
Dann misst man das Spielfeld aus.
Durch Aufbereitung des Videobildes (verschiedene Filter) und etwas 
Vektorrechnung mit einem leistungsstarken PC kann man dann die "Spuren" 
der Spieler nachzeichnen und die Weglänge messen...

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Auf diese Idee bin ich auch schon gekommen. Aber diese Teknik ist - 
soweit mir bekannt - nicht ausgereift. Zur Zeit ist es immer noch nicht 
möglich, eine einzige Person zu 100% über mehrere Kameras hinweg zu 
verfolgen.

Wenn man noch bedenkt, dass manchmal bei einem Foul ein Durcheinander an 
mehrerer Spieler entsteht, glaube ich nicht, dass die Software imstande 
waere, hier den Ueberblick zu behalten.

Autor: Christian Peters (kron)
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Frag doch mal beim Sender nach. :)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Mehmet Kendi wrote:
> Wenn man noch bedenkt, dass manchmal bei einem Foul ein Durcheinander an
> mehrerer Spieler entsteht, glaube ich nicht, dass die Software imstande
> waere, hier den Ueberblick zu behalten.

Ich denke nicht, dass die Angabe der Distanz auf Meter, geschweige
denn Zentimeter, genau ist. Es reicht also völlig, wenn die im
Fernsehen einen ungefähren Wert einblenden. Kann sowieso kein
Mensch kontrollieren.

Autor: Kartoffel Salat (kartoffelsalat)
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was spricht dagegen, dass diese spieler schrittzähler tragen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist für einen Fußballspieler intellektuell nicht zu verarbeiten, das 
stört die Konzentration.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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@Christian

Nach Aussage meines Bruders kommt es zu diesen Einblendungen nur bei 
Uefa Spielen. Bei einheimischen Spielen habe er sowas noch nie gesehen. 
Weshalb ich den Sender nicht fragen kann.

Ein Schrittzähler kaeme nur in Frage, wenn es einen Sender haette. Denn 
diese Information kaeme waehrend des aktiven Spiels.
Desweiteren birgt ein solches Geraet auf dem Körper eine zusaetzliche 
Verletzungsgefahr bei Sturz ( oder Schlaegereien ).

Autor: Martin Kreiner (maart)
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Es gibt ja auch Infos wie "Anzahl Ballkontakte" usw.
Ich könnte mir folgende Lösung vorstellen: Da sitzen irgendwelche 
Studenten an einem Touch-Display auf welchem das Bild des kompletten 
Spielfeldes dargestellt wird. Jeder Student ist genau für einen Spieler 
verantwortlich und fährt mit einem Stylus einfach die Laufbahn des 
Spielers ab.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Das mit den 20 Studenten schliesse ich aus, weil ja die ermittelte 
Information ja nicht soooo von Bedeutung ist. Zumindest als 
Fussball-Laie ist für mich die Info, wieviel ein Spieler herumgelaufen 
ist, völlig irrelevant.
Also für diese Unwichtigkeit jedesmal 20 Studenten bereitzustellen ist 
meiner Meinugn nach ein zu hoher administrativer Aufwand.

Meine Lösung sah so aus, dass die ganze Spielwiese -  die ja meist wie 
ein Teppich ausgerollt wird - mit zig RFID ausgelegt wird und jeder 
Spieler unter seinem Schuh eines dieser Naegel mit einem TAG-Nagel 
ausgetauscht bekommt.

Mit dieser Erklaerung hatte ich meinen Bruder sowohl beeindruckt, als 
auch zum Schweigen gebracht.
Heute morgen rief er mich aber an und teilte mir mit, dass irgendsoein 
Uefa Spiel hier in Istanbul stattgefunden habe und dass diese Infos 
wieder eingeblendet worden waeren.
Tja, wenn dieses von mir Ausgedachte hier in Istanbul auf einem 
Fussballfeld installiert worden waere, haette ich bestimmt was davon 
gehoert.

Also steh ich wieder am Anfang (mit einem haemisch grinsenden Bruder).

Autor: reiner (Gast)
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wahrscheinlich reichen auch 4 studenten die mit einem stift die laufwegs 
der wichigsten spieler auf nem touchscreen nachfahren.

mfg reiner

Autor: Kartoffel Salat (kartoffelsalat)
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Sensoren in den schienbein schonern?
laufzeitunterdchiede berechnen und schon hat man die position jedes 
spielers... übrigens auch im Ball.

das system wurde im fraunhofer entwickelt....

könnt selber nachlessen....

http://www.wdr.de/tv/service/technik/download/2005...

und kanns das sein?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Wenn ich die Kosten zwischen 20 Stunden * 90 Minuten und RFID auf einem 
Fußballplatz vergleiche, dann würde ich eindeutig die Studenten nehmen. 
Kosten 5€  20  1,5h = 150€. Was ist das schon ? Die Spieler verdienen 
in der gleichen Zeit ein Vielfaches davon.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Mehmet Kendi wrote:
> Das mit den 20 Studenten schliesse ich aus, weil ja die ermittelte
> Information ja nicht soooo von Bedeutung ist. Zumindest als
> Fussball-Laie ist für mich die Info, wieviel ein Spieler herumgelaufen
> ist, völlig irrelevant.
> Also für diese Unwichtigkeit jedesmal 20 Studenten bereitzustellen ist
> meiner Meinugn nach ein zu hoher administrativer Aufwand.

Huch:
Aushang an der Uni:
  Suche Mitarbeiter für leichte Tätigkeit. 10€ die Stunde.

Die rennen dir die Bude ein. Und das ist auch nach 30 Spielen
immer noch billiger als jedwede komplizierte Technik. Von
Fehleranfälligkeit und Wartung reden wir mal gar nicht.

Und wie du selbst sagst: Wenn der Student mal 5 Meter
vergisst, ist das auch völlig irrelevant.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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@Raphael
Hast du den Link von  Raphael Hess gelesen? Die reden glatt von 250.000 
Euro.
Von wegen RFID waere zu teuer :D
Mann o Mann, wie kann man für sowas nur soviel Geld ausgeben.

Autor: Kartoffel Salat (kartoffelsalat)
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vievil, dass es kostet ist egal solange es schlussendlich rendiert. bin 
auf der suche nach dem link auf unzählige Seiten gestossen wo mit diesen 
statistikdate geworben gmarktet etc... wird, darüberhinaus sind die game 
hersteller an solchen daten interessiert etc..

abgesehen davon, so teuer finde ich das gar nicht wenn man bedenkt was 
dahinter steckt....

Autor: Martin Kreiner (maart)
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Raphael Hess wrote:
> vievil, dass es kostet ist egal solange es schlussendlich rendiert. bin
> auf der suche nach dem link auf unzählige Seiten gestossen wo mit diesen
> statistikdate geworben gmarktet etc... wird, darüberhinaus sind die game
> hersteller an solchen daten interessiert etc..
>
> abgesehen davon, so teuer finde ich das gar nicht wenn man bedenkt was
> dahinter steckt....

Kommscht aus dem schwäble?

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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@Raphael
Sicher hast Du recht: wenn man die Technik, die dahintersteckt, in 
Betracht zieht, wirkt die Summe von 250.000 nicht mehr so riesig.
Aber ich als Fussball-Nichtinteressierter finde die Relation Aufwand und 
Ertrag ziemlich daneben. Aber eben, eine sehr subjective Betrachtung.

Autor: Martin Kreiner (maart)
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>wenn man die Technik, die dahintersteckt, in
>Betracht zieht, wirkt die Summe von 250.000 nicht mehr so riesig.
>Aber ich als Fussball-Nichtinteressierter finde die Relation Aufwand und
>Ertrag ziemlich daneben. Aber eben, eine sehr subjective Betrachtung.

Da stellt sich jetzt aber trotzdem die Frage, wie wird jetzt aktuell 
die Distanz u.ä. gemessen? Die Technik kann zwar überall eingesetzt 
werden, aber wird sie es auch?

Autor: Kartoffel Salat (kartoffelsalat)
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>Kommscht aus dem schwäble?
Wie Kommst du darauf? nein auf der anderen seite der grenze....

Autor: Kartoffel Salat (kartoffelsalat)
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> Da stellt sich jetzt aber trotzdem die Frage, wie wird jetzt *aktuell*
> die Distanz u.ä. gemessen? Die Technik kann zwar überall eingesetzt
> werden, aber wird sie es auch?

ich denke schon. wiso nicht? finds plausibler als die zeichnenden 
studenten ;-)

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Mir scheint die von Raphael gefundene Lösung auch die am plausibelste.
Zumindest um einiges besser als mein Vorschlag mit RFID.

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