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Forum: Offtopic Gehalt Etechnik 2008


Autor: huipoli (Gast)
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ab 1.1.2008 bin ich neu beschaeftigt. Meine Firma hatte mir noch schnell 
eine Gehaltserhoehung angeboten, aber ich habe mich entschieden :
660 € mehr im Monat machen jetzt 60.000 im Jahr brutto glatt.
27 Jahre, 3 Jahre BE

Autor: Carsten (Gast)
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Nicht schlecht Herr Specht...

Wie viele Stunden musst/wirst du arbeiten?

Autor: Hegy (Gast)
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Branche?
Firmengröße?
Ort?
Position?
Tätigkeitsschwerpunkt?

Autor: Betrachter (Gast)
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Das hört sich ja gut an, Glückwunsch.

Autor: K.D. (Gast)
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Wenn man rechnet, daß ein Einsteiger mit Uniabschluss bei guten Noten 
und kurzem Studium maximal 52k bekommt (das ist mein Wissen, man 
verbessere mich, wenn es höhere Werte gibt) dann sind es nach 3 Jahren 
(3 x 5%) nur 57k. Die meisten klettern aber wohl eher von 45k auf 50k. 
Da ist wohl jemand zur Konkurrenz gespurtet :-)

Autor: Skunk KaiNensy (Gast)
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na du bist ja ein richtiger überflieger....
aber scheinbar hast du etwas falsch gemacht.
ich, nach 1,5 jahren arbeitgeber gewechselt, 40 stunden, 4 tage 
bonusurlaub und 63k

bist also doch nicht so ein toller


abgesehen davon sind solche themen bei mikrocontroller.net inzwischen 
unermesslich nervend

Autor: Skunk KaiNensy (Gast)
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also exakt 15 monate nach studienabschluss

Autor: Skunk KaiNensy (Gast)
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@k.d.

da hast du recht. nur beim wechsel des arbeitgebers ist eine steigerung 
von über 30% (so war es bei mir) möglich

Autor: LLL (Gast)
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Ich finde die Werte nicht so herrausragend. Je nach Konjunktur bekommt 
man deutlich mehr, wenn man wechselt, bis auch garnichts! Mitte der 90er 
musste man froh sein, überhaupt einen Job zu bekommen, Ende der 90er 
wurden Wundergehälter bezahlt und drei Jahre danach war wieder Flaute. 
Jetzt ist man wieder en top!

Bei mir waren es im Einstieg vor 15 Jahren gerade  DM 5500,- brutto. 2 
Jahre später hatte ich 7500,- und wieder 2 Jahre später 9300,-. Heute 
sind es 6200,- Euro.

Autor: Auch ein Gast (Gast)
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...bomben Sache... diese Wahnsinnsgehälter... Mich würden allerdings die 
Rahmenbedingungen interessieren:

Wie Hegy fragte (und noch keiner der Vielverdiener beantwortete)

Branche?
Firmengröße?
Ort?
Position?
Tätigkeitsschwerpunkt?

...ach ja, was meint ihr wohl wer als erster gehen muss wenns mal nicht 
so gut läuft (bestimmt die mit den "normalen" Gehältern)

Liebe Grüße

Auch ein Gast

Autor: Raoul (Gast)
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@Auch ein Gast

- Automotive
- 1200
- N
- Fehler Management beim OEM
- Software

Dipl. Ing. (FH) NT; 2. Firma nach 2 Jahren BE = 62k

Autor: Raoul (Gast)
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@LLL

6200€ nach 15 Jahren Schufterei?
Oh man, was hast du denn in den ganzen Jahren gemacht? Auf alle Fälle 
etwas Wichtiges vergessen. 15 Jahre...das geht ja gar nicht.

Autor: Besserverdiener (Gast)
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Ich bin 24 Jahre und habe das Studium mit 3.0 abgeschlossen. Jetzt 
verdiene ich in Mecklenburg-Vorpommern 78k Netto im Jahr. Branche: 
Baugewerbe.

Autor: Auch ein Gast (Gast)
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@Raoul

>>@Auch ein Gast

>>- Automotive > mit Medizintechnik und Luftfahrt die Branche mit den hohen 
Gehältern
>>- 1200 > bei kleinerer Firma, wahrscheinlich weniger Geld
>>- N > teures Pflaster gegenüber zB dem Ruhrgebiet (schlägt sich im Gehalt 
nieder)
>>- Fehler Management beim OEM > auch entsprechend mehr Knete als im normalen 
Testing etc.
>>- Software

>>Dipl. Ing. (FH) NT; 2. Firma nach 2 Jahren BE = 62k

Da hast Du einen guten Schnitt gemacht. Glaube allerdings nicht das die 
Gehaltsentwicklung jetzt so weitergeht.

Zum Thema 2. Firma nach 2 Jahren - vorsicht das ist der klassische Weg 
sich ins Aus zu schießen - In der Fachsprache nennt man sowas 
Chancenjäger - Immer auf der Suche nach dem nächsten Level 
(Herausforderungen und Geld), sind dadurch unbeständig und lohnen die 
Investition nicht... Möchte Dir nichts unterstellen, aber so wird das in 
den HR-Abteilungen wahrgenommen (und zwar nicht zu unrecht)

Grüße

Auch ein Gast

@Besserverdiener

1. Was hast Du studiert ??
2. Baugewerbe - arbeitest Du jetzt als Immobilienmakler oder was? 
Ansonsten glaube ich Deine Angaben erst wenn ich die Abrechnung 
sehe...Sorry aber gerade das Baugewerbe zahlt eigentlich so besch...

Autor: Raoul (Gast)
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@ Auch ein Gast

"N > teures Pflaster gegenüber zB dem Ruhrgebiet (schlägt sich im Gehalt
nieder)"

Kohlepott mit angenehmer Stadt zu vergleichen wäre fatal. Da kann man 
doch nicht leben. Ich würde doch eher die 3-fachen Lebenskosten haben, 
als im Pott zu vegetieren.

"Zum Thema 2. Firma nach 2 Jahren - vorsicht das ist der klassische Weg
sich ins Aus zu schießen - In der Fachsprache nennt man sowas
Chancenjäger - Immer auf der Suche nach dem nächsten Level"

Glaube mir, wenn du fast 40% mehr Gehalt bekommst, 34 Tage Urlaub und 
eine Aufgabe mit mehr Klasse, bist du auch weg.

Autor: Raoul (Gast)
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@Besservierdiener

Was baust du? Tüten? Coole Sache, Parker!

Autor: Raoul (Gast)
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@Besserverdiener

Aber wenn du dafür in Meck-Pom hausen musst, bist du echt nicht zu 
beneiden. Scheiße man, muss das elend sein.

Autor: Heinz (Gast)
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Der Kohlepott, wie er immer heisst, ist durchaus angenehmer, als die 
meisten anderen Städte. Ich bin regelmäsiig in Dortmund Hörde und könnte 
mir locker vorstellen, dort dauerhaft zu leben, sofern ich dort eine 
Stelle mit angemessener Bezahlung hätte. (Romberpark umd die Ecke).

>2. Firma nach 2 Jahren - vorsicht das ist der klassische Weg sich ins Aus zu 
schießen

Würde ich auch sagen, aber oft geht es nicht anders, weil die Firmen 
einfach nichts drauflegen und es förmlich drauf anlegen, einen 
runterzudrücken. Da muss man auch mal Rückgrat beweisen. Ausserdem, wenn 
die Firmen einen auf business machen und es ihnen nur ums Geld geht, 
ferner uns Angestellte nur als human resources betrachten, die man 
beliebig günstig einkauft, warum sollten wir dann nicht mit unserer Ware 
handeln ?

Bei mir sieht es jetzt so aus:

Branche : Automation und Robotik
Mitarbeiter : 213, davon 7 Ingenieure
Region : Entwicklung Mitte, Produktion Süden + Ausland
Tätigkeiten : Softwaredesign und Projektleitung
Ausbildung : Studium Elektrotechnik, Abschluss 1993
Berufserfahrung : 13
Gehalt : 64xx,- Brutto -> 88.xxx im nächsten Jahr inklusive allem
Umfang: 40h fest + ca. 120 bezahlte Überstunden im Jahr

Autor: Besserverdiener (Gast)
Datum:

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Ah, da kommt wieder der Neid durch und man versucht alles schlecht zu 
reden. Nun, Neid ist immer noch die beste Form der Anerkennung.

Ich gehe erst mal ne Runde mit meinem Porsche drehen.

Autor: Betrachter (Gast)
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Teilweise haben echt einige einen Höhenflug.
Also ob 6200€ im Monat so schlecht wären, und auch mit 15 Jahren BE ist 
das ein tolles Gehalt, von dem manche Ing. nur träumen.
Vielleicht sollten die Leutchen auch mal überlegen wie denn die 
Eistiegsgehäler von 15 oder 20 Jahren ausgesehen haben. Dann merkt man 
das manches davon was damals in DM gezahlt wurde heute in EURO gezahlt 
wird. Nehmen wir mal das Einstiegsgehalt von vor 24 Jahren her, da waren 
es bei einem Ing. ca. 2500DM laut Tarif. Heute sind es wenigstens das in 
Euro und da wird gejammert wie sau wie wenig das doch ist.
Machen fehlt anscheinend der Bezug zum Geld, denen sollte vielleicht mal 
etwas weniger bezahlt werden, damit sie mal wissen was 6200€/Monat sind.
Zum anderen wird nicht jeder mit 15 oder 20 Jahren BE Abteilungsleiter 
oder mehr, das muss man sich auch vor Augen halten.

Autor: Raoul (Gast)
Datum:

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@Betrachter

"Vielleicht sollten die Leutchen auch mal überlegen wie denn die
Eistiegsgehäler von 15 oder 20 Jahren ausgesehen haben. Dann merkt man
das manches davon was damals in DM gezahlt wurde heute in EURO gezahlt
wird."

Willst du jetzt die Zahlungskraft der beiden Währungen vergleichen?

Autor: STS (Gast)
Datum:

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>...ber wenn du dafür in Meck-Pom hausen musst, bist du echt nicht zu
>beneiden.

Tja, manche - auch Prominente - ziehen extra dorthin, weil es hier noch 
unberührte herrliche Natur gibt, wie nirgendwo in DTL. Ich würde das 
nicht hausen nennen.
Lieber erst mal anschauen, ehe man Urteile abgibt.

Autor: Hüsker (Gast)
Datum:

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@STS

Ja okay, es gibt nette Seen dort oben aber auch jede Menge 
Minderbemittelte in einigen Ortschaften wie auch im Landtag.

Autor: STS (Gast)
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Minderbemittelte gibt es wohl überall in Dtl., nur können diese in 
MeckPom ihre Minderbemitteltheit nicht so gut hinter Worthülsen, 
Krawatten und Powerpointfolien verstecken, wie anderswo. Ich hoffe, man 
versteht, was ich meine ;-)

Autor: Florian *.* (haribohunter)
Datum:

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[Zitat]
Minderbemittelte gibt es wohl überall in Dtl.
[/Zitat]

... ja, und zwar seit der Wende! :p

duckundwech

Autor: STS (Gast)
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>... ja, und zwar seit der Wende! :p

>duckundwech

Stimmt, da sind die alle aus dem Westen rübergekommen...

duckundwech

Autor: Emil (Gast)
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>Stimmt, da sind die alle aus dem Westen rübergekommen...

>duckundwech

Komisch, habe noch nie von Leuten gehört, die freiwillig in den Osten 
gegangen sind (mal abgesehen von Ost-Berlin)

Autor: Daniel (x2) (Gast)
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>Komisch, habe noch nie von Leuten gehört, die freiwillig in den Osten
>gegangen sind (mal abgesehen von Ost-Berlin)

Dann kennst du die falschen Leute. ;)

Autor: gast (Gast)
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Zieht die Mauer wieder hoch!!!!!hehehehe

Autor: STS (Gast)
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>Zieht die Mauer wieder hoch!!!!!hehehehe

... und nehmt die ganzen Nullen wieder mit gen Westen, die schon dort 
nichts geworden sind und hier die überheblichen Glücksritter spielen und 
die Fördergelder absahnen. Die besetzen hier Posten, dorthin wären sie 
im Westen nie gekommen, weil sie schwach sind!

Autor: Hüsker (Gast)
Datum:

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"Die besetzen hier Posten, dorthin wären sie
im Westen nie gekommen, weil sie schwach sind!"

Ja, aber für den Osten reicht es scheinbar aus.

Autor: STS (Gast)
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Eben nicht, sonst wäre hier einiges nicht den Bach runtergegangen, 
einerseits aus Unvermögen, andererseits wegen Ausschaltung von 
unliebsamer Konkurrenz.

Autor: Hans (Gast)
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Was es im Osten z.T. an Gehalt gibt, ist oft ein Witz. Dafür daß es da 
drüben meist noch aussieht, wie nach dem Krieg (hallo, man kann 
Stromkabel unter die Erde legen, Häuser darf man wieder verputzen und es 
ist Hotels gestattet, JEDES Zimmer mit einem Klo auszustatten und nicht 
nur eins auf dem Gang, gelle ?) ist das Einkommen einfach zu gering. 
Gehe ich lieber ins Ausland.

Autor: BesserWessi (Gast)
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Osten ist doch wie Ausland....

Autor: STS (Gast)
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... für 60% der Wssis schon. Die waren noch nie hier, wissen aber ganz 
genau was hier abgeht und v. a. können sie erklären, was früher in der 
DDR los war. Da lernt der Ostbürger manches hinzu, was er noch nicht 
wußte über sein Land ;-)

>Stromkabel unter die Erde legen

220 kV und 380 kV Überlandleitungen? Die legt ihr unter die Erde?

>Häuser darf man wieder verputzen

Aber nur die, die einem auch gehören. Möchte mal einen Wessi sehen, der 
einen Handschlag an Gegenständen macht, die ihm nicht gehören.

>Hotels...

Na in welchem null Sterne Hotel waren wir denn und haben es dann mit dem 
5-Sterne-Haus im Westen verglichen? Die Sterne werden schließlich 
international nach gleichen Anforderungen vergeben (schon zu DDR-Zeiten)

Beispiel:
Hotel Merkur Leipzig (jetzt Interconti) war ein 5 Sterne-Hotel bis zur 
Wende, dann kam ein westdeutscher Geschäftsführer und man hat ihm einen 
aberkannt, weil es nicht mehr möglich war, zu jeder Tasse auch einen 
passenden Teller zu ordern, die Kartoffeln chemisch vorgeschält aus 
Bayern kamen und die landesspezifischen Köche (Original-Spanier, 
Chinesen, Japaner usw.) durch eine Cateringgesellschaft zu ersetzen. Das 
hat Herr Bracula (Ostchef) in all den Jahren DDR nicht fertiggebracht, 
was ihm wieder und wieder 5 Sterne bescherte.

Autor: TTT (Gast)
Datum:

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"Bracula "

hiess der nicht Dracula und kam aus dem Südosten ?

Autor: Hüsker (Gast)
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5 Sterne in der DDR sind komparabel mit 3 Sterne Westdeutschland.

Für die geringen Lebenskosten sind die Löhne doch okay. 
Durchschnittsverdienst eines Arbeiters im Land Brandenburg 2100€. Was 
wollt ihr denn noch mehr?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>Durchschnittsverdienst eines Arbeiters im Land Brandenburg 2100€.

Quellen dafür??

..oder meinst Du, daß das der Durchschnittsverdienst EINES Arbeiters
ist? ;-((

Dann gib doch mal den Namen dieses Arbeiters preis.

Junge, Junge, Junge!

Autor: Hüsker (Gast)
Datum:

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http://www.statistik.brandenburg.de/cms/detail.php...

Mein Gott, haben die im Osten auch noch kein Internet.
Sorry, ich hab  mich vertan, es sind über 23oo €. Wofür so viel Kohle 
kann ich leeider nicht erklären.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich glaube, daß dieser Link die reale Situation wohl besser beschreibt:
http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Brandenburg.html

Einen hab ich noch zur Statistik: Im Schnitt war der Teich nur 20cm 
tief, trotzdem ist die Kuh ersoffen! ;-)

Paul

Autor: patrick (Gast)
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Das gehoert eigentlich nicht ins Forum hierein. Aber wenn ich mir das so 
durchlese, platzt mir der Kragen. And die Ossis:

Ihr habt das gute Recht Eure Meinung auszuteilen. Das hattet Ihr ja 
jahrelang nicht machen duerfen. Sagt keiner was. Aber haltet Euch diese 
Punkte mal vor den Kopf:

- Wer bezahlt seit 18 Jahren Sozibeitrag fuer Euch?
- Wer verzichtet auf neue Strassen und oeffentliche Einrichtungen wie 
Bahnhoefe etc. fuer Euch? Beispiel Potsdam...?
- Wer muss zusaetzlich Rentner verhalten?

Ihr duerft jetzt reisen, waehlen, s' Maul aufmachen, Bananen essen. 
Reicht das nicht?

Leute, seid froh dass Ihr Ostdeutschland heisst und nicht Ost-Russland. 
Euch geht's, nach allem was dies fuer eine unglaubliche Buerde ist 
SAUGUT! Ihr koennt froh sein, dass dieses Land, naemliche der westliche 
Teil stark genug war und ist Euch aufzunehmen! Dafuer dass wir Euch den 
Rachen stopfen, duerfen wir auch ein bisschen mehr verdienen oder? 
Immerhin geht von mehr auch mehr weg, also mehr Solibeitrag. Keiner wird 
Euch daran hindern das Maeuerchen wieder aufzuziehen, glaubt mir, so 
lange ihr Euch so aeussert.

Denkt mal drueber nach.

Autor: Albert Eisbein (Gast)
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Vor Inbetriebnahme des Mundwerkes ist das Gehirn einzuschalten!

Solibeitrag zahlen ALLE.

Alles Banane oder was?

Autor: patrick (Gast)
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Haette Kohl vor 18 Jahren das Hirn eingeschaltet, waere die ganze Kacke 
nicht passiert.

Autor: patrick (Gast)
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Und Eisbein, das stimmt, habe vergessen das zu konkretisieren. Sorry 
dafuer. Druecken wir es anders aus: Ziehen wir 75% westdeutsche 
Steuerzahler von ab...dann wuerde der Rest lieber Orangen kaufen anstatt 
Bahnhoefe zu bauen und Strassen zu ziehen, oder nicht?

Autor: klugscheißer (Gast)
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Ähh Ost-Russland?
Wie willst Du ganz Ostdeutschland ans andere Ende der Welt bekommen?
Oder hast Du vielleicht die Karte falsch herum gehalten bzw in 
Geschichte oder in Erdkunde nicht aufgepasst? ... ;)

-Klugscheißer-

Autor: patrick (Gast)
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Nein junge...hab ich nicht...vielleicht findest Du ja das Osterei 
noch...immer schoen suchen...:-)

Autor: Manni (Gast)
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Hier wird ja fst soviel gelogen wie beim Spritverbrauch. Oder hier 
springen nur Überflieger rum! Laut IG Metall ( und die Zahlen gut ) 
liegt das Durchschnitts Monatseinkommen eines Anfängers bei 3100€ brutto 
+ dies und das sind es dann 40000€/a.
Aber klar, mein Auto, mein Haus, mein Boot.

Autor: STS (Gast)
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>- Wer bezahlt seit 18 Jahren Sozibeitrag fuer Euch?

Ost wie West. Interessanter ist die Frage, wo das Geld hingegangen ist. 
An Spekulanten aus dem Westen, die Fördergelder abgesahnt haben und dann 
abgetaucht sind (Herr Müller mit seiner Milch z. B.)

>- Wer verzichtet auf neue Strassen und oeffentliche Einrichtungen wie
>Bahnhoefe etc. fuer Euch? Beispiel Potsdam...?

Also ich weiß nur von Leipzig zu berichten. Da sind etliche öffentliche 
Einrichtungen geschlossen worden. Die Oper hat keine Balletschule mehr 
usw.
Den Tunnel wollte das Volk nicht, genausowenig wie den Einkaufstempel im 
Hbf. (gab es sogar Unterschriftenaktionen dagegen). Den Leipziger Hbf. 
gibt's übrigens schon länger als die BRD (WEST) ;-) Den habt ihr nicht 
gebaut, sonst sähe er auch so aus, wie der Fabrikbau "Bildermuseum"

- Wer muss zusaetzlich Rentner verhalten?
In der DDR gab es auch eine Rentenkasse, in die eingezahlt wurde. Das 
vergessen die meisten. Außerdem darf man bei den schönen 
westfreundlichen Rentenstatistiken nicht vergessen:
Alle Hochlohnrentner (Prof.), Eisenbahnbedienstete usw. tauchen im 
Westsystem nicht auf, weil sie Beamte sind, im Osten werden die 
reingerechnet. Die Ost-Frauen haben Erwerbsbiografien hinter sich und 
die Rente im Westen setzt sich nicht nur aus dem gesetzlichen Teil 
zusammen, sondern es kommen noch Vermögen und betriebliche Renten 
hinzu. Das verschweigt die Statistik und der einfach Gestrickte glaubt's 
auch noch.

@Hüsker:
>5 Sterne in der DDR sind komparabel mit 3 Sterne Westdeutschland.

Die Sterne wurden nicht durch die DDR vergeben, sondern international.
Aber Hotel Merkur war ohnehin nicht Deine Preisklasse, drum kennst Du es 
nicht und erzählst Blödsinn. 1 Übernachtung DZ vV 1988: 800 DM (keine 
Ostmark!), über internat. Gästemangel hatten die sich nicht zu beklagen

1991 (noch Bragulla) belegte Hotel Merkur in der Top-Ten-Liste der AHGZ 
Platz 8 der besten Hotels Gesamtdeutschlands

Glaub mir: Schon 1 Stern erfordert auf jedem Zimmer Du/WC

Autor: Phonic (Gast)
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@STS

Man, du bist doch auch so einer, der die "gute, alte Zeit" wieder haben 
will. Wärst sicherlich ein Großer beim "Verein" geworden, ein super 
Gummiohr - hochspringen und mit dem Ohr an der Wand festsaugen.
Ich war mal zur Leipziger Messe 1990 und sogar im "atem(be)raubenden" 
Merkur. Das hatte echt keinen Stil. Da taten sich Abgründe auf. Da 
schaute mich fast der Abgrund an

Autor: MadMax (Gast)
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> Hier wird ja fst soviel gelogen wie beim Spritverbrauch. Oder hier
> springen nur Überflieger rum! Laut IG Metall ( und die Zahlen gut )
> liegt das Durchschnitts Monatseinkommen eines Anfängers bei 3100€ brutto

Das ist das Einkommen, daß den Leuten bei der IG Metall gemeldet wird! 
Melden tun das die Arbeitgeber, die einen Grund haben, es unten 
zuhalten. Ferner melden es diejenigen, die dort organisert sind, was für 
viele Ingenieure und Informatiker absolut nicht gilt. Ich habe immer in 
gewerkschaftlich organiserten Betrieben gearbeitet, war aber nie im 
Leben nicht in einer IG. Nicht Metall, nicht Elektro, nicht Chemie und 
auch nicht Bergbau!

Ausserdem: Die meisten Leute hier machen auf Mikrocontroller! Die 
arbeiten in der Autommotiveindustrie, in der Medizintechnik oder sonst 
wo und sicher nicht in den Bereichen, die statistisch den Druchschnitt 
runterziehen. Die IG Metall-Berufe umfassen ja auch die Maschinenbauer 
und sonstwelches Grobzeuch.

Autor: MadMax (Gast)
Datum:

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>> Wer bezahlt seit 18 Jahren Sozibeitrag fuer Euch?
> Ost wie West. Interessanter ist die Frage, wo das Geld hingegangen ist.

Von wegen Ost wie West!

Die Beitragsgrenze für die RV liegt i Westen bei 63.000,00 EUR und im 
Osten nur bei 52.800,00 EUR.

Wer nicht in Hessen, sondern 10km weiter östlich in Thüringen wohnt, 
kriegt so praktisch dasselbe Gehalt, zahlt aber für die Differen von 
über 10.000 etwa 1900,- weniger An Rentenversicherung,

BEI GLEICHER LEISTUNG SPÄTER!!!!!!

Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum:

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Krass, wo doch alle Menschen in genau jenen Grenzgebieten leben. :D

Das ist natürlich ein Bringerargument. ^^

Autor: Bernhard Syndikus der Dritte (Gast)
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Ich finde das schon etwas beanstandenswert, wenn derat große 
Unterschiede gemacht werden. Die KV ist ja auch dieselbe!

Autor: Nichtswisser (Gast)
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Ihr tut ja grade so, als ob die DDR sich die BRD einverleibt hätte und 
jetzt den Westen aussaugen würde. Fakt ist doch, dass allein Dr. Kohl 
die Bedingungen der Einheit diktierte und folglich für alle Schieflagen 
sozusagen der Westen verantwortlich ist.

Hier hat man das Gefühl, als ob einige mal kurz ihren Hass ausleben 
wollen. Da es aber unschick ist gegen Ausländer, Juden oder Muslime zu 
hetzen, sind halt die Ossis dran. Die kann ja eh niemand leiden.

Die Frage ist nur, ist der Hesse wirklich ein anderer (besserer?) Mensch 
als der 10 km entfernte Thüringer?

Fakt ist: Wir (der Westen) haben sehr viel Geld rübergeschoben. Fakt ist 
auch, dass die Einheit schlecht geplant und zu schnell vollzogen wurde, 
Dr. Kohl wollte eben in die Geschichte eingehen.

Fakt ist aber auch, dass das Geld oft sinnlos verschwendet wurde (z.B. 
an Leute a la Müller(milch)) bzw. westdeutsche Firmen den schnellen 
Gewinn gesucht und dann verbrannte Erde hinterlassen haben. Dies geht 
aber wiederum auf die fehlerhafte Planung und Einflussnahme durch die 
Politik zurück.

Im Endeffekt sind jetzt sowohl wir Wessis frustriert, weil wir das 
Gefühl haben wir zahlen in ein Fass ohne Boden, die Ossis aber genauso, 
denn sie haben das Gefühl dass sich kaum etwas verbessert hat, für viele 
hat sich das tägliche Leben tatsächlich verschlechtert. Da fällt dann 
die neugewonnene "Freiheit" schonmal unter den Tisch.

Autor: STS (Gast)
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@Nichtwisser: Du solltest Deinen Namen ändern, denn Du bist einer der 
wenigen, der's erkannt hat!

@Phonic: Sehr sinnvoller Beitrag. Es ist typisch für viele Wessis, daß 
sie Diskussionen um die Wende immer mit Beleidigungen a al Stasi abtun 
und unter die Gürtellinie schlagen, wenn die Argumente nicht mehr 
reichen.
Ich verkläre nicht den Osten, sondern nenne nur Fakten.
Schau ins Gästebuch des Merkur, da haben andere "Größen" als Du was 
anderes geschrieben! Ansonsten siehe AHGZ!

Zu den Beitragsgrenzen. Die 52,8k€ werden wohl die Ostbürger im Jahr nie 
erreichen, d. h. die sind völlig imaginär. Beim Wessi sieht es mit 63k€ 
schon anders aus. Im Endeffekt hat dann doch der Wessi gespart.

Autor: Daniel (x2) (Gast)
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STS lass sie doch reden. Manche wollen es einfach nicht verstehen, noch 
sich in ausreichendem Maße damit auseinandersetzen. Allein das zeugt für 
mich schon von nicht diskussionsfähigen Wesenszügen.

@Nichtswisser: Danke dafür. Die ewige Polarisation mit gut und böse 
nervt gewaltig. Weder sind die Ossis schuld an allem, noch sind die 
Wessis die besseren Menschen, auch wenn viele das von sich denken.

Traurig eigentlich, wieviel 40 Jahre anrichten können.

Autor: Goo (Gast)
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Die Wessis haben eben 40 Jahre lang davon profitiert, daß die Amis ins 
Land investiert haben, damit sie ein Bollwerk haben. Seit die Amis in 
den 90ern weg sind, geht es halt bergab.

Der Reichtum war größer, als man erwirtschaftet hat und nach dem 
Zusammenschluss muss man eben abgegben.

Und wer gibt schon gern ab ?

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
Datum:

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STS wrote:
>
> Zu den Beitragsgrenzen. Die 52,8k€ werden wohl die Ostbürger im Jahr nie
> erreichen, d. h. die sind völlig imaginär. Beim Wessi sieht es mit 63k€
> schon anders aus. Im Endeffekt hat dann doch der Wessi gespart.

OK, Einzelfälle machen keine Sau fett, aber bei diesem Thema fällt mir 
doch gleich ein Arbeitskollege hier ein: Hauptwohnsitz in 
Ostdeutschland, arbeiten (und wohnen) tut er in München....

Honi soit qui mal y pense....

Zoe

Autor: STS (Gast)
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Dann hat er wohl auch eine doppelte Haushaltsführung zu bezahlen. Seine 
Familie sieht er auch kaum. Ich beneide den nicht, Du etwa?

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
Datum:

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STS wrote:
> Dann hat er wohl auch eine doppelte Haushaltsführung zu bezahlen. Seine
> Familie sieht er auch kaum. Ich beneide den nicht, Du etwa?

Wie gesagt, Einzelfall; Der Hauptwohnsitz ist der seiner Mutter, Family 
ist nicht da single :-)

Mit Neid hat das nichts zu tun, eher ein verhaltener Respekt vor soviel 
Schlitzohrigkeit und seiner Kenntnis der Rechtslage, um das beste aus 
seiner Situation zu machen.

Zoe

Autor: STS (Gast)
Datum:

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>Respekt vor soviel Schlitzohrigkeit...

Da bescheißt er auch die Behörden. Hauptwohnsitz ist der Ort, wo man 
sich am meisten aufhält >5 Tage/Woche

Da hat er gut vom Wessi gelernt oder vom Politiker, der als Beamter 
immer noch in Bonn wohnt, in Berlin arbeitet und sich seit Jahren den 
shuttle Service vom Steuerzahler bezahlen läßt.
PS: 60% der Behörden sind immer noch in Bonn, obwohl es schon 1997 
beschlossen war, nach Berlin umzusiedeln.

Kenne auch ein paar Wessis, die im Osten leben, ihr Auto aber im Westen 
versichert haben, weil es dort billiger ist (mein Ex-Chef!)

Autor: Emil (Gast)
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@Goo
Selten so dummes Geschwätz gehört, als ob Deutschland am Hungertuch 
genagt hätte, hätte die USA nicht ständig Brote rübergeschickt.
Der wirtschaftliche Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland liegt 
ja wohl am völlig unterschiedlichen Konzept der jeweiligen Siegermächte. 
Die westlichen Siegermächte waren (allerdings auch nicht von Anfang an) 
an einem starken Westdeutschland interessiert, während die Russen 
erstmal halb Ostdeutschland demontiert und nach Russland verschifft 
haben. Man muss sich mal vor Augen halten, dass Russland vor 60 Jahren 
gut 100 Jahre in der Entwicklung von westlichen Industrienationen zurück 
war.

So, zum Thema der Zahlungen von West nach Ost fällt mir spontan 
folgendes ein:
- Prämien für sämtliche Sozialversicherungen, da die Arbeitslosenquote 
im
  Osten gut doppelt so hoch ist, fließt dadurch eine Menge Kohle rüber
- Länderfinanzausgleich (Zahlung an die Länder laut Wikipedia, 2006)
  Baden-Württemberg: 0,-
  Bayern: 0,-
  Berlin: 2.881 Mio. €
  Brandenburg: 1.982 Mio. €
  Bremen: 196 Mio. €
  Hamburg: 0,-
  Hessen: 0,-
  Mecklenburg-Vorpommern: 1.470 Mio. €
  Niedersachsen: 119 Mio. €
  Nordrhein-Westfalen: 0,-
  Rheinland-Pfalz: 223 Mio. €
  Saarland: 118 Mio. €
  Sachsen: 3.486 Mio. €
  Sachsen-Anhalt: 2.115 Mio. €
  Schleswig-Holstein: 120 Mio. €
  Thüringen: 1.962 Mio. €
- Solidaritätszuschlag, liegt übrigens für gewöhnlich bei etwa 10Mrd. 
€/a
  und Zitat laut Wikipedia: "Der Solidaritätszuschlag ist ein Zuschlag 
zur
  Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer und Körperschaftsteuer, der
  eingeführt wurde, um die Kosten der deutschen Wiedervereinigung zu
  finanzieren."

Rechnet man das alles zusammen, liegt man garantiert im Bereich von 
knapp einer bis sogar mehrere Billionen €, die seit der 
Wiedervereinigung von West nach Ost geflossen sind. Und immer noch nicht 
ist was von Kohls blühenden Landschaften zu sehen... Etwas Gutes hat es 
aber schon, wir haben keinen Kalten Krieg mehr.

Autor: Emil (Gast)
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http://www.nettoeinkommen.de/rente.htm

Sehr interessant, wie vorallem die Arbeitslosenversicherung 1991 von 4,3 
auf 6,8% angestiegen ist... Bei einem Jahreseinkommen von 40000€ 
entspricht das genau 1000€ Mehrkosten, wo die wohl hin sind?

Autor: Wisser (Gast)
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Noch interressant ist der Anstieg der Bemessungsgrenzen: Die sind 
absichtlich so geschoben worden, daß sie im Verhältnis stärker wachsen, 
als die Gehälter um noch meh Leute einzufangen. Die Ausgaben für z.B. 
die Krankenkassen - von allen Versicherten addiert - sind nämlich in den 
letzen 12 Jahren auf über 50% gestiegen, obwohl die Zahl der Zahler 
sogar rückläufig sind.

Autor: STS (Gast)
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>Rechnet man das alles zusammen, liegt man garantiert im Bereich von
>knapp einer bis sogar mehrere Billionen €, die seit der
>Wiedervereinigung von West nach Ost geflossen sind.

Die Frage bleibt dieselbe: Wo ist das Geld hin? Finanzspritze für 
Westfirmen, die Glücksrittertum betrieben haben.

Und Länder wie Bayern sollten mal ganz kleinlaut sein (Hallo Hr. 
Stoiber). Bayern hat sehr lange Zeit Länderfinanzausgleich kassiert, um 
aus einem Agrarstaat einen Wirtschaftsstandort zu machen!

Die Russen muß man auch etwas in Schutz nehmen. Im Vergleich zur USA hat 
Hitlerdeutschland - ja es war Gesamtdeutschland - ihr gesamtes Land 
umgepflügt ("verbrannte Erde"), dort 5 Mio. Menschen umgebracht. Die 
hatten selber kaum was zu essen und Haß ohne Ende. So betroffen waren 
die USA nicht. Ihr Land hat nicht eine Bombe von DTL gesehen. Die 
Zivilbevölkerung nicht einen Toten zu beklagen. Die Rechnung hat 
allerdings nur die SBZ (DDR) bezahlt.

Autor: MalGanzGenau (Gast)
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@Goo

Wo hast Du denn den Muell aufgegabelt? Ich stimme Dir in dem Punkt zu, 
die Amis (der Westen) haben nach dem Krieg investiert. Aber die 
Franzosen z.B. nicht! Die haben Maschinen und Firmen ins Saarland 
verlagert.
Du kannst mir nicht erzaehlen, dass Deutschland seine Wirtschaftskraft 
ausschliesslich durch amerikanische Finanzspritzen bekommen hat.
Was viel wichtiger ist: Der Westen hat gekauft! Deutsche Qualitaet wurde 
gekauft.
Und nicht nur von Amis. Die damalige Tschechoslowakei hatte der Firma 
Bosch den ersten Exportauftrag gegeben.
Deutsche Firmen, die schon vor dem Krieg gross waren, sind es zu 
groessten Teil auch danach wieder geworden.
Die Flaute in den neunzigern war ein globales Tief. Wenn das von 
Deutschland abhaengen sollte, Hut ab, dann haben die Amis aber maechtig 
scheisse gebaut, alles Geld in uns zu stecken!
Das Selbe passierte uebrigens mit der Oelkrise in den Siebzigern.

Die Flaute der letzten Jahre...willst Du die auch auf die 
Nichtanwesenheit der Amerikaner zurueckfuehren? Komisch, der Euro ist so 
stark wie nie, so scheint es dass die Amis wohl mehr Anwesenheit im 
eigenen Land vertragen koennten.

Und Deutschland hat wohlegemerkt schon weit vor dem Fall der Mauer seine 
(inoffizielle) Souveraenitaet wiedererlangt.

Es gibt viele, gute Geschichtsbuecher, Weihnachten steht vor der Tuer. 
Waer doch was fuer Dich, oder?

Autor: Phonic (Gast)
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@STS
Schade für dich, ich wurde im bekackten CB (Cottbus) geboren

Autor: xXxxXx (Gast)
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Wisst ihr wann mir richtig das kotzen kommt:
Wenn ich mir von einem "Ostdeutschen" Sachen anhören muss wie:
Früher war alles besser oder: die Mauer sollten sie wieder aufbauen
.
mal ganz ehrlich: denkst du wirklich du würdest mit deinem Pentium/AMD 
etc und DSL16K im Internet surfen, dann in einem Mikrocontroller Forum 
Hilfe suchen um Chips der Firma Atmel oder gar von amerikanischen Firmen 
zu programmieren? Ersatzteile (weil ich den Banner gerade sehe) 
beispielsweise bei digi-key beziehen? Oder dir abends auf deinem Plasma 
TV DVDs in 16:9 reinziehen die aus Hollywood kommen? Jetzt am wochenende 
wirst du wahrscheinlich auch nicht aus patriotischer Überzeugung in die 
garage gehen um dort deine Rennpappe zu wachsen, sondern dort wird 
inzwischen der n-te Nachfolger deines ehemaligen Schmuckstückes stehen 
auf den du Früher 18 Jahre warten musstest! Ich sags dir:

ICH KÖNNTE KOTZEN BEI SOLCHEN BEITRÄGEN!!!

Autor: MalGanzGenau (Gast)
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"Wisst ihr wann mir richtig das kotzen kommt:
Wenn ich mir von einem "Ostdeutschen" Sachen anhören muss wie:
Früher war alles besser oder: die Mauer sollten sie wieder aufbauen
.
mal ganz ehrlich: denkst du wirklich du würdest mit deinem Pentium/AMD
etc und DSL16K im Internet surfen, dann in einem Mikrocontroller Forum
Hilfe suchen um Chips der Firma Atmel oder gar von amerikanischen Firmen
zu programmieren? Ersatzteile (weil ich den Banner gerade sehe)
beispielsweise bei digi-key beziehen? Oder dir abends auf deinem Plasma
TV DVDs in 16:9 reinziehen die aus Hollywood kommen? Jetzt am wochenende
wirst du wahrscheinlich auch nicht aus patriotischer Überzeugung in die
garage gehen um dort deine Rennpappe zu wachsen, sondern dort wird
inzwischen der n-te Nachfolger deines ehemaligen Schmuckstückes stehen
auf den du Früher 18 Jahre warten musstest! Ich sags dir:

ICH KÖNNTE KOTZEN BEI SOLCHEN BEITRÄGEN!!!"

Zustimm

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Dieser Link führt weiter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_%28Comic%29

Ich glaube, es ist an der Zeit, in diesem Thread einen Helm 
aufzusetzen....

Duck und weg

Paul

Autor: Heinz (Gast)
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Auch ich könnte kotzen, wenn hier Ungebildete Kriegsthemen einführen und 
gegen den Osten argumentieren. Die Ostdeutschen haben jahrelange 
gelitten, dann sollten sie halt eben mal einen Vorteil haben. Dies hier 
ist auch komplett daneben:

>hat Hitlerdeutschland - ja es war Gesamtdeutschland - ihr gesamtes Land
> umgepflügt ("verbrannte Erde"), dort 5 Mio. Menschen umgebracht.


Erstens ist Hitlerdeutschland nicht Gesamtdeutschland, denn da sind auch 
andere beiteiligt ausser den Deutschen und es gibt Millionen Deutsche, 
die keinen Krieg wollten.

Zweitens: Die meisten Russen hat Stalin auf dem Gewissen. Ohne einen 
Stalin hätte ein Hitler niemals Polen überfallen können und ohne die 
Kriegsachse mit Italien hätte es keinen Einmarsch in Frankreich oder der 
Schweiz gegeben.

Diejenigen, die hier nach hohem Gehalt schreien, sollten sich mal vor 
Augen führen, daß sie ihren tollen Job und die prima Lebenssituation 
denen zu verdanken haben, die vor ihnen gelebt und dieses Land aufgebaut 
haben.

Da hat niemand Grund, über Rentenbeiträge zu klagen. Euch Jungen geht es 
unverdientermassen besser, als je einer Jugend zuvor oder irgendwo in 
einem anderen Land.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Autor: STS (Gast)
Datum:

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Heinz, ich habe als "Ungebildeter" nicht gegen den Osten argumentiert. 
Lies noch mal meinen Beitrag.
Den Hauptanteil der Schuld im Barbarossafeldzug trägt Deutschland, nicht 
Italien und v. a. nicht Stalin. Die 5 Mio. sind wirklich von Deutschen 
umgebracht worden. Und daß es nicht auch Teile deutschen Widerstandes 
gab, will ich gar nicht abreden, ich will darlegen, daß auch der Westen 
den Krieg verloren hat, aber die SBZ die Zeche an Rußland zahlen mußte.

@xxxx:

Die Mauer hochziehen habe ich nicht gebracht. Das waren die Westkollegen 
s. o.. Die Westkollgen waren es auch, die erst mal zeigen wollten, daß 
wir keine Häuser mit Putz verkleiden können, keine Hotels haben und 
alles bei Ihnen den Bach runtergeht. Dazu habe ich Stellung bezogen und 
auch Beispiele gebracht, wo es heute schlechter ist als früher.
Nun zu den "Errungenschaften" der BRD (west)

Pentium/AMD - USA, nicht BRD
ADSL erfunden USA, nicht BRD
Atmel USA (Wurzeln in Skandinavien) - nicht BRD
Digikey nicht BRD
DVD  keine Erfindung der BRD
Hollywood - nicht BRD
usw.

Also schmücke Dich nicht mit fremden Federn. Ohne die USA, Japan, 
Holland, Skandinavien.... hättest DU das Zeug auch nicht.

Übrigens ich fahre einen Japaner, damit habt ihr auch nichts zu tun.

Autor: Kest (Gast)
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Leute, geht mal wo anders hin! Nach Offtopik z.B. Dies hat mit 
Ausbildung und Beruf nichts mehr zu tun, und schon gar nicht mit dem 
Gehalt Etechik.

Kest

Autor: xXxxXx (Gast)
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@STS
du scheinst meinen eigentlichen Fingerzeig überhaupt nicht verstanden zu 
haben (was mich nicht absolut verwundert). Ich schmücke mich nicht mit 
fremden Federn...auf keinen Fall! Ich habe nirgendwo behauptet das es 
sich um westdeutsche Entwicklungen handelt. Vielmehr handelt es sich 
aber um (wie du richtig erkannt hast) westliche Errungenschaften. DU 
solltest dich deshalb mal fragen, was ihr früher aus dem Westen bezogen 
habt und ob diese Konsumgüter schon bei euch angekommen wären, wenn 
alles noch so geblieben wäre, wie es früher der Fall war! Ich behaupte 
einfach mal das es nicht so wäre. In deinen Beiträgen behauptest du, 
dass die ganzen Gelder nur Finanzspritzen für Westfirmen gewesen seien. 
Da frag ich mich doch woher der neugewonnene Luxus denn kommt? In diesem 
Sinn:
Fehler zuerst bei sich selber Suchen bevor man dafür andere 
verantwortlich machen will!

Autor: Emil (Gast)
Datum:

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@Heinz

Sicherlich haben die Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg Deutschland 
ganz prima wieder aufgebaut, hätte man den Krieg aber nicht angezettelt, 
wäre der Wiederaufbau garnicht nötig gewesen!
Ich war zwar selbst nicht dabei, aber ich denke, dass Deutschland da 
zumindest am Anfang sehr stark hinter Hitler stand, sonst wäre das alles 
wohl nicht so gekommen.

So, zu den Renten habe ich auch noch was zu sagen, es sei den Rentnern 
ja gegönnt, dass sie ihre Rente bekommen, im Grunde genommen haben sie 
dafür ja auch eingezahlt. Nur wenn ich jetzt als junger 
Rentenbeitragszahler dastehe bezahle ich eine Menge Geld dafür, dass ich 
dann mal im Alter von vielleicht 70 Jahren etwas Geld bekomme, was zum 
Leben kaum reicht.

Autor: Linke (Gast)
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Das Problem bei den Renten ist, daß die, die viel eingezahlt haben, weil 
sie zu den gut betuchten nach dem Krieg gehörten oder Beamte waren, 
unerhörte Renten haben, während es viele alte Mütterchen gibt, die mit 
Minirenten auskommen müssen.

Eine Sauerei ist das ! Die Rentenhöhe müsste einzig an der Zahl der 
geleisteten Arbeitsstunden festgemacht werden und nicht noch die 
belohnen, die eh viel haben.


An STS: Bitte erstmal sach kundig machen!

>Pentium/AMD - USA, nicht BRD
>ADSL erfunden USA, nicht BRD
>Atmel USA (Wurzeln in Skandinavien) - nicht BRD
>Digikey nicht BRD
>DVD  keine Erfindung der BRD
>Hollywood - nicht BRD

Der Computer wurde von dem Deutschen Konrad Zuse erfunden. Die ZUSE 1 
konnte immer noch mehr, als der Jahre später gebaute ENIC in den USA.

ADSL ist von einem Deutschen erstmalig vorgeschlagen worden. Die Technik 
für IDSN und DSL splitter wurde u.a. von der deutschen Firma VAC aus 
Hanau entwickelt und patentiert.

Die DVD ist ein Nachfolger der CD, die ursprünglich von 
Leybold-Ingenieuren in Deutschland erfunden wurde. Die meisten Maschinen 
zum CD-Mastering stammen noch heute von Leyboldnachfolgern. Die 
DVD-Anlagen kommen meist noch von Singulus in Alzenau, die von 
ehemaligen Leyboldingenieuren gegründet wurde.

Die Filmkameras in Hollywood wurden erstmals in Deutschland gebaut. 
Linsen und Systeme kamen und kommen heute immer noch von Leica und 
Zeiss. Die Maschinen, um die optischen Schichten aufzudampfen und die 
Linsen erst so gut machen, kommen ebenfalls von Leyboldfirmen - heute 
Leybold Optics bzw die Applied Films. Beide sitzen 25km von Hanau im 
Alzenauer Wald.

Dasselbe gilt für die in Hollywood genutzen Mikrofone: Erfunden von 
Georg Neumann und Schöps, alles in Deutschland erdacht. Speziell bei 
Georg Neumann ist es so, daß die Firma unter der Teilung schwer gelitten 
hat. Die Nachfolgefirma im Osten, "Gefell", wurde in der DDR so 
runtergewirtschaftet, daß sie nach der Wende von den Amis übernommen 
wurde.

Ich könnte die Liste fortsetzten:

Alles was auf der Welt vakuumtechnisch bedampft und veredelt wird, geht 
letztlich auf die Erfindung der Vakkuumtechnik von Leyvold und Heraeus 
zurück.

Es gibt aber auch Neueres, das eindeutig unter den Vorteilen des Westens 
erdacht wurde:

Der erste Megabitchip kam von Siemens in München.
Der erste Dünnchicht CMOS-Sensor kam aus Siegen.
Die erste labortechnische Kernfusionsreaktion wurde von Deutschen 
erzeugt.
Der erste medizintechnisch nutzbare Teilchenbeschleuniger kam aus 
Darmstadt.


Das soll nicht heissen, daß wir schlauer sind. Es steht vielmehr für den 
Wissensvorsprung aus dem 19 Jhdt, den wir ausgebaut haben und von dem 
wir profitiert haben. Leider ist der verloren gegangen. Das ist ein 
Alarmzeichen.

P.S. Die Autobahn wurde von einem Östereicher gebaut!

Autor: Linke (Gast)
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Ach ja und noch eins für die Mikrocontrollerexperten hier:

Der erste Synthesizer, also ein elektronisches System, um Töne und Musik 
zu erzeugen, wurde von Paul Hindemith aus Hanau erdacht, der ein 
neuartiges Instrument für seine Musik suchte. Gebaut wurde er von 
Friedrich Trautwein und Oskar Sala. Das war 20 Jahre, bevor ein Herr 
Moog mit seinen Experimenten begann, der im Amerikanischen Sprahraum 
gerne als Erfnder genannt wird.

Das Telefon hat Phillip Reis erfunden und nicht Graham Bell, der das 
Paten dafür hält.

Die erste Kameraröhre (siehe Hollywood) ist nichts anderes als ein 
umgedrehter Fernseher, erfunden von Braun.

Elektriziät nutzbargemacht haben Helmholtz und Siemens.

Die Amis kannste abhaken ....

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Linke,

die Rente orientiert sich bereits an der Dauer der Einzahlung (= 
proportional zu den geleisteten Arbeitsstunden).  Falls Du es noch nicht 
gemerkt hast, der Sinn der Anhebung der Altersgrenze auf 67 ist, daß es 
höhere Abzüge gibt, falls man früher in Rente gehen muß (oder will).

Die geringen Renten Deiner armen Mütterchen kommen daher, daß diese 
aufgrund von Heirat und Versorgungsehe kaum eingezahlt haben (jetzt 
bitte keine Diskussion um Kindererziehungszeiten).
Es gab sogar Frauen, die sich nach der Heirat ihre bis dahin 
erarbeiteten Rentenansprüche haben auszahlen lassen. Kommt nach der 
Scheidung besonders gut.

Deine Liste der deutschen Erfindungen läßt dann wohl den Schluß zu, daß 
deutsche Unternehmen von erfolgreichem Marketing nichts verstehen.

Autor: Linke (Gast)
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Der Schluss ist durchaus richtig! Leider hat es die deutsche Witschaft 
geschafft, sich nahezu überall die Butter vom Brot nehmen zu lassen, die 
Ausbildung zu vernachlässigen und das langfristige Planen dem 
kurzsichtigen Gewinn zu opfern.

In zukunft kann man wohl davon ausgehen, daß nur noch die Banken und 
Investmentgruppen so richtig Geld machen. Als Informatiker sollte man 
sich daher zu den Banken hinorientieren.

Autor: Phonic (Gast)
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@STS

"Im Vergleich zur USA hat
Hitlerdeutschland - ja es war Gesamtdeutschland - ihr gesamtes Land
umgepflügt ("verbrannte Erde"), dort 5 Mio. Menschen umgebracht. Die
hatten selber kaum was zu essen und Haß ohne Ende"

Hää??? Den ging es schon allein durch die Stalinschen Säuberungen 
schlecht. Da gab es wohl fast 10 Mio. Opfer.

Autor: STS (Gast)
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Willst Du die 5 Mio Kriegstoten in Russland Hitler absprechen? Gewagt!

Alle aufgezählten deutschen Erfindungen, die vor 1949 lagen, sind doch 
hier völlig irrelevant, da es noch Gesamtdeutschland war. Das könnte ich 
doch auch für die DDR zum Positiven ausschlachten.

Beispiele:

- VW Käfer Wirtschaftswunderauto der BRD? Gab's den nicht schon als 
KDF-Wagen Typ 87?
- Was ist mit Manfred v. Ardenne (Rasterelektronenmikroskop, Braunsche 
Röhre als Fernsehschirm)?
- Wo kam die erste Kleinbildspiegelreflexkamera der Welt her? - Dresden
- Was war Audi. Wo war Horch/Audi - in Ingolstadt?
- Wo war Carl Zeiss - in Oberkochen oder doch Jena?

Alle Erfindungen ohne Vermarktung könnte heute niemand kaufen, die gäbe 
es nur auf dem Papier, wenn sie nicht von Firmen aufgegriffen worden 
wären.

Die DVD. gäb's nicht ohne CD und die hat mit Philips wohl sehr viel zu 
tun.

Also wenn ich oben mit Chips von AMD/Atmel usw. angesprochen werde, 
beziehe ich mich auch hierdrauf oder welcher Wessi hat denn einen 
Zuse-Rechner zu Hause?

Autor: Emil (Gast)
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@Bewunder

Sowas habe ich ja noch nie gehört, die Höhe der Rente richtet sich zwar 
auch nach der Einzahldauer aber doch vorallem nach dem vorherigen 
Einkommen. Und genau das meinte wohl auch der Vorredner damit: Wer im 
Berufsleben immer ordentlich verdient hat, bekommt auch eine hohe Rente, 
wer sein ganzes Leben lang zu einem Hungerlohn gekeult hat, bekommt eine 
niedrige Rente. Eigentlich war die Rente ja mal als eine Art 
Versicherung gedacht, falls Leute altersbedingt nicht mehr arbeiten 
können. Heutzutage ist es ja so, dass manche luxuriöse Renten oder noch 
besser Pension bekommen. Letzteres gibts bei der Bundeswehr z.B. schon 
ab 55...
Es sei ihnen ja gegönnt, aber dass man jetzt diese Leistungen in dem 
Umfang finanzieren muss, ist einfach unfair, weil man selbst niemals 
diese Leistungen erhalten wird.

Autor: STS (Gast)
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Unterschiede zwischen Normalrentner und Beamten gibt es noch.

Die Rente wird auf den Durchschnitt des Einkommens im Erwerbsleben 
berechnet.
Bei der Pension gilt das letzte, meist auch höchste Gehalt als 
Berechnungsgrundlage. Außerdem haben die Beamten nicht in das 
gesetzliche System eingezahlt.

Autor: MalGanzGenau (Gast)
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@ Linke

Ich geb Dir ein Beispiel, dass Du nur teilweise Recht hast. Du 
behauptest NUR die Reichen und Betuchten von damals sind heute gut 
bezahlte Rentner. Das ist FALSCH.

Mein Grossvater ist nach dem Krieg arbeiten gegangen und hat sich als 
sehr gut und sehr hart arbeitender Monteur ueber europaeische Grenzen 
hinaus einen Namen gemacht. Zuvor war er stinknormaler Soldat aus einer 
Familie, die nichts, aber auch gar nichts hatte.

Woher die gute Rente heute kommt? Von Ueberstunden! Die damals voll 
ausbezahlt wurden!

In diesem Fall zusaetzlich vom schwaebischen Wissen zu sparen und zu 
wirtschaften.

Mein Grossvater lebt mit seiner Frau uebrigens in einer Schlichten 
3-Zimmer-Wohnung. Und faehrt seine Karre seit 15 Jahren.

Jetzt kommst Du...

Autor: Bewunderer (Gast)
Datum:

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@Emil,

mir ist nicht ganz klar, wo Dein Problem liegt. Daß auch die Summe der 
Einzahlungen die Rente beeinflusst, hatte ich eigentlich als bekannt 
vorausgesetzt.

Nach dem von Linke vorgeschlagenen Modell, allein die Lebensarbeitszeit 
zu berücksichtigen, müssten also der Hiwi vom Bau mit abgebrochener 
Sonderschule und der Entwicklungs-Ing, der in diesem Formum die Krone 
der Schöpfung ist, bei gleicher Lebensarbeitszeit die gleiche Rente 
beziehen. Wenn wir jetzt noch annehmen, daß der Ing aufgrund seiner 
Ausbildung später in den Beruf kommt...

Autor: Phonic (Gast)
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@STS
"...Braunsche
Röhre..."

Alles klar, ich hab verstannden :-)

Autor: STS (Gast)
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@Phonic:
Deine einfach gestrickte Welt hast Du verstanden. Die Braun'sche Röhre 
hat Manfred von Ardenne so weiterentwickelt, daß man sie zum Anzeigen 
von Fernsehbildern nutzen konnte! Nichts anderes habe ich oben 
geschrieben.
Also erst mal ein Buch lesen und dann reden!

Autor: PCGH-Autor (Gast)
Datum:

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@STS: Das mit den Fernsehbildern wurde ja auch ganz oben bereits 
geschrieben- siehe Hollywood: Es ging auch garnicht um die DDR oder BRD, 
sondern um die Bespiele, die den USA zugeschrieben wurden.

Im Vergleich BRD und DDR, den wir in der Schule sicher alle zum 
Erbrechen in GK durchkauen druften, geht es vielmehr darum, die 
Auswirkungen des (plan-)Wirtschaftssystem auf die Entwicklungen zu 
untersuchen und hier geibt es einen ganz groben Unterschied:

Im Kapitalismus werden die Erfindungen vermarktet - im Sozialismus 
unterdrückt: Die DDr-Entwickler waren viel weiter in der 
Mikroelektronik, als heute bekannt ist, nur musste Vieles in der 
Schublade bleiben, um die Russen nicht zu toppen! Dasselbe galt für den 
Wartburg: Nach der Wende sind Pläne aus den 70ern und 80ern aufgetaucht, 
die hochmodernes Design und fortschrittliche Technikvorschläge 
enthielten, nur wurden die Entwickler in der DDR regelrecht unterdrückt. 
Im Volk sollten keine Begehrlichkeiten geweckt werden, da die Produktion 
mit den Autos nicht nachkam.

Eines muss baer uahc gesagt werden: Das meiste, was irgendwo entwickelt 
wird, hat eine starke Zeitverzögerung gegenüber der Ausbildung. Das 
Loch, daß die DDR-Zeit z.B: in der Bildung erzeugt hat, wirkt sich somit 
auch eher in den 70ern bis 90ern aus, da speziell die Unis immer von dem 
Profitieren, was in Jahrzenten vorher entwickelt wurde. Da der Austausch 
in der DDR gestoppt wurde, ging es ab 1970 eben auseinander und erst 
weit nach 1990 wieder zusammen.

Autor: STS (Gast)
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>...sondern um die Bespiele, die den USA zugeschrieben wurden.

Das Design des AMD/Pentium kann man doch nicht DTl. zuschreiben, weil es 
mal einen Urrechner von Zuse gegeben hat. Außerdem ist es doch vermessen 
zu spekulieren, was ohne Wende passiert wäre.

>Das Loch, daß die DDR-Zeit z.B: in der Bildung erzeugt hat

Wäre mir aber neu, daß das Bildungsloch in der DDR größer war als im 
Westen  (siehe Finnland, das ja bekanntlich in der DDR hospitieren war).

>Im Vergleich BRD und DDR, den wir in der Schule sicher alle zum
>Erbrechen in GK durchkauen druften,

GK ist nicht GK. GK im Westen idealisert was anderes als GK in der 
ehemaligen DDR (Stabü). Es ist also schon vage zu sagen, wir hatten das 
in unserem "freien" Land in GK, drum ist das so. Auch GK im Westen ist 
nicht frei, sondern es werden die Märchen von der anderen Seite aus 
erzählt.
Was gibt die Gewissheit, daß die westliche GK genau die Wahrheit 
erzählt?

Das ist doch das, was viele Wessis unsympathisch machte: Die maßlose 
Arroganz zu behaupten, daß ihre Sichtweise, ihre Lebenweisen alle 
richtig sind, die der Ex-DDR-Bürger grundlegend falsch.

Beispiele:

"Ihr da drüben, ihr konntet ja nicht mal Autos bauen": All das kommt, 
ohne sich mal über die wahren Begebenheiten zu informieren (siehe 
Trabant 603, Wartburg) Die Konzeptionen waren hochmodern, durften aber 
nicht umgesetzt werden. Die Entwicklungsings von damals haben abgekotzt, 
weil ihre Arbeit immer nur im Papierkorb landete. Nach der Wende werden 
sie nochmals bestraft, weil sie als zu dumm hingestellt werden. Es wird 
einfach nur aberkannt.

"Ihr müßt erst mal richtig arbeiten lernen" Das sagen hemdtragende 
West-Bubis mit 35-h-Woche zu einem Ex-Wismutkumpel, der 50-h-Wochen im 
Uranbergbau verbracht hat und mit 50 oftmals am Lungenemphysem gestorben 
ist.

"Warum seid ihr nicht mal in eine anderen Baumarkt gefahren, wenn es im 
ersten keine Farbe gab für die Hauswand?" Bitte schön, welchen Baumarkt?

"Ihr müßt erst mal ein richtiges Abi etablieren":
So eins, wo man mit 3,5 in der 4. Klasse hinkam (West) oder eins, wo man 
in der 10. Klasse eine Schnitt von besser 1,3 haben mußte? Eins, wo man 
die unliebsamen Fächer abwählen oder als GK machen kann oder lieber ein 
EOS-Abi, wo außer der Wahl zwischen Musik und Kunsterziehung alle Fächer 
bis Klasse 12 gelehrt wurden und 7 Prüfungen abgenommen wurden?

Aber das wird ja gleich wieder als Ostalgie ausgegeben, wenn man Fakten 
nennt, die vielleicht auch mal zum Nachdenken anregen könnten.
Begreift ihr nicht, warum vielen die Galle hoch kommt?

Autor: Phonic (Gast)
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@STS

man, du bist ja ein richtiges sensibelchen

Autor: Nils_ (Gast)
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Das Land ist eben noch nicht richtig zusammen gewachsen. Dafür braucht 
es wohl noch eine Generation.
In der DDR wurde schulmäßig der Hass auf den Westen gepredigt und die im 
Westen haben eben eine gewisse Überheblichkeit gegenüber den 
Ostdeutschen beigebracht bekommen.

Es bringt doch nichts hier in einen Wettstreit einzutreten wer was 
früher wie gemacht hat. Was heute ist zählt und die Probleme in den 
neuen Bundesländern kann man eben nur gemeinsam packen.

Wer da in der Vergangenheit denkt und alte Systeme preist, will die 
Mauer zurück und das ist doch keine alternative.

Autor: MalGanzGenau (Gast)
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Populismus ist fehl am Platze, Träumerei ebenfalls. Fakten sind Fakten, 
Realität ist Realität. Da gibt's nichts zu beschönigen.

Autor: STS (Gast)
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MalGanzGenau hat Recht, nur das leider heute viele Fakten (von früher) 
als Populismus abgetan werden.

Autor: Punktrichter (Gast)
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Wobei die "Fakten" von heute oftmals auch die Vorurteile von früher 
sind.

Autor: Berndt (Gast)
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- Automation
- 650
- nördlich von Frankfurt
- Entwicklung von C+ Software
- 40h

Dipl. Ing. (FH) ET; 1. Firma, 45.000 Euro.

Autor: Russland- Deutscher (Gast)
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Und das Periodensystem hat der Dmitri Iwanowitsch Mendelejew erfunden.

Er wurde einer Nacht sehr aufgeregt wach und schrieb das ganze System 
auf
ein Päckchen Zigaretten nieder. Am nächsten Tag hat er weiter dran 
geschrieben.  ;)

Autor: Gast (Gast)
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Wer hat eigentlich die Russland-Deutschen erfunden? War das Zar Peter 
oder Katharina die unersättliche ?

Autor: Russland- Deutscher (Gast)
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>Unter Katharina 11. und Alexander 1. erfuhr Russland eine gewaltige >Ausweitung 
des Territoriums. Es galt nun, die den Türken und Krimtataren >abgenommenen, kaum 
besiedelten Gebiete im Süden des Landes der >Gesamtwirtschaft nutzbar zu machen, 
sie zu kultivieren Deshalb erließ >Katharina 11. am 22. Juli 1763 ein Manifest, in 
dem alle Ausländer >aufgefordert wurden, sich in Russland niederzulassen.

Quelle: http://www.russlanddeutsche.biz/

Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
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Interessante domain-Endung. Hätte da eher ein *.org erwartet. wird aber 
schon seine Bedeutung haben ...

Autor: Erwin Ton (erwin25)
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Ich schreibe mein Diplomarbeit bei einer Frima mit 2500 
Mitarbeitern.Unternehmensbereich: Automobilzuliefer.
An der Fach Hochschule Wiesbaden studiere ich Informations- und 
Elektrotechnik. Kann ich mit einem Einstiegsgehalt von 46.000 euro 
rechnen?

Autor: Heinz (Gast)
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Für FH wäre das recht viel, behaupte ich mal. Davon darfst du träumen. 
Rechnen darfst Du mit 42.000. Die sind zu 90% drin.

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