Hallo,
studiere E-Technik im 3. Semester, habe auch ganz gute Noten, aber
irgendwie habe ich da immoment keine Lust mehr drauf, u.A. auch weil ich
nur von Fachidioten umgeben bin die nur über PCs und Linux quatschen und
sonst nix in der Birne haben.
Mein Plan: Nach dem E-Tech Vordiplom was anderes studieren, Musik oder
KuWi käme da z.B. in die nähere Auswahl. Aber wenn ich danach E-Technik
doch mal weitermachen will: Wie schaut das dann mit dem Vordiplom aus,
wenn schon alles auf Bachelor umgestellt ist? Und "verfällt" das
irgendwann, wenn man z.B. 3 Jahre nicht studiert hat?
Das verfällt allein schon insofern, dass du nach drei Jahren Pause alles
verlernt hast.
Wenn du meinst in Kunstwissenschaft weniger Freaks zu finden die dir
nach einer Weile auf die Nerven gehen, viel Glück! Ich bin da wenig
optimistisch.
Den gleichen Gedanken habe ich auch gehabt. Ich habe Mechatronik
studiert. Im Laufe des Studiums habe ich mich auch ab und an mal
gefragt, ob evtl. etwas ganz anderes (kreativeres/kommunikativeres)
besser gewesen wäre.
Habe mich dann aber doch fürs Weiterstudieren entschieden und ganz gut
abgeschlossen.
Ich seh das so: Du kannst mit einer guten
naturwissenschaftlichen/technischen Ausbildung später immernoch etwas
anderes machen.
Es ist eine gute Grundlage.
Zum möglichen Verfall des Vordiploms kann ich nichts sagen, aber da kann
dir das Immi-Amt sicher weiterhelfen oder vielleicht sogar die
Fachbereichsverwaltung.
Gruß
Kurt
@ Dieter Bohlen
Solche Phasen hat jeder mal im Studium. Da muss Du durch. Ich empfehle
Dir auf jeden Fall weiter zu machen.
Du kannst ja auch weiter E-Technik studieren und zusätzlich noch etwas
anderes machen.
Ich war z.B. an der TU-Berlin mit E-Technik. Dann habe ich im
Hauptstudium nebenher an der FU-Berlin 3 Semester eine Sprache studiert
(nur die Sprachkurse, keine anderen Veranstaltungen). Später bin ich
dann für 4 Monate in das Land gegangen (Stipendium), in dem die Sprache
gesprochen wird, und habe dort meine E-Technik Diplomarbeit geschrieben.
@Dieter
...Du könntest doch eine neue Sendung auflegen:
"Deutschland sucht den kleinsten Linux-Kernel"
Singen willst Du wohl nicht mehr?
Duck und weg
Paul
Von Elektronik auf Kunst wechseln, das muss man erstmal gesehen haben.
Ich glaube jemand wie du kann alles studieren [er wird in allem schlecht
sein]- Deshalb hast du auch keinen Respekt vor Menschen, die sich stark
mit ihrem Fachgebiet beschäftigen. Naja die "Fachidioten" verdienen dann
eben gutes Geld. Muss ja auch solche Menschen geben.
Um auf die konkrete Frage zurückzukommen:
Die Umstellung von Diplom auf Master ist prinzipiell nichts anderes als
ein Wechsel der Diplomprüfungsordnung, so etwas hat es schon immer
gegeben. Bei uns wurde die DPO alle 7-8 Jahre geändert. Die bisherigen
Prüfungsleistungen bleiben erhalten, noch ausstehende Prüfungen müssen
bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgelegt sein, um noch das Diplom zu
erhalten. Sollten diese Prüfungen bis dahin nicht abgelegt sein,
verfällt alles ! Der Punkt ist einfach, daß es bisherige Vorlesungen
evtl. nicht mehr geben wird, so daß Prüfungen in diesen halt nur bis
besagtem Zeitpunkt durchgeführt werden.
Ist von FH und UNI unterschiedlich. Lies Dir die PO durch (Thema
Regelstudienzeit). Da steht teilweise sinngemäß drinn, wenn Du
angefangen hast, mußt Du bestimmte Leistungen angefangen hast, müssen
diese innerhalb X erbracht werden. Ansosten EX! Und das innerhalb der
gesamten BRD! Allerdings ist (soweit ich weiß) das Vordiplom ein
Abschluß und erst wenn Du mit dem Haupt weiter machst fängt die Uhr
wieder an.
Mit Anerkennung: Jeder Prof / Prüfungsausschuss kann die auch nach 20
Jahren Scheine anerkennen. Macht er nur leider ungern. Allerdings ist
das Problem im Grund nach klein (Die Fächerinhalte ändern sich kaum:
Grundlagen). Im Haupt kannste das nach einer PO-Änderung vergessen, da
die Inhalte sich gesändert haben.
Sprich einfach mal mit dem Prüfungsausschussvorsitzenden.
Mit der Anerkennung von Scheinen im Bac./Mastersystem, die in einem
Diplomstudiengang gemacht wurden, wäre ich vorsichtg. Die neuen
Studiengänge sind modularisiert und mit ECTS-Punkten versehen. Zum
Erhalt eines Abschlusses müssen dann die entsprechenden Punkte gesammelt
werden (Bac. 180 bzw. 210, Master 300). Das wird bei einem nicht
akkreditierten Diplomstudiengang nicht möglich sein. Manche FH's bieten
aber noch FH-Diplome mit akkreditierten ECTS Punkten (240) an. Da würde
ich bei der Übernahme in Bachelor/Master-System keine Schwierigkeiten
sehe, insofern die Module auch abgeschlossen sind.
Bis 1999 war es in Sachsen an der FH so, daß nach 3 Jahren das Vordiplom
verfiel, wenn man nicht nachfolgende Prüfungen abgeschlossen hatte.
>irgendwie habe ich da immoment keine Lust mehr drauf, u.A. auch weil ich>nur von Fachidioten umgeben bin die nur über PCs und Linux quatschen und>sonst nix in der Birne haben.
Dein Problem hat nichts mit dem Studium zu tun. Falls du aus
irgendwelchen Gründen - durchaus im positiven Sinn - nicht zum Rudel
gehörst wird dir das in anderen Fächern und Orten immer wieder genauso
gehen. Die Menschen in der breiten Masse sind nämlich überall gleich.
Ein kleiner ausgewählter Freundeskreis unter den Kollegen kann die
Missstimmung kompensieren, kann auch ein(e) Partner(in) sein. Sowas
gehört zu den "absorbierenden Zuständen". Ein guter Arbeitsplatz genügt
z.B. voll und ganz, man muss sich nicht überall wohlfühlen können.
Dein Vordiplom wird zwar anerkannt üblicherweise muss man aber an
anderen/denselben Orten/Fächern mehrere Scheine/Prüfungen nachmachen
damit es weiter gehen kann...
>[...]irgendwie habe ich da immoment keine Lust mehr drauf, u.A. auch>weil ich nur von Fachidioten umgeben bin [...]
Genau, und wenn du später (im Beruf) bei einem größeren Projekt mal
einen Durchhänger hast, einfach mal 6 Monate in die Karibik - oder was?
Nee nee, "Durchhalten" lautet die Devise!
Ich frage mich, warum Du ueberhaupt E-Technik studierst, wenn es Dich
nicht interessiert. Bei so jemanden ist es tatsaechlich besser, wenn er
aufhoert.
>Ich frage mich, warum Du ueberhaupt E-Technik studierst, wenn es Dich>nicht interessiert. Bei so jemanden ist es tatsaechlich besser, wenn er>aufhoert.
Linux ist nicht Elektrotechnik, PCs auch nicht.
Ich verstehe ihn gut. Der PC ist ein Werkzeug, ein Rechenknecht, mehr
nicht. Ok ok es gibt Spiele, mache ich auch schon mal gerne, aber alles
zu seiner Zeit und nicht übertreiben.
Ich hatte während meines E-Technik-Studiums irgendwann bemerkt, dass die
Software zu kurz kommt. Da bin ich zu den Mathematikern rüber, die Kurse
besucht, Übungen gemacht, Scheine geschrieben (die Klausuren habe ich
mir verkniffen, wäre ohnehin nicht anerkannt worden, es hätte nicht
einmal eine Erwähnung im Zeugnis gegeben). Das war ok, auch noch aus
heutiger Sicht.
Ich hatte einfach erkannt, dass das Diplom-Zeugnis das wichtigste ist!
Andere haben mir sehr zu dieser Erkenntnis geholfen.
In diesem Sinne - WEITERMACHEN!
Und pass mit den Maluspunkten auf, sofern es solche im Bachelor/Master
geben sollte. Wenn man im Dipl.-Studiengang sehr viele Klausuren erst im
zweiten oder dritten Anlauf bestanden hat, werden einem diese
Fehlversuche glaube ich nach dem neuen System eiskalt auf dem Konto
berechnet. Was vorher kein Problem war, weil nur das Ergebnis zählte,
kann dann ganz schnell zur Exmatrikulation führen, weil man sich quasi
keine Fehler mehr erlauben darf.
Di2 wrote:
> Von Elektronik auf Kunst wechseln, das muss man erstmal gesehen haben.
kein ding, andersrum auch nicht. kenne zwei. beide in der spitzengruppe,
einer mit summacum laude.
trotzdem: mach weiter! den drolligen (linux-)nerds kannst du ja eine
fratze auf ihren albernen CCC sticker malen...nur sonne idee