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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 12V-Netzteil mit BleiAkku betreiben?


Autor: Markus L. (Gast)
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Ich will in meinem Auto einen PC betreiben, habe allerdings das Problem,
dass er abstirbt, wenn ich den Motor starte (Bordspannung sinkt ab auf
ca 8 Volt), also will ich in dieser Zeit den Computer irgendwie am
Leben halten. Meine Idee war zuerst es mit einem Kondensator zu tun.
Das geht ja leider nur nicht, weil dann der Anlasser genauso vom
Kondensator zieht wie das Netzteil des PCs.
Daher riet mir dazu, es mit einem Bleiakku zu versuchen und die
Stromkriese während des Zündvorganges von vorne per Kippschalter zu
trennen. Geht das? Ist das möglich? Und wenn ja wäre es auch mit einem
Kondensator möglich anstelle eines BleiAkkus?

Aber die wichtigste Frage: Bei 80Watt, die der Computer zieht und sagen
wir mal 5-10 Sekunden Zündung - im Winter dauert es ja manchmal - wie
gross müsste der Bleiakku dimensioniert sein, um 10 Sekunden die
Spannung bei über 10,5 Volt (dann geht der PC aus) zu halten?

Habe dazu mal eine kleine Zeichnung gemacht, die das verdeutlicht:
http://www.hbs04.de/pics/12V-Netzeil.gif

Autor: Marcel Meyer (Gast)
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1. und einfachste möglichkeit: einschaltverzögerung für 15 sek d.h.
zündung an und 15 sek später startet der pc.

2. kondensator... müsste nen ganz schöner brummer sein... dann lieber
nen akku, der muss allerdings geladen werden (elektronik) und du
müsstest in flussrichtung von der autobat. zum kleinen akku ne diode
setzen, sonst wird wie von dir festgestellt der kleine akku beim auto
starten auch mit beansprucht...

Autor: Markus L. (Gast)
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zu 1. Der PC soll ja auch (z.B. vor Bahnschranken oder vorm McDonalds
;)) am laufen bleiben, wenn der Motor aus ist und dann wieder
angeschaltet wird. Allerdings wäre Abgreifen des Zündkontaktes wirklich
eine gute Idee, um z.B. die Stromkreise 15 Sek zu trennen.

zu 2. Wie lade ich denn einen solchen Akku? Und fallen an der Diode
nicht 0,7 Volt ab, die dann fehlen am Netzteil hinter der Diode?

Autor: Marcel Meyer (Gast)
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zu 1. ja ok dadran hatte ich jetzt nicht gedacht :)

2. Mit einer Germanium diode fallen nur noch läppische ~0,2V ab, sollte
keine probleme geben... selbst mit den 0,6V sollte es noch einwandfrei
gehen :)

Autor: Markus L. (Gast)
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Oh, das mit der Germanium diode ist ja super, gibt's die denn auch so
gross, dass der PC (max.80 Watt) und das Akkuladen keine Probleme
machen? Haste vieleicht eine Möglichkeit eine solche passende Diode
irgendwo zu bestellen (Conrad/Reichelt/etc.)

Wie lade ich denn nun den Akku? Es scheint mir, als reiche es nicht,
ihn einfach an die 12 Volt zu hängen und "zack... voll"... wie der
Kondensator...

Autor: Stefan (Gast)
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Hast Du schonmal diese neuen Ultra-Kondensatoren angeschaut?
Such mal nach Fa. EPCOS, Ultracaps.
Gibt es z.B mit 100F. Man muss halt ein paar in Reihe schalten, weil
sie nur 2,3V können (mit Balance-Schaltung, damit keiner > 2,3V kommt).
Bei 100F kannst Du z.B 100s lang 1A entnehmen, danach ist die Spg. um
1V abgefallen.

Stefan

Autor: Markus L. (Gast)
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So, also hab mal bei Conrad nachgesehen.
Ich brauche knapp 10 Sekunden 2A. Allerdings kostet ein einziger
100F-UltraCap schon 35 Euro (bei Conrad wie gesagt) und der
nächstkleinere mit 10F kostet nur 9 Euro, 10F sind ja aber zu wenig.
Und selbst davon wären 6 Stück recht teuer.
Was macht denn die Balance-Schaltung (auch wieder 15 Euro) genau?

Ich habe unter
http://www.linux-magazin.de/Artikel/ausgabe/2001/0...
eine interessante beispielschaltung gefunden (unter Paradox: Reboot
durch Anlasser). Mit einem größerem Kondensator sollte es doch auch mit
meinem PC gehen, nicht oder?

Autor: Markus L. (Gast)
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Was mich sehr wundert ist, dass sie auf eben dieser Seite (oben
angegeben) um von 14,4 Volt auf 12V zu kommen einen 7812 einsetzen
(http://www.linux-magazin.de/Artikel/ausgabe/2001/0...),
der laut Datenblatt bei Conrad, wenn ich das richtig verstanden habe
mindestens 19Volt Eingangsspannung braucht.,.. ich werde noch
waaahnsinnig

Autor: Henning (Gast)
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@markus L.
ein 78xx hat rund 2V verlust (gibt auch lm3.. mit nur 1.25V verlust)
und somit reichen für 12V ausgang 14V eingangsspannung

Autor: Stefan (Gast)
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Typisch Conrad.
Ich habe mal etwas gegoogelt und bin auf folgende Preise gestossen:

bei mouser.com kostet ein 10F/2,5V Powerstor oder Elna um die 4$.
Hilft Dir natürlich nicht viel weiter, ich denke nicht, dass man bei
denen aus D bestellen kann. Aber vielleicht gibt es hier ja andere
Anbieter, die zu vernünftigen Preisen verkaufen?

6 Stück braucht man davon, sind 24$ also ca. 20Euro.
10uF müssten bei 2A / 10s ausreichen, wenn Du 2V Spannungsabfall
zulässt, also z.B. 14V max -> nach 10s 12V.

Die Balance-Schaltung sorgt dafür, dass kein C über seine Spannung
kommt . Ganz billig geht das natürlich mit einer Zenerdiode, die
Profischaltungen benutzen einen Comparator-Switch.

Stefan

Autor: Mike (Gast)
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Ich würde einen 12 V Bleigelakku nehmen, die gibts bei Pollin preiswert
als Restposten. Die Diode zwischen KFZ Netz und Akku, dadurch wird der
mit geladen und den PC an den Gelakku, müßte gehen.

Mike

Autor: Markus L. (Gast)
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Hört sich einfach und effektiv an, an nen Bleiakku komme ich auch wohl
günstig... aber was ist den der Unterschied zwischen einem Blei- und
einem Gelakku (finde ich auch bei Google immer wieder)?
Das komplizierte scheint jedoch irgendwie zu sein, dass mir immer
wieder Leute sagen, man bräuchte für einen Bleiakku eine
Ladeelektronik. Was hat es damit auf sich?

Meine neueste Alternativlösung (Heute in einer Vorlesung entstanden)
wäre eine Motoradbatterie. Also eine Art Säure-Autobatterie in klein
(15x10x10cm). Bietet 12 Volt - wie eine Autobatterie und so je nach
Modell zwischen 5 und 15 Ah. Kostet auch nicht die Welt. FÜr 10Ah zahlt
man so 25 Euro, vieleicht auch weniger.
Allerdings stoße ich bei eBay auch immer wieder auf MotoradBatterien
"GEL-Batterie 12V 12Ah". Was ist denn das nun? Eine Säurebatterie?
Ein Bleiakku? Wo ist der Unterschied? was ist besser, was braucht eine
Ladeelektronik, was nicht?

Ansich fänd ich an der Lösung mit der Auto/Motorad-Batterie nämlich
klasse, dass man den Stromkreis einfach bei Bedarf für lange Zeit
trennen kann und der AutoBatterieStromkreis nicht belastet wird und man
wenn man die Plus-Pole miteinander verbindet einfach die kleine
MotoradBatterie wieder aufladen kann.

Autor: elektron (Gast)
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der vorteil der gelbatterie ist das sie eine geringere selbstentladung
hat. also bei der sache vollkommen egal.
nim dazu eine shottky diode (U abfall = ca. 0.3V) und da eine mit ca
16A, die gibt es im standarttransistorgehäuse. damit dürfte es keine
probleme geben vielleicht noch nen kleinen ladewidertand. kommt auf den
innenwiderstand der batterie an:

ladestrom:

(U[autobat]-U[hilsakku]-U[diode])/(R[hilfsakku]+R[ladewiderstand])

Autor: Henning (Gast)
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eine Motorradbatterie ist eigentlich nur eine kleine Autobatterie. Die
ist üblicherweise ein Bleiakku (Autobatterie müsste eigentlich Autoakku
heißen) Bleiakkus haben eine Salzsäure zwischen den Bleiplatten und
können auslaufen. "Wirklich" dicht sind so genannte Blei-Gel-Akkus.
Eigentlich nur eine abwandlung der herkömmlichen BleiAkkus, und dann
auch Luftdicht abgeschlossen. Normalerweise können die BleiGelBatterien
nicht auslaufen, aber wenn man sie beschädigt ist das wohl genauso
"schlimm" wie bei einer normalen mit säure.

Autor: Markus L. (Gast)
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Okay, danke erstmal für's Feedback, aber ich bin immer noch nicht ganz
schlüssig, was jetzt das richtige ist:

@Henning: Also wie sieht es nun aus mit dem Motorradakkus. Klar, dass
es nur kleine KFZ-Dinger sind, aber es ist doch richtig, dass ich da
weder Ladeelektronik noch Dioden noch sonstiges bräuchte oder?

@elektron: Ich kapier leider fast nix. "geringere selbstentladung"
ist ja erstmal toll, aber wozu eine Diode und irgendwelche
(Lade-)Widerstände. Wozu muss ich den Ladestrom berechnen und den
Innenwiederstand wissen?

Autor: Henning (Gast)
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tja, ob ladeelektronik oder nich... ich weiss es nicht. funktionieren
wird es auch ohne. mit lebt der akku länger, obwohl das warscheinlich
auch kaum vorteil bringt. ich würde einen bleigelakku (weil ich da
sicher bin, das mein kofferraum trocken bleibt) nehmen. das ganze über
die Diode vom haupt system abschotten und vorsichtshalber einen
geschätzten 10R leistungswiderstand vorschalten. ob der widerstand
wirklich sein muss... naja er kostet ja kaum was, und währe für den
fall, das die Autobatterie "plotzlich" eine höhere Spannung als die
Pufferbatterie hat. dann würde für einen kurzen Moment ein hoher strom
fließen, der wie ich meine, beiden akkus nicht gut tut. Nur warum
sollte die spannung der Autobatterie aufeinmal höher sein als die der
Pufferbatterie? (minus diodenspannung, vernachlässige ich mal)

einziger fall währe, du läßt den player laufen (aus der pufferbatterie)
und hast dabei das system von der autobatterie abgeklemmt. würd ich
nicht wissen, warum man sowas tuen sollte, ausser man ist campen oder
am teich ne fete reißen und will musik & am nächsten tag wieder so los
fahren können (autobatterie nicht leerpumpen)
aber sonst...

ps: ich hab die 10R nur geschätzt, würd nochmal prüfen, wieviel
spannung am R abfällt, wenn der player seinen strom dadurch zieht.
wenns nich zu viel ist, so lasen... sehe das nich so genau

Autor: Markus L. (Gast)
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Ich verstehe nicht ganz wozu man den Pufferakku mit einer Diode vom
haupt system abschotten muss?

Und die Sache mit dem 10 Ohm Vorwiderstand ist wie genau zu verstehen?
ich schalte den einfach auf die 12V-Leitung zwischen AutoAkku und
PufferAkku und fertig?

Aber die Spannung der Autobatterie ist ansich recht oft höher als die
des Pufferakkus: Sagen wir einmal, ich fahre mit dem Auto und
angeschalteten PC herum. Die Lichtmaschine läuft und daher bekommen
sowohl AutoAkku als auch Pufferakku 14,2V ab. Der PC läuft weiter.
Dann fahr ich zur Tankstelle und stell den Motor ab. AutoAkku und
PufferAkku liefern beide 12Volt. Dann bin ich fertig mit Tanken und
will den Motor anstellen, aber weil ja die Spannung im bordnetz dabei
so abfällt, öffne ich das Relais, das Auto- und PufferAkku verbindet.
Beide Akkus laufen noch auf 12V und dann starte ich den motor. Spannung
am AutoAkku fällt kurzzeitig auf 8Volt ab. Dann durch Lichtmaschine
wieder 14,2 Volt. Und jetzt muss ich ja das Relais wieder schließen,
damit der Puffer(Motorad-)Akku wieder lädt.
Wird das Probleme mit den beiden Akkus geben?

Autor: Frank Linde (Gast)
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Markus,

Du hast die wichtigsten Dinge doch schon verstanden. Such mal mit
Google nach dem Ohmschen Gesetz, damit kannst Du Dir die Details dann
ganz einfach ausrechnen. Und vielleicht auch mal nach 'ner Ladekurve
für Bleiakkus suchen, weil so'n Bildchen viel einfacher zu verstehen
ist.
Oder Du nimmst gleich die fertige Formel von elektron.

Grundsätzlich sollten Bleiakkus (egal ob Gel oder nicht) mit einer
Ladeelektronik geladen werden, damit in der Anfangszeit kein zu hoher
Strom fließt. Eine Diode ist immer erforderlich, damit der Anlasser die
Pufferbatterie nicht leer lutschen kann. Jede Diode hat aber auch einen
gewissen Widerstand, der den maximalen Strom begrenzt (s. Ohmsches
Gesetz), womit Du gleichzeitig ein "Ladegerät" mit Strombegrenzung
erhälst. Falls der Strom immer noch zu hoch ist, kannst Du die Diode
noch um einen Ladewiderstand ergänzen. Das ist das, was elektron gesagt
hat, nur mit anderen Worten. Und die Formel wird klar, wenn Du Dir das
Ohmsche Gesetz angesehen hast.

Ach, ja, und das Ohmsche Gesetz wäre noch wichtig.

Gruß, Frank

P.S. Erwähnte ich schon das Ohmsche Gesetz?

Autor: Henning (Gast)
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ohmsche gesetzt? müsste man mal nach googeln...

wenn du die diode im system hast dann kann der anlasser die
pufferbatterie auch nutzen, dh die spannung der autobatterie sinkt, hat
aber keinen einfluss auf die der pufferbatterie.

dadurch ist dein relaisabschalten beim tanken unnötig.

Autor: Markus L. (Gast)
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@Henning: Dein Satz ist jetzt wirsch... hast du dich vertan?
"wenn du die diode im system hast dann kann der anlasser die
pufferbatterie auch nutzen"?? Meinst du "nicht nutzen"??? Das würde
doch Sinn machen, oder?

Das ohmsche Gesetz kenne ich wohl... man hat ja in Physik aufgepasst.
Hab das denke ich auch verstanden.
Es wird jetzt wohl so aussehen, dass wir die Motoradbatterie nehmen,
und die mit dem AutoAkku verbinden.
Dann setze ich in der 12V-Leitung:
1. Ein Relais dazwischen, um bei Bedarf (auto abstellen) zu verhindern,
dass der andere Akku immer geladen wird etc. und
2. Eine Diode dazwischen. Alles richtig?

Kann mir irgendwer vieleicht von Reichelt oder so 2 solche passenden
Dingerm empfehlen? Relais finde ich wohl, aber die Diode ist ein
Problem, weil man ja so eine nehmen sollte, an der wenig Spannung
abfällt und die einiges an Strom aushällt aber nicht zuviel (geht sie
kaputt, wenn sie zuviel Strom durchlässt oder lässt sie einfach dann
nix mehr durch?). Irgendwas wurde da von Germanium-Diode gesagt...
welche ist "toll"?

Autor: Henning (Gast)
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jup, hab mich versehen. es hätte "nicht nutzen" heissen müssen.

und diode: im reicheltkatalog (01/2004) ist auf seite 81 eine liste zu
finden, in denen die maximalspannungen und ströme aufgeführt sind.

germanium finde ich grad nich (wie erkennt man die?), aber wie währe es
mit der SB520? 20V und 5A max. an der fällt 0,55V bei 5A ab.
http://www.fairchildsemi.com/ds/SB/SB520.pdf

wenn eine diode kaput geht, dann sollte sie unterbochen sein, es kann
aber auch anders kommen. so genau weiss man das von fehlerfällen ja
nicht :) (hab auch schon welche gehabt, die nen kurzen hatten)

Autor: Markus L. (Gast)
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Danke dir für den hinweis bei Reichelt.

Die Sache mit dem kaputt habe ich ein wenig missverständlich
formuliert. Ich wollte wissen was ist, wenn die PufferBatterie mehr
Strom "anfordert" als die Diode (z.B.max 5A) durchlässt. Könnte ja
passieren. Lässt sie dann einfach nur 5A durch anstelle von z.B.10A die
ohne Diode durchgingen oder geht die Diode dann kaputt?

Autor: Henning (Gast)
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die diode wird heiß (logisch) und zerstört sich dadurch selbt.
was passiert, wenn die dann kaputt ist weiß man nicht. es kann beides
sein (wie schon geschrieben). kurzen oder hochohm

wegen maximalem Strom:
deshalb war ja der reihenwiderstand vorgesehen um die spannung (und
somit den strom) zu mindern, die hinter der diode ankommt. das ist wohl
die einfachste methode, komplizierter gehts natürlich immer. Aber der
reihenwiderstand ist dann immer da. soll also bei normalbetrieb nicht
stören

Autor: Markus L. (Gast)
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Kannst du mir vieleicht sagen, was ich für eine Diode brauche und
welcher Widerstand davor muss, damit sich das Ding nicht verabschiedet?
Ich brauche irgendeinen Akku (denke mal BleiAkku oder
MotoradSäureBatterie), die den 12Volt/80Watt (->6A) Computer eine gute
Zeit lang am Leben hält.


Wenn ich z.B. einen 10Ah Akku nehme. Liefert der ja theoretisch die
benötigten 6Ampere 1,6stunden, also 100minuten, aber wielange liefert
denn ein Akku auch die verlangten mindesten 10,5Volt? Den hauptteil der
100minuten oder fällt die Spannung linear ab, dass also nur knapp
12minuten noch mindestens 10,5 Volt anliegen?

Autor: Henning (Gast)
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dafür gibt es entladekurven. müsste man beim hersteller mal nach suchen.
ich denke mal das die relativ linear sind, also von 14,4V = voll (?)
bis 10,xV = leer (?) relativ konstant

die brechnung besteht nur aus ohmschen gesetz und Leistungsberechnung,
google liefert da ne menge... ;)

aber heut bin ich sozial:
wenn der rechner 6A zieht, dann muss die diode das auch mindestens
bringen. zusätlich soll der evtuell entladene akku noch geladen werden
können -> ich schätz mal so 2A sollten langen (dann musst du allerdings
5h laden um den von 0% auf 100% bringen zu können)

zusammen sind das 8A -> 2x sb530 parallel macht rund 10A max.

um den ladestrom des puffer akkus zu begrenzen bekommt nur der einen
widerstand: R = U/I = [ 14,4V(Generator) - 10V(Pufferakku-leer)
-0,6V(diode)] / [ 2A(ladestrom) ] = 1,9Ohm
mit einer leistung beim pufferbetrieb von min: P = I^2 * R = (6A)^2 *
1,9Ohm = 68,4Watt (!)

das schon heftig.

angesichts der zahlen würd ich das ganze wohl doch mit elektronik
aufbauen, die dann den akku umschaltet und auch den ladestrom regelt.
(OpAmp)

Autor: Markus L. (Gast)
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Deine Rechnung ist mir einleuchtend... einleuchtend ist mir auch, dass
ein ~70Watt Widerstand wohl etwas übertrieben wäre, vor allem die
Verluste, die an ihm abfallen.

Also vergesse ich diese Lösung einmal und stelle eine neue Frage:
Ich brauche eine Ladeelektronik! Die gegebenheiten sind ja bekannt:
14,2Volt bei Motor an, sagen wir mal 10Ah Blei-oder-sonst-was-Akku.
Das Ding soll geladen werden und bei Bedarf vom Hauptstromkreis des
Autos getrennt werden. (Schalter/Relais). Die Idee mit der Diode, damit
der Strom nicht "zurück-fließt" kann ja weiterhin bestehen bleiben.
Aber wie den Akku laden?

Autor: Henning (Gast)
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das einfachste währe wohl den ladestrom auf 2A (zB) zu begrenzen. das
könnte man recht einfach hinbekommen, mit einem Transistor und ein paar
widerständen. man hat dabei jedoch recht viel verlustwärme.

aber wirklich ladeelektronik kann man das nich nennen.

soweit ich weiss werden Bleiakkus fast immer mit konstanntstrom
geladen. Will man die Verlustleistung minimieren währe ein pulsiertes
schalten des transistors/FETs möglich, aber dann wird´s aufwändiger und
den namen ladeelektronik hat es immernoch nicht verdient. Schließlich
wird ja kein wert des zu ladenden akkus überprüft und darauf reagiert.

Autor: S.W (Gast)
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Tag

Bau doch einfach eine Zusatz Batterie ein und ein trennrelai ( beim
start schliest sich das relai wenn das auto an ist läht sich die
Batterie wieder auf)

Das ganze steht aber noch genauer in der Neuen AutoHifi

Autor: breiti (Gast)
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Eigentlich ist die Lösung doch recht einfach(muss aber zugeben, nur bis
zur hälfte gelesen zu haben):
Warum fällt denn die Spannung so weit runter? Doch nur, weil der
Anlasserstrom für die Batterie zu hoch ist. Also-> grössere Batterie

Und wenn kein Platz mehr unter der Motorhaube ist: 2. Batterie im
Kofferraum. Einfach Parallel zur Autobatterie anschliessen. Dann
sollten aber beim Anschliessen beide geladen sein, und nicht wieder
getrennt werden.

Autor: Sebastian Frank (Gast)
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Hallo,

also was ich so gelesen habe ist ja ganz toll aber einiges ist sinnlos.
Sorry. Am einfachsten erscheint es mir einen Akku in zu nehmen und
diesen parallel an die Autobatterie zu klemmen. Eine Sicherung um den
Ladestrom nicht zu hoch steigen zu lassen und eine Diode um die
Batterie nich leer zu saugen. Das ersetzt zwar keine Ladeanlage, aber
die Batterien werden ziemlich gleich entladen und da ist das nicht so
wild, da der Limaregler den Rest macht. Die Pufferbatterie wird eh nur
ein paar Sekunden benutzt (beim Starten). Das hat aber den Nachteil das
man selber aufpassen muss das die net leer wird. (sonst schieben :-))
Ne große Batterie reinhängen bringt nicht viel. Selbst bei 300Ah wird
die Spannung während des anlassens sinken. Der Starter zieht einige
Ampere.

Autor: Supermario (Gast)
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@ Henning
wie kommst du denn auf ~ 70 Watt?

ich benutze immer die Formel p=u*i


Spannunf am Ladewiderstand:

u=r*i
1.9r*2i=~3V

Leistungsaufnahme:

p=u*i

3V* 2A = 6W


Hab ich irgentwo nen Rechenfehler gemacht?
Ist allerding immer noch recht hoch aber machbar.


Weswegen ich eigentlivh hier bin, ich habe einen bleiakku 6v 4ah
und ein Labornetzgerät, kann ich den akku damit laden? Wenn ja, welchen
ladestrohm verkraftet er?

Autor: Henning (Gast)
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die formel  P = I^2+R = I*I*R ist richtig. die leistung, die du
ausgerechnet hast ist die verlustleistung am widerstand beim laden. die
belastung ist im pufferbetrieb jeodch höher als beim laden also hab ich
die ausgerechnet: statt 2A Ladestrom also 6A Laststrom

den bleiakku kann man mit nem labornetzgerät laden (strombegrenzt) da
würd ich nen 10tel einstellen und 16 stunden warten, so ist es auf fast
allen akkus aufgedruckt. also 400mA und die spannung auf 7,2V stellen.
die spannung ist aber geraten: bei 12V akkus wird mit 14,4V geladen
(die zahl kennt man vom auto) das hat den faktor 1,2 und bei 6V*1,2
sind´s 7,2V
(6V akku hat ja nur weniger zellen als nen 12V bleiakku)

Autor: Stefan (Gast)
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Das ist doch nicht so schwer.....
1. Der Laderegler deiner Lichtmaschiene steuert die Akkuspannung auf
14,1V. Dies ist bei Akkus die einen Großen Strom bringen müssen
(Anlaserstrom ca. 50-70A) ganz ok. doch für deine Pufferbatt. ist das
nicht ok die möchte nicht mehr als 13,8V haben. Ansonsten wirst du sie
Kochen lassen. D.h. sie fängt an zu Gasen und kann keine Energie mehr
abgebben. Die Ladeenergie wird in dem Akku verbraten.
Die Diode ist schon deswegen notwendig um auf eine Max.Spannung von ca.
13,5V - 13,8V für den Pufferakku zu kommen und das die Pufferbatt. nur
den Rechner Speist und nicht den Anlasser. Desweiteren ist das mit der
Spannung beim entladen von Blei(gel)akkus so ne sache für sich. jeder
Akkutyp hat seine eigene Entladekurve, die auf Temperatur und Last zu
bewerten ist. Der Wiederstand soll den Ladesstrom den Pufferakkus
begrenzen. Dieser begrenzt aber auch den weiteren Strom zum betreiben
des Rechners, also nicht so toll. Wenn Du einen 10Ah Bleigelakku
nimmst, so wird der Ladestrom meist nicht so hoch und die Akkus haben
im anfang auch keine Begrenzung des Stromes, daa der nur 1-2 Sek.
anhält und schnell auf ein normales Maß abfählt.

Der Bleigelakku hat noch den Vorteil, das diese Wartungsfrei sind und
in jeder erdenklichen Lage zu betreiben sind.
Es wäre noch zu erwähnen, das eine Schaltung mit einem Relais immer
auch Strom brauch um das Relais anziehen zu lassen. Wenn Du nun den
Motor startest, kann es vorkommen das die Autobatt. Spannung so weit
zusammenbricht, das dein Relaise abfählt und der Pufferakku wieder mit
der Autobatt verbunden ist. Aber es wäre von Vorteil einen Schaltung
zu integrieren, die die Spannung vom Autoakku überwacht, um bei Mc.D.
nicht mit leerer Batt. da zu stehen. diese würde bei 11,5V Autobatt.
Spannung die Autobatt. von Pufferakku trennen und ein Signal ausgeben,
das du nun auf Pufferbat den Rechner betreibst und noch Zeit hast den
Rechner richtig runterfahren zu lassen.

So das Dazu....

Autor: Budak (Gast)
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