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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 3,3V aus Batterie


Autor: Randy N. (huskynet)
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Hallo,

als Notversorgung (z.B. bei Stromausfall) möchte ich meinen µC (benötigt 
3,3V) mit einer oder mehrere Batterien versorgen. Ich weiß nun nur 
nicht, ob es besser ist, einen 9V-Block mit Step-Down-Schaltregler oder 
zwei 1,5V-Batterien (also 3V) mit Step-Up-Schaltregler zu versehen. Da 
ein Stromausfall ja ziemlich selten eintritt (kann mich in den letzten 
Jahren an keinen erinnern) möchte ich für den Schaltregler nicht allzu 
viel ausgeben. Die Eingangsspannung soll aber bis mindestens 12V reichen 
dürfen, denn genau so viel liefert das Netzteil, wenn es angesteckt ist. 
Ausgangsstrom benötige ich so 15mA bis 70mA (kurzzeitig für ne Minute 
oder so). Außerdem sollte es die Schaltregler bei Reichelt oder notfalls 
Conrad geben.

Vielen Dank und noch nen schönen ersten Advent
Randy

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Randy N. wrote:
> Hallo,
>
> als Notversorgung (z.B. bei Stromausfall) möchte ich meinen µC (benötigt
> 3,3V) mit einer oder mehrere Batterien versorgen. Ich weiß nun nur
> nicht, ob es besser ist, einen 9V-Block mit Step-Down-Schaltregler oder
> zwei 1,5V-Batterien (also 3V) mit Step-Up-Schaltregler zu versehen.

Typ Bügeleisen (9V und SpgRegler) hat einen geringeren Wirkungsgrad als 
eine Schaltung mit Step-up. Allerdings ist diese Form (Bügeleisen) 
billiger.

Autor: Randy N. (huskynet)
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Kein Bügeleisen! Ich wollte einen Schaltregler verwenden, keinen 
Spannungsregler ;-).

Ich meinte eher aus der Sicht, welche Batterie länger hält, oder ob das 
keinen Unterschied macht. Also bei der Step-Up-Variante kann ich die 
Batterien verwenden, bis beide eine Spannung von 1V haben, der 9V-Block 
funktioniert bis 4,75V. Wenn die Batterie über mehrere Tage dauerhaft 
20mA abgeben kann, reicht das schon.

Ich werde wohl die Step-Down-Variante verwenden. Macht es eigentlich 
etwas aus, wenn der Schaltregler statt 12V plötzlich 4,75V bis 9V als 
Eingangsspannung bekommt? Nein oder? Die Spannung am Ausgang wird 
höchstens kurz schwanken, aber das kann ich durch nen Kondensator ja 
ausgleichen (oder brauch ich da ein RC-Glied? Welchen Widerstandswert 
müsste ich dann eigentlich verwenden?)

Grüße
Randy

Autor: Fabian B. (fabs)
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Dir ist schon klar, dass ein normaler 9V Block ca 270mAh "enthält"? Das 
heisst nach knapp 14h ist bei 20mA Ende...und auch das nur wenn der 
Spannungsregler sich selbst keinen Strom genehmigt.
Bei 1,5V Batterien haste zwar mehr mAh aber wenns wirklich lang laufen 
soll und du eh nen Step-Up vorsehen könntest wären doch zwei 1,2V Akkus 
mit jeweils 2500mAh eher das richtige. Aber hier auf Selbstentladung 
achten!
Eine Alternative könnte noch ein Lithiumblock sein: die gibts mit 3,6V 
und 1300mAh.

Gruß
Fabian

Autor: Randy N. (huskynet)
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Ok danke erstmal für die Antwort. Also anstatt einer Zink-Kohle-Batterie 
könnte ich doch auch eine Alkali-Mangan verwenden, oder? Die hält dann 
fast doppelt so lang durch (also ich weiß nicht - kann man die normal 
kaufen???). 14 Stunden wäre schon ausreichend um nen Stromausfall zu 
überbrücken (mir gehts hier hauptsächlich um die Nacht - tagsüber merkt 
man es ja), aber die 20mA waren von mir auch irgendwie übertrieben. Ich 
habe nur einen kleinen ATmega48, der von täglich einmal eine Minute lang 
einen Ton ausgeben soll (Lautsprecher 100 Ohm). Akkus wären schlecht, da 
das Gerät jahrelang dauerlaufen soll, und die Batterie wirklich nur für 
den Notfall ist. Die Frage ist nur, die mAh-Angabe, auf welche Volt 
bezieht die sich? Auf < 4,75V?

Autor: Esko (Gast)
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Ich würde sagen die mAh beziehen sich auf eine die fallende 
Spannungskurve, d.h. am 10V und am Ende 4,5V.
Dumme Frage: Was soll das werden? Klingt nach einem Wecker

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