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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik NEC-V53 Hat wer Erfahrung?


Autor: Michael Borrmann (Gast)
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Hat hier schon mal jemand mit dem NEC-V53 zu tun gehabt?

Gibt es da irgendwelche freien Tools zum assemblieren/disassemblieren?

Habe ein Binaryfile dass für den NEC-V53 gemacht wurde, und das ich 
gerne auseinandernehmen täte, hab aber noch nie mit dem NEC zu tun 
gehabt. Bin aber ansonsten in Assembler relativ fit durch AVRs, Motorola 
6809/68K, und dem MOS 6502.

Wäre sehr dankbar für jeden Ratschlag...

Michel

Autor: Andreas K. (a-k)
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Das ist ein x86, ähnlich Intel 186, d.h. jeder PC-Disassembler tut es.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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http://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/1132...
ist identisch mit V53A
Elm-Chan hat auch was auf Lochraster aufgebaut:
http://elm-chan.org/docs/v53_e.html
http://elm-chan.org/works/cpu_v53/report.html (<- japanisch mit Bildern)

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Ein x86? Ist das ein Mikrocontroller oder wie? Scheint mir ein 
interessantes Gerät zu ein dieser V53. Ist der noch aktuell oder schon 
eher veraltet? wenn aktuell: wo bekommt man sowas? wäre sicherlich auch 
mal was interessantes zum experimentieren.

Autor: Michael Borrmann (Gast)
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Mich interessiert dieser Mikro, weil er in der Akai MPC 2000XL verbaut 
ist. Für alle die es nicht wissen, das ist ein sehr bekannter Musik 
Sequenzer/Sampler der Ende der Neunziger bis noch vor ein paar Jahren 
gebaut wurde ...

Hab ein OS File davon, und würde es gerne disassemblieren, um zu schauen 
"ob was geht"... ;)

Allerdings, wie gesagt, dieser NEC ist mir fremd. Habe auch schon 
gelesen dass Es ein normaler Intel x86 Befehlssatz ist, aber ich war mir 
nicht sicher, ob ein normaler X86 Dis/assembler da ausreicht..

Na, das hilft mir auf jeden Fall mal weiter, danke...

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Du kannst ja nach dem Verfahren "try and error" einfach mal dein OS-File 
auf den Mikro runterladen und mal schauen was passiert ;) Dazu musst du 
doch nichts disassemblieren. Übrigens kannst du ja einfach mal versuchen 
einen x86 Disassembler darüber laufen zu lassen. Du merkst automatisch 
sofort, obs geklappt hat oder nicht ;)

Autor: Michael Borrmann (Gast)
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Nunja, ich hab als Experimentierhardware quasi gerade nur die MPC, und 
da warte ich noch auf ein paar Informationen was passiert, wenn man ein 
"kaputtes" OS hochlädt. Will nicht am Ende mit nem kaputten Gerät 
dastehen was einmal ein paar tausend Mark gekostet hat.

An sich kann man ganz einfach per eingebautem Zip Drive in der MPC ein 
neues OS updaten, aber wie gesagt, ich hab ein wenig Schiss, dass dann 
gar nichts mehr geht, falls ich im Code was gravierendes ändere, und am 
Anfang wird da viel Trial & error dabei sein, bis ich dahinter komme, 
was die einzelnen Code Gruppen so machen (oder bevor ich überhaupt 
herausfinde, was die einzelnen Codegruppen sind ;) )...

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Ich denke nicht dass du durch ein "defektes" OS irgendwas kaputt machen 
kannst. Der Mikro steuert u.U. halt gewisse Ports falsch an oder sowas 
in der Art, oder irgendwelche Timings oder so stimmen nicht. Du musst ja 
das Gerät nicht 2 Stunden laufen lassen, wenn du nach dem Einschalten 
merkst dass es nicht funktioniert ;) Und so solide sind einigermassen 
moderne ICs doch noch, dass sie einiges vertragen mögen. Ich hab erst 
kürzlich ein altes Mikrocontrollerboard (32 Bit) verkehrt herum an 5V 
angeschlossen. Der Stecker war nicht codiert... Naja es ist ein etwas 
höherer Strom geflossen, aber funktionieren tuts immernoch 
(vorausgesetzt,, man steckt den Stecker richtig herum rein). Also lad 
mal dein OS File rauf und berichte was passiert ;) du kannst ja, während 
dein OS am laufen ist, dich ein bisschen im disassemblieren üben. 
Einfach wirds allerdings nicht, denn wenn der gute Programmierer da etwa 
C oder so eingesetzt hat wird's haarig, herauszufinden, welcher Befehl 
was bezwecken soll. Evtl findest du da Push's und Pop's mit denen du 
überhaupt nichts anfangen kannst. Aber wenn es reiner Assemblercode war 
geht es natürlich prima. Ansonsten würde ich dort, wo du das OS-File 
herhast, mal nach dem Code schauen ;) oder über Google findest du evtl 
auch was. Denn evtl bis du schneller wenn du dir bereits 
disassemblierten Code suchst, als wenn du dein OS selbst 
disassemblierst.

Autor: Michael Borrmann (Gast)
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Hmm, also die Sorge die ich habe ist eher, dass die Laderoutine 
irgendwie korrumpiert wird, und ich dann kein normales OS mehr laden 
kann.
Das ist ja kein flashen wie beim STK500 oder sowas, sondern die 
Laderoutine ist meiner Meinung nach ein Teil des OS, man lädt das Os 
nämlich in so einem File Dialog wie auch die Sequenzen und Samples, wenn 
ich da was falsches erwische, dann denke ich kann es gut sein, dass ich 
blöd dastehe.

Wenn es allerdings so einen Notfall Mechanismus gibt, der sagt "bitte 
Disk mt vernünftigem OS einlegen" nachdem man die normal Laderoutine 
geschrottet, was mir ein paar Leute schon gesagt haben das so was 
existiert, dann wäre ich aus dem Schneider. Ich warte allerdings noch, 
bis ich ein paar Leute "ans Email kriege", die sich hardwaremässig mit 
der MPC gut auskennen, und schon ein wenig rumexperimentiert haben.

Ich denke schon dass es compilierter C code ist, also sicher sehr schwer 
da reinzutauchen. Ist halt auch nur ein kleiner Versuch irgendwie, ob 
ich irgendwas zustande kriege. Ich denke allerdings dass ich 
höchstwahrscheinlich an der "Wall of ASM" scheitern werde, die so ein 
(auch noch compilierter) Code darstellt.
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt....;)

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das ein Mikroprzessor kein 
Mikrokontroller. D.h. er besitzt keinen eigenen Speicher. RAM und ROM 
müssen extern angeschlossen werden. Die Konfiguration dürfte einem XT-PC 
entsprechen. Im Funkamateur 6-12/90 war mal eine Bauanleitung für einen 
XT beschrieben.

MfG Spess

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Du kannst ja mal schauen, ob du in deinem System irgend ein EPROM/FLASH 
hast. Wenn ja kannst du dir VOR dem laden von irgendwelchen OSen eine 
1:1 Kopie dieses Speichers anfertigen. Danach überschreibst du das 
Original mit deinem neuen OS. wenns nicht klappt, einfach 
Sicherungskopie zurückspielen und alles ist beim alten.

Autor: Christoph V. (Gast)
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Hallo,
leider ist dieser Thread ja schon etwas älter und der Eröffner, genauso 
wie ich, nicht registriert, aber trotzdem hätte ich eine Frage und 
vielleicht kann mir jemand helfen.

Ich habe den Vorgänger des oben genannten Samplers namens MPC 2000. 
dieser läuft mit dem selben Microcontroller wie die XL Version. Bei der 
XL Version wird das OS als bin File in ein Bootrom geladen. Bei der 
normalen 2k Version wird mit einer EXE-Datei und eine SYS-Datei 
(MPC2000.EXE & MPC2000.SYS) gebootet, dieses muss bei jedem starten 
durchgeführt werden.

als ich mir den BIN-File mit hilfe eines Dissasmeblers (IDA Pro Free) 
angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass in diesem auch etwas von 
einer EXE und einer SYS Datei steht (MPC2KXL.EXE & MPC2KXL.SYS).

Meine Vermutung ist jetzt, dass in diesem BIN File sich diese EXE und 
SYS befinden. Und meine Frage wäre, ob es eine Möglichkeit existiert, 
diese zu extrahieren?

Gruß und Danke schon mal,
Christoph

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