Hallo,
Heute an der Tankstelle:
Diesel 1,26Euro
Benzin 1,25Euro
Also meiner Meinung nach wird der Ölpreis noch in USD gehandelt.
Der Euro ist im Vergleich zum USD verdamt hoch.
Deshalb könnte ich verstehen, wenn der Preis im Amiland hochschnellt.
Aber bei uns sollte der hohe Euro einiges abfedern.
Welche Preise hätten wir wohl an der Tanke, wenn der Euro = Dollar wäre.
Also ich finde, dass momentan eine rießige Abzocke stattfindet.
Nun ehrlichgesagt, habe ich ein einigermaßen gutes Einkommen, da juckt
es mich nicht wirklich aber es ist trotzdem nur Frech. Und das möchte
ich hier nur sagen.
Und Frech muß bestraft werden, sonst werden manche nur noch frecher.
Doch welche Möglichkeit hat der Verbraucher?
Die Ölkonzerne begründen dies mit der Einstimmung auf einen eventuell
kalten und langen Winter, wo viel Heizöl nachgefragt wird, doch ist der
noch garnicht da und ich könnt jetzt schon wetten, das die selbst für
eine künstliche Verknappung sorgen, damit sie ihre Gallonen teuer
bezahlt bekommen.
Mir scheint, das sind aber nur Vorboten, der ständig zunehmenden Macht
der Weltkonzerne. Die machen was sie wollen.
Genauso wie beim Gas, da sahnen die Konzerne ab, weil sie den Gaspreis
künstlich an den Ölpreis koppeln.
Oder die Stromversorger, die haben auch kräftige Erhöhungen drin. Das
wird begründet, Ökostrom ist eben teurer als der aus Kohle oder Uran.
Aber die Bilanzen zeigen, dass diese Konzerne ihren Börsengewinne ganz
schön gesteigert haben oder werden.
Und wo der gewinn stark steigt, ist Abzokke nicht weit.
>Doch welche Möglichkeit hat der Verbraucher?
- beim nächsten Autokauf auf den Verbrauch achten
- weniger autofahren
- mehr Fahrrad fahren
- auch mal zu Fuß gehen
Lang wird es sowieso keine fossilen Brennstoffe mehr geben, dann ist das
Theater vorbei. Und solange jeder von den 8 Milliarden Deppen auf dieser
Welt ein Auto fahren muss wird es wohl kaum besser werden -- oder was
glaubst Du?
>Lang wird es sowieso keine fossilen Brennstoffe mehr geben, dann ist das>Theater vorbei.
Aber kurz vorher wird auf unserem Erdball so richtig die Post abgehen!
Meine Schüssel verbraucht im Schnitt ca. 5,8Liter Diesel / 100 Km
Manche Menschen sind auf das Auto angewiesen.
Die Wohnen nicht direkt am Bahnhof wobei die Bahn derzeit die
unrentablen Strecken stillegt.
Ergo, wir ziehen alle in Megacitys und leben wie die Ölsardienen.
Da ist man auch besser (kostengünstiger) zu kontrollieren.
Hüner hält man auch nicht in Batterieen weil man ein schlechter Mensch
ist sondern aus kostengründen.
Es geht nicht darum, dass es nicht mehr allzulange Fossile Brennstoffe
geben wird, sondern dass man vorausschauend forschen sollte.
Es gibt aber keinen wirklichen Willen etwas in diese Richtung zu machen.
Der Wille geht nur ans Abkassieren (leichtes Geldverdienen) und lenken.
Durch den Globalen Konkurenzkampf, der von vielen Unternehmen gewünscht
ist, muß vieles effizienter werden. Also, man entlässt 20% der
Belegschaft, mit der Begründung, der Konkurent hat das ja auch gemacht
oder er kann billiger produzieren. Das der Konkurent in Asien aber keine
Sozialabgaben leistet und vielleich Kinder einstellt, wird verschwiegen.
Er ist günstiger und das rechtfertigt das vorgehen.
In der Globalen Welt spielen die Unternehmen und unser System die
Menschen gegeneinander aus.
Die Gewinner dieses Spiels sind die Manager und Arbeitgeber aber
bestimmt nicht die Menschen. Ich kann jetzt schon sagen, das das
Geschrei bei der nächsten Rezession größer sein wird als bei der
letzten.
Ich will hier nicht allzusehr pauschalieren. Viele haben um zu überleben
keine Wahl. Das sind eben die negativseiten unseres Systems.
Wenn jeder Autofahrer der Welt 0.1% seines Jahresgehaltes einem
Forschungsfond zur Verfügung stellen würde, der sich um alternativen
kümmert, könnte man einiges bewegen.
Doch die Politiker die eigentlich heutzutage Marionetten der Wirtschaft
sind (zummindest in den USA) haben diesbezüglich kein Interesse.
Die großen weltweiten Kapitalströme kommen meiner Meinung nach vom Öl.
Der Leitsatz lautet: "Den Verbraucher am Arbeitspunkt zu halten"
Der Ölpreis darf die Wirtschaft nicht Abwürgen, er darf sie aber auch
nicht heißlaufen lassen.
Mit dem Öl, das manche von der Natur geschenkt bekommen haben, kann man
prima Geld verdienen. Und um das gehts. Um sonst nichts.
Es steht auch ausser Frage, das der Planet keine zweite westliche Welt
erträgt. Und die Masse der Menschheit lebt noch ohne fließend Wasser und
Strom. Ich verstehe auch die scharfen Abgasnormen, da die Verschmutzung
durch die Masse Mensch entsteht.
Vor ca. 50 Jahren hatte auf dem Planeten kaum einer ne wirkliche
Drecksschleuder. Heute bei 6 Milliarden fällt das schon ins Gewicht. Und
in ein paar Jahren bei 9 Milliarden noch viel mehr.
Ergo, wenn wir bei steigender population einen gleichbleibenden
Verschmutzungsgrad dulden, müssen die Normen verschärft werden.
Wir gewinnen durch die Verschärfung nichtmal mehr Lebensqualität sondern
können die jetzige vielleicht halten.
Oder es wird nur den Wohlhabenden ein gewisser Status eingeräumt.
Da die Resourchenknappheit und Umweltbelastung nicht allen ein
dekadentes Verhalten erlauben kann.
Viele Autokonzerne gehören zu gewissen Teilen ölbehafteten Investoren
(Konzernen).
Denn da (vom Öl) kommt das ganze Geld eigentlich her. Und dieses Geld
will irgendwo investiert werden.
Und warum sollten somit die Autokonzerne interesse an spritsparenden
Autos haben? Die reagieren erst, wenn es nicht mehr anderst geht.
Die wollen Geld verdienen und nicht der Menschheit einen Gefallen tun.
Daran krankt so manches auf dem Planeten.
Die Autohersteller bedienen die Nachfrage der Kundschaft. Wenn keiner
einen Spritverbrunzer Marke Porsche Cheyenne für 70t€ mehr will, dann
wird auch keiner mehr produziert. Das Problem bei der Sache ist: da der
Klügere nachgibt wird immer die Dummheit regieren.
Also damit abfinden und nach der Devise leben: 'mich hält's noch aus'!
;) nicht ganz ernst gemeint ;)
Vor etwa 2 Wochen, war in den Nachrichten mal die Rede davon, daß der
Dieselpreis bis 2009 so allmählich dem Benzinpreis angeglichen werden
soll. Dahinter stecken nicht nur die Weltkonzerne. Bei gestiegenen
Preisen spielt immer auch die Mehrwertsteuer mit.
Na, Danke!
Schaffte ich mir noch Anfang 2006 einen Diesel an, um meine Kosten
langfristig zu reduzieren bzw. wenigstens zu amortisieren. Auch "nur"
amortisieren hielt ich für gut, da der Wagen mit 114 g CO2 einen
geringeren Schadstoffausstoß hat als ein vergleichbarer Benziner. So
wird einem das Umweltbewußtsein gedankt.
Das kann ich jetzt vergessen, da der Diesel schon einen höheren
Anschaffungspreis und auch noch höhere Steuern hat.
Einen Partikelfilter, konnte der Hersteller übrigens nicht liefern. Kaum
war der Wagen 1 Jahr alt, flatterte mir vom Finanzamt die Nachzahlung
eines Schadstoffzuschlages wegen fehlendem Partikelfilter ins Haus. Und
parallel, gebetsmühlenartig, kommen auch laufend Sonderangebotsaktionen
für die Nachrüstung vom Hersteller. Und die ist nicht gering, die Kosten
liegen um die 700 Euro, mit Rückerstattungen des Fiskus immer noch bei
gut 400 Euro für meine eigene Kasse.
Ich bin vollständig bedient!!!
Immerhin, frißt mein Kompaktwagen-Diesel nur 4 Liter auf Hundert. 5
Liter, waren die Obergrenze, die für mich noch gerade so akzeptabel ist.
Von den Energiekosten her ist er also tatsächlich sparsam.
Alternative für den deutschen Kleinwagen (Fiesta, 16000 Euro ohne
lieferbaren Partikelfilter), war damals für mich auch z.B. ein Hyunday
Getz, ein schicker Koreaner Benziner um die 9000 Euro. Gebraucht, kriegt
man den nach 3-4 Jahren denn auch schon mal für 5000 Euro. Zur Zeit,
würde meine Entscheidung eindeutig zum Koreaner o.ä. fallen.
Was in der Zeit nach dem Kauf politisch und wirtschaftlich geschieht,
kann man leider nicht vorher sehen.
Immerhin, habe ich grenznah im Ausland aber heute noch für 1,05 Euro pro
Liter (Diesel) getankt, ein schwacher Trost.
Ein ganz anderer Gedanke:
Kürzlich entnahm ich einem Medienbericht, daß auch ohne die
Mineralölkonzerne etwas in Sachen Einnahmequellen in Vorbereitung ist:
Es existiert eine Planung, daß in naher Zukunft die Toleranzgrenzen der
Zapfsäulen von jetzt 0,1 Prozent auf 1 Prozent angehoben werden. Es
sollen 1 Prozent Toleranz erlaubt werden. Hintergrund ist, daß alle
Zapfanlagen umgerüstet werden sollen, und daß die Zapfanlage nach einer
Umrüstung so eingestellt werden können soll, daß sie tatsächlich 1
Prozent negative Toleranz hat. Dann tankt und zahlt man 100 Liter,
bekommt aber nur 99. Also, einen Liter an die Mineralölkonzerne
geschenkt, und für diesen nicht erhaltenen Liter auch noch die Steuern
gezahlt.
Gegen diese Mehreinnahmen sieht sogar der Lotto-Jackpot mickrig aus.
So geht es auch, so Kleinvieh macht doch verdammt viel Mist.
>Manche Menschen sind auf das Auto angewiesen.>Die Wohnen nicht direkt am Bahnhof wobei die Bahn derzeit die>unrentablen Strecken stillegt.
An meinem Geburtsort, einem kleinen Eifeldorf, fuhr früher (bis ca.
1988) der Postbus, eine zuverlässige Institution. Heute, kommt man mit
den öffentlichen Verkehrsmitteln, alles freie Unternehmer, nicht mehr
bis in die nächste 25 km entfernte Stadt und bleibt oft in der Mitte am
Umstiegsort stecken. Es ist zwar so, daß die Fahrpläne offiziell korrekt
sind, aber was hilft das einem schon, wenn der Anschlußbus zum Umsteigen
den Ort 3 Minuten früher verläßt, und die Busse nur 3 mal täglich die
Strecke fahren??? Dann steht man wie ein begossener Pudel in der Pampas.
Denn, für die beiden Teilstrecken gibt es verschiedene Unternehmer. Und
keiner von denen, gönnt dem anderen was gutes. Wie gut, daß da manche
Orte noch eine Kneipe haben, in der man wenigstens die Zeit bis zur
Rückfahrt ausharren kann, wenn man schon nicht zum Zielort kommt.
Mit dem Fahrrad kommste im Mittelgebirge mit kilometerlangen
10-prozentigen Steigungen nur als junger Mensch zurande. Ich kannte in
meinem Ort vor Jahren noch ein paar Bauern, die kein Auto besaßen, und
20 km weit mit dem Traktor zum Arzt fuhren! Wenn du da mal um die 70
bist, und das Autofahren nicht mehr so gut geht, mußt du dein Hab und
Gut dort vollständig aufgeben und in die Stadt ziehen.
Die Rückentwicklung des ÖPNV, ist in ländlichen Gebieten eine echte
Katastrophe.
Bernhard schrieb:
>- weniger autofahren>- mehr Fahrrad fahren>- auch mal zu Fuß gehen
Das sind Argumente von Deppen für Deppen. Wo hast du die aufgeschnappt?
Der Anteil des Energieverbrauchs, der sich dadurch einsparen ließe ist
verschwindend gering. Viele Leute brauchen Ihr Auto um in die Arbeit zu
kommen. Und da ists halt meist nichts mit "verschwitzt zum
Kundengespräch". Ein annehmbares Argument wären die öffentlichen, wenn
die nicht so unverschämt teuer für ihre Unzuverlässigkeit wären.
Diesel-Besitzer schrieb:
>da der Wagen mit 114 g CO2 einen>geringeren Schadstoffausstoß hat als ein vergleichbarer Benziner
So, und CO2 ist der einzige "Schadstoff" vom Diesel? Nein. Rußpartikel
hast Du selbst genannt, über die immensen NOx Ausstöße kannst Du dich
gerne mal informieren. Abgesehen davon ist der CO2 Ausstoß bei gleichem
Spritverbrauch beim Diesel deutlich größer. Was vergleichbar ist, kann
man wahrscheinlich schlecht verallgemeinern.
Diesel ist/war auch nur billiger als Benzin, weil es als Treibstoff für
Nutzfahrzeuge weniger besteuert wird. In der Herstellung kostet Diesel
mehr als Benzin. Der heutige Einsatz als Massen-Treibstoff war so nicht
geplant.
>Kürzlich entnahm ich einem Medienbericht,
Du sollst nicht alles glauben, was dir die BILD erzählt. Nicht die
Mineralölkonzerne stellen Zapfsäulen auf, sondern die Tankstellen. Nicht
die Tankstellen stellen die Zapfsäulen ein, sondern ein bundesdeutscher
Prüfer.
>Vor etwa 2 Wochen, war in den Nachrichten mal die Rede davon, daß der>Dieselpreis bis 2009 so allmählich dem Benzinpreis angeglichen werden>soll.
Link dazu bitte. Nicht der Dieselpreis wird angeglichen, sondern der
Normalbenzinpreis an den Superbenzinpreis.
>Dahinter stecken nicht nur die Weltkonzerne. Bei gestiegenen>Preisen spielt immer auch die Mehrwertsteuer mit.
Klar, die Bundesregierung hat sich zusammen mit den Weltkonzernen gegen
den teutschen Autofahrer verschworen.
Die Möglichkeit, dass aufgrund gestiegener Nachfrage der Dieselpreis in
die Höhe geht, wird wohl beim deutschen Konsumenten nicht in Betracht
gezogen, der immer glaubt, Preise werden gesetzlich festgeschrieben und
dürfen sich nicht ändern.
Das der Dieselpreis schon einmal so stark gestiegen war, wird leicht
vergessen. Damals reichten schon die Raffinerien in den USA nicht aus.
Heute meint jeder einen Diesel fahren zu müssen, weil es ja angeblich
billiger ist. Zudem ist der Rohölpreis gestiegen und die Heizperiode
beginnt.
Einfach umsichtiger und weniger fahren. Aber der Preis kann nicht hoch
genug sein, wenn man sieht, wie viele ihr Auto noch spazieren fahren.
Besonders jetzt um die Weihnachtszeit werden wieder die Parkplätze voll
und die Aggressionen auf dem Höchststand sein.
>Die wollen Geld verdienen und nicht der Menschheit einen Gefallen tun.>Daran krankt so manches auf dem Planeten.
Ich habe nicht Wirtschaft studiert, ich kenne die Vorgänge
nicht so genau ... aber es reitzt mich eine Art Modell
aufzustellen. Wirtschaftspolitisches Simulationsmodell.
Politik ist dabei die Strategie, daraus ergibt sich die Dynamik.
Krass ausgedrückt, wenn wir in einer Planwirtschaft leben würden
und einen im Sinne der Entscheidungstheorie vollkommen
informierten "Planer" hätten, dann wäre doch dieser in der
Lage ein Optimum zu ereichen. Ich sehe dabei 2 grundlegende
Probleme: 1) die Voraussetztung eines gut informierten
schlecht erfüllbar. 2) Optimum hängt von der Zielfunktion,
also was man optimieren möchte. Wer bestimmt die?
In der freien Marktwirtschaft auf der anderen Seite, liegt
der Schwerpunkt auf der Selbstregulierung. Die zu optimierende
Zielfunktion ist aber Gewinn. (Ausser in seltenen Sonderfällen)
Diese Gewinnoptimierung schneint auf die Zeitachse zu drücken,
Durchschnittsgeräte auf 3 Jahre Lebensdauer auslegen, dann
müssen neue her. Neue Begierden beim Verbraucher anregen usw.
Leider fusst alles auf begrenzten Resourcen.
Resourcen hätten aber auch das Ziel der Optimierung sein können,
aber scheint aus meiner Sicht inkompatibel zur Marktwirtschaft
zu sein.
Eine Raumkapsel mit Astronauten drin ist zb so ein System
wo Resourcengeiz den Vorrang haben.
In keinem System kann man alle Menschen/Geschmäcke zufriedenstellen.
grüsse, martin
> Krass ausgedrückt, wenn wir in einer Planwirtschaft leben würden> und einen im Sinne der Entscheidungstheorie vollkommen> informierten "Planer" hätten, dann wäre doch dieser in der> Lage ein Optimum zu ereichen.
Nein.
Der Mensch ist ein Egoist. Er will mit möglichst wenig Aufwand,
möglichst viel erreichen.
Machst Du alles gleich, und es gibt kein arm und reich mehr, strengt
sich keiner mehr an und alles geht den Bach runter.
Wenn sich ein Individium keinen Vorteil mehr erarbeiten kann, z.B. durch
Fleiß, Genie oder Seilschaften (Politik), dann stagniert eine
Gesellschaft.
Die Menschheit ist noch nicht bereit, für einen verantwortungsvollen
Umgang mit Resourcen. Die Evolution ist einfach noch nicht so weit.
>Die Menschheit ist noch nicht bereit, für einen verantwortungsvollen>Umgang mit Resourcen. Die Evolution ist einfach noch nicht so weit.
Der Evolution ist das völlig wurscht. Die Natur überlebt den Menschen in
jedem Fall. Selbst wenn der Mensch den Planeten völlig verwüstet,
chemisch und radioaktiv verseucht, macht die Natur was Neues draus.
Die Evolution ist vielleich erst weiter, wenn der Mensch nicht mehr da
ist.
>Der Mensch ist ein Egoist. Er will mit möglichst wenig Aufwand,>möglichst viel erreichen.
Nicht jeder strebt eine Karriere an bei der Kohle die einzige oder
entscheidende Triebkraft ist. Es hat sich auch auf dem Börsenparkett
schon herum gesprochen, dass es sich nicht unbedingt "lohnt" mit 46 den
schnellen Herztod zu erleiden, wohl wissend, um ein mit mehreren
Millionen Dollar gefülltes Konto zu hinterlassen. Nicht wenige schmeißen
deshalb vorzeitig die Brocken hin und verzichten auf den angeblich so
verlockenden Wohlstand.
>Machst Du alles gleich, und es gibt kein arm und reich mehr, strengt>sich keiner mehr an und alles geht den Bach runter.
Lässt du es zu, dass die Unterschiede zwischen arm und reich zu groß
werden, dann gibt es zunehmend Unruhe in der Gesellschaft und die innere
Sicherheit geht zunehmend den Bach runter. Der Staat reagiert darauf mit
sich ständig verschärften Gesetzen und dem Einsatz des Militärs im
Inneren, sowie verstärkter sozialer Kontrolle der unteren
Einkommensschichten.
Die Franzosen haben ihre sozialen Unterschiede einst mit der Guillotine
ausgeglichen. :)))
>Wenn sich ein Individium keinen Vorteil mehr erarbeiten kann, z.B. durch>Fleiß, Genie oder Seilschaften (Politik), dann stagniert eine>Gesellschaft.
Der Vorteil muss aber nicht unbedingt das Anhäufen großer Vermögenswerte
sein. Vergleiche mal welchen Werten sich einstige Größen der
Naturwissenschaft, wie z.B. das Ehepaar Curie, verpflichtet sahen. Sie
stellten ihr Leben in den Dienst ihrer eigenen Sache, der Wissenschaft,
ihrer Idee und haben unter ärmsten Verhältnissen und miesesten
Bedingungen Jahre lang ihre Arbeit verrichtet. Geld war da nach allem
was bekannt ist bestimmt die Geringste Triebkraft. Es ging um die Sache
und natürlich auch um wissenschaftliche Anerkennung und um Ruhm. Anderes
Beispiel ist Paul Ehrlich oder Robert Koch und viele andere.
Wenn man diese feinen Menschen mit ihrem Dienst am Gemeinwesen mal
vergleicht mit den Abzockern an den Öl-Spotmärkten oder mit einem
austauschbaren Manager, der sich 56 Millionen Euro jedes Jahr aus dem
Unternehmensgewinnen genehmigen lässt, während er gleichzeitig auf
Arbeitgeber nahen Kongressen die Einführung eines Mindestlohnes als
Sozialismus 1) in Reinkultur abqualifiziert (und dafür auch noch Beifall
erhält), dann werde ich da Gefühl nicht los das der Sozialismus (so wie
ich ihn im Sinne der SPD zu verstehen glaube) nicht das
allerschlechteste Ziel ist.
1) übrigens so auch heute beim Parteitag der CDU zu hören gewesen.
Komisch dass nicht einer mal ans Mikro ging und anmerkte, dass nach der
These die USA und England sozialistische Länder wären (aber soviel
Verstand kann man einem Christdemokraten wohl nicht zumuten)
>Diese Gewinnoptimierung schneint auf die Zeitachse zu drücken,>Durchschnittsgeräte auf 3 Jahre Lebensdauer auslegen, dann>müssen neue her.
Diese Aussage ist falsch. Die treibende Kraft ist, immer der beste zu
sein. Das sieht man an jeder einzelnen Person. Der Egoismus treibt die
Menschheit voran. Durch neue Produkte versucht man besser zu sein. Der
Konsument versucht besser dazustehen, als andere. Dadurch ist die
Nachfrage nach neuen Produkten groß. Es gibt genügend langlebige
Produkte auf dem Markt, nur werden diese seltener akzeptiert, da zu
ihrer Qualität ein hohes Maß an Innovation benötigt wird und sich das im
Preis niederschlägt. Beispiel wären hier handgefertigte Möbel,
B&O-Geräte, deutsche Autos, Waschmaschinen, Werkzeuge. Ein Großteil der
Kunden verlangt aber nach billig.
Wenn du eine Firma gründest, hast du als langfristiges Ziel nicht den
Gewinn, sondern die marktbeherrschende Stellung. Dazu sind aber die
Gewinne notwendig. Die marktbeherrschende Stellung, dieser Egoismus (nur
du alleine ganz vorne), zwingt dich dazu, bessere Produkte als die
anderen herzustellen. Da aber jeder Firmeninhaber so denkt, ist das die
schnellste Form der Weiterentwicklung. Und hier kommt die Politik ins
Spiel. Durch Richtlinien, Verordnungen und Gesetzen versucht sie so in
die Wirtschaft einzugreifen, dass diese egoistischen Ziele mit einem
Minimum an Zerstörung der Umwelt, mit einem Minimum an Verschmutzung
einhergeht.
Solange keiner derjenigen, die sich hier aufregen, einen Lupo 3L oder
einen Audi A2 3L fahren, sehe ich keinerlei Rechtfertigung dafür. Ich
kann 3,4L/100km im Jahresmittel aufweisen. Das Auto ist Baujahr 2003 und
die Produktion wurde mangels Nachfrage etwa 2005 eingestellt. Und ja,
das Fahrzeug gab es seit 1999 auf dem Markt zu erwerben....
Frank
>die Produktion wurde mangels Nachfrage etwa 2005 eingestellt
Da hat das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gepasst. Viele haben eben
Leistung mit PS übersetzt. Wenn man für den gleichen Preis 100PS mehr
bekommt, ist doch der Benzinverbrauch egal.
Gast wrote:
>>die Produktion wurde mangels Nachfrage etwa 2005 eingestellt>> Da hat das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gepasst. Viele haben eben> Leistung mit PS übersetzt. Wenn man für den gleichen Preis 100PS mehr> bekommt, ist doch der Benzinverbrauch egal.
Vermutlich fehlte den Nichtkäufern einfach der Weitblick. Schon zum
Kaufdatum war klar, dass die Preise für Diesel/Benzin eher steigen als
fallen werden. 2003 müsste der Liter Diesel etwa 0,74€ gekostet haben,
jetzt hat es sich schon fast verdoppelt.
Frank
"Lang wird es sowieso keine fossilen Brennstoffe mehr geben"
Der Produktionshöchststand soll nach seriösen Schätzungen schon 2020
erreicht sein. Dann gehts rund.
Einerseits ist das auch gut. Es tut sich erst was (z.B. in der
Entwicklung neuerer umweltfreundlicher Technilogien), wenn die Menschen
dazu gezwungen werden.
> Der Evolution ist das völlig wurscht. Die Natur überlebt den> Menschen in jedem Fall.
Der meistgemachte Denkfehler: Die Evolution sei beendet, der Mensch kein
Teil davon.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall:
Evolution findet statt, hier, heute und jetzt, in diesem Augenblick. Du
und ich sind Teil davon.
Karl:
>So, und CO2 ist der einzige "Schadstoff" vom Diesel? Nein.>Rußpartikel hast Du selbst genannt, über die immensen NOx>Ausstöße kannst Du dich gerne mal informieren.
Falsche Antwort.
Bei mir als Kleinbürger geht es hauptsächlich nach der Größe des
Portemonnaies. Da kann auch mal was teurer sein, wenn es sich denn
mindestens amortisiert.
Selbstverständlich wollte ich einen Wagen mit Rußpartikelfilter haben,
aber beim Kompaktwagen oder Kleinwagen geht das in deutschen Landen aus
herstellerseitigen und politischen Gründen irgendwie nicht. Das liegt
nicht an mir! Bei sowas, braucht es hier nochmal ein Modell, um vom
Kunden extra Geld zu "verdienen". Bei den Franzosen geht es schon lange
reibungslos, obwohl die nicht so am Umweltschutz hängen. Peugeot, war
schon lange der König der Dieselhersteller, die den Partikelfilter nun
schon seit wenigstens 3 Jahren auch im kleinsten Diesel haben. Aber der
Franzose, passte aus verschiedenen anderen Gründen leider nicht zu mir
(Fahrgefühl, Bein- und Kopffreiheit, etc.).
Andererseits: Such doch mal z.B. in Wikipedia nach "saurer Regen". Dort
habe ich entnommen, daß der saure Regen genau in der Zeit zugenommen
hat, in der die Filterung von Industrieabgasen begann. Den
Wassertröpfchen in der Atmosphäre, fehlten für die mikrochemische
Neutralisierung vom schwefeliger Säure plötzlich Stoffe, die zuvor noch
vorhanden waren.
Gast:
>>Kürzlich entnahm ich einem Medienbericht,>Du sollst nicht alles glauben, was dir die BILD erzählt. Nicht>die Mineralölkonzerne stellen Zapfsäulen auf, sondern die>Tankstellen. Nicht die Tankstellen stellen die Zapfsäulen ein,>sondern ein bundesdeutscher Prüfer.
Na ja, es ging schon um die PTB. Es ist wohl irgendwo durch ein
Schlupfloch Info nach außen gedrungen, wie das so oft ist. Dort, wollte
sich aber niemand weiter zu den Dingen äußern.
Im übrigen hab ich mich auf dem Eifeldorf mal wieder nach ÖPNV
erkundigt. Die Sache mit der Gaststätte, wenn der Fahrplan nicht
funktioniert, ist schon wieder Schnee von gestern. ÖPNV ist vor kürzerer
Zeit an vielen Orten vollständig verschwunden. Da geht jetzt nur noch
Taxi.
Vielleicht hat die Autoindustrie denn wenigstens dann, wenn ich selbst
mal nicht mehr fahren kann, so in 30-40 Jahren, endlich das
vollautomatische Auto fertig, von dem sie schon sehr, sehr lange reden.
Diesel-Besitzer wrote:
>> Selbstverständlich wollte ich einen Wagen mit Rußpartikelfilter haben,> aber beim Kompaktwagen oder Kleinwagen geht das in deutschen Landen aus> herstellerseitigen und politischen Gründen irgendwie nicht. Das liegt> nicht an mir!
Natürlich liegt es an Dir, wenn Du Dir trotz vorhandener Alternativen
keinen Wagen mit Rußpartikelfilter kaufst.
Was meinst Du denn warum die deutschen Hersteller so lange so ein Glump
für so viel Geld verkaufen? Weils die deutschen Michels alle so brav
kaufen.
Zoe
>ÖPNV ist vor kürzerer>Zeit an vielen Orten vollständig verschwunden.
Ja, weil alle mit dem privaten Auto fahren. Ein Teufelskreis. Erst wenn
wieder Rufe nach dem ÖPNV aufkommen, werden wieder verstärkt Busse
eingesetzt. Aber wenn ich dann schon die Vorschläge unseres
Ministerpräsidenten höre, dass er eine Autobahnvignette einführen möchte
und im Gegenzug die Mineralölsteuer senken möchte, dann sehe ich schon,
dass hier der Wille fehlt. Einfach Vignette einführen ohne irgendwelchen
Ausgleich. Beim Deutschen fängt das Umdenken nicht im Kopf an, sondern
im Portmonnaie. "Umwelt? Ressourcenverschwendung? Mir egal."
Zur Vigniette noch, dieser Politiker machte es noch dadurch schmackhaft,
das es sich schon nach 9000km Fahrleistung lohnen würde.
Also Vielfahren wird belohnt! Der Kerl verdient eine Umweltstrafe!
Die Öffentlichen werden erst wieder interessant und nachgefragt, wenn
sich kaum einer mehr ein Auto leisten kann. So wie nach dem Krieg. Und
genau auf die Situation steuern wir bei der derzeitigen Politik zu.
Anja zoe Christen:
>Natürlich liegt es an Dir, wenn Du Dir trotz vorhandener>Alternativen keinen Wagen mit Rußpartikelfilter kaufst.
Erstens, war die Sache noch nicht ganz ausgestanden. Anfang 2006, als
ich ein neues Auto brauchte, kam diese Diskussion erstmals auf. Und, was
macht man da in dieser ungeklärtenen Lage? Der alte Wagen war von einem
auf den anderen Monat plötzlich fällig, da er keinen TÜV mehr hatte und
schrottreif wurde.
Welche Alternative? Ein teurerer Mittelklassewagen, der den Filter
natürlich hat? Es ist bekannt, daß bei Kleinwagen an allem gespart wird,
was nur geht. Das bleibt dann am Kunden hängen, vielen Dank auch!
>Was meinst Du denn warum die deutschen Hersteller so lange so ein>Glump für so viel Geld verkaufen? Weils die deutschen Michels alle>so brav kaufen.
OK, gewonnen, ich bin ja großenteils schon geheilt.
Natürlich wollte ich in der globalisierten Welt zunächst auch an
heimische Produkte denken, da ich immer noch der Meinung bin/war, für
unsere Region was gutes zu tun. Möglicherweise ist das falsch, da die
wirtschaftlichen Zusammenhänge auch viel zu komplex und undurchsichtig
sind. Also, einheimische Produkte stärken unseren Markt unter Umständen
weniger als fremdländische Produkte, hier eine kurze Darstellung:
Die amerikanischen Autohersteller hatten sich ja vor gut einem halben
Jahr ordentlich beschwert, daß die Amis mehr fernöstliche Fahrzeuge
kaufen anstatt eigene. Das wurde kräftig mit dem Argument widerlegt, daß
Toyota zu 90 Prozent in Amerika im Lande selbst produziert, wohingegen
die Amerikaner selbst nur zu 65 Prozent im eigenen Land produzieren und
den anderen Teil in Billiglohnländern fertigen lassen.
Und es rechnet sich für Toyota sicher ganz gut, weshalb sollten die das
sonst so machen!
Der Kauf eines Toyota im Amiland bringt dem Amiland mehr, als der Kauf
eines landeseigenen Produktes. Das muß man erst mal begreifen!
Das spricht eine deutliche eigene Sprache!!
Wie alles aus Amerika, wird diese Diskussion sicher auch etwas später zu
uns herüber schwappen.
Vielleicht sollte ich das in Zukunft auch verstärkt so sehen, denn ich
bin immerhin noch lernbereit.
Last, but not least: Wenn ich mich recht entsinne, baute Toyota schon
1980 eine riesige Produktionsstätte in Köln (Marsdorf). Ich war damals
dort am Bau der Telekommunikationsanlage beteiligt, sonst wüßte ich das
nicht so genau.
Wahrscheinlich tickt das japanische Management etwas anders als unseres.
Ich besitze auch noch einen EPROM-Chip aus den 1980-ern, vom japanischen
Hersteller Hitachi, auf dem "Made in Germany" steht, eine echte Rarität.
Diesel-Besitzer wrote:
> macht man da in dieser ungeklärtenen Lage? Der alte Wagen war von einem> auf den anderen Monat plötzlich fällig, da er keinen TÜV mehr hatte und> schrottreif wurde.
So ganz plötzlich sind auf einmal 2 Jahre rum und der TÜV ist fällig,
und just zu diesem Zeitpunkt sind die Schweller durchgerostet, die
Bremsen im *rsch und überhaupt immer diese Überraschungen :-)
> Welche Alternative? Ein teurerer Mittelklassewagen, der den Filter> natürlich hat?
Du hast doch selber erwähnt daß z.B. gewisse französische Hersteller
einen entsprechenden Filter damals durchaus auch bei Kleinwagen schon
angeboten haben? Wegen Sitzkomfort, your mileage may vary, aber ich
selber habe derzeit als Alltagsratte einen VW Passat, ein Arbeitskollege
fährt einen Polo und ein anderen einen Püschoh zwonullirgendwas. Ich
wüßte sofort, welches Auto von welchem Hersteller ich mir u.a. wegen
Sitzkomfort NICHT wieder kaufen würde. Auweh...
Wenn Du vorzugsweise auf den Umweltgedanken aus bist, sollte ein Diesel
sowieso nicht in die Wahl kommen....
> Es ist bekannt, daß bei Kleinwagen an allem gespart wird,> was nur geht. Das bleibt dann am Kunden hängen, vielen Dank auch!
Gebrauchter Mittelklassewagen?
>> OK, gewonnen, ich bin ja großenteils schon geheilt.
Wird ja :-)
> kaufen anstatt eigene. Das wurde kräftig mit dem Argument widerlegt, daß> Toyota zu 90 Prozent in Amerika im Lande selbst produziert, wohingegen> die Amerikaner selbst nur zu 65 Prozent im eigenen Land produzieren
Wenn man mal schaut was z.B. bei Porsche alles noch von Porsche selber
kommt, dann sieht man wie sehr die Globalisierung bei einem sogenannten
"Premiumprodukt" zu Premiumpreisen schon Realität ist...
Zoe
>Die Öffentlichen werden erst wieder interessant und nachgefragt, wenn>sich kaum einer mehr ein Auto leisten kann. So wie nach dem Krieg. Und>genau auf die Situation steuern wir bei der derzeitigen Politik zu.
Ein guter Anfang. Vielleicht wenn sich nicht jeder mehr ein Auto leisten
kann, vielleicht kann man sich dann wieder Bildung leisten.
Ach, die pöhsen, pöhsen deutschen Hersteller. Nur weil die ihren
Verbrennungsprozess so gut im Griff hatten, dass ein Partikelfilter
nicht benötigt wurde um die Grenzwerte einzuhalten. Das haben die
Französischen Hersteller _marketing_technisch gut hingekriegt. Aus
Umweltsicht bringt ein PF jetzt mal nicht so viel (freibrennen, etc),
ein Nachgerüsteter schon garnichts. Das Pseudoargument Feinstaub lass
ich nicht gelten, weil nur ein kleiner Bruchteil von den Abgasen stammt.
Der Diesel-besitzer hat aber die Weisheit mit Löffeln gefressen, wie mir
scheint.
Hurra,es ist geschaft.
Mein "Super" war beim Tanken heute der Preiswerteste.
die ganze spritpallette war sogar komplett umgekehrt wie man es seit
Jahrzehnten gewohnt war.
Also Super billiger als Benzin und das billiger als Diesel.
Leider hab ich keine Digicam sonst hätt ich das am liebsten
fotografiert.
In einigen Wochen würde einem das sonst keiner mehr glauben rofl
Die Frage ist doch jetzt, was hast du davon, dass Diesel teurer ist als
Superbenzin? Für dich kann doch dieser Preis egal sein. Warum also die
Freudesrufe? Oder ist es einfach nur Häme, weil die Dieselfahrer, die ja
sonst immer günstiger tanken und man dies mit gelbgrünen Neidblicken
betrachtet, mal mehr bezahlen müssen?
Vergiss nicht, Dieselfahrer verbrauchen immmer noch weniger. U.U. nur
halb soviel, wie ein Benziner.
Anja zoe Christen:
>So ganz plötzlich sind auf einmal 2 Jahre rum und der TÜV ist>fällig, und just zu diesem Zeitpunkt sind die Schweller>durchgerostet, die Bremsen im *rsch und überhaupt immer diese >Überraschungen :-)
Nee, ganz so einfach ist das nicht:
Das ist so bei Menschen, die nicht zu jeder Zeit alles anschaffen
können. Ich war bis dahin arbeitslos, da mußte der alte Wagen eben bis
zu einem Zeitpunkt herhalten, bis die Zeiten besser werden. Ich hätte
den alten Wagen auch noch mal für weitere 2 Jahre hergemacht, und danach
wieder für 2 Jahre, usw., da er nicht wirklich gravierende Mängel hatte,
z.B. nach 15 Jahren kein Rost, Bremsen waren neu. Die Beschwerde von
Kurt Beck, daß der deutsche Automobilbestand im Schnitt über 8 Jahre alt
sei, hat mir in diesem Moment auch nicht wirklich geholfen. Den
Menschen, die nicht gerade so "flüssig" sind, aber dennoch mobil sein
sollen, bei kaum noch vorhandenem ÖPNV (wie beschrieben), hilft solche
Polemik nicht. Da hat man nicht so die Wahlfreiheiten...
Außerdem kaufe ich nur, was ich auch im Voraus bezahlen kann. Das ist
ein eisernes Prinzip, was sich bis heute bei mir gut bewährt hat.
>Wegen Sitzkomfort, your mileage may vary, ...
Da gibt es berechtigte Gründe: Ich bin nun mal 1,90 m gewachsen, das
konnte ich mir nicht aussuchen. In manchen Kleinwagen sitze ich direkt
mit dem Kopf unterm Dach oder hänge mit den Knien am Armaturenbrett, in
anderen aber nicht, das kannst du vielleicht nicht nachvollziehen.
Deswegen kommt noch lange keine Mittelklasse in Frage, da
kostenintensiver!
Mein Kaufargument liegt hauptsächlich bei Kopf- und Beinfreiheit und
Wirtschaftlichkeit, anstatt bei PS und Höchstgeschwindigkeit. Und die
gibt es in Kleinwagen schon, man muß nur suchen! Nur, Corsa, Polo, und
Franzosen, schieden da eben aus. Was ist denn daran so unverständlich?
Also, war der deutsche Fiesta dann in der Summe doch eine gute Wahl für
mich, bis eben auf den Haken mit dem Partikelfilter!!!
Ein früherer Kollege, ein 130-kg-Koloß, jedoch auch einen Kopf kleiner,
fuhr sogar schon seit ein paar Jahren Smart, superzufrieden, mit 3 Liter
Diesel auf 100. Das ist von der Verbrauchsmenge etwa soviel, wie auch
ein Motorroller verbraucht, nur viel komfortabler.
>...aber ich selber habe derzeit als Alltagsratte einen VW Passat,>ein Arbeitskollege fährt einen Polo ...
Einen Firmenwagen mit Privatnutzung wie einen neuen Passat haben
bekanntlich Vertriebs-Außendienstler, der belastet ja auch das private
Budget nicht... Mein Auto ist wohlbemerkt KEIN "Firmenwagen inclusive
Tankkarte"!!!
Gast:
>Vergiss nicht, Dieselfahrer verbrauchen immmer noch weniger. U.U.>nur halb soviel, wie ein Benziner.
Eben!
5 Liter Verbrauch waren meine gerade noch tolerierbare Obergrenze.
@Diesel-Besitzer,
"Nur, Corsa, Polo, und Franzosen, schieden da eben aus. Was ist denn
daran so unverständlich?"
Ich bin ebenfalls 1,91 und fahre seit zwei Jahren einen Polo ohne
Lenkradabdrücke im Gesicht, Bandscheibenvorfälle oder Kniequetschungen.
Autokauf ist eben viel Psychologie und Statusgehabe.
Bewunderer:
Ohne mich jetzt bis ins kleinste Detail rechtfertigen zu wollen oder
müssen:
Aber du siehst, der Faktoren sind es eben viele, nicht nur 2 oder 3 :-)
Diesel-Besitzer wrote:
>>>...aber ich selber habe derzeit als Alltagsratte einen VW Passat,>>ein Arbeitskollege fährt einen Polo ...>> Einen Firmenwagen mit Privatnutzung wie einen neuen Passat haben> bekanntlich Vertriebs-Außendienstler, der belastet ja auch das private> Budget nicht... Mein Auto ist wohlbemerkt KEIN "Firmenwagen inclusive> Tankkarte"!!!
Wo habe ich was von Firmenwagen geschrieben?
Meine Passratte ist übrigens auch schlappe 16 Jahre alt (trotzdem
erheblich mieser als mein Sommer-Toyota die schon 25 wird :-)
Zoe
@Diesel-Besitzer,
es muß sich natürlich niemand rechtfertigen, welches Auto jemand sich
mit seinem Geld kauft.
Nur sind viele vermeintlich objektive Gründe vorgeschoben, um sich die
wahre Motivation schönzureden.
Beispiel: man braucht ein PS-starkes Auto natürlich nicht, um damit
schnell zu fahren sondern, um in Gefahrsituationen schnell beschleunigen
zu können und sich so zu retten (dieser Satz ist nicht auf Dich
bezogen!!).
> Beispiel: man braucht ein PS-starkes Auto natürlich nicht, um damit> schnell zu fahren sondern, um in Gefahrsituationen schnell beschleunigen> zu können und sich so zu retten
Was machst Du beruflich?
Vor einiger Zeit durfte ich mal mit einem aktuellen Fiat Panda fahren.
Trotz meiner 1.92 war das überhaupt kein Problem - gut, Fahren mit Hut
wäre nicht möglich gewesen, aber wer macht das schon?
Es gibt mittlerweile also schon auch "Kleinwagen", in denen normalgroße
Menschen artgerecht sitzen können, einige der Hersteller scheinen nicht
mehr nur für Kleinkinder zu produzieren.
Im aktuellen Elch* ist soviel Platz, daß ich den Fahrersitz nicht bis
zum Anschlag nach hinten schieben muss (geschweige denn will), aber der
ist weder ein Kleinwagen noch irgendwie wirtschaftlich anzuschaffen oder
zu betreiben. Säuft wie ein Loch (A180 bei sparsamer! Fahrweise zwischen
7-8l), wiegt knapp 1.4t und kost' ein Vermögen. Ein drei Jahre älterer
ansonsten baugleicher Elch hat locker 1.5l weniger verbraucht, bei
gleicher Fahrweise.
Kaufen würde ich mir sowas auch nicht. Trotz Rußfilter.
*) W169
@Gast
Warum so aufgebracht ?
Darf ich mich nicht auch mal über die verkehrte Situation amüsieren ?
Gehst du zum lachen in den Keller ?
Ich nicht !
Übrigens:
Wenn ich "wirklich" sparen wollte hätt ich übrigens meinen Wagen auf LPG
umgerüstet denn das ist derzeit Kosten/Nutzenmässig mit Abstand am
billigsten und auch sauberer.(Sagt man jedenfalls.Ich habs nicht
gemessen.is mir ehrlich gesagt auch egal)
Da könnte und kann man selbst über Diesel nur herzlich lachen.
Mein Bock schluckt Super und nicht mal wenig weils nen alter Sportwagen
ist also ist es mir Hupe ob der Diesel,Benzin,Super oder Kerosin
schluckt solange ich mir das leisten will,kann und darf.
"JA!" nötig ist der Wagen in keinster weise.
Der ist just 4 Fun.
Für den Alltag hab ich übrigens was "Züchtiges" ;)
Ich werfe übrigens auch Speisereste weg und habe keine Schuldgefühle
wegen der Dritten Welt.
Uuuuund "NEIN !!!" ich lasse mir von einigen griesgrämigen,kaputten
Korrintenkackern kein schlechtes Gewissen einreden denn "Jeder" hat
irgendwo seine kleinen Leichen im Keller.
Man sollte ja nie vergessen das wenn man mit dem finger auf andere
deutet, man gleichzeitig mit drei weiteren auf sich selber zeigt ;-)
Eisenkarl:
>"JA!" nötig ist der Wagen in keinster weise.>Der ist just 4 Fun.
Ich spielte vor kurzem selbst mit dem Gedanken, sowas wie einen 25 Jahre
alten Manta GSI wieder klar zu machen. So einen fuhr ich mal, es war
damals eine kleine Rakete, ähnlich dem Golf I GTI, hatte Fahrleistungen
wie heutzutage Fahrzeuge mit wenigstens 50 Prozent mehr Leistung. Spaß
für den kleinen Mann brachte das schon, Beschleunigung bis 100 in 9
Sekunden, und 200 Endgeschwindigkeit, mit nur 110 PS. Das aerodynamisch
gute Leichtgewicht (1050 kg) lief in den 1980-ern mit 8,5 Litern
verbleitem Super Langstrecken, z.B. Köln - Lübeck (550 km) in 3,5
Stunden. Na, sowas geht heute dank flächendeckender Datenerfassung,
Geschwindigkeitsbegrenzungen, und auch Verkehrsdichte, nicht mehr, da
ist schnell der Führerschein weg.
>Ich werfe übrigens auch Speisereste weg und habe keine>Schuldgefühle wegen der Dritten Welt.
Dem stimme ich sogar als zur Zeit Arbeitssuchender, der nicht wie die
Made im Speck lebt, uneingeschränkt zu. Ich werfe zur Zeit zwar nichts
weg und plane die (gute!) Ernährung mit viel Sorgfalt, entwickle mich
gerade zum Profi-Koch für Hausmannskost. Zuviel zugenommene
Nahrungsmittel, aus Schuldbewußtsein, Speisereste, machen immerhin fett
und schaden der eigenen Gesundheit und auch der Volkswirtschaft.
Und, wo heutzutage Nahrungsmittel zur Energieerzeugung genutzt, dadurch
verknappt und verteuert werden, oder auf Grund von Subventionen
vernichtet werden, bei gleichzeitiger Hungersnot ganzer Völker: Da ist
diese Diskussion für den Bürger am unteren Ende eh wertlos. Vollstes
Verständnis!
Anja zoe Christen, Rufus, Bewunderer:
Ich nehme euch nochmal etwas den Wind aus den Segeln:
Ein "gegenwärtiger" Polo oder Panda wären schon auch noch gegangen, die
Fahrzeuge sind ja in den Abmessungen (und auch im Preis!!!) etwas
gewachsen, in die nächst höhere Klasse hinein. Was nicht ging, war der
Fox, und beim kleinsten Scoda (gibt es nur als 4-Türer mit kürzeren
Türen) sah sogar der Verkäufer, daß ich dort nicht vernünftig ein- und
aussteigen konnte.
Für die Preisklasse um 15000 sauer verdienten Tacken, sollte so manches
dann doch stimmen, wie man es in etwa haben möchte.
Nicht, daß die Reallöhne schon seit Jahren nicht wachsen: Mein Reallohn,
man mag es kaum glauben, wurde einige Zeit vor meiner Arbeitslosigkeit,
um 10 Prozent gesenkt, sowas gibt es in deutschen Landen auch,
Aktionären sei Dank!
Die Entscheidung für den Ford, ein völlig problemloses und gutes Auto
bisher, fiel mit dem Preißnachlaß: Beim kleinen ländlichen Händler, wo
auch mehrere Bekannte und Familienmitglieder kaufen, gab es eine
unschlagbare "unverbindliche" Preisempfehlung, wodurch die Konkurrenten
dann endgültig wegfielen.
Soviel dazu.
Bleibt noch diese kleine Sache mit dem Partikelfilter, den ich
eigentlich ansprach, wobei absolut nichts produktives zu diesem Thema
herauskam. Aber die werde ich, so wie ich hier im Forum durch die Mangel
zu drehen versucht wurde, sicher locker ausstehen.