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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Tiefpass für Taster


Autor: Maxim (Gast)
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Möchte etwa 5 Digitaster von CSD entprellen. Da sie sowieso auf einer 
eigenen Platine sein werden, bietet sich eine hardwareseitige 
Entprellung an.

Wie lange soll die Entprellzeit sein? Liegt sie im Mikro- oder 
Millisekunden-Bereich?

Ich habe 330nF Kapazitäten. Mit 1kOhm bekomme ich 0,002s, mit 10kOhm 
0,02s raus.

Autor: HildeK (Gast)
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Die Prellzeiten liegt schon im ms-Bereich, also 5-20ms wären nicht 
schlecht.
Vorsicht: Danach sollte das Signal auf einen Schmitt-Trigger gehen, denn 
die RC-Kombination verlangsamt die Anstiegszeit in den ms-Bereich (war 
ja gewollt).
Die beste HW-Entprellung ist aber ein RS-FF (z.B. mit zwei NANDs), wenn 
der Taster ein Umschalter ist.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Maxim wrote:
> Möchte etwa 5 Digitaster von CSD entprellen. Da sie sowieso auf einer
> eigenen Platine sein werden, bietet sich eine hardwareseitige
> Entprellung an.

Bietet sich überhaupt nicht an.

Ist mir viel zu teuer, kostet ja Geld, aber 5 Zeilen Code kosten nix.

Die gehen einfach in der nachfolgend nötigen Flankenerkenung, 
Repeatfunktion usw. unter.


Peter

Autor: C. Steiger (tekka)
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Oder man klebt einen kleinen und billigen µC auf die Platine der es
in Software macht und in der am besten verwertbarsten Form
(Paralell, Seriell, I²C, CAN, whatever) an die "CPU" der Schaltung 
weiterreicht.

Atmel´s ATtinys gibts sehr oft in Preispannen von 1-2€,
das wird sehr schwer das mit diskreten Schaltungen preiswerter 
aufzubauen.

Abgesehen davon dass man dann lauter so nette späße wie 
Tastenwiederholung
wenn die Taste länger als ein paar hundert msec gedrückt bleibt,
oder Mehrfachtastenbelegungen (Taste 1 + Taste 2 = Taste 6) 
Programmieren
kann ohne das man Timer oder massig Takte des Hauptcontrollers verbraten 
muss.

Autor: Maxim (Gast)
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Wozu Schmitt-Trigger und Flankenerkennung? Entscheidend ist, dass 5V 
anliegen und nicht die Flanke, oder?

Autor: clio (Gast)
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>Ist mir viel zu teuer, kostet ja Geld, aber 5 Zeilen Code kosten nix.

Ist ja schön, nur geht es hier nicht um dich!

Autor: die ??? (Gast)
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guck mal nach dem MAX6818. oder den taster nur 3-5 mal pro sekunde 
pollen - so schnell drückt keine sau und wenn hattse pech gehabt.

Autor: Maxim (Gast)
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Ich werde einen ATTiny 2313 damit beauftragen.

Mich würde trotzdem interessieren, wozu man eine saubere Flanke braucht? 
Soviel ich weiß, braucht man das nur an den Interrupt-Pins.

Autor: HildeK (Gast)
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Ich weiß nicht, wie das bei den ATMELs und Co. ist, aber normale 
Logikeingänge haben im Datenblatt eine Mindest-Flankensteilheit genannt. 
Wenn diese nicht erreichbar ist (nach RC-Filterung z.B.) dann ist die 
Lösung der Schmitt-Trigger. Ansonsten führt das zum Schwingen und 
erhöhtem Stromverbrauch.
Natürlich kann man das ignorieren, darf sich aber bei gelegentlichen, 
unerklärlichen Effekten nicht wundern.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Maxim wrote:
> Wozu Schmitt-Trigger und Flankenerkennung? Entscheidend ist, dass 5V
> anliegen und nicht die Flanke, oder?

In der Regel will man nur mit der Flanke etwas auslösen.

Z.B. Du hast ne Menüsteuerung, dann soll nur beim Drücken auf das 
nächste Menü umgeschaltet werden.

Es ergibt ja keinen Sinn, wenn alle Menüs durchrauschen, solange Du die 
Taste drückst.
Sowas könnte man bestenfalls für nen Würfel oder Lottozahlengenerator 
verwenden.


Peter

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