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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Komischer Mikricontroller


Autor: Max (Gast)
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Hallo Leute,

habe gestern so eine Kerze auseinander genommen die die Farbe immer 
wieder wechselt.

Wie erwartet waren da 3 LEDs (RGB) die mir PWM betrieben werden und eine 
Fotodiode zum einschalten + paar Batterien.
Der Controller hat mich aber geschockt, es war ein Klacks schwarzer 
Masse
auf der Platine. Sah wirklich so aus als hätte man es einfach auf die 
Platine
tropfen lassen.

Wie macht man sowas? und wie programmiert man sowas?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die schwarze Masse ist nur das Gehäuse. Darunter verbirgt sich ein 
direkt auf die Platine gebondetes Siliziumplättchen.

Nicht jedes IC ist übrigens ein Microcontroller.

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

was für ein Chip das ist kann man so nicht sagen. Es handelt sich 
hierbei um ein Die. Das ist der nackte Chip ohne Gehäuse der auf die 
Leiterplatte geklebt wird. Die schwarze Masse schützt den Kristall und 
die Bonddrähte.
Diese Technik spart ein paar Cents für die Gehäuse.

Autor: M. V. (-_-)
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Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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Da wird nur das DIE auf die Platine geklebt, gebondet und mit dem 
schwarzen Klecks gegen die Umwelt gesichert. Bei diesen Dingern handelt 
es sich um maskenprogrammierte Chips, also das Programm wird einmal 
entwickelt und dann gleich bei der Herstellung des Chips mit 
reingebracht. Nachträglich kann man an solchen Chips meist nix ändern.

bye

Frank

Autor: Sebastian (Gast)
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>Wie macht man sowas? und wie programmiert man sowas?

Das macht man so:
- Feststellen der Kosten für Chips in klassischem Gehäuse und verlöten 
auf der Platine in Abhängigkeit von der Abnahmemenge.
- Feststellen der Kosten für Chips in direkter Montage auf der Platine 
in Abhängigkeit von der Abnahmemenge.

Bei gegebener Abnahmemenge kann man nun ausrechnen, was billiger ist. 
Bei genügend großer Menge wird die direkte Montage billiger. Wird dann 
typischer Weise bei billigen Uhren, Taschenrechnern und Wegwerfartikeln 
gemacht.

Programmiert werden die Dinger schätzungsweise vom Chipdesigner bei der 
Erstellung des Designs. Nach der Fertigung wird dann das aus dem Waver 
geschnittene Teil direkt auf die Platine geklebt, wie im Gehäuse 
verdrahtet (jetzt halt nur mit der Platine) und dann vergossen.

Autor: Andreas (Gast)
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Ich kann mich noch erinnern, daß zu 386er/486er-Zeiten sogar einzelne 
Hersteller von SIMMs (RAM-Module) die RAM-Dies direkt auf die Platine 
geklebt und vergossen hatten.
Ein Freund hatte sowas in seinem Vobis-PC drin.

Autor: Thilo M. (Gast)
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LC-Displays in Geräten wie Faxgeräten oder Fotoapparaten haben das aus 
Platz- und Kostengründen (Massenware) sehr oft drauf.

Autor: Max (Gast)
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OK Danke wieder was dazu gelernt.

ich möchte mir eventuell ein LED Board bauen mit 100 LEDs so 10 x 10cm 
womit
ich dann verschiedene Bilder in unterschiedlichen Farben darstellen 
kann.

Also 100 RGB LEDs mit PWM angesteuert, was würdet ihr mir raten? Ist es 
überhaupt möglich?

Das Problem ist ich werde wohl 300 mal PWM brauchen oder gibt es da eine 
bessere Lösung?

Autor: Max (Gast)
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Hat den keiner eine Idee wie man es lösen könnte?

Autor: Kurt (Gast)
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Vorschlag:
1.Selber denken
2.Eigenen Vorschlag posten
3.VBerbesserungsvorschläge annehmen




Gruß
Kurt

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Max: Wie man was loesen koennte?

Autor: Max (Gast)
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@Michal.G
______________________________________________________________________
Ich möchte mir eventuell ein LED Board bauen mit 100 LEDs so 10 x 10cm
womit
ich dann verschiedene Bilder in unterschiedlichen Farben darstellen
kann.

Also 100 RGB LEDs mit PWM angesteuert, was würdet ihr mir raten? Ist es
überhaupt möglich?

Das Problem ist ich werde wohl 300 mal PWM brauchen oder gibt es da eine
bessere Lösung?
______________________________________________________________________

@Kurt
Ich will doch keine Lösung haben sondern nur ein Ansatz, ein Denkanstoß.

ich würde ja gerne Verbesserungsvorschläge annehmen, wenn nur welche 
kommen würden.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Das wuerdest Du per Multiplexverfahren loesen. 100 LEDs sind machbar, 
das ist eine Matrix aus 10 x 10 LEDs. Die Farbabstufungen sollten sich 
auch realisieren lassen, denn die einzelnen LEDs sind ja pro Zeile bzw. 
Spalte einzeln ansteuerbar, Du kannst also ein PWM-Verfahren somit 
realisieren.

Gruss,
Michael

Autor: Defender (Gast)
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Hallo Max,

da gibt es ein paar Leute die nutzen nur eine einzige Reihe 
Leuchtdioden.
Stell dir vor du nutzt 3 Ports eines µC's , damit hast du in Y-Richtung 
3*8=24 LEDs und die X-Richtung ...

Befestige diese LED-Zeile an einem Rotor (Ventilator=Kreisform , an 
einer Achse=Zylinderform) und du hast eine deine X-Richtung.

Die vielen gemultiplexten Leitungen sind nicht sonderlich schnell und 
dann noch PWM? Ich glaub das musst du dir mal durchrechnen ob das noch 
ein akzeptables Bild ergibt.

Autor: Max (Gast)
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ich habe so ein Beitrag gesehen, in Amiland hat einer leuchtende 
Alufelgen mit dem Verfahren gemacht.
Und wenn der Rotor nicht mehr dreht, hat man auch kein Bild mehr;)

Ich muss mich mit dem Multiplexverfahren beschäftigen, was ich auf die 
schnelle raus bekommen habe ist das man die Signale zeitlich versetzt 
sendet.
Aber wie wertet man es aus, welcher Signal wofür ist?
Wie viele Kanäle brauche ich bei 100 LEDs 20?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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10 gemultiplexte.

Autor: Arno H. (arno_h)
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Hallo,
nur mal so als Motivationsschub:
http://www.vegasexperience.com/indexflash.html

Arno

Autor: Max (Gast)
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Danke aber so extrem wollte ich es nicht machen, muss mich erstmal in 
die Materie einlesen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Dann viel Spass beim Lesen ;)

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