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Forum: HF, Funk und Felder Kurze Antennenfrage


Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hallo,

Ich habe hier ein "übliche" 433 MHz Stabantenne, die etwa 9cm lang ist. 
Es ist aber eine Lambda/4 Antenne.

Nun hab ich reingeschaut und gesehen, das ein Stückchen der Antenne wie 
eine Spule aufgewickelt ist.

Soweit so gut.

Würde es nun eine Empfangsverbesserung geben, wenn ich diesen Draht 
quasi komplett lang ziehe?

Hintergrund ist der, dass die Antennelänge für meine Applikation nicht 
so wichtig ist und ruhig länger sein kann als diese 9cm.
Ich habe mal in ein paar Shops geschaut (u.a. WIMO) und die haben keine 
Stabantennen, die wirklich auch mal voll ausgezogen sind. Im Gegenteil: 
Stummelantennen (also komplett aufgerollter Antennendraht) scheinen "in" 
zu sein ;)

PS: Würde eine Lambda/2 Antenne mehr Empfangsgewinn geben als eine 
Lambda/4 Antenne? Oder funktioniert das dank Fehlanpassung nicht mehr so 
gut?

Autor: Christian (Guest) (Gast)
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Die Spule verkürzt die Antenne:
  es ist also eine Lambda/4
  Die Spule "hat" Verluste.


Einige dieser kleinen Antennen haben so große Verluste,
das ein Stück draht (L/4) deutl. besser ist.
Da gab es vor einigen Jahren/Monaten einen (Test-?)Bericht in der
Funkamateur.


Für 433 MHz gibt es etliche Anleitungen im Netz:
  zB J-Pol, Yagi, ...

Bei Antennen lohnt der Eigenbau - je nach Anforderung, ;-)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hi Christian.

Eine Stabantenne wäre schon genau richtig. Am besten direkt mit Lambda/4 
länge (also 17cm). Eine Lambda/2 Stabantenne wäre auch toll (also 35cm). 
Aber nur wenn diese dann auch besser empfängt/sendet.

Nun ist aber ein einfacher Draht nicht unbedingt so geeignet für meine 
Verhältnisse. Gibt es da nicht schon fertige Antennen mit 
Plastikummantelung oder so?

Autor: Christian (Guest) (Gast)
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Hmm, das häöngt von den Ranmdbed. ab:
  Platz
  Gewinn (was ist notwendig)
 ..


Suche einfach mal unter
ism 433 antenne
bei google  (gerade gemacht)
und es ergibt sich eine fülle von Antenne.


Plastik brauct es nicht:
Kupfer verwitter sehr langsam (es gibt Dächer damit)

Plastik muß nicht, hat einen Verlustfaktor.

Wenn es eine lange zuöleitung ist:
  kabel - wegen Verlust
  anschauen

Autor: maik (Gast)
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Hallo,

Hatte auch ein Problem mit der Reichweite im 900Mhz Bereich (Nordic 
Funkchip günstig und problemlos im Aufbau und AVR Programmierung).
Habe auch einen Thread hier aufgemacht.

Den Selbstbau von Antennen mit Hohem Gewinn kann ich nur abraten ohne 
Messmittel (SWR Meter Spectrumanalyser) bei 433MHz ist ein SWR zwar 
bezahlbar aber lohnt nicht Meine Empfehlung wechlse in den 900Mhz 
Bereich und kaufe dir günstige GSM Antennen die sind ausgemessen und 
haben z.B Yagi ca 12dbi oder Omni ca 7dbi gewinn, habe selbst eine Omni 
und eine Yagi im einsatz und komme nun ca 2km mit 2x yagi ca 4km.
Mein Problem war die Kabelanbindung von der Leiterplatte zum Stecker 
dort habe ich mir jetzt die Kabel von einen defekten Accesspoit genommen 
die waren noch mit Ferrit mantel.Vorher Reichweite ca 500m.

Habe meine Station(Windmessstation Eigenbau) zum Test auf dem Dach 
Installiert und empfang bekomme ich im Umkreis von ca 2km(freie Sicht) 
und bis in den Keller im Haus(2 Stockwerke).

Das wichtigste im Funkberecih ist eine Saubere HF Installation und 
Anpassung.Mit direkt auf die Frequenz abgestimmten Antennen denke ist 
noch mehr reichweite möglich aber solche antennen kosten dann schon mal 
das 3fache.

Meine Yagi hat 25€ und die Omni 17€ gekostet.

Autor: Netbird (Gast)
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Probier mal einen Dipol oder einen Dipolzweig aus, Länge um 32cm pro 
Zweig. Einfach an ein Stückchen Platine gelötet ...

Polarisationsrichtung stimmt? Das macht oft eine Menge aus: Horizontal / 
vertikal schwenken ...

Manchmal reicht es auch, die Antenne etwas zu verschieben, bei 70cm 
Wellenlänge können im 35cm-Abstand schon mal stehende Wellen durch 
Reflexionen entstehen und der Unterschied zwischen Energieknoten und 
Energiebauch ist beträchtlich!

Einfachen Reflektor probieren, wenn die Richtung, aus der das 
Sendesignal kommt, feststeht: Altes Brett (ab 40cm) mit 
Haushalts-Alufolie überziehen und dem Dipol nähern, guter Abstand 0,1 
... 0,2 Lambda, also 7..15cm probieren

Dran denken, dass bei Sendern ggf. die gesetzlichen Bestimmungen zu 
beachten sind ...

Einerseits sind Sender/ Empfänger in diesem Bereich immer noch 
High-Tech, die Empfangsbedingungen lassen sich mit "Bordmitteln" im 
Cent-Bereich manchmal deutlich verbessern.

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