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Forum: Offtopic open-printer statt open-source


Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

ihr kennt ja bestimmt den Drucker-Wahnsinn. Da werden Chips in den 
Patronen, Walzen... eingebaut damit niemand die Patrone ganz leerdrucken 
oder merh als 10.000 mit einer noch ganz guten Walze drucken kann. Nun 
habe ich mir überlegt, dass man doch mal einen "open-printer" 
konstruieren könnte. Ähnlich wie bei dem open-source Linux. Anstatt, 
dass nur eine Firma an ihren Druckern verdient und keinen 
Fremdhersteller Ersatzpatronen fertigen lässte, wäre hier gerade das das 
Konzept, dass verschieden Hersteller die sich auf Tinte, Elektronik, 
Mechanik, Papier spezialisieren ihren Beitrag dazu leisten und allen 
Dokumente offen gelegt werden müssen, aber erst 1-2 Jahre nachdem eine 
Firma was neues dazu entwickelt, muss sie diese Dokumente preisgeben, 
als Bedingung, dass sie offizieller Hersteller für Produkte dieses 
Systems ist. Der Vorteil liegt auf der Hand. Es wird damit ein Produkt 
auf dem Markt gebracht, dass zukunftssicher ist, da es immer 
weiterentwickelt wird. Der Kunde weiß das und wird nur noch diese Geräte 
kaufen, da die Produktserie aufeinander aufbaut. Da dabei nicht versucht 
wird mit Tricks den Kunden zum Kauf neuer Geräte zu zwingen, wird es 
sich für das scheinbar teurere aber im Endeffekt trotzdem günstiger 
Produkt entscheiden. Die Treiberhersteller wollen ja möglichst gut 
verdienen, also werden sie für den Drucker immer neue Treiber 
herstellen, für jedes Betriebssystem und verkaufen. Der Kunde kommt mit 
dem Kauf eines neuen Treibers günstiger als mit dem Kauf eines neuen 
Druckers, wo der Treiber kostenlos ist. Der Tintenhersteller wird das 
gleiche machen. Anstatt dass viele Hersteller ihren eigenen vielen 
verschieden Drucker entwickeln, konstruieren viele Firmen wenige Drucker 
(geringere Kosten). Jeder der die Erkenntnisse der Hersteller mit in 
seine Geräte einbauen will muss auch seine Entwicklungen offenlegen. Wer 
an dem Projekt teilnehmen will muss allerding mit bestimmten Bedingunen 
einverstanden sein, dass z. B. der Kunde nicht mit teurer Tinte oder 
fehlenden Treibern verarscht wird, dafür haben die Hersteller aber auch 
die Sicherheit, dass die Geräte gekauft werden, weil die Kunden die 
Sicherheit haben, dass der Service gut ist, weil die Dokumentationen 
offen liegen und so jeder Hersteller Patronen... dafür anbieten kann.
Was denkt ihr darüber?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Träumer.

Autor: Wasser (Gast)
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Nette Idee,

allerdings wirds wohl einiges kosten. Habe mal ein Bericht über die 
ganzen Düsentests ( Tintenstrahler ) gesehen. Das war wirklich eine 
Kunst nicht zuviel und nicht zu wenig auf ein Blatt zu sprühen und die 
ganze Qualität noch über Jahre zu gewährleisten. Auf der anderen Seite 
ist ein Drucker einfach so Billig weil die sich über die Tinte 
finanzieren. Ich meine du kriegst heute nen Scanner mit Drucker und 
kopierer für 60 €. Wie krass ist das bitte. Damals war ich der König des 
Stadtteils weil ich nen LPT Scanner hatte und der hat damals auch etwa 
150 DM gekostest.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Und welchen Anreiz sollte es für einen Druckerhersteller geben, bei so 
etwas mitzumachen? Eine Gelddruckmaschine zu ersetzen durch ein "gutes 
Gefühl"™?

Altruisten sind selten Druckerhersteller.

Autor: sechsmalzwei (Gast)
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@ Stefan Helmert,
ein guter Drucker kostet Geld. Ich hab zB einen netzwerkfaehighen 
Farb-Duplex Drucker fuer 1500Euro. Ja, der ist gut fuer eine ganze 
Abteilung, aber uebertrieben fuer Familie X. Die Familie X hat hin und 
wieder ein paar Blatt zu drucken. Daher ist das Geschaeftsmodell 
folgendes. Der Drucker ist quasi gratis, eine Schutzgebuehr. Und dafuer 
wird fuer jedes Blatt bezahlt. Irgendwann, ab einem gewissen Verbrauch 
ist dieses Modell teurer als das Profimodell. Daher sollte man das fuer 
sich passende Modell waehlen. Ich hatt frueher auch immer Brother oder 
so, die waren guenstig, haben sich aber immer am Papier verschluckt. Der 
Jetzige ist viel bessser und zuverlaessiger, 900Blatt, als 2 Kassetten 
laesst der durch ohne sich zu verschlucken.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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@Stefan:

Wenn Dir das Konzept der Kundenbindung über Chip an der Tinte oder 
ähnliche Gemeinheiten nicht zusagt, dann boykottiere doch das 
betreffende Modell, indem Du es nicht kaufst. Wenn Sowas keiner mehr 
kauft, dann lernen die Hersteller um. Solange es aber Käufer für solchen 
Mist gibt, gibt es keinen Grund diese Abzock-Strategie zu verlassen.

Nein, ich habe keinen Farbdrucker (mehr). Meine Fotos lasse ich von 
einem Dienstleister auf jahrzehntelang bewährtes (chemisch 
nassentwickeltes) Fotopapier belichten, an die Qualität und Haltbarkeit 
bei dem geringen Preis kommt kein erschwinglicher Drucker heran.

...

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Man kann ja auch kompatible Patronen benutzen. Gerade deshalb (aber auch 
aus anderen Gründen) hab ich mich für einen Epson Drucker entschieden. 
Und damit kann man die Druckkosten gewaltig senken.

Autor: DerSchelm (Gast)
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Aus eben diesem Grund hatte ich mich für einen Canon entschieden 
(Tintenspritzer), getrennte Farbpatronen, gute Clones (Pelikan und und 
und) reichlich. Der Drucker war etwas teuerer, aber ich denke immer 
noch, dass es so richtig war.

Die Idee bei open-source ist ja z.B., dass hier viele kostenlos ihre 
Arbeitsleistung einbringen und gemeinsam von dem Ergebnis profitieren. 
Das geht recht einfach.

Wie willst Du das machen bei einem Drucker, hier spielt vieles zusammen, 
Mechanik (Kunststoffspritzteile mit immens hohen Werkzeugkosten), 
Gehäuse dito. Ich stelle mir schon den Streit in der Community vor (ich 
will einen roten Schalter, ich aber einen grauen). Ohne einen Häuptling, 
der z.B. solche Fragen entscheidet, wird das nichts!

@Stefan: Wie wäre es mit Absätzen. Man könnte den Text in einzelne 
Bereiche aufteilen und uns wird es leichter gemacht, Deinen langen Text 
zu lesen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Als erstes müßtest du eine Handwerksordnung einführen, dann könnte das 
funktionieren... Etwa nach diesem Muster: 
http://wikidd.frokost.de/wiki/Leineweber-Ordnung

Autor: Gast (Gast)
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Von Abzocke sollte man hier nicht reden. Wer glaubt, dass ein Drucker 
nur 40 EUR kostet, ist reichlich naiv. Da der Kunde aber aus geizgeilen 
Gründen immer billiger haben will, haben eben die Druckerhersteller 
umgedacht. Mein erster Epson Stylus hat damals 700 DM gekostet, ein 
durchaus realistischer Preis.

Die Druckerhersteller MÜSSEN ihre Tinten verdongeln, da diese die 
einzige Einnahmequellen bilden. Fremdtintenhersteller springen auf 
diesen Zug auf, ohne einen müden Cent in die Entwicklung des Druckers zu 
investieren. Ich sehe nur eine Möglichkeit aus diesem Problem. Die 
Druckerpreise anheben und die Tintenpreise senken, sodass den 
Fremdtintenherstellern die Luft ausgeht. Nur lässt sich das in einer 
Marktwirtschaft nicht durchsetzen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Die Druckerpreise anheben und die Tintenpreise senken,
> sodass den Fremdtintenherstellern die Luft ausgeht.

Interessiert Druckerhersteller nich. Der "ROI", der durch Tintenverkäufe 
zu erzielen ist, ist derartig massiv viel größer als der, der durch 
teurere Drucker zu erzielen wäre.

Einen Drucker -gerade einen besonders teuren- kauft man einmal, 
Verbrauchsmaterialien dafür aber oft.

Die Nutzungsdauer eines teuren Druckers wäre prinzipbedingt länger als 
die eines Druckers, der quasi als Tintenpatronenverpackung dient. Ich 
habe neulich im Media-Markt einen kleinen Lexmark-Drucker für 20 EUR 
gesehen. Zwanzig!

Autor: Gast (Gast)
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>Interessiert Druckerhersteller nich. Der "ROI", der durch Tintenverkäufe
>zu erzielen ist, ist derartig massiv viel größer als der, der durch
>teurere Drucker zu erzielen wäre.

Der Druckerhersteller ist aber nicht immer gleich der Tintenhersteller. 
Das sind zwei getrennt Abteilungen wenn nicht sogar zwei getrennte 
Devisions. Das Konzept funktioniert für den Druckerhersteller nicht. 
Irgendjemand hat mal damit angefangen, nun ist man da drin. Bald gibt es 
Drucker für 1 EUR. An sich nicht schlecht, wenn es die 
Fremdtintenhersteller nicht geben würde. Sie sind nicht der Retter des 
geizgeilen Benutzers, sondern die Parasiten des Druckerherstellers. Aber 
heute möchte jeder einen Drucker für 1 EUR, Null Folgekosten und 100 
Jahre Service und Garantieanspruch haben.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Fremdtintenhersteller sind also Parasiten. Naja, mit einem BWL-Studium 
mag man so eine merkwürdige Weltsicht für vollkommen normal halten.

HP hat bereits seinem Akronym "Horrende Preise" alle Ehre geleistet, als 
der HP DeskJet 500 aktuell war. Und der war für damals 1400 DEM (für die 
jüngeren unter uns: etwa 700 EUR, inflationsbereinigt eher 1200 EUR) 
alles andere als ein Billigstangebot.

Autor: Gast (Gast)
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>Fremdtintenhersteller sind also Parasiten.

Welchen Anteil tragen denn die Tintenhersteller an den Druckerkosten? 
Sie setzen sich in ein von den Druckernherstellern gemachtes Nest, sind 
unerwünschte Mitbewohner, würden ohne die Druckerhersteller nicht 
existieren, eben wie Parasiten auch. Natürlich ist man als geizgeiler 
Käufer froh, dass es diese gibt. Dann nennt man eben die 
Druckerhersteller, die neben den Tinten auch noch Drucker anbieten und 
demzufolge die Kosten tragen müssen als Abzocker, die 
Fremdtintenhersteller, die eigentlich nur die Tinten tragen liebt man 
dagegen wegen ihrer Preise.

Vielen würde in der tat mehr betriebswirtschaftliche Weitsicht 
weiterhelfen. Aber der einfache Bürger vergleicht nur Preise, alles 
andere regt zum Denken an und ist deshalb zu kompliziert.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das reicht mir jetzt.
plonk

Autor: DerSchelm (Gast)
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>Vielen würde in der tat mehr betriebswirtschaftliche Weitsicht
>weiterhelfen. Aber der einfache Bürger vergleicht nur Preise, alles
>andere regt zum Denken an und ist deshalb zu kompliziert.

Dann werde ich wohl damit leben müssen, dass die notleidende 
Druckerindustrie an mir und meiner Liebe zu Fremdtinten krepiert.

In diesem Sinne: Hasta La Vista Baby !

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Ich hab auch schon Druck-Scan-Fax-Kopiergeräte für 37 € gesehen und 
auchdavon gehört, dass die über die Tinte querfinanziert werden, aber 
warum gehen die Hersteller dieses Risiko ein? - Vor allem in einer 
Wegwerfgesellschaft, wo die Leute lieber den nächsten billigen Drucker 
kaufen, statt neue Tinte. Schließlich weiß ja kaum einer, dass die 
mitgelieferten Patronen nur halb voll sind.
Bei uns in der Uni hat mal so ein Wissenschaftler erzählt, dass die 
Herstellungskosten einer Festplatte bei 3 €/Stück liegen, dann sind doch 
30 € für einen Drucker auch nicht zu viel und eine Querfinanzierung 
damit gar nicht notwendig?

Autor: Franz (Gast)
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>Bei uns in der Uni hat mal so ein Wissenschaftler erzählt, dass die
>Herstellungskosten einer Festplatte bei 3 €/Stück liegen, dann sind doch
>30 € für einen Drucker auch nicht zu viel und eine Querfinanzierung
>damit gar nicht notwendig?

Das werden die reinen Produktionskosten sein. Von Material steht da aber 
nichts oder ist das umsonst? Entwicklungskosten scheint es auch keine 
gegeben zu haben. Von Logistik und Werbung ganz zu schweigen.

Oben hat ja schon jemand die betriebswirtschaftliche Weitsicht 
angesprochen, an der es hier erheblich mangelt.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Denn müssen eben die Druckerhersteller die Preise für Drucker anheben, 
wenn es sich wegen den angeblichen "Tintenschmarotzern" wirtschaftlich 
nicht rechnet.

Autor: Heiner (Gast)
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Wie wärs denn, wenn der Staat ein Drucker-Gesetz erlassen würde? Darin 
werden die Spezifikationen festgehalten und ab und zu werden Neuerungen 
darin aufgenommen. Jeder der einen Drucker herstellen will, muss den 
gesetzlichen Drucker produzieren. So entsteht mehr Wettbewerb und die 
Preise fallen.

Gruss Heiner

Autor: Franz (Gast)
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>Denn müssen eben die Druckerhersteller die Preise für Drucker anheben,
>wenn es sich wegen den angeblichen "Tintenschmarotzern" wirtschaftlich
>nicht rechnet.

Das funktioniert eben nicht mehr. Man hat damals angefangen, die Kosten 
über die Tintenpreise reinzuholen, als es noch keine nennenswerten 
Fremdtintenhersteller gab. "Die Geister die ich rief". Man versucht eben 
heute,auch mit krummen Tricks, die Kunden zum Originaltintenkauf zu 
verleiten.

Und seien wir ehrlich, welche Deutsche schaut denn beim Druckerkauf auf 
die Tintenpreise? Ein Drucker für 20 EUR, den schmeißt man am Ende 
einfach weg.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Man hat damals angefangen, die Kosten über die Tintenpreise
> reinzuholen, als es noch keine nennenswerten Fremdtintenhersteller gab.

Hast Du für diese gewagte These auch Belege?

Ist nicht viel eher anzunehmen, daß die Druckerhersteller festgestellt 
haben, daß sich mit einem "Abonnementmodell" viel mehr Geld verdienen 
lässt als mit einem einfachen Geräteverkauf? "Die Kosten" dürften mit 
den damaligen Kaufpreisen definitiv abgegolten gewesen sein (ich 
verweise mal auf mein Posting, in dem ich den Preis eines einfachen 
Tintenstrahldruckers nannte - ein HP DeskJet 500 kostete 1400 DEM).

Aber man ist vermutlich ein betriebswirtschaftlicher Wirrkopf, der von 
nichts eine Ahnung hat, wenn man Druckerherstellern anderes als reinen 
Altruismus unterstellt.

Autor: Gast (Gast)
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Wenn Ihr zu Hause Geld sparen wollt: Kauft Euch einen Laserdrucker wie 
HP Laserjet 3200 gebraucht für ca. 150 Euro mit Wartungskit. Der ist 
dann wie neu, kann auch scannen, faxen, kopieren und drucken. 
Farbausdrucke im Copyshop um die Ecke oder also Foto gewandelt beim 
Online-Bilderdienst. Man staunt, wie selten man Farbe wirklich braucht 
bzw. sofort braucht. Außerdem kann die Seite mal ein bischen naß werden 
und man beschmiert sich nicht die Finger, wenn mal die Seite noch nicht 
fertiggetrocknet ist - Ideal für Leute, die so 1-5 Seiten pro Tag und 
dann wieder eine Woche gar ncihts drucken. Man kann natürlich auch 
weiter Patronen fröhlich eintrocknen lassen..

Autor: Wasser (Gast)
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@Holger Krull

Also ich hatte auch 3 Epson in meinem Leben und alle hatten das selbe 
Problem, die haben gesagt die Tintenpatrone ist und dabei war die noch 
20% voll. Hat man dann s getan als würde man eine neue rein tun wurde 
die dann als Vollgewertet. Ging die dann leer , kam ich nicht an den 
Tank ran weil der Drucker dachte die ist ja noch voll. Jetzt habe ich 
nen Cannnon und muß sagen der beste Drucker meines Lebens.

@Alle

Die Konzerne verdienen an ihrer Tinte schon mächtig. Außerdem arbeiten 
die ja auch mit der Industrie zusammen und bauen richtig Große Drucker. 
Deshalb habe ich auch kein schlechtes gewissen wenn ich nicht die 
Original Patronen für etwa 10€ kaufe, wenn Fakes 2 Schwarz eine Farbe 
etwa 13 Euro kosten.

Autor: Horst (Gast)
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Was soll denn die Debatte nun wieder.

Die Sache ist doch wohl klar: Keiner kauft einen Drucker für 500 Euro um 
dann billigere Tintenpreise zu haben. Und keiner hat Drucker für 50 Euro 
zu verschenken.

Ich weiss nicht, wo da wieder die BWLer-Schweinerei sein soll, was nicht 
geht, geht nicht, und billiger Drucker UND kostenlose Tinte mit 
Anlieferungsservice und automatischer Nachbefüllung durch die Pipeline 
ist eben nicht zu machen. Das sollte man eigentlich auch in einem 
Ingenieurstudiengang zumindest grob vermittelt bekommen haben.

Wenn ich mir hier die anderen Topics so anschaue gewinne ich nicht den 
Eindruck, das Ihr Spitzeningenieure hier so viel zu verschenken habt. 
Wenn ein Arbeitgeber nicht bereit ist, Euch mehr als 8 kEuro im Monat 
für, zugegeben immer erstklassige, Qualifikation zu zahlen, ist der ja 
auch ein Kapitalistenschwein.

Mal ein kleiner Tip von mir: Wenn die Hersteller Euch von vorne bis 
hinten verarschen, angefangenen bei Eurer kostbaren Arbeitskraft bis zu 
ihren überteuerten Produkten, dann kauft weniger fair gehandelten Kaffee 
und für das freiwerdende Geld Aktien.
Dann seht Ihr nämlich, wie das Geld nur so in Eure Taschen fliesst, muss 
ja dann wohl so sein.
Oder Ihr geht in den Betriebsrat, z.B. bei VW, ideal für notorische 
Nörgler und recht einträglich.

Und für den Rest: Tut mir leid, dass die Welt nun mal so ist!

Autor: Gast (Gast)
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>Ist nicht viel eher anzunehmen, daß die Druckerhersteller festgestellt
>haben, daß sich mit einem "Abonnementmodell" viel mehr Geld verdienen
>lässt als mit einem einfachen Geräteverkauf?

Nein. Die Tinte war schon immer so teuer, auch als die Drucker noch 
teurer waren.

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