Gast
#726342
Hallo zusammen, ich beschäftige mich seit ungefähr einem Jahr an einer Elektronikschaltung mit Reverse Engineering. Die Schaltung hat als Hauptbauteil einen Mikroprozessor, ein 8051-Derivat, glücklicherweise mit externem EPROM. Ich kann also den Quellcode auslesen und disassembeln. Leider ist das Programm mit ~3 kByte einerseits zwar relativ klein, zum disassembeln aber dann doch wieder ziemlich komplex. Ich möchte deshalb einen Emulator einsetzen, um die einzelnen Programmteile im Einzelschritt und in der Zielhardware nachvollziehen zu können. Meine Fragen lauten: Ist ein Emulator dafür geeignet? Kann ich mir damit Registerinhalte, Ports, Speicherzellen etc. anschauen? Oder bildet der Emulator den Prozessor nur 1:1 nach und benötige ich dafür ein (separates) "Trace"-Modul? Was benötige ich noch? Einen Pod für meinen Mikroprozessor? Warum sind die Pods eigentlich so teuer? Oder kurz: was benötige ich, um dem Prozessor beim Ablauf "zuschauen" zu können? Grüße Steffen