Emulator + Zubehör für Reverse Engineering?

Gast #726342
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Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit ungefähr einem Jahr an einer 
Elektronikschaltung  mit Reverse Engineering. Die Schaltung hat als 
Hauptbauteil einen Mikroprozessor, ein 8051-Derivat, glücklicherweise 
mit externem EPROM. Ich kann also den Quellcode auslesen und 
disassembeln.

Leider ist das Programm mit ~3 kByte einerseits zwar relativ klein, zum 
disassembeln aber dann doch wieder ziemlich komplex. Ich möchte deshalb 
einen Emulator einsetzen, um die einzelnen Programmteile im 
Einzelschritt und in der Zielhardware nachvollziehen zu können.

Meine Fragen lauten: Ist ein Emulator dafür geeignet? Kann ich mir damit 
Registerinhalte, Ports, Speicherzellen etc. anschauen? Oder bildet der 
Emulator den Prozessor nur 1:1 nach und benötige ich dafür ein 
(separates) "Trace"-Modul? Was benötige ich noch? Einen Pod für meinen 
Mikroprozessor? Warum sind die Pods eigentlich so teuer?

Oder kurz: was benötige ich, um dem Prozessor beim Ablauf "zuschauen" zu 
können?

Grüße
Steffen
Gast #726660
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Hallo

Neu schreiben oder Kopieren ist nicht mein Ziel. Mein Ziel ist Reverse 
Engineering der Elektronik. Und dazu muss ich den Programmablauf des 
Prozessors mitverfolgen können.

Deshalb noch einmal meine Frage: Was benötige ich, um mir während der 
Laufzeit Registerinhalte, Speicherzellen, Ports, etc. anzeigen zu 
lassen? Genügt ein Emulator? Oder bildet der nur meinen Prozessor nach 
und ich muss zusätzlich ein Trace-Board einsetzen? Was ist mit den PODs, 
wofür sind die da? Brauche ich sonst noch etwas?

Grüße
Steffen
Gast #726672
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Hallo, noormal faengt man mit der Hardware an, danach kümmert man sich 
um den Mikrokontroller. Der Mikrocontroller wird mit einem Logikanalyzer 
mit sehr hoher Speichertiefe untersucht. Der Logikanalyser wird an jedem 
I/O angeschlossen und nachdem einschalten des Gerätes angefangen zu 
samplen.

Wozu brauchst Du Registerinhalte? Du musst doch nur die Funktionen / 
Aufgaben des Mikrocontroller nachbilden bzw. dessen Aufgabe verstehen.
Gast #726858
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Hallo Torben

Die Hardware habe ich in mühevoller Arbeit bereits zurückentwickelt. Ich 
habe inzwischen einen Schaltplan daraus erstellt.

Leider sind auf der Elektronik Hybridbausteine verbaut, deren Funktion 
ich nicht kenne. Deshalb genügt es nicht, "einfach nur" den Quelltext zu 
disassemblieren. Außerdem besitzt der Prozessor mehrere A/D-Eingänge, 
deshalb ist es problematisch, einen Logikanalyzer zu verwenden. 
Abgesehen davon, dass es relativ unkomfortabel ist, sich jeden 
Befehlsschritt einzeln anzuschauen. Ein Emulator ist dagegen doch 
hervorragend für mein Vorhaben geeignet - oder?

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