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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Synchronmotor und Asynchronmotor


Autor: Jeuren (Gast)
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Hallo zusammen
Für meine Arbeit muss ich noch einen Synchronmotor und einen 
Asynchronmotor beschreiben.
Hauptsächlich geht es dabei um die Ansteuerung, bzw. über die 
Schaltungstechnik.
Weiss jemand einen detaillierten Ablauf, damit ich einen Synchronmotor, 
bzw. einen Asynchronmotor starten kann. Und wie er angeschlossen wird?

Merci im Voraus

Gruess Jeuren

Autor: sechs ueber drei (Gast)
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Dabei gibt's eigentlich keinen Unterschied. Wie der Name schon sagt, 
laeuft der Synchronmotor synchron zum Feld, der Asynchronmotot hat immer 
einen Schlupf unf laeuft daher etwas langsamer als Motor, etwas 
schneller als Generator. 3 Phasen drauf und gut ist.

Autor: Jeuren (Gast)
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Ja, aber du kannst den Motor ja nicht direkt an dreiphasenwechselstrom 
anschliessen, da sind ja sicher noch einige geräte daszwischen oder 
nciht?

stellglied oder so

Autor: Ich (Gast)
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Beim Assynchronmotor kann man ein Drehfeld beliebiger Frequenz anhänger 
und der Motor läuft an. (Drehstrommotor läuft mit 50Hz an). beim 
Synchronmotor muss amn die Frequenz langsam steigern damit der Rotor dem 
Drehfeld folgen kann, da sonnst der Rotor stehen bleibt und nur noch 
ruckelt.

Autor: Jeuren (Gast)
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Braucht man nicht noch irgendein Stellgerät?

Autor: Jeuren (Gast)
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Und wie kann man erreichen dass die Frequenz nur langsam ansteigt?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Das Zauberwort heisst Frequenzumricher.

http://gidf.de

MFG
Falk

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Es gibt auch Synchronmotoren für feste Frequenzen (z.B. 50Hz), die so 
konstruiert sind, dass sie asynchron anlaufen.

Früher (tm) waren diese Dinger in fast allen Plattenspielern und 
Tonbandgeräten zu finden.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Mist, t fehlt bei mir oben. Frequenzumrichter.

MFG
Falk

Autor: Reinhard R. (reirawb)
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Autor: Bensch (Gast)
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> Es gibt auch Synchronmotoren für feste Frequenzen (z.B. 50Hz), die so
> konstruiert sind, dass sie asynchron anlaufen.
> Früher (tm) waren diese Dinger in fast allen Plattenspielern und
> Tonbandgeräten zu finden.

Das waren Synchronmotoren? Hm, bei mir waren immer Spaltpolmotoren drin 
und das sind Asynchronmotoren.

Ich empfehle vor der Veröffentlichung von Unsinn den Besuch von Wiki, 
siehe Beitrag von  Reinhard Richter.

Autor: lukas braun (Gast)
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oder stern dreieck schaltung, zum anlaufen mit stern schalten und dann 
auf dreieck schaltung umschalten :) und natürlich die guten 
Frequenzumrichter :) Lenze ist zum empfehlen oder B&R Acopos

Liebe Grüsse Lukas Braun

Lehrling im 3. Lehrjahr müller martini zofingen

Autor: ich (Gast)
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Ein Syncronmotor läuft in Sternschalrtung auch nicht besser an als in 
Dreieck...

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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Wie von Dieter Werner schon angesprochen, haben industrielle 
Synchronmotoren oft Anlaufkäfige integriert, die den Motor asynchron bis 
nahe an die Synchrondrehzahl anlaufen lassen. Während dieser Zeit wurden 
bei fremderregten  Synchronmaschinen die Klemmen der Erregerwicklung 
kurzgeschlossen. (Wegen der nach dem Trafoprinzip entstehenden 
Spannung). Nach dem Hochlauf wurde dann das Feld zugeschaltet, und die 
Maschine synchronisiert sich. Die Drehzahl ist jetzt synchron zum 
umlaufenden Drehfeld, jedoch hängt der Rotor (je nach Belastung) um den 
sogenannten Lastwinkel nach.

Asynchronmaschinen sind völlig robuste (ohne wartungsintensive 
Schleifringe) Maschinen, die über eine besondere Schützanordnung 
(Stern-Dreieck) direkt ans Netz geschaltet werden. Davor ist noch ein 
Motorschutzschalter, der sollte aber auch beim Synchronmotor eingebaut 
sein.
Die Asynchronmaschine "lebt" davon, daß sie in ihrer Drehzahl hinter dem 
umlaufenden Drehfeld zurückbleibt, dem Schlupf.


guude
ts

Autor: Lukas Braun (Gast)
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ich mein auch nur die asynchron motor also wir haben im lehrgang im 
lernzentrum von Müller Martini mit sternschaltung den anlauf des motors 
und nacher auf dreieck umschalten dass es mehr leistung gibt wenn man 
kein FU hat

Autor: Mars (Gast)
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Mehr Leistung ergibt das umschalten von Stern aud Dreiec nicht. Eher im 
gegenteil. Durch anlauf des Motors in Sternschaltung wird der 
Anlaufstrom IA des Motors verringert. IA um Wurzel 3 kleiner als in 
Dreieck.

Autor: Ruepel (Gast)
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Waehrend eine Asynchronmaschine als Motor immer induktiv ist, kann eine 
Synchronmaschine auch Kapazitiv erscheinen.

Autor: Horst (Gast)
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@Mars: Tabellen ablesen kann jeder, verstehen ist das entscheidende!

"Es ist bei einer Y-D-Anlaufschaltung so, dass der Strangstrom in der 
Sternschaltung größer ist als in der Dreieckschaltung (obwohl eine 
kleinere Spannung anliegt. Das hat damit zu tun, dass das geforderte 
Drehmoment nach dem Hochlaufen der Y-Schaltung fast genau so groß ist 
wie das Drehmoment in D-Schaltung). Der Strangstrom in Y-Schaltung ist 
(...) 1,4 mal so groß wie in Dreieckschaltung."
Quelle: http://www.diesteckdose.net/forum/showthread.php?t=507

Autor: Walter S. (avatar)
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@Horst
du solltest genauer lesen, die Aussage von Mars und auch dein Zitat.

Warum verwendet man deiner Meinung nach die Stern-Dreieck-Umschaltung?

Autor: Ansgar K. (malefiz)
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Der AsynchronMaschine ist es schurtz ob sie im Stern oder im Dreieck 
läuft solang die Spannung die richtige ist.

Eine Stern-Dreieck-Schaltung dient nur den Anlaufstrom zu verringern für 
dem Motor ist es unitressant er läuft sogar besser ohen an.

Autor: ja ham wer (Gast)
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Die Statorwicklung ist bei beiden gleich:
 Um den drehbaren Anker wird ein Magnetisches Drehfeld aufgebaut.

 Was passiert beim Synchronmotor?
 Der Anker, also das Teil, was auf der Welle sitzt und sich dreht, hat 
ein statisches, festes Magnetfeld. Entweder ein popeliger 
Permanentmagnet oder eine von Gleichstrom druchflossen Wicklung.
 Dieser Magnet wird nun vom Drehfeld "mitgerissen" und dreht sich dann 
exakt mit der Drehzahl des Drehfels.
 (Leider gerät er bei Belastung ausser Tritt. Dann "zittert" der Anker 
nur noch, aber aus dem Stillstand heraus kann er dem ihm umgebenden 
Drehfeld nicht folgen, zu wenig Drehmoment.
 Vorteil: Er dreht mit exakter Frequenz.
 Dieser Motor wird meist "umgekehrt", als Generator, benutzt. Er erzeugt 
dann schönen Drehstrom.

 Was passiert beim Asynchronmotor?
 Nun, hier ist der Anker ein Hamsterlaufrad-artiges Gebilde ohne 
weiteren elektrischen Anschluss(es gibt Ausnahmen). Dieser Käfig (--> 
Käfigläufer) wird vom herumwirbelnden Magnetfeld erfasst. In seinen 
Stäben entsteht dadurch ein Strom (je höher die Geschwindigkeit des 
Magnetfelds in Relation zur Geschwindigkeit des Läufers ist, desto mehr 
Strom). Dieser Strom erzeugt nun wiederum ein Magnetfeld, das bewirkt 
die Kraft, die den Läufer ins rotieren bringt. Die Kraft ist stärker bei 
hoher Drehzahldifferenz zwischen Läufer und umgebenden Drehfeld. Bei 
gleichen Geschwindigkeiten würde kein Strom induziert, keine Kraft 
wirken. Die Reibung bewirkt also, dass sich immer der Läufer ein wenig 
langsamer dreht als das Drehfeld --> ASYNCHRON.
 Je mehr Belastung, desto langsamer läuft dieser Motor.

Gefunden.

Autor: Rocky Raccoon (Gast)
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Vielen Dank an "ja ham wer"

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