Die Statorwicklung ist bei beiden gleich:
Um den drehbaren Anker wird ein Magnetisches Drehfeld aufgebaut.
Was passiert beim Synchronmotor?
Der Anker, also das Teil, was auf der Welle sitzt und sich dreht, hat
ein statisches, festes Magnetfeld. Entweder ein popeliger
Permanentmagnet oder eine von Gleichstrom druchflossen Wicklung.
Dieser Magnet wird nun vom Drehfeld "mitgerissen" und dreht sich dann
exakt mit der Drehzahl des Drehfels.
(Leider gerät er bei Belastung ausser Tritt. Dann "zittert" der Anker
nur noch, aber aus dem Stillstand heraus kann er dem ihm umgebenden
Drehfeld nicht folgen, zu wenig Drehmoment.
Vorteil: Er dreht mit exakter Frequenz.
Dieser Motor wird meist "umgekehrt", als Generator, benutzt. Er erzeugt
dann schönen Drehstrom.
Was passiert beim Asynchronmotor?
Nun, hier ist der Anker ein Hamsterlaufrad-artiges Gebilde ohne
weiteren elektrischen Anschluss(es gibt Ausnahmen). Dieser Käfig (-->
Käfigläufer) wird vom herumwirbelnden Magnetfeld erfasst. In seinen
Stäben entsteht dadurch ein Strom (je höher die Geschwindigkeit des
Magnetfelds in Relation zur Geschwindigkeit des Läufers ist, desto mehr
Strom). Dieser Strom erzeugt nun wiederum ein Magnetfeld, das bewirkt
die Kraft, die den Läufer ins rotieren bringt. Die Kraft ist stärker bei
hoher Drehzahldifferenz zwischen Läufer und umgebenden Drehfeld. Bei
gleichen Geschwindigkeiten würde kein Strom induziert, keine Kraft
wirken. Die Reibung bewirkt also, dass sich immer der Läufer ein wenig
langsamer dreht als das Drehfeld --> ASYNCHRON.
Je mehr Belastung, desto langsamer läuft dieser Motor.
Gefunden.