@Bensch:
Richtig, die P-Versionen haben außer dem geringeren Stromverbrauch auch
ein paar Features mehr als die normalen. Sonst müsste ATMEL keine
Migration Note dafür rausgeben. Allerdings sollte bei vernünftiger
Schreibweise im Code ein Programm, das z.B. für den ATMega48 geschrieben
wurde, problemlos auch für den ATMega48P kompilierbar sein und auch auf
dem Chip laufen. Abwärtskompatibilität scheint da vorhanden zu sein, die
zusätzlichen Peripherie-Einheiten kollidieren nicht mit den vorhandenen,
was der neuen Nomenklatur für Register und Bits bei neueren AVRs zu
verdanken ist, die manchen Anwendern auf den ersten Blick unsinnig
erscheint, weil z.B. auch bei einem µC mit nur einem UART die Register
UCSR0A usw. heißen (also mit Nümmerchen), was aber genau diese
Kompatibilität mit anderen, auch zukünftigen, AVRs gewährleisten soll,
die mehr als eine dieser Einheiten besitzen.