Probleme mit ADC

Gast #730808
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Hallo,

ich hab eine Schaltung mit einem ADC und es lässt sich damit nicht 
vernünftig  die Eingangsspannung U messen (z.B. Batterie), weil die 
Werte sehr stark schwanken. Wenn ich den IN- mit GND verbinde 
funktionierts, aber dann hab ich keinen wirklichen Differenzverstärker 
mehr.

Weiß jemand, was ich da falsch mache?

Mfg
Thomas
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Gast #730879
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@berti:
>Spontan würd ich sagen das hier kein Bias Strom, fließen kann.

Interessant ... ich hab danach mal gegoogelt und das könnte mein Problem 
wirklich sein. Ein 1M-Widerstand soll anscheinend reichen ...

@aufnehmer:
>nee, Du hast vergessen, VRef zu beschalten (siehe Datenblatt)
Doch, das ist exakt wie im Datenblatt, aber ich hab den Teil 
weggelassen, weil da sich nicht der Fehler verstecken dürfte

@Hubert.G:
>Schon einmal mit den Kondensatoren wie im Datenblatt Seite16 Bild 8
>probiert. Das würde den Stromfluss ermöglichen.

Wieso das? Kannst du mir das kurz erklären?

Danke schonmal ...

Mfg
Thomas
Gast #730916
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Hier noch die VREF-Erzeugung ... ist aus dem Datenblatt.

Hmm ... irgendwie ist das echt seltsam ... Hat noch jemand Tipps?

Verbinde ich -IN mit AGND hab ich nur "Wackeln" im letzten Bit ... tu 
ich das nicht, wackeln min. 5 Bits

Mfg
Thomas
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#730922
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Differenzeingang heißt nicht floatend!

Beide Eingänge müssen immer innerhalb Uin- und Uin+ sein.
Bei rail to rail also innerhalb GND..VCC, sonst noch weniger.

Und Differenzeingänge haben natürlich nur ne begrenzte Bandbreite, 50Hz 
Störungen dürften sie unterdrücken, 1MHz wohl nicht mehr.

Und die Biasströme müssen auch abgeleitet werden.

Genaue Angaben stehen im Datenblatt.


Peter
#730925
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Ich glaube, du hast die falsche Vorstellung von einem Differenz-Eingang.
Ein Differenz-Eingang bedeutet nicht, dass die Signale dort beliebig zur 
Versorgungsspannung liegen dürfen.
Du musst dafür sorgen, dass die Signale IN+ und IN- bezogen zu GND 
innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs liegen, der im Datenblatt 
angegeben liegen.
Dazu braucht es eine Verbindung zwischen GND und einem Punkt der zu 
messenden Schaltung.
Wenn Du das nicht machst, dann hast Du beliebige Einkopplungen, die 
Differenzspannung ist dann zwar richtig, aber absolut liegen die 
Eingangswerte außerhalb des gültigen Bereichs.

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