Hallo Forum,
ich wollte zum Jahrewechsel meine Kfz-Haftpflicht wechseln. Dabei würde
ich rund 300,- sparen. Dummerweise behauptet mein Versicherungvertreter
er hat von mir keine Kündigung bekommen. Obwohl ich ganz sicher zum
31.11 gekündigt habe. Jetzt kann ich praktisch nichts mehr machen, da
ich auch keine Kündigungsbestätigung bekommen hab. Ich hab so das gefühl
der Versicherungsvertreter will mich über den Tisch ziehen. Als ich
anrief und auf Kulanz ansprach, hat er gesagt "Da sind Sie an der
falschen Adresse!" und hat dann ganz schnell aufgelegt.
Ich wollte fragen was ich nun machen kann. Wie könnt ich aus dem Vertrag
raus.
Außer ich melde das Fahrzeug auf z.B. meine Eltern um oder so. Wird es
gehen?
>Hast du dem am Telefon wirklich gesagt, dass du zum 31.11. kündigst?
Ich rief ihn erst im Dezember an, als ich mich wunderte, warum keine
Kündigungsbestätigung ankam. Jetzt behauptet er, ich hätte die Kündigung
nicht abgeschickt. Ich habe sie aber am 27.11 abgeschickt. das ist der
ganze mist an der Geschickte...
>Das ist sehr unglaubwürdig...
Tja, ich hab eben keine Beweise, außer Kopie meines Schreibens. was mich
aber nicht weiter bringt.
ich werde jetzt die Kundenbetreuung in Köln anschreiben, mit der Bitte,
dass sie die Verspätete Kündigung aus Kulanz akzeptieren. Viellelicht
sind die bessere drauf, als der beschießene Vertreter.
Hallo...
Wenn ich mich nicht irre, gilt bei Änderung der Typenklassen, u.ä. ein
Sonderkündigungsrecht.
Dann kannst Du auch nach dem 30.11. noch kündigen.
Dirk
> Ich wollte fragen was ich nun machen kann. Wie könnt ich aus dem Vertrag> raus.> Außer ich melde das Fahrzeug auf z.B. meine Eltern um oder so. Wird es> gehen?
Bei jeder Um/Neuanmeldung kannst Du 'ne neue Versicherung wählen, weil
dann automatisch der alte Vertrag erlischt.
Also melde den Wagen auf Irgendjemand anderen an (Vorsicht bei
Schadenfreiheitsklassen), das Kostet max. 20,- bei der Zulassungsstelle
und ein wenig Zeit.
Oder melde den Wagen ab, und am nächsten Tag neu an. Das Kostet aber
zweimal
(hier in HH ca. 12,- abmelden und 20-30 Euro anmelden, Kennzeichen
kannste ja weiterverwenden).
Vorteil ist, der Wagen ist weiter auf Dich zugelassen und Du arbeitest
weiter an Deinen Schadenfreien-Jahren. Nachteil: mehr Geld und
Zeitaufwand.
Um so einem miesem Kundenbetreuer vor den Koffer zu schei.... würde ich
auf alle Fälle etwas in der Richtung tun. 300 Euro sind viel Geld.
>Ich habe sie aber am 27.11 abgeschickt.
Mal ganz nebenbei: Wie kann man ein so knappes Eisen erst 3 Tage vorher
ohne Einschreiben verschicken? Ist leider klar, dass die meisten
Vertreter das ausnutzen.
Gast wrote:
> Oder melde den Wagen ab, und am nächsten Tag neu an. Das Kostet aber> zweimal> (hier in HH ca. 12,- abmelden und 20-30 Euro anmelden, Kennzeichen> kannste ja weiterverwenden).> Vorteil ist, der Wagen ist weiter auf Dich zugelassen und Du arbeitest> weiter an Deinen Schadenfreien-Jahren. Nachteil: mehr Geld und> Zeitaufwand.
Das wird auf jeden fall nicht klappen, da die alte Versicherung ein
Vorrecht auf die Versicherung hat.
den Wagen formal an deine Eltern verkaufen und auf deren Namen anmelden
klappt, könnte aber beim Schadensfreiheitsrabat schwierig werden.
Das beste ist, wenn deine Versicherung die Beiträge erhöht hat, dann
hast du nach erhalt der Mitteilung 4 Wochen Zeit zu wechseln. (Meine
hat z.B. die Mitteilung erst am 30.11. verschickt, so daß ich jetzt
immer noch die Möglichkeit hätte).
Eine letzte Möglichekit ist glaube ich ein Schadensfall, danach kann man
auch kündigen, ist aber wieder schlecht für die die schadensfreien
Jahre.
Ansonsten immer per Einschreien kündigen oder Kündigungsschreiben
persönlich vorbeibringen. (Beim persönlichen gelich noch eine 2. Kopie
dabei haben und auf der den Empfang des Schreibens mit Datum,
Firmenstempel und Unerschrift bestätigen lassen.)
>> Oder melde den Wagen ab, und am nächsten Tag neu an. Das Kostet aber>> zweimal>> (hier in HH ca. 12,- abmelden und 20-30 Euro anmelden, Kennzeichen>> kannste ja weiterverwenden).>> Vorteil ist, der Wagen ist weiter auf Dich zugelassen und Du arbeitest>> weiter an Deinen Schadenfreien-Jahren. Nachteil: mehr Geld und>> Zeitaufwand.>> Das wird auf jeden fall nicht klappen, da die alte Versicherung ein> Vorrecht auf die Versicherung hat.
Irrtum. Bei mir hat es schonmal so funktioniert. Und wo steht, dass die
alte Versicherung ein Vorrecht hat?
Außerdem woher soll die alte Versicherung wissen, dass der Wagen auf den
gleichen Eigentümer neu zugelassen wird? Von der neuen Versicherung? Die
Fragen nur nach den Schadenfreiheitrabatten.
Selbst wenn, im Zweifel immer doof stellen. Ich lebe nach dem Motto:
Gleiches mit gleichem... und so.
>> den Wagen formal an deine Eltern verkaufen und auf deren Namen anmelden> klappt, könnte aber beim Schadensfreiheitsrabat schwierig werden.
Hier in Österreich gibt es ja ein ähnliches System.
Zumindest noch vor einigen Jahren war es eher so, dass
dir Versicherungsvertreter derartige 'Schadensfreiheitsrabatte'
mehr oder weniger nachgeschmissen haben, wenn du nur ja zu seiner
Versicherung wechselst. Im Zweifelsfall hat dann ein Wink mit
einer möglichen Lebensversicherung noch nie seine Wirkung verfehlt.