Beste Methode um ein 100poliges Kabel zu testen?"?

Gast #732939
Ein PC gestützter Elektrischer Prüfstand welcher in Firmen dazu 
verwendet wird Verdrahtungen zu Prüfen.

Wenn das zu teuer ist:

Ein visierter Arbeiter, ein Multimeter und Zeit
#732949
@ Newbie Lagger (momo2905)

>ja aber ich will keine LED´s verwenden .
>Es soll dem Anwender mittels LCD gesagt sein bzw. werden Leitung
>...60-65 defekt oder so!?!?

Dann brauchst zwei Stecker, Kabel anstecken. Ein kleiner Mikrocontroller 
muss nun an jedes Pin einzeln Spannunung anlegen und messen, ob dort, 
aber auch nur dort, die Spannung am anderen Ende wieder rauskommt. Und 
das für alle Pins. Ist ein wenig Bau- und Programmieraufwand, dannach 
kann man aber in Null-Komma-Nix Tausend Kabel pro Stunde testen.

MfG
Falk
Gast #732950
Hast du an dem Kabel schon Stecker drann oder nicht? Wielang ist das 
Kabel maximal?


Glaub da musst du fast was selber bauen.

Am einfachsten ein paar µC welche einzeln die Leitungen durchchecken und 
anschließend auf nem LCD ausgeben ob alles gut war oder ob Adern kaputt 
waren und welche.

mfg Matrix
#732960
@ Alex Bürgel (alex22)

>Man könnte ja vielleicht ein paar Schieberegister hintereinander
>verketten um so auf die 100 einzelnen Adern (und damit auch benötigten
>PORT-Pins) zu kommen...

Ist sinnvoll.

MFG
Falk
#732979
@ Newbie Lagger (momo2905)

>Ich dachte an einen Lattice 2128 und einem Atmel

Kann man machen. Wobei Schieberegister ausreichend sind. Man sollte dran 
denken, dass zum testen auf Kurzschlüsse die anderen Pins, di gerade 
nciht getestet werden, hochohmig sein müssen. Also Tristate-Ausgänge 
oder (weil es da keine Schieberegister für gibt) Open Collector 
Ausgänge. Dann kann man LOW aktiv testen und bekommt auch Kurzschlüsse 
mit.

MfG
Falk
#733287
@ Newbie Lagger (momo2905)

>Ich dachte mir mit Hilfe des 2128 kann man eine Bitfolge z.B FFh oder
>11111111 auf die Leitungen schieben , sowie die Bitfolgen 01010101 und
>und und .Mit hilfe einer Matrix wird verglichen ob Ausgang =Eingang ?!?!

Geht, deckt aber nicht alle Fehlerfälle ab, Stichwort "walking one 
test".

MFG
Falk
#733883
@Newbie Lagger (momo2905)

>>Ich dachte mir mit Hilfe des 2128 kann man eine Bitfolge z.B FFh oder
>>11111111 auf die Leitungen schieben , sowie die Bitfolgen 01010101 und
>>und und .Mit hilfe einer Matrix wird verglichen ob Ausgang =Eingang ?!?!

>wie das deckt nicht alle Felerfälle ab?!?!? Kannst du mir das mal näher
>beschreiben

Es gibt ne MENGE Fehlerfälle. wenn du z.B. 0101010 anlegst, aber Kontakt 
0 und 2 einen Kurzschluss haben siehst du das nicht. Also Walking One 
Test machen. Sind auch nur 100 Muster. Die klingelt jeder IC in 10ms 
durch.

MFG
Falk
#733900
@ Newbie Lagger (momo2905)

>Pin 0 und Pin 2 können keinen Kurzschluss ohne Pin 1 haben, da es sich
>um ein Flachbandkabel handelt.

Naja, aber wie willst du dann zwischen Kurzschluss 1-0 und 1-2 
unterscheiden? Und vor allem, das soll diese Diskussion? Die Elektronik 
kann tausende Muster so dermassen schnell durchtesten, dass das Stecken 
der Kabel 99% der Testzeit ausmacht.

MFG
Falk
Gast #733962
Arno H. wrote:
> Hallo,
> wenns nicht mehr als 40 Leitungen pro Stecker sind:
> http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=11169
> Funktioniert und preiswert.

Die Kiste kenne ich auch (haben wir im Service im Einsatz). Das Ding 
funktioniert aber wirklich nur bei (relativ) kurzen Kabeln mit wenig 
Kapazität zwischen den einzelnen Leitungen.

Eine kurze Erklärung:

Wir haben uns mal extra einen Adapter von den 40-poligen(?) 
Wannensteckern auf 26-polige Hirose-Stecker für den Test von 
Kameramulticorekabeln gebaut, da das manuelle Durchmessen der Kabel zu 
zeitaufwändig ist (besonders wenn es um Kabeldefekte a la temporärer 
Kurzschluss / temporäre Unterbrechung geht). Beim Test mit einem 
30m-Kabel hat das kapazitive Übersprechen zwischen den Adern in 
Verbindung mit der schnellen Testsignalfolge des Kabeltesters dazu 
geführt, dass der Kabeltester sich permanent ändernde Pinbelegungen 
interpretiert hatte. Und das mehrmals pro Sekunde!

Fazit:

Für den Heimanwender mit "einfachen", kurzen Kabeln durchaus brauchbar.

Für den "Profi" / gewerblichen Anwender mit anspruchsvolleren Kabeln nur 
bedingt verwendbar.

Gruß,
Magnetus
Gast #734100
>>>Ein Ohmmeter, zwei Steckverbinder für beide Kabelenden und 99 gleiche
>>>Widerstände. Die Einzelleiter werden über die Widerstände
>>>hintereinandergeschaltet. Wenn nicht der 99fache Widerstandswert zu
>>>messen ist, geht die Sucherei los.

Die Sucherei geht schnell wenn man hundert Analogschalter(25* 4066) und 
nen 100 real (128) stelliges Schieberegister verwendet und einen µC mit 
8 besser 10 bit ADC. Das schafft nen Tiny. Ebenso schafft der das 
Ergebnis der 100 (* 10) Messungen per LCD-Anzeige zur Anzeige zu 
bringen. ;-)

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