analog-Multiplizierer - suche Schaltungsidee

Gast #56772
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Nachtrag:

natürlich gibt´s die schon integriert (z.B. AD633)
aber die sind viel zu luxuriös und zu teuer.

Oder kennt jemand vielleicht einen einfachen
2-Quadranten-Multiplizierer, der integriert und billig ist?


Gruß  Matthias
Gast #56773
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ein multiplizierer mit diskreten bauteilen aufzubauen der dann auch noch
genau ist und temperaturstabil ist ein sehr schwieriges unterfangen.
deshalb haben die integrierten auch ihren preis.

wie genau, wie temperaturstabil soll den der multiplizerer sein?

ein einfacher steilheitsmultiplizierer habe ich dir mal gezeichnet.
wie genau der ist hängt vorallem von der paarungstoleranz der zwei
tranistoren ab.
ein weiterer nachteil ist das ux für einen fehler kleiner 1% ca. 9mV
nicht übersteigen darf.
wenn der nachteil von ux umgangen werden soll, würde die erweiterung zu
einem vierquadranten multiplizierer helfen.
der die eingangsspannung zuerst logarihmiert.
Angehängte Dateien:
Gast #56774
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Hallo,

ich habe das auch mal probiert, einen analog-multiplizierer mit
diskreten Bauteilen und OPVs aufzubauen. Dazu habe ich eine
Prinzipschaltung aus einem Lehrbuch nachgebaut. Die hat nie
funktioniert, zumal in Lehrbüchern die Schaltungen meistens nicht
dimensioniert sind. Wie Tobias bereits sagte, müssen die beiden
Transistoren exakt gepaart sein und ob Du mit Ux<9mV auskommst ist
fraglich. Du müßtest also ein Transistorpaar kaufen, das dann ebenfalls
mit ca.5 Euro einschlägt. Außer Du wirfst Deinen Kennlinienschreiber an
und testest mal ein paar hundert Transistoren auf exakt gleiche
Kennlinien. Viel Abfall, aber der eine entstehende Multiplizierer ist
billig. Mein Tipp: Beschaffe Dir den AD633 z.B. von RS für 8 (?)Euro,
der verschafft Eingangsspannungen von mehreren Volt, hat eine
einstellbare Verstärkung, ist genau genug und die Sache klappt. Den
XR2228 gibt es ja leider nicht mehr zu kaufen.
Gleiche Kennlinien bekommt nur der Chip-Hersteller hin, wobei meistens
noch ein Abgleich per Laser am offenen Chip stattfindet, bevor er ins
Gehäuse wandert.
Eigentlich ist das aber kein Mikrocontroller-Thema! Man könnte ja die
beiden Spannungsbereiche auf zwei Kanäle des AD-Wandlers geben und in
der Software multiplizieren.Das wäre zumindest für positive Spannungen
leicht.
Gruß
Gast #523718
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Hallo,

ich habe versucht den Multiplizierer AD633 als Multiplizierer bzw. 
Radizierer in Betrieb zu nehmen. Ich habe mich dabei streng an die 
Schaltungen im Datasheet von AD (Analog Devices)
http://www.analog.com/UploadedFiles/Data_Sheets/AD633.pdf
gehalten. Alle von mir verwendeten ICs sind kaputt gegangen. Und warum? 
Weil ich es kann... nein.... im Ernst.
Die Schaltungsbeispiele im Datasheet von AD sind für das DIP Gehäuse. 
Ich hatte das IC aber im RN-8 (SMD) Gehäuse vorliegen und auf Seite 1 
des Datasheets von AD ist zu sehen dass dann die Anschlüsse anders sind. 
Also: Augen auf!!!
(Firma: Rehrmann Elektronik) #523975
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und dann gibt es noch die Möglichkeit, getaktete Multiplizierer 
aufzubauen.
Prinzip: U1 wird in PWM-Signal umgewandelt, U2 wird mit dem PWM-Signal 
ein- und ausgeschaltet. Ergebnis ist ein PWM-Signal, dessen 
Tastverhältnis proportional zur U2 und Amplitude proportional zur U1 
ist. Mit einem Tiefpass erhält man Ua ~ U1 * U2. Das läßt sich für 1, 2 
oder 4 Quadranten realisieren. Durch entsprechenden Aufbau kann eine 
fast beliebig hohe Genauigkeit erzielt werden.

Jörg
Gast #524036
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....ber die sind viel zu luxuriös und zu teuer....

Das ist ein klarer Fall für den "Mach-mal-Schaltkreis":
Der bietet folgende Vorteile:
- gratis
- unendlich klein
- kann alles
- keine Kompensationen notwendig
- unendliche Eingangswiderstände
- NULL ohm Ausgangswiderstand
- Nachteile gibt es keine !!
- ...
Gast #524300
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So wie ich den 1495 und 1496 begiffen habe, sind die beiden fast 
identisch bis auf die Bandbreite, Der 1495 macht 3MHz, der 1496 ein 
Stueck mehr. Der 1496 kann auch 4 Quadranten. Die Eingaenge und 
Ausgaenge sind natuerlich bei Beiden differentiell.
Gast #524407
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Einen Analogmultiplizierer ? Na, ich weiss nicht was Mathias damit will. 
Aber man kann damit zB modulieren und demodulieren. ZB. Signale, die mit 
100dB Rauschen ueberdeckt sind wieder hervorholen. Und dies auch bei 
Frequenzen, die jenseits von digitalen Signalen sind.

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