Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie hochohmigen Eingang herstellen?


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von Daniel Meirich (Gast)


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Hallo Leute,ich will mit dem ad-wandler des attiny26 eine spannung
zwischen 0 und 5V messen, das mess-signal sollte aber, da es nur wenige
mA führt, in keinsterweise verfälscht werden.
dazu muß ich doch den ad-pin hochohmig machen, richtig?
nur wie könnte da der schaltplan aussehen?
50MOhm-halt wie beim multimeter.

in der suche konnte ich nichts so richtig finden, und da ich noch
anfänger bin, kann  ich mit den meist hochtrabenden  erklärungen auch
nichts anfangen.....

besten  dank schon mal

Gruß Daniel

von tobias hofer (Gast)


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was meinst du mit ad-pin hochohmig machen?

>das mess-signal sollte aber, da es nur wenige
>mA führt, in keinsterweise verfälscht werden.

das messsignal wird immer verfälscht, ist nur eine frage wie fest.

wenn du das messignal wenig beinflussen willst kannst du das mit einem
differenzverstärker machen. der hat dann einen eingangswiderstand von
ein par giga ohm (ein guter).

kannst z.b den ina118 von burr-brown nehmen.

im datenblatt hat es dann einige bsp. wie du den anschliessen kannst.

gruss tobias

von crazy horse (Gast)


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Falls der Eingangswiderstand wirklich stört, könnte man den Fehler
rechnerisch im Prozessor korrigieren, wenn der Eingangswiderstand und
Quellwiderstand bekannt ist. Bliebe dann auch die Frage, ob der
Eingangswiderstand des A/D-Wandlers ein rein Ohmscher Widerstand, von
Chip zu Chip gleich ist oder sogar von der jeweiligen Eingangsspannung
abhängt.
Ansonsten: Impedanzwandler mit V=1 davorschalten, geeignet sind diverse
OPs mit FET-Eingang, die üblicherweise einen Eingangswiderstand im
TeraOhm-Bereich haben.
Allerdings handelst du dir damit zusätzliches Rauschen, Offsetfehler
und Drift ein, aber bei 10bit Auflösung stört das ausser einem evtl.
Offset nicht.
Altes Teil, aber gut dafür: CA3140.

von elektron (Gast)


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50Mohm wirst du nicht brauchen weil:

jeder messwiederstand auch eine gewisse tolleranz hat, nehmen wir
einmal 0,1% an!!!!

wenn du jetzt 0,1% des zu messenden stroms für die messung abzweigst
ist die abweichung gerade mal 1,024 digits externe Messtoleranz.
(beim 10bit AD wandler)

wenn du deinen µC schonen willst kannst du ja einen OP als
impendanzwandler davorschalten: einfach den +eingang auf den ausgang
legen und an den -eingang das zu messende signal legen.

vor den zu messeingang des ops kannst du dann normalerweiße noch einen
300kohm widerstand legen. das zusammen mit dem eingangstrom von ca.
50µA ist der daraus entstehende messfehler minimal.

+ die paar digits die der A/D wandler eh abweichung hat. also im
allgemeinem sehr genau für ne Betriebsmessung

von BernhardT (Gast)


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Atmel gibt den Eingangswiederstand (Analog Input Resistance) beim Tiny26
 mit 100 MOhm an.
Gruß Bernhard

von Daniel Meirich (Gast)


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mh, also brauch ich  gar kein op etc?

von BernhardT (Gast)


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Erstmal Jo ..

von edi (Gast)


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hi,

>das mess-signal sollte aber, da es nur wenige
>mA führt, in keinsterweise verfälscht werden.

falls dein signal wirklich '' mA '' fuehrt....
dann brauchst du keine sorge haben.

ed

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