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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf nach diebstahl rausgeflogen


Autor: Rumpi (Gast)
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Hallo
ich habe in meinen betrieb geklaut (techn Geräte)
wie muss ich nun dagegen vorgehen

Autor: Peter (Gast)
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erstmal arbeits-suchend melden, würde ich sagen.

Autor: Latex (Gast)
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Ich würde eine Selbstanzeige machen. In welchem Betrieb war das?

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Dein neuer Arbeitgeber darf dich nach etwaigen Straftaten befragen, die 
deine spätere Tätigkeit betreffen. Diese Frage muss wahrheitsgemäß 
beantwortet werden, ansonsten kannst du direkt wieder vor die Tür 
gesetzt werden.

Wenn deine Straftat nicht im Zusammenhang mit deiner Tätigkeit steht, so 
ist die Frage unzulässig und darf ohne Konsequenzen falsch beantwortet 
werden. (z.B. home office fiele mir da ein)

Du kannst auch versuchen, dich bei deinem Arbeitgeber zurückzuklagen 
(wenn es eine fristlose Kündigung war). Rate ich aber von ab. Lieber 
versuchen weiter zu kommen und Gras über die Sache wachsen lassen.

Ist zumindest meine Meinung.

Dass das kein so genialer Schachzug war muss ich ja nicht erwähnen ;)

Gruß

Kai

Autor: AlexX (Gast)
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Hey ich hab auch geklaut - 3 Speicheroszis für 15000€ das Stück.
Scheiße man, woher sollte ich denn wissen, dass das nich erlaubt ist.

Da werd ich jetzt aber mal gleich meinen Ex-Arbeitgeber verklagen wegen
Begünstigung einer Straftat, weil die Dinger nich angekettet waren.

Was rennen eigentlich für Leute in diesem Forum rum..???


@Big Brother:
Dies ist ein ironischer Beitrag. Ich habe meinen Arbeitgeber nicht um
3 Speicheroszis erleichtert.

Autor: Rumpi (Gast)
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jo ich war aber vertreter und es war die letzten 10 jahre
so das wir die alten sachen behalten konnten
nun kam aber ein neuer boss und der hat erstmal aufgeräumt

Autor: Latex (Gast)
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Welche Firma war das denn?

Autor: Waldmeister (Gast)
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Auch im Arbeitsrecht gibt es so etwas wie Gewohnheitsrecht.
Dabei ist es notwendig, dass (hier in deinem Fall)

1. regelmäßig Geräte in deinen Besitz übergegangen sind
2. dieses Besitzübergang nicht wiederholend einmalig gewährt wurde
3. der Besitzübergang zumindest vom Arbeitgeber geduldet wurde

Dieses Gewohnheitsrecht ist unabhängig vom Arbeitsvertrag und kann
durch betriebliche Praxis erworben werden.

D.h. wenn im Arbeitsvertrag steht, dass du die dir überlassenen
Geräte nicht behalten darfst, kann diese Klausel dadurch nichtig
werden, dass du mehrfach Geräte behalten durftest.

Leider ist das Thema "Gewohnheitsrecht" eine interpretierbare Grauzone,
sodass du einen guten Anwalt brauchen wirst.

Wenn du nix Schriftliches hast oder der alte Boss oder Kollegen nicht 
als
Zeuge für dich aussagen kann oder will, wird es wohl eng...

Autor: Wissender (Gast)
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Gewohnheitsrecht beim Übergang von Besitz, aha. Hat sich wohl irgend ein 
Anwalt ausgedacht.

Autor: die ??? (Gast)
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Heisst ja nicht umsonst im Volksmund 'Rechtsverdreher'. Unfassbar.

Autor: M. S. (Firma: Firma H GmbH) (ken-wut)
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Ui
Also. Wir hatten auch mal einen im Betreib der geklaut hat. Neugeräte 
wie Kaffeevollautomaten und LCD TV Geräte sowie Autoradios und der 
gleichen.Nachdem mein Chef dies raus bekommen hat hat er ihm 2 
Möglichkeiten gegeben.
1. Er stellt Strafanzeige gegen ihn. Da er diesen Prozess defenitiv 
verlieren würde, hätte er den Schaden zu bezahlen,die Verhandlungskosten 
sowie Geldstrafe und oder Gefängnis.
2. Er zahlt ihm den Schaden,bekommt eine Kündigung und darf nie wieder 
einen Fuß in den Laden bzw. Werkstatt setzten. Dafür keine Eintragung in 
die Strafakte.

Er hat natürlich die 2 Variante genommen.Er musste zwar einen Kredit 
aufnehmen und den Verloren Gegangenen Schaden erstatten.

Vieleicht solltest du mit deinem Arbeitgeber mal darüber reden ob er 
auch zu so einem Angebot bereit wäre.

Zu dem muss ich sagen das ich Diebstahl in der Firma nicht gut heißen 
kann. Hat meist auch starke Konsequenzen :-)

Autor: Karl (Gast)
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Scheint sich immer mehr auszubreiten, sich das Gehalt mit Klau 
aufzubessern. Bei VW haben sie mal ein paar Arbeiter gefasst, die auf 
EBAY Ersatzteile verkauft haben.

Autor: Jens Plappert (Gast)
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Tja, sorry, aber wenn einer so schlau ist dass ihm ne Kaeemaschine mehr 
Wert ist als ein Arbeitsplatz....

Autor: Dr.House (Gast)
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>Autor: Rumpi / Datum: 23.12.2007 20:59

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--
>Hallo
>ich habe in meinen betrieb geklaut (techn Geräte)
>wie muss ich nun dagegen vorgehen


Kopfschüttel!

Andere Leute wären froh, einen ordentlichen, sicheren und dem erlernten 
Beruf angemessen bezahlten Arbeitsplatz zu haben, und du ?

Du setzt sowas wertvolles wie "Arbeitsplatz" durch so eine triviale 
Handlungsweise auf's Spiel!

Ausserdem wirst du nirgendwo vorgehen, das machen die Typen schon gegen 
dich. Wenn du unter 21 bist gibsts noch JugendStrafe, ab 21 aufwärts 
bekommst du 50-100% mehr an Strafe. Kommt auf den Umfang an. Es kann 
eine Geldstrafe sein oder Knast auf Bewährung, oder Sozialstunden, je 
nach dem.

Ausserdem!

Im Betrieb klauen, lohnt sich nur, wenn du als Geldzähler im Tresorraum 
einer grösseren Bank arbeitest....:-)

Den Beruf gibt es tatsächlich!

Damit sich die Sache im Minimum rechnet, müsstest du dein dortiges 
brutto Jahresgehalt * 25 nehmen und das Geld natürlich in Sicherheit 
bringen können, also im NICHT-EU Ausland anlegen, das du ggf. danach von 
den Zinsen leben kannst, besonders falls man dich eine Zeit nach der Tat 
packen sollte! Das wäre dann eine Frühverrentung der anderen Art...:-)

Geräte geklaut...:-)
Und dann wahrscheinlich so blöd gewesen und diese bei Ebay angeboten und 
den Bullen via Gerätenummern ne Sondereinladung ausgestellt...Klasse!!!

Danke für die Schmunzelei, die ich in diesen tristen Wintertagen,
gut gebrauchen kann!

Ausserdem, sehr teure Geräte wie z.B. Workstation-Laptops der 
UpperClass, Luxusautos und vieles andere, sind nicht selten mit 
versteckten GPS-Sendern ausgestattet, womit die Bullen ganz bequem über 
Google-Earth rauskriegen können, wo du das Teil gebunkert hast! Selbst 
wenn es schon verkauft ist, können die über den Käufer Rückschlüsse 
ziehen, die nicht selten bis vor deine Haustüre führen!

Selbst bei Diamanten hast du Probleme, denn diese Dinger sind mit einer 
Lasergravur versehen, die nur unter einem starken Mikroskop sichtbar ist 
und somit die Herkuntskette ermittelbar machen.

Besser:
Versuchs mal beim Comedy-TV, die suchen solche "BallerTons" wie dich!
Da verdienste auch mehr Geld und brauchst nicht zu klauen!


Doc.House

Autor: Dr.House (Gast)
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Autor: Karl  / Datum: 24.12.2007 00:23

------------------------------------------------------------------------ 
--

>Scheint sich immer mehr auszubreiten, sich das Gehalt mit Klau
>aufzubessern. Bei VW haben sie mal ein paar Arbeiter gefasst, die auf
>EBAY Ersatzteile verkauft haben.

Bei solchen Konzernen sollte das nicht verwundern, denn auf der einen 
Seite Nutten einfliegen lassen, um den Betriebsrat zu sensibilisieren, 
damit der seine schützenden Beschäftigten nicht mehr ordentlich vertritt 
und sich dann noch als wirtschaftlich versagende Vorstände frech-dreist 
Gehaltserhöhungen von 30-60% genehmigen (Siemens, Deutsche Bahn), die 
letztlich auch wieder zu lasten der Malocher gehen!

Was erwarten die eigendlich von den kleinen Leuten ?

Brav das Äffchen markieren, während sich solche Typen die Taschen voll 
machen und sich so ganz nebenbei die Nutten aus Rio einfliegen lassen ?


Doc.House

Autor: Mr. Vernunft (Gast)
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Leute, wir haben heute Weihnachten und an so einem Tag fällt einem 
spontan (zum Thema) folgender Satz ein

Wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein!

Mal unabhängig von dem was dort entwendet wurde, mir ist die letzten 20 
Jahre noch keiner begegnet der nicht auch ab und an etwas aus seinem 
Betrieb für private Zwecke mitgenommen hat. Ob es ein bestimmtes 
Werkzeug, eine Rolle Lötzinn, irgendwelche Schutzkleidung oder sonst was 
ist. Nach meiner Erfahrung ist das völlig normal, solange das einen 
gewissen Rahmen nicht sprengt. Selbst in der Berufsausbildung (lange 
her) haben die Azubis mehr oder minder abgegriffen (und der 
Ausbildungsleiter wußte das auch). Große Betriebe stecken das locker 
weg. Dafür stimmt das Arbeitsklima und die Zufriedenheit unter den 
Kollegen. Wird den Kollegen hingegen ein Gefühl der ständigen 
Überwachung bis hin zum Radiergummi gegeben, dann geht das spürbar auf 
das Arbeitsklima und hat auch seinen Preis.

Natürlich gilt die alte Regel

1. nicht auffallen und

2. nicht übertreiben!

(und dort wo der Betrieb es nicht so dicke hat lässt man das natürlich)

Autor: Gast zur späten Stunde (Gast)
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Man darf nicht vergessen, dass es vielen Betrieben nicht gut geht und 
sie darauf sinnen, Leute loszuwerden. Da kommt denen der geklaute 
Radiergummi gerade recht. Manchmal reicht schon die unbefugte Nutzung 
des Internets.

Autor: Dennis Nitschke (nilpferd)
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Jesus sprach:

>
> Wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein!
>

...Rums...

Mutter, manchmal kotzt Du mich an!

Sorry, mußte jetzt einfach sein.

Zum Thema, um welchen geklauten Betrag gehts denn eigentlich? Sprich für 
was warst Du Vertreter. Eine Kündigung wegen ein paar verschwundener 
Radiergummis ist sicher etwas übertrieben, aber bei Hi-End Elektronik 
oder so siehts schon anders aus. Und selbst wenn Dein alter Chef nix 
dagegen hatte, übrige Artikel mitzunehmen, tät ich bei nem neuen Boss 
erstmal abwarten und gucken, wie der das hält. Wenn er neu ist, muß er 
sich erst profilieren und sich Respekt verschaffen. Ist nun mal so.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ich muss sagen, ich bin über manche Kommentare hier doch ziemlich 
bestürzt.

Einer findet es ok, wenn man mal ne Rolle Lötzinn mitnimmt oder auch 
Werkzeug - das "täte dem Unternehmen nicht weh". Ja ne, is klar ...

Diejenigen würde ich mal gerne sehen, wenn ich einen Zwanziger aus deren 
Geldbörse ziehen ("tut denen ja nicht weh").

Ein anderer stellt sich auf den Standpunkt "Der Vorstand macht das auch, 
also ist das bei anderen verständlich" (die Einstellung scheint übrigens 
weit verbreitet zu sein)

Wenn ich jemanden bei mir erwischen würde, der sich absichtlich ne Rolle 
Lötzinn oder Werkzeug einsteckt, der säße heute noch mit ner 
Strafanzeige vor der Tür.

Dass man Leute um etwas bitten kann, scheint aus der Mode gekommen zu 
sein. Ich würde sicherlich nicht nein sagen, wenn jemand für ein 
privates Projekt sich mal ein Spezialwerkzeug ausleiht, genausowenig 
beim Lötzinn.

Aber Vertrauensmißbrauch ist das,  was ich im Unternehmen als Letztes 
gebrauchen kann.

Christoph

Autor: Kalorienbombe (Gast)
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Welche Firma war das denn?

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Waldmeister,

kannst Du Deine wirren Ansichten auch mit entsprechenden Urteilen 
belegen?
Grundsätzlich gilt: Diebstahl führt grundsätzlich zu Kündigung, selbst 
Diebstahl von "Abfall" (z.b. Out-of-Spec-Ware)!

PS: Wo sind eigentlich die Blockwarte, die sonst immer mit der 
Strafbarkeit von Rechtsberatung drohen.

Autor: sechsnullsechs (Gast)
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Ja, ja. Diebstahl. Manchmal verschwimmt die Grenze. Wie ist das denn 
wenn die Firma viel schlechter ausgeruestet ist als der Mitarbeiter, und 
der Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz selbst sponsert, Geraete mitbringt, 
Softwarelizenzen zur Verfuegung stellt ? Ist dann eine halbe Rolle Zinn 
auch noch Diebstahl ? Nein, nicht unbedingt in einer Kleinkraemerfirma. 
Sowas kann auch bei miliardenschweren Firmen passieren.

Autor: David (Gast)
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naja sollte wohl klarer definiert werden was diebstahl heisst... hab 
auch schon sachen in der firma gelötet, wegen der guten ausrüstung, hab 
ich da lötzin gestohlen (hab nicht mein eigenes mitgebracht)? Wen mir 
mal ein wiederstand fehler, und ich nur einen einzelnen benötige, nehm 
ich halt einen mit... wobei ich das natürlich nur mit ausdrücklicher 
erlaubnis meines chefs mache :-)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@David:

Ist doch ganz einfach: frag Deinen Chef. Wenn der sein Ok gibt, ist es 
kein Diebstahl, sonst schon.

Und nein, man muss dann nicht bei jedem privaten Lötpad nachfragen. Eine 
einmalige Frage wie "Chef, darf ich, wenn ich mal etwas habe, außerhalb 
der Arbeitszeit auch mal etwas für mich zusammenbraten?" mit der 
entsprechenden Antwort sollte für Klarheit sorgen.

"Diebstahl" ist wohl einer der Begriffe, die von Gesetzeswegen her am 
genauesten definiert ist - da gibt es auch kein verwässern a la "war 
doch nicht viel".

Wenn man eigene Geräte in das Unternehmen einbringt, sollte man auch 
eine klare Regelung treffen. Der Standpunkt "ich habe etwas eingebracht, 
also nehm ich mir einfach etwas anderes wieder mit" ist allerdings sehr 
schräg.

Christoph

Autor: klogang beendet (Gast)
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Um welche Firma handelt es sich denn? Nenne doch mal einen Namen, dass 
man was in der Hand hat.

Autor: Mr. Vernunft (Gast)
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>...Rums...

>Mutter, manchmal kotzt Du mich an!

würdest mal lieber öfter auf deine Mutti hören, die hat nämlich mehr 
Lebenserfahrung wie du!

Aber das begreifst du auch noch (hoffentlich) irgendwann.

>Ich muss sagen, ich bin über manche Kommentare hier doch ziemlich
>bestürzt.

mein Beileid!

>Diejenigen würde ich mal gerne sehen, wenn ich einen Zwanziger aus deren
>Geldbörse ziehen ("tut denen ja nicht weh").

und jetzt glaubst du mit so einem Satz dem Thema hier gerecht zu werden?

Statt hier den Obermoralisten zu spielen solltest du lieber mal eine 
anständige Berufsausbildung machen, dann lernst du auch mal die 
Lebenswirklichkeit kennen!

Autor: Mr. Vernunft (Gast)
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achso, bleibt noch zu erwähnen

um Mitternacht ist Christmette :)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Mr. Vernunft wrote:
>>...Rums...
>
>>Mutter, manchmal kotzt Du mich an!
>
> würdest mal lieber öfter auf deine Mutti hören, die hat nämlich mehr
> Lebenserfahrung wie du!
>
> Aber das begreifst du auch noch (hoffentlich) irgendwann.

Bis hierhin Zustimmung, Ursprungspost war aber nicht von mir.

>>Ich muss sagen, ich bin über manche Kommentare hier doch ziemlich
>>bestürzt.

Das ist von mir :-)

> mein Beileid!

Ich habe nichts anderes erwartet.

>>Diejenigen würde ich mal gerne sehen, wenn ich einen Zwanziger aus deren
>>Geldbörse ziehen ("tut denen ja nicht weh").
>
> und jetzt glaubst du mit so einem Satz dem Thema hier gerecht zu werden?

Zumindest kann er richtig zitieren.
Und mein Kommentar hat im Gegensatz zu Deinem auch noch mit dem Thema zu 
tun.

> Statt hier den Obermoralisten zu spielen solltest du lieber mal eine
> anständige Berufsausbildung machen, dann lernst du auch mal die
> Lebenswirklichkeit kennen!

Der war gut - ich könnte selbst ausbilden.

Frohes Fest,
Christoph

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Mr. Vernunft,

welchen beruflichen Hintergrund hast Du denn, daß Du so genau Bescheid 
weißt?

Ich kenne persönlich jemand, der sich wegen eines geklauten Schrauben- 
ziehers eine Abmahnung und sehr viel Ärger eingehandelt hat. Die 
Abmahnung hat er gnadenhalber nur wegen seiner langen 
Betriebszugehörigkeit bekommen, sonst wäre eine fristlose Kündigung 
fällig gewesen.

Wenn Du in einer Klitsche arbeitest, in der Klauen gern gesehen ist, 
meinen Glückwunsch. Die Lebenswirklichkeit in den meisten Betreiben 
sieht anders aus.

Autor: Mr. Vernunft (Gast)
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Christoph D. (myfairtux), ich habe auch gar nicht gesagt, dass die 
beiden Kommentare auf die ich mich bezog von einer Person stammen.

Wenn du selber ausbilden könntest, was auch nur heißen könnte, dass du 
dir die Berechtigung zur Ausbildung im Laufe deines Studiums erworben 
hast, aber selbst noch nie eine Ausbildung (in einem Lehrbetrieb) 
durchlaufen hast. Aber das ist nur Begleitwerk hier in der Diskussion. 
Es gibt materielle und immaterielle Schäden in Betrieben und falls eine 
(oder auch ein paar) verschwundene Lötzinnrolle(n) zu einer 
betriebswirtschaftlichen Schieflage eines Betriebes (ich verwende hier 
bewusst nicht den anonymen Begriff "Unternehmen") führt, dann stimmt 
sowieso etwas nicht. Vermutlich sind die immateriellen Schäden in 
Betrieben aufgrund von Kostendrückerei und durch drehenden BWL'lern um 
Längen größer, als das bisschen weggekommene Zeugs. Wohlgemerkt, wir 
reden hier nicht über hochwerte Gerätschaften sondern über Peanuts.

Ich wiederhole nochmal einen der wichtigsten Sätze den die Christenheit 
kennt

Wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein!

(für die die aufgrund ihres Alters (oder ihrer Bildund ;)) noch grün 
hinter den Ohren sind, der Satz heißt übersetzt 'wer jemals in seinem 
Arbeitsumfeld irgend etwas ungefragt mit nach hause genommen hat, der 
soll mal gefälligst die Klappe halten und nicht auf andere zeigen'. 
Übrigens auch die kleinen Schummeleien in der Steuerabrechnung oder der 
Kilometer beim Dienstwagen gehören auch in diesen Komplex!)

Autor: Mr. Vernunft (Gast)
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@Bewunderer

spreche von dem Betrieb in dem ich einst ausgebildet wurde und von 
meinem gesamten Bekanntenkreis. Wohlgemerkt, ich kenne KEINEN der noch 
nicht irgendetwas von seinem Arbeitsplatz mit nach Hause genommmen hat.

(und ich sehe auch nicht, dass das heutzutage anders ist)

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Mr. Vernunft,

auch wenn Du es nicht glaubst. Die Rechtswirklichkeit ist, daß 
Diebstahl, auch wenn jeder schon etwas hat mitgehen lassen, zur 
fristlosen Kündigung führen kann.

Wie Du damit umgehst ist Deine Sache.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ich sehe das ähnlich wie Bewunderer.

Vor allem sind die Konsequenzen (=Verlust des Arbeistplatzes, 
Strafanzeige) g
anz erheblich.

@Mr.Vernunft:

Nur weil das in Deinem Bekanntenkreis alle machen, wird es nicht 
richtiger. Und nur weil andere sich nicht an Regeln halten, wird das 
eigene Verhalten nicht besser.

Ich finde es immer toll, wie jeder meint, dass "das Bißchen" das 
Unternehmen nicht schädigt. Wenn jeder im Betrieb so denkt, dann sind 
das eben nicht mehr nur Peanuts.

Ich kenne auch Leute, die Sachen aus dem Betrieb mitnehmen - aber die 
haben den Anstand zu fragen!

Da gibt es auch ein passendes Bibelzitat:

"Wer bittet, dem gib und wer von Dir borgen will, den weise nicht ab."

Aber dass er bittet, das erwarte ich von einem loyalen Mitarbeiter...

Christoph

Autor: Mr. Vernunft (Gast)
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@Bewunderer
Natürlich kann das zu Kündigung führen, das bestreitet doch niemand. Ich 
habe lediglich die Lebenswirklichkeit aus meiner Sicht geschildert. Hier 
den großen Moralisten raushängen zu lassen (wie manche das reflexartig 
gerne machen) und die Unternehmung gleich deswegen im Bankrott zu sehen 
ist völlig überzogen.

Ist im übrigen die gleiche Argumentationslinie die die Musikindustrie 
gerne nach außen propagiert, wenn sie den Download von Musikdateien 1:1 
in entgangene Verkäufe hochrechnet.

Oder nehm dir mal die Kaufhäuser, deren Schäden durch Diebstahl schon 
seit Jahrzehnten mit in die Preiskalkulation eingeht. Wenn Kaufhäuser 
wirtschaftlich in Not sind, dann bestimmt zu allerletzt weil zuviel 
gemopst wird. Da sind ganz andere Ursachen zunächst einmal gefragt, wie 
z.B. die Veränderung von Einkaufsgewohnheiten (Online-Handel) oder der 
Trend nur noch Schrott (Ramschläden) oder Hochpreisiges (Luxusware) in 
den Innenstädten anzubieten usw.

Demnächst werden weitere Käufergruppen aus den Innenstädten fernbleiben, 
nämlich die, die ein zu altes Auto fahren und nicht mehr in die 
Umweltzonen hinein dürfen. Auch eine Form von Diebstahl, nämlich 
Diebstahl an Mobilität und zunehmender Einschränkung für Leute mit 
kleinem Geldbeutel.

Autor: Mr. Vernunft (Gast)
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@Christoph D. (myfairtux)

natürlich ist es besser zu fragen, auch das gebietet die Vernunft, aber 
wie gesagt, es gibt eben auch eine andere Wirklichkeit!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Schlagzeile:

Tausend Glühlampen gestohlen- Die Polizei tappt im Dunkeln!

;-o

Paul

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Mr. Vernunft,

ich glaube, Du willst nicht verstehen. Zu Fragen der Moral und 
irgendwelcher Firmenpleiten habe ich mich in keinster Weise geäußert. 
Fakt ist, wer klaut und erwischt wird, fliegt raus.
Es spricht auch nicht für besondere Intelligenz, für eine Rolle Lötdraht 
oder was auch immer in der heutigen Zeit seinen Job zu riskieren.
Es ist Deine Sache, wenn Du Dir das als Gewohnheitsrecht oder Notwehr 
schönreden möchtest.
Deine Ausflüchte hinsichtlich Online-Handel und Feinstaub haben damit 
jedenfalls nichts zu tun.


@Paul Baumann,

neulich hat man einen Neandertaler ausgegraben. Der hatte eine 
Steintafel auf der der Witz als veraltet gestrichen war.

Autor: Mr. Vernunft (Gast)
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@Bewunderer

Wir wissen es ja jetzt. Feier lieber Weihnachten, anstatt künstliche 
Fronten aufzubauen.

Frohes Fest!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Bewunderer
Ich bewundere Dich! ...und Archäologe ist er auch noch. Donnerlüttchen!!

;-)
Paul

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Paul,

das ist leider zuviel der Ehre. Unglücklicherweise war ich bei der 
Ausgrabung nicht persönlich zugegen. Aber meine Quelle ist absolut 
zuverlässig.

Frohes Fest!

Autor: Rumpi (Gast)
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Ich glaube ich gehe in den Feiertagen nochmal in die Firma. Dann sieht 
mich nämlich keiner, wenn ich die halbe Einrichtigung mitgehen lassen. 
Aber bloß nicht weitersagen. Ich bin eben ein Klaufinger!

Autor: Pfarrer (Gast)
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Du sollst nicht stehlen.

Und dann ist es egal ob eine Rolle Lötzinn bei einer kleinen Klitsche 
oder ein Auto bei VW. Du sollst es nicht! BASTA!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Liebe Diebe!
Nachdem ich Ihnen nun erfolgreich die Zeit gestohlen habe, lassen Sie 
mich abschließend zu einem Mundraub in's nächste Delikatessengeschäft 
einladen!

..sagte OTTO

MfG Paul

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