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Forum: HF, Funk und Felder Spannungversorgung für HF-Baugruppe


Autor: Mario (Gast)
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Hallo Forum,

ich möchte eine HF-Baugruppe, die bisher per Batterie versorgt wurde, 
über USB speißen. Meine Frage ist jetzt, ob es genügt, ein Kabel mit 
Ferritfilter zu benutzen (wobei der ja eher für die USB-Daten und nicht 
die Versorgungsspannung da ist), oder ob man da mehr Aufwand treiben muß 
und wenn ja, welchen? (Hab im Moment leider kenen Zugang zu Messtechnik, 
möchte aber "vorarbeiten").

VG - mario

Autor: Heestersfan (Gast)
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Verogen von USB mit+5V? Vergiss es, die 5V vom USB sind dermaßen stark 
verseucht und Schwankungen unterworfen, die filtertechnisch in den Griff 
zu bekommen, ist fast unmöglich. Arbeite mit 3,3V (Spannungsregler), 
verbaue EMI-Filter in VCC und GND, zusätzlich noch starke LC-GLieder vor 
und nach dem EMI-Filter und auch nach dem 3,3V-Regler.

Autor: Mario (Gast)
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hmm... 3,3V sind zu wenig - ich brauch mindestens 4,5V. Außerdem soll 
das überwiegend an Laptops betrieben werden - da kommt man ohne Bastelei 
nicht an andere Spannungen. Könnte es denn wenigstens funktionieren, 
wenn ich vorraussetze, dass der Laptop nur mit Batterie betrieben wird?

Autor: 1234 (Gast)
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USB liefert auch hoechstens 500mA. Beim Powerup muss es viel weniger 
sein.

Autor: Mario (Gast)
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Das ist mir bewußt... 500mA genügen mir - das sind immerhin 2,5W. Ich 
brauch nicht mal 1W - allerdings in einer schönen sauberen 
Gleichspannung.

Autor: 1234 (Gast)
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Einen Buck-Boost hintendran, dann kann man machen was man will. Den 
Switcher kann man ja synchronisieren.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich habe mal den Versuch gemacht, mir die Spannung am USB-Port von 
meinem
"Großrechner" und vom Notebook mittels Oszillograph anzusehen.
Am Notebook war die Spannung absolut sauber aber an meinem richtigen 
Rechner sah die Spannung "böse" aus, d.h. es waren Nadelimpulse von ca.
50khz drauf.

Man könnte ein LC-Filter dimensionieren, um diesen Mist herauszufiltern.

MfG Paul

Autor: Carmen (Gast)
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Ich hab das an meinem PC auch mal angesehen, ich hab da Rauschen von 
500mVss drauf => echt übel.

Autor: 1234 (Gast)
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@Paul Baumann,
schau dir die Nadelimpulse nochmals an. Die wiederholfrequenz ist 50kHz. 
Aber die in den Impulsen enthaltenen Signalanteile sind einiges hoeher. 
Miss mal dessen Periode ... 3ns ? Daraus sieht man, dass das Filter 
nicht 50kHz filtern muss sondern 300MHz.

Autor: Mario (Gast)
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...und wenn man einfach nen Tiefpass mit 'ner relativ niedrigen 
Grenzfrequenz baut? ...und dahinter vielleicht noch 'nen großen Elko?

Ich werd jetzt auf jeden Fall die Spnnungsversorgung per Batterie als 
Alternative beibehalten. Falls es mit USB nicht geht, muss das Teil dann 
wenigstens nicht gleich in den Schrott.

Autor: 1234 (Gast)
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Ein Tiefpass mit tiefer Frequenz wirkt nicht gegen RF, und ein Elko 
dahinter leider auch nicht. Die gute Nachricht ist,  ein Filter fuer 
100MHz aufwaerts ist kleiner und guenstiger als ein 50kHz Filter. Mit 
ein paar Ferriten und 10n Caps ist man dabei.

Autor: Carmen (Gast)
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Dicker Elko an USB ist verboten (siehe Spec), ich meine, es waren um die 
10µF. Bei mehr ist der Strompeak zu groß und manche USB-COntroller 
schalten dann einfach ab.

Autor: Martin (Gast)
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Man kann ja bei solchen Problemen beliebig in die Filtertrickkiste 
greifen. Ich würde, wenn ich wirklich ganz saubere Gleichspannung 
brauche, (und ich vielleicht 0.3V weniger verschmerzen kann) einen 
Ferrit am Eingang, eine (Gleichtakt-)Drossel, einen kleinen Widerstand 
und hochkapazitiven Keramikkondensator (ein paar uF) paralell mit 47nF 
und vielleicht auch noch 100pF verwenden. Dahinter kommt dann ein 
rauscharmer LDO (z.B. LT1763). Bei Bedarf dahinter nochmal eine 
RLC-Kombination.
Wenn die 0.3V Dropout nicht akzeptabel sind kommt anstatt des LDO ein 
Schaltregler mit möglichst hoher Schaltfrequenz dahinter (1-2MHz). Das 
kann man dann ganz gut mit kleinen Spulen/Ferriten/Kondensatoren filtern 
und, wenn man es ganz schlimm glatt braucht, auch noch einen 
Linearregler dahinter.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@1234
Kann ich nicht messen, das gibt der Graf Oszillo nicht her.

MfG Paul

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