Batterieanzeige mit austauschbaren Batterien ?

Gast #741178
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Hallo,

ich suche nach eine Batteriestandsanzeige, die ich in mein tragbares 
Gerät (Schaltung / Platine noch nicht fertif) einbauen kann. Das Gerät 
hat ein Batteriefach, so dass die Batterien ausgetauscht werden können. 
Nach Googeln, Lesen und Forschen haben sich alle meine Ideen 
"ausgeschlossen":

- Messen der Zellenspannung: Stark temperatur- und lastabhängig, würde 
also nur Hausnummern anzeigen
- "Zählen" der eingebrachten / entnommen Ladung z.B. mit einem Gasgauge 
IC: Beim Austauschen der Batterien / Akkus keine Referenz mehr.

Welche Möglichkeiten gibt es noch ? Hier liegt ein einfaches Siemens 
GigaSet Mobilteil mit Batteriefach, in dem 2 AAA Zellen sind. Wie machen 
die das ?

Gruß

Steff
Gast #741236
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Bei meinem Siemens Mob spinnt die Ladeanzeige, wenn ich die Batterie 
rausnehme, also vermutlich Version 2. Anderseits ist die Anzeige nicht 
linear, das deutet eher auf Methode 1 hin...

Einzig richtige Methode: Ladungszähler in die Batterie, die ICs dafür 
gibts.
Gast #741296
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>Einzig richtige Methode: Ladungszähler in die Batterie, die ICs dafür
>gibts.

Ja, hab' auch welche hier, z.B. BQ2018. Die zählen recht genau, bringen 
aber auch so ihre Nachteile mit sich: Das IC muss im Akku verbaut 
werden, d.h. ein Standard-Batteriefach, z.B. 4 x AA scheidet aus. Und 
bei Stückzahlen <<< 100 ein Akkupack zu konstruieren scheidet aus.

Das nächste Problem ist z.B. die Temperatur: Angenommen man läd die 
Akkus auf 100 % bei Raumtemperatur, und geht dann ins Winterland, so 
sinkt die entnehmbare Ladung rapide. Nun gibt es erstmal den 
"Streitpunkt": Sagen wir der Akku gibt bei 5 °C nur noch 50 % seiner 
Ladung ab; soll die Anzeige sinnvoller- & ergonomischerweise nun 50 % 
anzeigen und mit der gleichen Geschwindigkeit herabzählen, oder ab 100 % 
doppelt so schnell zählen ? Für beide Ansätze gibt es für und widder.

Ich habe eben noch etwas in einer Zeitschrift gelesen: Die Berechnung 
des Zustandes anhand der Zellenimpedanz und der Leerlaufspannung. 
Letztere im Betrieb zu messen dürfte schwierig sein, und ob die Impedanz 
aussagekräftig ist weiß ich nicht, hat da jemand Erfahrung ?

Im Moment sehe ich nur eine Möglichkeit: Standardbatteriefach und 
GasGauge IC im Gerät; Nachdem erkannt wurde dass die Batterien/Akkus 
getauscht wurden, wird die Berechnung zunächst im "lernen" Modus, 
und/oder oder es wird ein Menü eingeblendet, welches abfragt welche Art 
von Batterie/Akku eingelegt wurde. Hmmm, alles nicht so richtig 
befriedigend.

Hat noch jemand vielleicht Ideen ?

Steff
#741404
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Wenn Du den Strombedarf Deines Gerätes kennst, kannst Du z.B. für 100us 
den gleichen Strom in einem Widerstand verbraten und dabei den 
Spannungsabfall an der Batterie messen. Aus den beiden Spannungswerten 
lassen sich dann Leerlaufspannung und Innenwiderstand berechen.

U[leerlauf] = 2*U[normal] - U[doppelte Last]
R(i)= (U[normal] - U[doppelte Last]) / I

Gruß Jörg

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