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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Kennt jemand IVM Automotive?


Autor: Marco (Gast)
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Hallo

Kennt hier zufällig jemand die Firma IVM Automotive?
Ich bin Berufsanfänger und habe dort zwei Interessante Ingenieurstellen 
gefunden. Aber in diesem Forum wird ja häufig über solche Dienstleister 
geschimpft.
Kann jemand was konkretes zu der Firma sagen?

Autor: Christian (Gast)
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Ich kenn die Firma nicht, kann Dir aber aus eigener Erfahrung sagen, 
dass ein guter Dienstleister speziell für einen Absolventen ein guter 
Berufseinstieg ist, da man durch Mitarbeit an unterschiedlichen 
Projekten viel Berufserfahrung sammeln kann.

Wird man direkt in einer Automobilfirma eingesetzt, so kann man dort 
viele Kontakte knüpfen und bei guten Leistungen besteht die Chance auf 
eine Übernahme (Ich kenne einige Leute, denen das geglückt ist.). 
Außerdem  kann man als Externer durchaus mehrere Jahre in der gleichen 
Abteilung arbeiten.

Autor: Nils H. (iaby)
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Zwei meiner Kollegen arbeiten bei IVM und sitzen als externe Mitarbeiter 
bei einem der großen deutschen Automobilhersteller in der Entwicklung.
Ich glaube sie sind so ganz zufrieden, zumindest schimpfen sie nicht so 
über ihre Firma wie Andere ;) Kann also nichts schlechtes berichten!

Autor: Marco (Gast)
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Danke für die Infos.
Das klingt ja alles sehr interessant, auch die Infos auf der Homepage...

Autor: Karl (Gast)
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Das Problem liegt hier weniger an IVM, die abgesehen von der eher 
mittelmäßigen Bezahlung mit schlechter Gehaltsentwicklung ganz ok sind, 
als an der einkaufenden Firma. Dort werden die externen Leute allzu oft 
"verheizt", es wird wichtiges know-how vorenthalten (um eben jenes zu 
schützen und an die Firma zu binden) und man bleibt eben extern, also 
nicht so direkt dazugehörend. Die angepriesene Arbeit   an verschiedenen 
Projekten habe ich noch bei keinem IVM/IAV/Bertrandt/Euro Engineering 
(...) Mitarbeiter gesehen. Man bekommt einen der schlechteren, aber im 
Prinzip ganz normalen Job.

Ich persönlich sehe Personaldienstleister als die allerletzte 
Möglichkeit.

Autor: Christian (Gast)
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@Karl: Es kommt meiner Meinung darauf an, bei welcher Firma man 
letztendlich arbeitet.  Manche Firmen gehen auch fair mit den Externen 
um, und geben Ihnen herausfordernde und interessante Aufgaben, wie z.B. 
die Spezifikation eines neuen Steuergerätes.

Ich sehe es eher als Vorteil, wenn man seinen ersten Job bei einem 
Personaldienstleister verbringt. Nach 3-5 Jahren kann man dann immer 
noch wechseln und nebenbeu hat man wertvolle Berufserfahrung gesammelt. 
Außerdem bekommt man einen Einblick, wie es in den großen 
Automobilkonzernen abläuft. Als Absolvent hat man sonst eigentlich kaum 
eine Chance, bei BMW oder Audi anzufangen..

Autor: Karl (Gast)
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Zumindest bei einer der von dir genannten Firmen spreche ich aus 
persönlicher Erfahrung. Egal wo man anfängt, man wird nach 3-5 Jahren 
Berufserfahrung gesammelt haben und wechseln kann man dann immer noch. 
Der Punkt ist: Wenn man irgendwo anders arbeitet, sammelt man mehr 
Erfahrung (weil man u.U. nicht künstlich kurz gehalten wird), hat mehr 
Geld (weil sonst niemand dran verdienen muss) und zusätzlich noch alle 
anderen Freiheiten.

Autor: Christian (Gast)
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@Karl: Ich habe nicht das Gefühl, dass die Firma einen "kurz hält". 
Kennt man die richtigen Ansprechpartner, so erfährt man sehr viel. 
Teilweise fragen die Internen sogar die Externen, wenn es um spezielle 
Gebiete geht.
Hinsichtlich des Gehalts kann ich keinen Unterschied zu anderen - nicht 
Dienstleistern - erkennen.
Aber jeder muss sowieso nach seiner eigenen Vorstellungen glücklich 
werden. Ich finde es einfach toll, bei einem der großen 
Premiumautohersteller zu arbeiten.. In den letzten beiden Jahren sind 
von meiner Firma sogar einige übernommen worden. :-)

Autor: aubacke007 (Gast)
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Hi,

ich kenne IVM ziemlich gut, da ich dort fast drei Jahre war (direkt nach 
dem Studium). Sag doch mal für welchen Standort du dich bewerben willst 
und welche Stelle es ist, dann kann ich dir mehr Infos geben.

Grüße

Autor: Marco M. (-marco-)
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@aubacke007:

Das wäre super. Schreib mir doch mal ne Mail übers Forum. Dann habe ich 
deine Adresse und wir müssen das nicht öffentlich besprechen.

Autor: Marco (Gast)
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@aubacke007:

Ich hätte immernoch Interesse an den Infos. Schreib doch mal bitte!

Autor: Ein Ehemaliger (Gast)
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Hallo,

ich habe selbst über 15 Jahre bei dem Unternehmen gearbeitet und bin 
jetzt bei einem anderen Entwicklungsdienstleister. Grundsätzlich sollte 
man IVM, Bertrandt, IAV u.a. differenzieren zu den reinen 
Personalverleihern, die einen ohne Rücksicht auf persönliche Belange 
bundesweit einsetzen. Einen Berufseinstieg halte ich bei den 
Entwicklungsdienstleistern für grundsätzlich sehr sinnvoll, ob man dort 
beim Kunden eingesetzt wird oder direkt im Unternehmen. Man kann dort 
sehr viel lernen und kann auch mit etwas Glück und wenn man Interesse 
hat oft zu den Auftraggebern wechseln. Vielleicht kannst Du im Vorfeld 
schon klären, bei welchem Kunden Du evtl. eingesetzt werden sollst. Für 
dein Fachgebiet halte ich das Unternehmen allerdings nicht für die erste 
Wahl. Ich würde mich da mehr an IAV und je nach Standort an Bertrandt 
halten.

Viele Grüße

Ein Ehemaliger

Autor: aubacke007 (Gast)
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Hallo Marco,

ich möchte lieber nicht meinen Namen (oder email) preisgeben, wenn es um 
meine ehemalige Firma geht. Gib doch mal die Infos, die ich wollte dann 
kann ich dir hier mehr sagen und brauch auch nichts schönreden wie als 
wenn jemand weiss woher es kommt.

Woher weiss mein Vorredner was dein Fachgebiet ist ? Kann ich nirgends 
finden... An welchem IVM Standort hast du 15 Jahre gearbeitet - ich war 
in Rüsselsheim.

Im übrigen hat er Recht was die Differenzierung zu reinen Dienstleistern 
angeht - meine Zeit bei IVM war sehr schön und lehrreich.

Grüße

Autor: Marco (Gast)
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Hallo

Es geht um den Standort Ingolstadt. Ich habe Nachrichtentechnik studiert 
und die Stelle ist im Bereich Fahrzeugdiagnose.

Viele Grüße
Marco

Autor: Mr. X (Gast)
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Yup,

bin auch ein IVM-ler, Aktiver. Hab E-Technik studiert und bin momentan 
in Rüsselsheim bei Opel eingesetzt.
Ich weiß nicht, wie es bei anderen Standorten auschaut, aber bei uns ist 
es durch den Aufkauf von Semcon momentan leider alles sehr undefiniert.
Es wird immer viel gesagt, wir wollen wachsen, aber es tut sich nichts. 
Nur dass uns die Leute in der Abteilung abwandern, weil sich eben nix 
tut. Das ist alles sehr deprimierend. Da will man etwas auf die Beine 
stellen, etwas entwickeln, aber "die da oben" bekommen nix mit oder 
wollen es nicht mitbekommen.
Naja, viele aus meiner Abteilung überlegen, wie es weitergehen soll, 
einige sind sogar schon gegangen. Aber ich will die Firma nicht schlecht 
machen. Wenn sich im nächsten halben Jahr was positives tut, ist in 
Ordnung, anderfalls werden gewiss wieder Mitarbeiter neue Stellen 
suchen, die mehr versprechen und halten.
Aber das ist beim Dienstleister schon fast normal, man hört ja von RLE, 
Bertrand, Ferchau... usw. selten etwas anderes....

Als Einstieg allemal OK..... ;-))))

Autor: Permium Absolvent (Gast)
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Ich war auch mal bei IVM im Gespräch, in München. Vermutlich nicht die 
schlechtestes Wahl, weil sie eben, wie auch Betrandt, spezialisierter 
sind und nicht so beliebig wie Ferchau und Co. Gemeldet haben sie sich 
dann doch nicht, obwol sie großes Interesse gezeigt haben und mir von 
ihrer Seite her schon im Gespräch versichert hatten, dass alles passt. 
Ich würde mal sagen, es lag nur daran, dass der Premium-Kunde von IVM 
eben gerade auf Sparkurs ist. Wenigstens stellen sie einen nicht auf 
Verdacht oder befristet ein und dann doch bald wieder aus.

Hab gehört, dass die Premiumdienstleister alla Eurospace oder Berrata 
noch nen Tick besser sein sollen, da sie nicht so groß sind. Dafür fährt 
man da noch mehr die repräsentative und gut gekleidete "Engineering 
Consulting" Schiene mit Business Unit Managern etc. *blah*kotz*würg*.

Ich persönlich habe mich explizit dagegen entschieden und will nicht 
beim totalen Outsoucing-Hype dabei sein.
Man soll's nicht glauben, aber es gibt auch noch kleine Firmen mit 
eigenen Produkten, die im eigenen Haus gefertigt werden und pfiffige 
Ingenieurbüros mit reiner in-house Entwicklung und Fertigung.

Kann also Karl nur zustimmen: Ein reiner Dienstleister ist, letztlich 
egal welcher, für mich auch die letzte Wahl.

@christian
Als Werkstudent habe ich bereits festellen können, dass es nicht nur 
generell auf das Unternehmen ankommt, wie interne und externe 
Mitarbeiter behandelt werden, sondern leider noch viel mehr auf die 
konkrete Gruppe oder Abteilung in der man landet...

Ich habe mir die momentan riesige Job-Auswahl letzlich recht simpel 
eingeschränkt. Einfach darauf besinnen, was man schon immer mochte und 
was nicht.
Ich fand Autos z.B. schon immer einfach nur notwendig/praktisch und eben 
nicht so richtig begeisternd. Selbst als der noch so allgemein hoch 
angesehene Premium-Hersteller verführerisch über diverse Dienstleister 
gelockt hat...

Wenn ich mittlerweile Premium-Hersteller höre, wird mir eher schlecht 
und ich denke nur an Premium-Prozess-Verwaltungstechnokratie.

Überschaubare, elektro-optische Geäte mit vielen Köpfen dan, waren mir 
schon immer das liebste Spielzeug. Ich hab mich also irgendwann nur auf 
entsprechende Hersteller bei der Jobsuche konzentriert.
Und plötzlich war die Auswahl ganz enorm einfach geworden.

Autor: blaubaer (Gast)
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Die IVM in Stuttgart hat derzeit Einstellungsstopp, weil zu wenige 
Aufträge. Konkrete Nachfragen zu IVM München sind z.B. hier:
http://ingenieurgemeinschaft.foren-city.de/topic,4...

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