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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit einem Interface am LPT, zu kurze Befehle?


Autor: Jan (Gast)
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Hallo,
ich weiß nicht, ob das hier ins Forum passt, aber ich denke ihr könnt 
mir weiterhelfen.
Bei uns in der Schule wird zum einstieg in die Informatik die 
"Programmiersprache" MSW Logo benutzt. Mit dieser kann man über ein 
Interface Fischertechnikmodelle direkt ansteuern. Das lief auch alles 
einwandfrei bis wir nun neue PCs bekommen haben(2,4GHz, 32bit).
Nun können wir über die Interfaces nurnoch einlesen, aber nichts mehr 
ausgeben.
Wir vermuten nun, dass die Befehle zu schnell für das Interface kommen.
Ich habe mir die Interfaces mal etwas genauer angeschaut;
über den parallelen Port kommen die Daten über ein Signal an einem 
8bit-Schieberegister HCF4094 an. Dieses wird bei jedem Takt, der auch 
vom Parallelen Port kommt, weitergeschoben. Wenn es 8 Takte gab, also 
alle Daten angekommen ist, werden sie ausgegeben(4 H-Brücken für Motoren 
werden damit angesteuert).
An meinem Pc, womit alles einwandfrei funktioniert, hat jeder Takt eine 
Länge von ca 6µs. Könnte es sein, dass der Takt an neueren PCs kürzer 
ist und so von dem HCF4094 nicht erkannt wird?
Oder könnte das vielleicht woanders dran liegen? z.B.Spannung?

Ich habe schon öfters gelesen, dass es an neueren PCs Probleme mit dem 
LPT gibt.. aber wodran liegt das?
Schonmal Danke für eure Hilfe!

Gruß
Jan

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Ich hab gerade unter Linux ein Proggy geschrieben, das den LPT Port 
benutzt.

Es gibt einige Sachen dies da haben kann:

- Welches BS benutzt ihr / habt ihr benutzt? (Umstieg auf NT 
Problematisch)

- Welche Architektur besitzt der Rechner?

- Habt ihr vorher / jetzt Admin od. root Rechte gehabt?

- Welcher Betriebsmodi ist beim Port eingestellt?

Autor: Jan (Gast)
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Betriebssystem war vorher Win98, jetzt WinXP. Auf meinem PC läufts aber 
unter WinXp ohne Probleme...
Auf allen Rechnern haben wir zum testen Admin Rechte.
Ich denke nicht, dass es an den Rechten liegt, da wir ja übers Interface 
einlesen können. Nur ausgeben können wir nichts.

Gruß
Jan

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Dann wirds höchstwahrscheinlich an den Betriebsmodi des Ports liegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_1284

siehe Protokolle und Modi


Aber das der Rechner "zu schnell" ist, sollte nicht sein -> Normung

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Jan (Gast)

>einlesen können. Nur ausgeben können wir nichts.

Liegt vielleicht an den BIOS Einstellungen für den Parallelport.

MFG
Falk

Autor: Jan (Gast)
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Am Modus liegt es nicht. Ist im EPP-Modus... und alles ist genau so 
eingestellt wie auf meinem Rechner, wo es problemlos läuft.
Gruß
Jan

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Mehr Vergleichsdaten zwischen den Rechnern!

Autor: jack (Gast)
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Ältere PCs geben am LPT 5V aus, neuere nur noch 3,3 bis 3V.

Es könnte sein, daß die Schieberegister damit nicht mehr angesteuert
werden. Einlesen könnte dann aber trotzdem funktionieren.

Autor: roboterheld (Gast)
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....aber nichts mehr ausgeben....

schnittstelle kaputt.

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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jack wrote:
> Ältere PCs geben am LPT 5V aus, neuere nur noch 3,3 bis 3V.


kann lt. norm auch auf 2,4V runter gehn... aber das wär natürlich auch 
ein ansatz...

@jan: miss einfach mal mitn oszi, was der jeweilige PC ausgibt!

Autor: Jan (Gast)
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Hi, Danke für eure Hilfe!
Dass die Schnittstelle kaputt ist glaube ich nicht, weil es an 11 von 11 
Rechnern nicht geht.
Vergleichsdaten:
Mein Rechner(wos funktioniert):
2GHz, 32bit AMD, 5V am LPT

Die Rechner wo es nicht geht:
2,2GHz, 32 Bit Intel Pentium, Spannung am LPT noch nicht bekannt.

Ich werde mich morgen mal mit nem Oscilloscope oder nem Messgerät 
bewaffnen und mir die Spannung sowie die Dauer eines Taktes rausfinden.
das mit der Spannung wäre sehr einleuchtend.
Gruß
Jan

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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hmm... die PC's sind ja bis auf die CPU ja fast identisch... also das 
mitn Timing messen glaub ich mal wird überflüssig sein.


>  Oscilloscope oder nem Messgerät

Oszi wird das bessere sein xP

Aber es geht eh Timing und Spannung auf einmal... Ich bin schon gespannt 
was da rauskommt!

Autor: Jan (Gast)
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>>Oszi wird das bessere sein xP
Ist nur die Frage ob ich morgen in der Schule eins auftreiben kann... 
meins möchte ich nciht unbedingt aufm Moped mitnehmen^^

Gruß
Jan

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Jan wrote:
> meins möchte ich nciht unbedingt aufm Moped mitnehmen^^

könnte rutschig werden xP

Autor: Jan (Gast)
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So, wenn ich das Datenblatt richtig verstanden habe braucht der verbaute 
HCF4094BE bei 5V Versorgung  mindestens 3,5V Input. Daran könnte es also 
tatsächlich liegen hoff

Gruß
Jan

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Wie wird denn der Baustein versorgt? Über die Schnittstelle?

Vielleicht, wenn das mit der Spg stimmen sollte, könnte man ja nachsehen 
ob man nicht auf TTL od. gar ECL umrüsten muss/kann.

Autor: holger (Gast)
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>So, wenn ich das Datenblatt richtig verstanden habe braucht der verbaute
>HCF4094BE bei 5V Versorgung  mindestens 3,5V Input. Daran könnte es also
>tatsächlich liegen hoff

Dann setz einen 74HCT4094 ein. Ist pinkompatibel
und kommt mit 2.5V High Pegel klar.

Autor: Jan (Gast)
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Hi,
der IC wird mit 5V über ein extra Netzteil versorgt.
Danke für den Tipp mit 74HCT4094... das wäre wahrscheinlich die beste 
Lösung, wenns dann wirklich an der Spannung liegt.

Gruß
Jan

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