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Forum: Markt PEAKTECH 6035D Labornetzgerät


Autor: PS (Gast)
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Bei Reichelt gibt es z.Z. oben genanntes Labornetzgerät für 109 EUR.
Hat jemand von Euch das Teil schon mal von innen gesehen? Wenn das
Gerät so gestaltet ist, dass sich die (vermutlich schlechten) Potis
gegen Wendelpotis austauschen lassen, könnte es durchaus brauchbar sein.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ich habe das Netzgeraet und bin eigentlich durchaus zufrieden damit. 
Meine Ansprueche sind sicherlich nicht high-End. Is nen ziemlich grosser 
Ringkerntrafo drinnen deswegen wiegt es fast 6kg. Es laesst sich 
eigentlich gut regeln, ich sehe keinen Grund, die Potis auszutauschen. 
Ich habe uebrigens knapp 140 dafuer bezahlt.

Gruss,
Michael

Autor: Golli (Gast)
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>Is nen ziemlich grosser Ringkerntrafo drinnen deswegen wiegt es fast 6kg.

Das ist auch gut so. Besser als die hfrumsauenden Schaltgurken...

Autor: PS (Gast)
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@ Michael G.:
Es ist aber trotzdem nicht schlecht, wenn die Möglichkeit besteht
andere Potis einzubauen. Ist das möglich oder befinden die beiden Potis
auf einer Platine hinter der Frontplatte?

Wie sieht es mit der Verarbeitungsqualität aus?

Autor: Winfried (Gast)
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0-30 V mit einem Standardpoti einzustellen, ohne zusätzliches Feinpoti 
oder Mehrgangpoti, halte ich für sehr gewagt. Da muss man bestimmt sehr 
feinfühlig in den Fingern sein. Der Preis ist allerdings sehr gut.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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> Das ist auch gut so. Besser als die hfrumsauenden Schaltgurken...
Was anderes hab ich ja nicht behauptet ;)

Also beim Einstellen denke ich mal sind Schritte von 50mV durchaus 
machbar, wer braucht was genaueres? Dann muss man halt noch was 
hinterherschalten ;) Verarbeitungsqualitaet, sagen wir mal so: Nicht der 
Hit aber auch keine gravierenden Maengel. So Horrorgeschichten wie bei 
den grossen Peaktech-Netzteilen wie ich sie hier gelesen habe kann ich 
also nicht bieten :-P AFAIR sind die Potis nicht auf Platinen verloetet 
aber ich leg grad nicht die Hand dafuer ins Feuer. Austauschen sollte 
aber nichts groesseres sein.

Gruss,
Michael

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Ich hatte mir mal so ein "großes" Peaktech Netzteil geholt. Natürlich 
wollte ich auch wissen, wie das innenleben aussieht:

Der Widerstand über den der Lüfter angeschlossen war, hing mit einem 
Bein in der Luft.
Nach dem Festlöten musste ich feststellen, daß das Gerät über keinerlei 
Lüfterregelung verfügt, und auch im Leerlauf einen Fürchterlichen Krach 
machte.

Darauf hin habe ich das 6010D zurückgeschickt. Für 260 EUR hätte ich 
bessere Qualität erwartet.

Autor: bjoern (Gast)
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Also ich hatte so ein Peaktech auch schonmal in den händen kann da nix 
gutes drüber berichten fühlen sich von der qualität eher billig an. ich 
hab mir vor nem jahr ca. nen voltcraft doppelnetzteil von conrad geholt 
das hat glaub ich auch unter 150€ gekostet und ist auf jeden fall besser 
verarbeitet...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Nuja Voltcraft... ;) Ich mein fuer obigen Preis von knapp ueber 100EUR 
is das Netzteil auf jeden Fall OK. Fuer was wirklich Gutes muss man dann 
halt ein Vielfaches ausgeben. Wenn das jetzt nich so ne Krankheit waere 
wuerd ich das Teil ja mal zerlegen fuer Dich... aber da muesst ich alles 
zerfleddern hier...

Autor: Christoph Ka. (mrtschilp)
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Hallo Allerseits!

Ich stell mal für alle Interessierten einen kurzen Überblick über das 
6015A von Peaktech rein.

Eckdaten: 30V, 5A, Rest eigentlich egal

Zuerst fiel mir das happige Gewicht auf, was auf den großen Ringkern 
Trafo zurückzuführen ist. Dann bemerkte ich, dass irgendetwas lose im 
Gehäuse umherkullerte ...
Weil ich wenig Interesse daran hatte, das Gerät zu tauschen 
(Zeit/Geld/evtl. dasselbe Gerät wiederbekommen/...), öffnete ich es 
einfach und mir fiel ein Klumpen Lötzinn entgegen. Super. Im schlimmsten 
Fall wäre das wohl "Schmurgel-Knall-Peng" geworden :-/

Der sonstige Aufbau wirkt halbwegs durchdacht (Position des Ringkerns 
mittig, Leistungstransistoren in rückwärtigem Kühlkörper) und nicht 
allzu billig verarbeitet.  Die Qualität der Lötarbeiten (siehe 
Zinnklumpen) ist allerdings verbesserungswürdig. Nach dem  Kürzen 
einiger Bauteil-Beinchen in den Lötstellen kann ich wohl damit Leben.

Strom kommt auf jeden Fall raus, sogar ungefähr das, was eingestellt ist 
(Analog-Anzeigen). Für "Details" hänge ich halt zusätzlich ein 
Multimeter dran.

Ich habe ehrlich gesagt für 120€ auch keine Sensation erwartet, wer 
zuhause die Qualitätskontrolle nachholt, kann vielleicht damit 
klarkommen.

Wie sich das Gerät auf Dauer bewährt, werde ich spätestens beim ersten 
Ausfall (hoffentlich nicht so bald...) nachschieben.
Ich hätte übrigens noch Fotos aus dem Inneren, falls Interesse 
besteht...

Autor: max (Gast)
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feineinstellung wäre wünschenswert, und der aufdruck der beiden regler 
ist immer doof zu lesen, wenn man drüber sitzt (weil hände im weg).

spannung beim ausschalten immer noch an ausgängen, evtl. sogar 
spannungsspitzen, weiss ich nicht mehr so genau.

aufdruck nicht besonders haltbar.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Hab das mal bei einem dieser 0-15V/2A Billigteile ausprobiert, weil 
dessen Anzeige beim Ausschalten kurz von Ende eine höhere Spannung 
anzeigt.

Ergebnis: Da spinnt nur die Digitalanzeige selbst, wohl weil sie zuwenig 
Versorgungsspannung kriegt. Die Ausgangsspannung nimmt ganz normal ab.

Schön wär's wenn der Schalter nicht bloss primär sondern auch den 
Ausgang schalten würde. Aber ansonsten hatte ich damit bislang keinen 
Ärger. Angenehm klein und gut transportabel.

Das mit den Lötkleksen stimmt aber. Auch bei diesem Exemplar war der 
Trafo damit dekoriert worden.

Autor: Christoph Ka. (mrtschilp)
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@Andreas Kaiser
Ich habe bisher immer zuerst die Strippen rausgezogen und dann 
abgeschaltet. Das hat mir mal der Techniker beim Laborpraktikum 
E-Technik (ich studiere Maschinenbau...) gezeigt und ich hab das einfach 
vorsichtshalber immer so gemacht
Wenn weniger als 10V eingestellt sind, sowohl im Leerlauf als auch mit 
Ohmscher Last (Glühbirne), zeigt die Nadel beim Ausschalten einen 
kleinen Ausschlag (max  5V) nach oben.
An der Spannungsversorgung der Instrumente wirds also wohl doch nicht 
liegen, oder ?!

Hab schon überlegt, einen Schalter für den Spannungsausgang irgendwo 
dranzubauen. Hab andererseits aber keinen Bock, die Gewährleistung zu 
verlieren. Ich könnte vielleicht irgendwas vor die Buchsen setzen.

Autor: Wetzsteinfunker (Gast)
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Nun ja, mit diesen Fernost-Produkten ist das ja immer eine 
Kompromißlösung. Verkauf ok, Reparatur nicht erwünscht - wieder Neukauf, 
weil billig(?)...
Habe auch Ärger mit einem Labor-NT, weil die Gleichrichter bei vollem 
Strom an der temperaturmäßigen (Kotz)Grenze sind, dann ausgewechselt 
gegen parallele ausgemessene Schottky Gleichrichter, nun Totalausfall 
mittendrin bei Strom- und Spannungseinstellung. Einen Reparaturservice 
bei der Firma mit dem großen C gibt es schon lange nicht mehr, auch gibt 
es aus gewissen Gründen keinen Schaltplanservice mehr (Gründe s.o.).
Auch sind aufgeklebte Siegel wie "QS passed" kein Indiz für unsere 
europäischen Vorstellungen, das fing vor 50 Jahren in Japan an... und wo 
sind wir heute gelandet? Der Importhandel lacht sich den Geldbeutel dick 
und der Käufer ist wie immer der gelackmaierte...

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