Meinst du damit 1. den Schutz der Schaltung (ESD) oder 2. den Schutz vor
Störungen anderer bereits laufender Baugruppen, die auch an einem
gemeinsamen Bus hängen?
Zum zweiten:
Wenn du die Serienterminierung benötigst (braucht man ja nicht immer),
dann geht das mit den 1k nicht. In dem Fall muss die Schaltung mit
anderen Methoden sicherstellen, dass der Bus nicht belastet wird:
- geeignete IF-Bausteine verwenden, die zulassen, dass ein Signal
anliegt, ohne dass sie Versogungsspannung haben und die dann natürlich
trotzdem hochohmig sind. Das Problem sind die eingebauten Schutzdioden
vom Ausgang des Treibers zu GND und VCC.
- ev. notwendig ist ein hochohmiges Einspeisen (z.B. 50k) einer
Hilfsspannung, die zwischen dem LOW und dem HIGH-Pegel liegt, so dass
die parasitären Kapazitäten der zu steckenden Leitungen nicht ganz kurz
den Bus belasten und damit stören. Diese Hilfsspannung muss über
voreilende Kontakte des Steckers von aussen zugeführt werden.
- bei Eingängen ist der 1k ok. Die Serienterminierung hat ja den Zweck,
am Sender einen Serienabschluss zu realisieren und lebt davon, auf ein
offenes Leitungsende zu treffen, üblicherweise ein IC-Eingang, welcher
sehr hochomig ist. Wenn da 1k hinzuaddiert wird, ist er immer noch
hochohmig!
Den 1k natürlich so nah wie möglich am Eingangspin unterbringen.
Zum ersten:
- bei Ausgängen sehe ich eigentlich die Notwendigkeit eher weniger,
andernfalls eigene, zusätzliche Schottky-Schutzdioden einbauen und den
niederohmigen Serienwiderstand verwenden. Die eigenen Schutzdioden
entlasten die im Treiber-IC eingebauten, die üblicherweise nicht viel
Strom können.
- falls es langsame Signale sind, kann auch ein zusätzliches C
eventuelle Spannungsspitzen aufnehmen.