Gast
#1148692
Annehmend, dass hier wirklich Ingenieure posten, zeigt der Thread deutlich, dass Ingenieure in Deutschland doch eher ueberbezahlt sind...
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Die Ingenieure : Deutschlands unterbezahlte Elite !
Gast
#1148692
Annehmend, dass hier wirklich Ingenieure posten, zeigt der Thread deutlich, dass Ingenieure in Deutschland doch eher ueberbezahlt sind...
Gast
#1148697
@Franky: Ein halbwegs intelligenter Ingenieur mit genug Selbstbewußtsein kann auch einen BWLer-Job nach kurzer Anlernphase machen. Der BWLer braucht Jahre, um sich das Know how, das für Entwicklungstätigkeiten nötig ist (bes. Hardware), anzueignen, wenn er denn die "Ader" dafür hat. Dann fehlen aber immer noch die mathematischen Hintergründe, ohne die man nicht mal eine einfache FFT programmieren kann. Warum studieren denn soviele BWL? Mit wenig Aufwand viel erreicht.
Gast
#1148780
>Warum studieren denn soviele BWL? Mit wenig Aufwand viel erreicht.
Überleg doch selbst, wenn du es andersrum machst, also mit viel Aufwand
wenig erreichen willst, hat dies überhaupt was mit Intelligenz zu tun?
Warum macht man so etwas?
Gast
#1148805
Und außerdem: du pochst immer noch darauf dass ein Elektroingenieur den Job von einem BWL-ler übernehmen kann, nach einer kurzen Einlernzeit. Genau so kann man einer Putzfrau beigringen als Elektroingenieur in der Entwicklung zu arbeiten, denn sie muß dann eh auf Anweisung (von uns) arbeiten und nur Datenblätter lesen. Wenn du im BWL-Bereich arbeiten willst, wird dir erst ohne Studium das wichtige Hintergrundwissen fehlen, denn du wirst die Vorgängen in der Firma oder in der Wirtschaft nicht verstehen können. Außerdem wird dir menschliche Größe fehlen wenn du die Elektris in ihre (Elektro)Schranken weisen willst. Das kommt alles nicht von ungefähr und wird schon deshalb höher honoriert. Ein Job als Entwickler ist heute eh nichts mehr was Bedeutung hat. Erfunden wurde schon das Meiste und entwickelt wird nichts mehr, sondern nur Lösungen auf Abruf zusammengeschustert. So wahnsinnig komplex kanns wohl kaum sein. Ganz anders ein Job im BWL-Bereich. Da gibt es keine Datenblätter wo alles steht was ich brauche. Ich muß improvisieren, Ideen ausdenken, Leute überzeugen. Das ist um Welten schwieriger. Franky wrote: >>Warum studieren denn soviele BWL? Mit wenig Aufwand viel erreicht. > > Überleg doch selbst, wenn du es andersrum machst, also mit viel Aufwand > wenig erreichen willst, hat dies überhaupt was mit Intelligenz zu tun? > Warum macht man so etwas? Weil man damit das Hobby zum Beruf machen kann. Kenne keinen BWL´er der das behaupten kann. Es sei denn er arbeitet in einer Firma in der Personalabteilung und macht abends Prostituiertencasting in der Herbertstraße.
Gast
#1148820
Traurig, traurig... Ein Ingenieur ist NICHTS ohne einen BWLer. Wie will ein Ing etwas verkaufen? Wer soll einem Ing die Entwicklung vorfinanzieren, die Kosten, die Materialien und Geräte? Geld macht die Entwicklung im grossen Stil erst möglich. Ohne Ing's gäbe es aber auch weniger Unternehmen, sprich weniger BWLer. Natürlich ist es schwer zu akzeptieren, dass beide aufeinander angewiesen sind, aber von erwachsenen Menschen sollte man doch dieses kleine bisschen Toleranz erwarten dürfen, oder nicht?! Die Ingenieure hier unterschätzen genauso die Arbeit eines BWLers wie umgekehrt. Arroganz und Selbstüberschätzung hat noch keinen weitergebracht, nur so ein kleiner Tipp am Rande ;) Man kann BWL nicht mit der Arbeit eines Ings vergleichen. Die Arbeit eines Ings ist ENTWICKLUNG, das heisst es kommt jeden Tag Neues dazu, weil man ja schliesslich nicht vorgefertigte Modelle und Lösungsansätze hat. Diese beiden Berufsrichtungen zu vergleichen ist, als ob man Äpfel mit Autos vergleichen würde. Natürlich verdient ein BWLer mehr in der Firma. Bringt er die Ware nicht an den Kunden, generiert die Firma keinen Umsatz. Der BWLer muss vorausschauend handeln, während der Entwickler meist konkret nach gestellten Aufgaben entwickelt (in die Firma geholt von... ich sags jetzt nicht). Generiert eine Firma keinen Gewinn, hängt als Erstes der BWLer, weil er schlecht gewirtschaftet hat. Er trägt somit das höhere Risiko und die grössere Verantwortung. Natürlich kann man über die Lohngrenzen und die Verhältnismässigkeit streiten. Auch ich finde nicht in Ordnung, welche Gehälter in diesen Etagen bezogen werden. Handkehrum sehe ich auch, dass ein BWLer durchaus das Anrecht auf mehr Lohn als ein Ingenieur hat. Ein Ing entwickelt als Hobby, es ist eine Passion. Die BWLer arbeiten meist nur für Geld, aber uns bleibt dabei noch der Spass. Der Reiz bzw. den Kick, wenn man ein Problem nach langem Nachdenken, Messen und Ausprobieren endlich lösen konnte! Dieses Gefühl werden die BWLer dafür sicher nie haben ;) Und das ist mir der Lohnunterschied wert. Ich mache den Job, weil er mir Spass macht und weil ich jeden Tag etwas Neues lernen kann.
Gast
#1148854
>Traurig, traurig... >Ein Ingenieur ist NICHTS ohne einen BWLer. Wie will ein Ing etwas >verkaufen? Wer soll einem Ing die Entwicklung vorfinanzieren, die >Kosten, die Materialien und Geräte? Geld macht die Entwicklung im >grossen Stil erst möglich. Eben, genau meine Rede. Ein BWL-ler ermöglicht erst alles und das Gerede von Elektroingenieuren ist nichts anderes als Neid.
Gast
#1148898
Ich sagte nicht, BWL ist besser ;) Es wäre auch von Seiten der BWLer nötig, sich nicht auf dieses Niveau zu begeben und unsinnige Diskussionen und "Schwanzvergleiche" zu führen. Der Klügere hat solche Auseinandersetzungen nicht nötig.
Gast
#1148902
>Ein Ingenieur ist NICHTS ohne einen BWLer. Wie will ein Ing etwas >verkaufen? Ich verkaufe siet 15 Jahren eigene Software - ganz ohgne BWLer. Wie aber soll ein BWL etwas verkaufen? Er aht ja nichts? > Wer soll einem Ing die Entwicklung vorfinanzieren Der BWL vorfinanziert garnichts. Er verwaltet nur. Finanzieren koennen nur Geldgeber und die kann ich mir auch selber suchen. Im 1:1-Verlgeich hat der BWLer keine Mittel und kann nichts. Er macht nur Sinn in einem grossen Komplex wie einer Firma. >Ein Job als Entwickler ist heute eh nichts mehr was Bedeutung hat. >Erfunden wurde schon das Meiste und entwickelt wird nichts mehr, >sondern nur Lösungen auf Abruf zusammengeschustert. An diesem Satz kann man sehen, wie wenig Ahnung manche haben. Aus Sicht des BWLers ist "Entwickeln" heute offenbar ein Synonym für Umsetzung und Vorfertigung. Im Grunde jedoch bedeutet das Wort Ingenieur "Erfinder" und es bezieht sich auf "Neues" machen. Beispiele: 1) Neues Verfahren zur 3D-Bildinterpreation und-Gewinnung ermöglicht 4D-Bilder von schlagenden Herzen. Dazu brauchte es einfach ein Idee - großartige Technik war nicht einmal von Nöten. Man musste nur eine Vorstellung haben, wie sowas gehen konnte und die SW war binn 6 Monaten zu stricken. (Quelle : inten) 2) Neue eEthode zur mechanischen Blutstabilisation: Verhindert Koagulation. War einfach eine Idee- benötigt wurde nur ein intelligenter Mechanismus. Entwickelt von mir und einem EX-Kollegen. >Ganz anders ein Job im BWL-Bereich. Da gibt es keine Datenblätter wo >alles steht was ich brauche. Erstens muss jemnd die Datenbkätter schreiben und zweitens muss jemand etwas erfinden, worüber es dann mal irgendwann ein Datenblatt gibt. >Ich muß improvisieren, Ideen ausdenken, Was hast Du denn für Ideen? Finanzierungsmodelle? Abschreibungsmodelle? >Leute überzeugen. Das ist um Welten schwieriger. Aus Sicht eines BWLers ist vieles schwieirg. :-)
Gast
#1148909
>Der Klügere hat solche >Auseinandersetzungen nicht nötig. Der Klugere studiert auch das wovon er später anständig leben kann und gut verdienen kann. Zu jammern dass BWL-Studierende später mehr Geld, mehr Ansehen und bessere Jobs haben, ist nur Neid. Und das ohne jeden Verständnis der offenen Märkte, der Weltwirtschaft und Betriebswirtschaft. Das alles fehlt dem Elektroingenieur der angeblich alles machen kann was ein BWL-ler macht.
Gast
#1148945
>> Wer soll einem Ing die Entwicklung vorfinanzieren >Der BWL vorfinanziert garnichts. Er verwaltet nur. Finanzieren koennen >nur Geldgeber und die kann ich mir auch selber suchen. Im 1:1-Verlgeich >hat der BWLer keine Mittel und kann nichts. Er macht nur Sinn in einem >grossen Komplex wie einer Firma. Genau, adrum spreche ich auch von BWLern in Firmen.. Entwickler können sich selbstständig machen. Allerdings nimmt ihnen der BWLer in Firmen vieles an Arbeit ab, sodass sie sich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren können. Zu behaupten, dass der BWLer nichts kann, zeugt aber von schlichter Unkenntnis ;) Ein BWLer ist ein Bindeglied. Er verknüpft Angebot und Nachfrage, Kunde und Hersteller. Er sorgt dafür, dass der Kunde erhält, was er möchte, und dass der Hersteller/Entwickler alles hat, was er benötigt, um diesen Wunsch des Kunden erfüllen zu können. Man sollte sich nicht als Konkurrenz, sondern als Team betrachten. Dazu müssen aber erst BEIDE von ihrem hohen Ross herunterkommen. Das fehlt hier anscheinen den meisten. So traurig es anscheinend auch ist, gilt im heutigen Arbeitsmarkt nur noch purer Egoismus. Was ICH kann, ist was wert, was der kann, ist nichts wert (= ich bin besser). Du kannst auch nicht die Arbeit eines Philosophen mit der eines Maschinenbautechnikers vergleichen ;) Da wären wir wieder mit dem Vergleich zwischen Äpfel und Autos.
Gast
#1149085
hallo, warum mehr Leutz BWL statt Ing studiern hat u.a. banale Gründe Das Image gleich nen Chefsessel == Kohle zu ergattern ist noch nicht ausgerottet Die Tatsache ,daß der Schwierigkeitsgrad weit weit niedriger ist Die für viele Haupttatsache : Die Frauenquote ist recht hoch analog Medizin , während Technostudiengänge bestenfalls 5 % haben. Zu den Führungs- etc Aufgaben ,die zu BWL lastig besetzt sind. Sicherlich kann man mit sie haben 5 % weniger Kosten argumentieren, aber diese Aussage ist sehr knapp und beeindruckt auch nur einen -sorry - oberflächlichen BWLer .. Damit sind wir bei einem Kermproblem ,daß eine gewisse Klientel "selbstverständlich" eine gewisse Positionierung erwartet.
Gast
#1149100
>Ein BWLer ist ein Bindeglied. Falsch! Er ist imzwsichen eher eine Trennscheibe, die sich verselbständigt hat und auf eigene Rechnung wirtschaftet - gegen die Interessen des Entwicklers, der Firma und des Kunden! > Er verknüpft Angebot und Nachfrage, Kunde und Hersteller. Auch Falsch! Er verkauf dem Kunden, was für ihn das Profitabelste ist, ihem den meisten Bonus bringt und sein Arschkriechen nach oben verbessert. >Er sorgt dafür, dass der Kunde erhält, was er möchte, Siehe oben: Der Kunde wird verarscht! Er kriegt eingeredet, daß er es braucht und das das Produkt gut sei obwohl er selber dafür gesorgt hat, dass es nichts taugt: >und dass der Hersteller/Entwickler alles hat, was er benötigt, Das ist die falscheste Behauptung. Die BWL sind die, die aufgrund des kurzfristigen Profits Features wegkürzen, Sicherheit und Qualitär einsparen und somit langfristige Kundenzufriedenheit ruinieren >Man sollte sich nicht als Konkurrenz, sondern als Team betrachten. Dann fang mal damit an. >Dazu müssen aber erst BEIDE von ihrem hohen Ross herunterkommen. Der BWLer muss von seinem Ross herunter, richtig - die Ingenieure , müssen weiter rauf und verstärkt lernen, den Quarktaschen die Stirn zu bieten auch wenn dies bedeutet, dass man in seiner Freizeit weniger DAtenblätte liest, weniger ELekronik baut und technisches probiert - sondern Rhetorik übt, English und Französich lernt. Liebe Ingenieurskollegen: Ihr habt es drauf: Nutzt euer dem BWL-ler überlegenes Hirn und verstärkt eure Fähigkeiten in deren Domain: Überlegt vor den Besprechungen, was sie vorschlagen und wie sie euere Argumente zerreden werden. Habt Antworten parat, sprecht schneller, lautet und dominanter und zeigt ihnen konsequent, daß ihr mehr drauf habt. Irgendwann geben sie auf und kommen gekrochen - dann fressen sie Dir aus der Hand. Eine gute Möglichkeit ist, Marktstudien bei der Hand zu haben, die die mutmasslichen These die euch aufgetischt werden, zu widerlegen.
Gast
#1149180
Liebe Elektroingenieure, bei der Durchsicht der Beiträge zeigen sich eure Defizite des Verständnisses der Wirtschat und Märkte. Was assoziiert ein Elek (Elek=Elektroingenieur) mit dem Markt? Einen Marktplatz in seiner Nähe. Daher solltet ihr nicht davon reden was ihr nicht versteht. Der Markt macht die Preise und daran wird sich niemals was ändern. Und dieser Markt hebt das Gehalt eines BWL-Studierenden weil er eben wertvoller ist als ein Elek und wesentlich mehr Geld für die Firma bringt als ein Elek, der immer nach irgendwelchen Lehrgängen und teuerem Equipment jammert. Interessanterweise habe ich bei keinem einzigen Ingenieur bessere Arbeitsleistung nach einem Lehrgang festgestellt, ganz im Gegenteil, bei einigen nahm sie sogar ab. Daher lasst das Spielchen. Diesen Wisch (Lehrgangsurkunde) für die Bewerbungsmappe könnt ihr vergessen: ich blocke alles ab in der Firma was mit diesem teueren Unsinn zu tun hat. Also, wir haben gelebt und leben im freien Markt und wer seine Regeln nicht versteht sollte nicht rumjammern und nicht neidisch auf andere sein.
Gast
#1149202
@Gast (der du dich nicht traust, deinen Namen zu nennen): Fühl dich ruhig angesprochen in meinem Beitrag bzgl. des hohen Rosses ;) Denn genau deine Einstellung ist damit gemeint. Du unterstellst den BWLer alle Vorurteile, die heutzutage gegen alle gerichtet wird, die aus eigener Sicht mehr Macht oder Geld haben als du selbst. Leute wie du sind es, die die Arbeitsklimas in den Firmen richtiggehend vergiften (ich spreche leider aus Erfahrung). Auf diese Weise macht die Arbeit keinem der Beteiligten mehr Spass, auch dir selbst nicht. Und wenn du nur noch arbeitest, um andern die Stirn zu bieten und möglichst viel Geld einzusacken, dann solltest du vielleicht den Beruf wechseln..
Gast
#1149256
BWL ist ein Studium für Menschen mit etwas über dem Durchschnitt liegender Intelligenz aber ohne besondere Interessen, Talente oder gar Kreativität. Ein BWL -Studium vermittelt das Anwenden von Standardwerkzeugen auf Standardsituationen. Kreativität wäre dabei sogar schädlich. Das ist auch in ihrem Erscheinungsbild und Verhalten erkennbar. Sie sagen, denken und wollen alle das gleiche und ziehen den kurzfristigen Erfolg dem langfristigen Wachstum vor. Stichworte: Status, Bonus, Firmenwagen. Für das "Durchschauen" des Marktes ist übrigens nur gesunder Menschenverstand, eine skeptische Grundeinstellung und Mathematik auf Mittelschulniveau erforderlich! Jeder Ingenieur kann nach 4 Wochen Schulung einen mittelmäßigen BWLer ersetzen - der BWLer kann auch nach 1 Jahr Schulung einen mittelmäßigen Ingenieur nicht ersetzen. Das klingt alles nach Vorurteil - ist so aber meine Erfahrung.
Gast
#1149541
"Ohne Ingenieure gäbe es den Computer an dem Du das eben getippt hast nicht. Dein Handy auch nicht. Deinen A8 auch nicht. Nichtmal deine Armbanduhr. Denk mal drüber nach." Ohne die BWler wohl auch nicht.:-)
Gast
#1149650
Doch es gäbe bestimmt Ingenieure die es trotzdem entwickelt hätten weils cool ist ;) (naja vieleicht nicht genau den A8 ;) )
Gast
#1149719
Der A8 ist ein gutes Beispiel. Hier haben neben den Entwicklungsingenieuren auch mal die Designer gute Arbeit geleistet. Designer stehen sonst bei mir auf der gleichen Stufe wie BWLer... > Ohne Ingenieure gäbe es den Computer an dem Du das eben getippt hast > nicht. Dann wären sie vielleicht auch mal für Normalanwender benutzbar :-) Übrigens auch ein Kritikpunkt: Viele Ingenieure entwickeln am Markt vorbei. > Dein Handy auch nicht. Deinen A8 auch nicht. Würde uns da viel fehlen? Ich glaube nicht. > Nichtmal deine Armbanduhr. Die gab es schon lange vor Ingenieuren. > Denk mal drüber nach. Tue ich immer - gerade als Ingenieur :-) Ingenieure sind wichtig, aber sicher nicht die unersetzbare Elite. Sie sind ein Glied in der Kette von der Idee zum verkauften Produkt. Viel wichtiger sind Leute, die quer denken können - und das hat dann nichts mit der Ausbildung zu tun. Chris
Gast
#1150036
>Ein BWL -Studium vermittelt das Anwenden von Standardwerkzeugen auf >Standardsituationen. Kreativität wäre dabei sogar schädlich. >Das ist auch in ihrem Erscheinungsbild und Verhalten erkennbar. Sie >sagen, denken und wollen alle das gleiche und ziehen den kurzfristigen >Erfolg dem langfristigen Wachstum vor. Stichworte: Status, Bonus, >Firmenwagen. Aber die wirklich guten Leute haben eben doch Kreativität und Weitblick, um neue Modelle zu entwickeln (die alten waren schliesslich auch nicht einfach schon so da) und vorausschauend dem Markt zu analysieren und entsprechend zu führen. Ist wie mit den Ingenieuren: Wer stur nach Regeln und bisherigen Schemas arbeitet, wird nie was werden. Wer aber Eigeninitiative und Kreativität besitzt, entwickelt neue Ideen und bringt es zu etwas. >Viel wichtiger sind Leute, die quer denken können - und das hat dann >nichts mit der Ausbildung zu tun. Ich denke, das bringt es auf den Punkt. Lernen kann man vieles, aber wirklich gut sind nur die Leute, die mehr leisten, als von ihnen erwartet wird, die eigene Methoden, Lösungen und Modelle entwickeln, die mit Kreativität und Weitblick arbeiten und vorallem: die offen sind für Neues und Anderes. Und genau diese Leute sind dann die Elite (leider heutzutage die wenigsten).
Gast
#1150141
@franky bist du eigentlich nur zum provozieren hier? Horst Lafer, der Fernsehkoch, hat mal eine sehr schöne Anekdote erzählt, die auf dich voll zutrifft! Lichters Motto "Genieße dein tägliches Arschloch" "Ihr habt das alle schon erlebt", fängt er dann an. "Plötzlich geht die Tür auf - und dann steht er da! Er muss gar nichts sagen. Es reicht, wenn du ihm ins Gesicht schaust. Und dieses Gesicht sagt dir: 'Hallo, ich bin heute dein persönliches Arschloch! Du kannst tun, was du willst - es wird mir nicht gefallen.' Früher habe ich mich über solche Typen unglaublich aufgeregt, ich habe Magenschmerzen bekommen und mich tausendmal entschuldigt, wenn sie mit etwas unzufrieden waren." Lasst sich daraus lernen? "Ja", sagt Lichter, "die Geschichte hat mit gezeigt: Genieße dein persönliches Arschloch. Wenn es reinkommt, erkennst du es. Sieh es an und sage: 'Hallo, mein Arschloch, schön, dass du kommst. Und schon so früh heute ...'. Sei ganz besonders freundlich zu ihm. Denn wenn es merkt, dass du dich ärgerst, dann hat es vielleicht Spaß daran. Tu ihm diesen Gefallen nicht. Genieße dein tägliches Arschloch." @franky wenn du in meiner Firma wärst, wärst du mein persönliches Arschl...solche Typen wie dich gibt es nur zu viele, die jeden Tag einen auf dicke Hose machen! Ich würde es genauso machen wie Lichter es gesagt hat, dir ins Gesicht lächeln und dich bemitleiden!!!!
Gast
#1150163
Ich glaube dass ein Elektroingenieur von seinem hohen Ross runter muss wenn er über die Kaufleute bzw. Personaler redet. Ein Entwickler bleibt eben nur ein Entwickler, der alles nach Vorgabe nacht, und er kann nur höchst Abteilungsleiter werden. Ganz anders jemand er BWL studiert hat und sich dieses wichtige wissen angeeignet hat. Für ihn sind alle Wege nach oben offen und er hat nicht diese Technik-Verbissenheit. Finanzflüsse ermöglichen erst dass ihr als Ingenieure überhaupt arbeiten könnt und sind die Essenz jeder Volkswirtschaft. Wenn ich keinen Kunden finde, wird das Geraffel nicht an den Man gebracht, dann geht alles in die Hose. Mit meinen wirtschaftlichen Argumentationen habe ich bis jetzt jeden Elektroingenieur aus der Hose raus verblufft. Ich freue mich über meinen Job weil ich gerne mit Menschen arbeite, gerne überzeuge und diskutiere, der Job wird gut bezahlt, ist relativ stressfrei ist und man kommt relaxt nach Hause mit gutem Geld in der Tasche. Selbst meine Erfolge kann ich frei definieren, und natürlich habe ich dann immer Erfolg, das ist selbstverständlich. Was will man da mehr? Jetzt sieht euch einen Entwickler an. Das arme Schwein hat einen Haufen blöder Datenblätter zu lesen und irgendeine Kleinigkeit bleibt unberücksichtigt, weil „er das nicht gewusst hat“. Dann gibt es Anschiss und miesen Vermerk im Arbeitszeugnis, das ist klar. Wer so arbeiten will ist selbst blöd.
Gast
#1150177
Bei uns wurden die "Kaufleute" abwertend "Die nadelgestreiften Enten" genannt. Und das sind sie auch. Völlig emotionslos und haben vom Fach keine Ahnung. Ich bin Geschäftsführer eines recht erfolgreichen kleinen Unternehmens. Ich habe mir damals geschworen, nie einen BWL-Fuzzi einzustellen. Das habe ich bis heute auch nicht gemacht und bin verdammt froh darüber. Das Unternehmen läuft prima!
Gast
#1150180
franky lebt schon in seiner eigenen heilen welt :D klar gibt es viele technikverbissene ingenieure/entwickler... ...aber ich komme nicht einfach nur um den eindruck rum, das auch du dich enorm schwer tust über deinen tellerand zu sehn :D was du beim entwickler technikverissenheit nennst, ist bei dir schlicht die selbstdefinition des erfolgs :D schwaches bild :D ...ich habe da ein ganz anderes bild erfahren
Gast
#1150186
Wir stellen übrigens sehr spezielle Umrichter her und verkaufen sie in die ganze Welt. Nicht dass unser Franky meint, ich würde nur Kabelreste sammeln und sie bei Schrotthändler abgeben... Oder sowas... Es ist jedoch sehr interessant, dass Franky in einem Forum für Mikrocontrollertechnik liest... Wahrscheinlich plagt ihn einfach nur der Neid, solch einen dummen und völlig überlaufenden Studiengang belegt zu haben. Ich kann mich noch erinnern: Die BWLer waren immer die, die einen Anzug von C&A trugen und in ihrer Börsenzeitung einen Comic versteckt hatten, da sie von der Zeitung nichts verstanden haben... |
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